Tagesmeldungen

Donnerstag, 24. Mai 2012

Westpark ist „bezugsfertig“

Der „Westpark“ wurde als neuer Landschaftspark im Winter/ Frühjahr 2012 durch die Grünflächenabteilung der Stadtverwaltung angelegt. Dank Gelder aus einer naturschutzrechtlichen Ausgleichsverpflichtung konnten auf der rund 1,3 ha großen Fläche 27 Bäume und 500 Sträucher gepflanzt werden. Derzeit wirkt der Park, der westlich zum Hauptfriedhof liegt und über die Drachenfelsstraße erreichbar ist noch etwas unscheinbar. Aber in den nächsten Jahren werden sich die noch jungen Bäume und Sträucher voll entfalten und dem Areal seinen parkähnlichen Charakter geben.

„Ein Landschaftspark wie im vorliegenden Falle möchte nicht als intensiv genutzter und aufwendig ausgestatteter Innenstadtpark in Erscheinung treten, sondern sollte sich möglichst unaufdringlich in die vorhandene Landschaft eingliedern“, so die Dipl.-Ingenieurin Christiane Weick-Bormann von der Grünflächenabteilung des Umweltamtes. Bewusst sind die Flächen als Naherholungsraum in einfacher Weise gestaltet worden. So werden die vorhandenen Graswege mehrfach im Jahr gemäht, hier sollen sich durch die Spaziergänger Erdpfade entwickeln. Zudem wurden Bänke aufgestellt, die zum Verweilen und Genießen der Natur einladen.

Der größte Teil des Landschaftsparks besteht aus Wiesenflächen. Das Begehen der Wiesen ist zwar erlaubt, so Umweltdezernent Rudi Klemm, jedoch sollte dennoch der Lebensraum für Insekten, Kleinsäuger oder bodenbrütende Vögel nicht zu sehr gestört werden. Die Wiesen werden nur ein Mal im Jahr im Spätsommer gemäht. So können die Gräser und Kräuter ungestört wachsen und zur Fruchtreife kommen. So kann dem Natur- und Umweltschutz Rechnung getragen werden.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Betroffenheit über den Tod von Hermann Lamott

Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer hat für die Stadtspitze und den Landauer Stadtrat der Familie Lamott sein tiefes Mitgefühl zum Tode von Hermann Lamott  ausgesprochen. Schlimmer würdigte das Werk Lamotts, der die Stadt Landau in der Pfalz entscheidend mitgestaltet hat. „Wer seine Vita kennt weiß, dass er sich in allen gesellschaftlichen Bereichen seines Lebens für seine Heimatstadt Landau eingesetzt hat“, so Hans-Dieter Schlimmer.

Dem Träger des Bundesverdienstkreuzes, des Konrad-Adenauer-Preises in Silber, der Freiherr-vom-Stein-Plakette, des Ehrenrings und der Ehrenplakette der Stadt Landau wurde 1995 die Ehre zuteil, die Ehrenbürgerwürde der Stadt Landau verliehen zu bekommen.
In der Zeit als Stadtratsmitglied und darüber hinaus war Hermann Lamott maßgeblich an der Entwicklung der Stadt Landau beteiligt.
„Die Sanierung des Frank-Loebschen Hauses und des Alten Kaufhauses werden für immer mit dem Namen Hermann Lamott verbunden sein. Die Stadt Landau wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, so der Oberbürgermeister.

Zusätzliche Information:
Die Trauerfeier findet am Samstag, 26. Mai 2012 ab 11.00 Uhr in der kath. Kirche St. Maria in Landau statt. Der Gottesdienst wird von Pfarrer Axel Brecht gestaltet.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Kreisausschuss vergibt Investitionen in Schulen

Der Kreisausschuss hat in seiner letzten Sitzung fünf Aufträge für Investitionen in den Schulen an der Südlichen Weinstraße vergeben. „Wir möchten unseren Kindern und Jugendlichen die besten Bildungsmöglichkeiten bieten. Es wird immer wichtiger eine gut ausgebildete und motivierte jungen Generation zu haben, auf die dann die regionalen Unternehmen und Institutionen als Fachkräfte zurückgreifen können. Der Landkreis Südliche Weinstraße investiert deshalb kontinuierlich in ein breites und hervorragendes Bildungsangebot“, so Landrätin Theresia Riedmaier, die Vorsitzende des Kreisausschusses.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Neuverlegung einer Gashochdruckleitung

Vom 1. Juni bis Ende November wird zur Sicherstellung der öffentlichen Gasversorgung in Neustadt an der Weinstraße und in Lambrecht eine Gashochdruckleitung neu verlegt. Im Bereich der B 39 - Talstraße, Höhe Königsbergsiedlung - sowie in den fortführenden Waldwegen muss deshalb in dieser Zeit mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Ausführende Firma ist die Creos Deutschland GmbH, die verantwortliche Betriebsstelle in Frankenthal ist bei Fragen unter der Telefonnummer 06233/608-0 zu erreichen.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Sperrung des Kreuzungsbereichs Hauptstraße/Fröbelstraße/Schütt

Im Rahmen der Arbeiten in der oberen Hauptstraße muss der  Kreuzungsbereich Schütt/Fröbelstraße/Hauptstraße aufgrund von Kanalverlegung und Straßenbau ab Dienstag, 29. Mai, bis voraussichtlich Freitag, 29. Juni, für den kompletten Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Fußgänger können die Baustelle passieren.

Fahrzeuge werden ab der Gabelbergerstraße beziehungsweise Landschreibereistraße umgeleitet. Während der Sperrung wird der Einbahnstraßeverkehr in der Fröbelstraße zwischen Anwesen Kindertagesstätte Kindertagesstätte Hetzelstift und Krippengruppe Hetzelspatzen aufgehoben. Die Bushaltestellen im Bereich Sparkasse/Drogeriemarkt Müller/ Taxizentrale werden verlegt.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Der Landkreis Südliche Weinstraße wird 43 Jahre!

Am 8. Juni 1969 wurde der Landkreis Südliche Weinstraße gegründet. Zwischenzeitlich ist er zu einem starken, familienfreundlichen und innovativen Landkreis „herangewachsen“. Es ist mittlerweile zu einem schönen Brauch geworden, das „Geburtstagskind“ bei dem Kreisempfang hochleben zu lassen. Die Feierlichkeit findet am Mittwoch, 6. Juni 2012 ab 18 Uhr vor dem Haupteingang des Kreishauses - bei schlechtem Wetter im Foyer - statt. Die Festrede hält Landrätin Theresia Riedmaier. Die musikalische Gestaltung übernimmt in diesem Jahr das Mittelstufenblasorchester der Kreismusikschule Südliche Weinstraße.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder Spitzenweine. Die drei Gewinner des Winzer-Wettbewerbes „Die junge Südpfalz - da wächst was nach!“, Andreas Meyer vom Weingut Meyer in Heuchelheim-Klingen, Georg Meier vom Weingut Valentin Ziegler & Sohn in Weyher und Mathias Wolf vom Weingut Wolf in Birkweiler, stellen drei Weine. Leckeres Essen gibt es von den französischen Nachbarn; Gougelhopfs und Pain Surprise von der Patisserie Rebert in Wissembourg.

Der Eintritt ist wie immer frei. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Neues Buskonzept im Queichtal

Am 10. Juni 2012 fällt der Startschuss für eine neue Organisation des Busverkehrs im Queichtal, der auch von einem neuen Unternehmen verantwortet wird. Sie betrifft alle Buslinien von Landau über Annweiler bis Hauenstein. Die Fahrgäste werden deutliche Verbesserungen spüren: Künftig fahren die Busse täglich zwischen 6 und 19 Uhr durchgehend im Takt, das heißt alle 60 beziehungsweise 120 Minuten; insbesondere am Wochenende sind - auch im Hinblick auf den Tourismus -zusätzliche Fahrten vorgesehen. Wesentlich besser vernetzt sind auch die Anschlüsse zwischen Bus und Schiene; die Verbindungen schließen sich nun fast nahtlos bei nur kurzen Wartezeiten an.

Durch das neue Buskonzept haben die Landkreise Südliche Weinstraße und Südwestpfalz und die Stadt Landau, trotz Einstellung von schienenparallelen Busverkehren, eine jährliche Gesamtkilometerleistung von 1.152.000 Kilometer und damit rund 54.000 Kilometer mehr als zuvor, zu finanzieren.Nachdem in diesem Jahr der bisherige Betreibervertrag für das Queichtal ausgelaufen ist, haben die Aufgabenträger d.h., die Landkreise Südliche Weinstraße und Südwestpfalz sowie die Stadt Landau, das Linienbündel europaweit neu ausgeschrieben. Insgesamt waren drei Bewerbungen eingegangen; den Zuschlag erhielt ein regionales Busunternehmen, die Queichtal Nahverkehrsgesellschaft mit Sitz in Münchweiler.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Spatenstich für Kita-Neubau in der Robert-Stolz-Straße 40

Mit dem offiziellen Spatenstich startete am gestrigen Montag der Neubau einer Kita in der Robert-Stolz-Straße in Neustadt an der 

Weinstraße. „Ich bin mir sicher, dass die WBG eine tolle Einrichtung schaffen wird und ich halte auch das in der Mitte geplante Atrium für eine gelungene Lösung“, sagte Oberbürgermeister Hans Georg Löffler. Zusammen mit Fachbereichsleiterin Marion Walz und Volker Weiß, technischer Prokurist bei der Wohnungsbaugesellschaft (WBG), hatte Löffler zum Spaten gegriffen und die ersten „Erdarbeiten“ vorgenommen.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Anliegerversammlung zum zweiten Bauabschnitt „Hauptstraße“

Neustadt.Der zweite Bauabschnitt im Rahmen des Ausbaus der Hauptstraße wird zwischen Kunigunden- und Kellereistraße liegen. Ab Januar 2013 sollen auf einer Länge von 120 Metern die Oberfläche und die Infrastruktur, sprich Kanäle und Versorgungsleitungen, erneuert werden. Wenn die Witterung den Plänen keinen Strich durch die Rechnung macht, werde man im Oktober, rechtzeitig vor dem Weinlesefest  und Weihnachtsgeschäft, fertig sein, versprach Oberbürgermeister Löffler.

Das Ausbausystem erfolgt analog zur Friedrichstraße beziehungsweise zum sich im Bau befindlichen ersten Bauabschnitts zwischen Talstraße und Schütt. Man „springe“ zunächst zur Kunigundenstraße, um die ansässigen Geschäftsleute an den Schnittstellen nicht in zwei aufeinanderfolgenden Jahren zu beeinträchtigen, erklärte der Leiter des städtischen Tiefbauabteilung, Herr Stork. Im dritten Bauabschnitt ab 2014 ist der Bereich zwischen Turmstraße und B 39 an der Reihe, dem folgen 2015 das Gebiet zwischen Schütt und Kunigundenstraße sowie 2016 zwischen Kellerei- und Turmstraße. Die Arbeiten sind nach Auskunft der Tiefbauer nötig, weil die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Die alte Straßenanlage wurde in den 1970er Jahren gebaut und im Laufe der Jahre aufgrund von Erneuerungen von einzelnen Gewerbebetrieben sowie Instandsetzungsarbeiten zu einem Flickenteppich aus unterschiedlich verbauten Materialien.

Die Stadtwerke werden die ebenfalls aus den 1970er Jahre stammenden Strom-, Gas- und Wasserleitungen erneuern. Alle Anschlüsse, erklärt Stefan Kühling, würden kontrolliert, die Leitungen nach Freilegung überprüft. Kostenmäßig würden die Anlieger an diesen Arbeiten nicht beteiligt, anders sehe es bei Mauerdurchbrüchen aus, sind die nötig, koste dies je nach Dicke zwischen 150 und 300 Euro. Wie auch im ersten Bauabschnitt sei die Telekom mit im Boot, versicherte der Oberbürgermeister. „Es werden auch immer ein bis zwei Leerrohre verlegt.“ Zu den Kosten: Für den Straßenbau sind 470.000 Euro veranschlagt, für den Kanalbau 220.000 Euro und die Versorgungsleitungen 80.000 Euro. Der Stadtanteil soll bei 45 Prozent, der der Anlieger bei 55 Prozent liegen. Über diesen Kostenverteilungsvorschlag der Verwaltung wird noch der Stadtrat entscheiden.

In diesem Zusammenhang ist zu sagen, dass der erste Bauabschnitt im Sanierungsgebiet Weststadt/südliche Altstadt liegt und deshalb die Erhebung von Ausbaubeiträgen gesetzlich ausgeschlossen ist. Nach Abschluss des gesamten Verfahrens werden eventuell Wertausgleichsbeträge anfallen. Die Baukosten für die Abschnitte zwei bis fünf werden zusammengefasst und um den Stadtanteil reduziert. Die anschließende Verteilung ist vielschichtig und hängt unter anderem von der Größe des Grundstücks, der Art der Bebauung, der Nutzung und Lage ab. Ab 2017, blickte Tiefbauleiter Alex Stork in die Zukunft, nach Abschluss der Arbeiten in der Hauptstraße, werde man sich dann den zahlreichen Seitenästen der Hauptstraße widmen.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Überraschender Besuch beim Arbeitseinsatz

Seit vielen Jahren kümmert sich der Rietburgverein um die Unterhaltung und Pflege des Wahrzeichens der Gemeinde Rhodt. Unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit der Vereinsmitglieder lassen sehen, was es an Fortschritten bei der Freilegung der alten Gemäuer gibt. In diesem Jahr kümmern sich die Verantwortlichen des Vereins um den Bau einer Brücke über den verbliebenen historischen Halsgraben. Das ist das bisher größte Projekt des Vereins. Landrätin Theresia Riedmaier besuchte den Rietburgverein beim Arbeitseinsatz auf der Rhodter Rietburg. Landrätin Riedmaier, die schon 2004 bei einem Arbeitseinsatz auf der Rietburg war, als damals die Schildmauer restauriert wurde, besuchte am vergangenen Samstag die Aktiven, um ihnen für das großartige Engagement zu danken. "Es ist eine sehr schwere Arbeit, oftmals gefährlich und anspruchsvoll. Wir können uns glücklich schätzen, dass es eine Gruppe von verantwortungsbereiten und geschichtsbewussten Männern gibt, die nimmermüde an der Wiederherstellung einzelner Burgbereiche nach historischem Vorbild vorantreiben. Es ist überaus beachtlich, was dort oben geschieht. Ich bin sehr beeindruckt" erklärte Theresia Riedmaier.

Der Vorsitzende des Vereins, Stefan Entzminger, und langjährige erfahrene Helfer, wie zum Beispiel Jürgen Mull, erläuterten die aktuellen Vorhaben. "Eigentlich wollten wir mit der Brücke schon weiter sein aber es klappt nicht immer alles so, wie man sich das vorstellt". Dennoch bleibt das Ziel, bis Pfingsten zeigen zu können, wie die Brücke aussehen wird. Er sprach über ein gutes Einvernehmen in der Gruppe und im Verein und ist stolz auf eine ganze Anzahl jüngerer Helfer, die verlässlich und regelmäßig zu den Arbeitseinsätzen kommen und darüber hinaus immer wieder neue Ideen einbringen. "Wichtig ist uns auch, dass wir mit unseren Familien hier auf der Rietburg Freizeit verbringen können, denn auch unsere Kinder sollen eine Leidenschaft für diese Burg entwickeln und Heimatliebe erfahren können".

Landrätin Riedmaier überreichte in ihrer Funktion als Vorsitzende des Verwaltungsrats der Sparkasse SÜW eine Spende über 2500 Euro, die auch dazu dient, das Holz für die Brücke zu bezahlen.