Ludwigshafen

Mittwoch, 20. Mai 2020

Zwei Fälle von Gewalt in engen sozialen Beziehungen

Am 19.05.2020, gegen 06:45 Uhr, rief eine 24-Jährige bei der Polizei in Ludwigshafen an und teilte mit, dass ihr Ex-Freund sie geschlagen habe. Als die Polizeibeamten bei ihr eintrafen, war der 25-Jährige nicht mehr vor Ort. Die 24-Jährige erklärte, ihr Ex-Freund sei aggressiv geworden und es sei zum Streit gekommen, in dessen Folge er ihren Kopf mit zwei Händen gepackt und gegen die Wand gestoßen habe. Sie wurde dadurch verletzt und kam ins Krankenhaus. Als die Polizeibeamten zu der Wohnanschrift des 25-Jährigen fuhren, wurde ihnen mitgeteilt, dass in der Nähe ein Mann mit einer Eisenstange bedrohlich herumhantieren würde. Als die Polizeibeamten ankamen, stellten sie fest, dass es sich um den 25-Jährigen handelte. Sie fesselten ihn und nahmen ihn aufgrund seines hohen Atemalkoholwertes in Höhe von 2,23 Promille mit zur Dienststelle.

Dort kam er in Gewahrsam und wurde gegen Abend wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ihm wurde der Kontakt zur 24-Jährigen für die nächsten Tage verboten. Die 24-Jährige wurde über rechtliche Möglichkeiten und Anlaufstellen informiert.

Am 19.05.2020, gegen 20:00 Uhr, meldete ein Ludwigshafener der Polizei laute Schreie aus einer Nachbarwohnung. Als die Polizeibeamten eintrafen, klingelten sie bei der Wohnung, aus der die Schreie zu hören waren und ein 34-Jähriger öffnete die Tür während eine 33-Jährige weinend um Hilfe schrie. Sie erklärte den Beamten, dass der 34-Jährige ihr Ex-Freund sei und dass er eine eigene Wohnung habe. Er hätte sie besucht, es sei zum Streit gekommen und dann habe der 34-Jährige sie auf das Bett gedrückt und geschlagen. Zudem habe er sie mit dem Tode bedroht. Die Polizeibeamten verwiesen den 34-Jährigen aus der Wohnung und der Kontakt zur 33-Jährigen wurde ihm für die nächsten Tage verboten. Die Frau wurde über rechtliche Möglichkeiten und Anlaufstellen informiert.

Der Polizei kommt im Umgang mit häuslicher Gewalt als ständig erreichbare und schnell verfügbare Organisation eine entscheidende Rolle zu. Prävention, konsequente Strafverfolgung sowie weitreichender Opferschutz und Opferhilfe sollen Opfern von häuslicher Gewalt effektiven Schutz gewähren.

Wenn auch Sie von häuslicher Gewalt betroffen sind, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Bei allen Polizeidienststellen stehen Ihnen speziell geschulte Ansprechpartner zur Verfügung.

Mittwoch, 8. Januar 2020

Notruf - 4-Jährige holt Hilfe für Mama

Ein großes Lob für schnelles und richtiges Handeln erhielt heute Morgen ein 4-jähriges Mädchen von der Polizei in Oggersheim. Die Mutter des Kindes war am Morgen zuhause plötzlich bewusstlos geworden. Das kleine Mädchen bemerkte dies, reagiert vorbildlich und wählte den Notruf 112. Dank der genauen Angaben des Kindes konnten Rettungsdienst und Polizei der Mutter zuhause helfen. Die junge Frau hatte wegen Kreislaufproblemen kurzzeitig das Bewusstsein verloren, war aber schnell wieder wohlauf. Zur Untersuchung ging es dann doch mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus - begleitet von der 4-Jährigen, die schnullernd auf dem Beifahrersitz Platz nehmen durfte.

Dienstag, 22. Oktober 2019

Vor der Polizeiinspektion das Licht der Welt erblickt

Tatort: Ludwigshafen-Oppau

Heute Morgen, gegen 05:24 Uhr, erschien ein 51-jähriger Mann aufgelöst auf der Dienststelle der Polizeiinspektion 2 in Oppau und bat um sofortige Hilfe. Grund seines aufgewühlten Hilfeersuchens war seine hochschwangere 34-jährige Ehefrau, welche sich im Auto vor der Dienststelle befand und in den Wehen lag. Als die Beamten zu Hilfe eilten, war die Geburt bereits in vollem Gange.

Beherzt unterstützten die Kollegen die werdenden Eltern und halfen, wo sie konnten. Noch während sich der verständigte Rettungswagen auf der Anfahrt befand, waren die ersten Schreie des neugeborenen Jungen vor der Dienststelle deutlich zu hören. Mutter und Kind waren augenscheinlich wohlauf. Der Rettungsdienst übernahm in der Folge alles Weitere. Sowohl die Patenfrage als auch der Name waren noch ungeklärt.

Donnerstag, 11. Juli 2019

Unbekannte Frau stiehlt Kleider, gibt sie wieder zurück und verschwindet dann

Am 10.07.2019, gegen 13:20 Uhr, betrat eine unbekannte Frau ein Bekleidungsgeschäft am Schillerplatz in Ludwigshafen. Sie hängte sich einen Rock, eine kurze Hose, zwei Tops, ein T-Shirt sowie ein Kleid über den Arm und verließ das Geschäft. Zwei Verkäuferinnen verfolgten sie und stellten sie an der Bushaltestelle zur Rede.

Daraufhin übergab die Unbekannte den Verkäuferinnen die Kleidungsstücke und stieg in die Straßenbahn der Linie 4. Die sofort verständigte Polizei hielt die Straßenbahn an der Haltestelle Henrich-Pesch-Haus an. Die unbekannte Frau war allerdings schon ausgestiegen, nach Vermutung von Zeugen an der Haltestelle Mannheimer Tor. Sie war etwa 60 Jahre alt, circa 1,60 m groß, hatte eine kräftige Figur sowie längere zu einem Zopf gebundene blonde Haare.

Bekleidet war sie mit einem grünen Netzshirt. Sie hatte einen Rollator dabei. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiwache Oggersheim unter Tel. 0621 963 - 2403 oder per Mail pwoggersheim@polizei.rlp.de.

 

Mittwoch, 12. Juni 2019

Hoher Schaden durch Diebstahl von Olinvenöl

Unbekannte brachen in dem Zeitraum vom Samstag (08.06.2019) bis Montag (10.06.2019) in ein Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in der Zollhofstraße in Ludwigshafen ein. Aus dem Kellerverschlag wurden u.a. ein Kinderfahrrad und 40 Liter Olivenöl gestohlen. Der Schaden beläuft sich insgesamt auf 2000 Euro.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise: Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de.

Mittwoch, 8. Mai 2019

Schaulustigen Platzverweis erteilt

Mehrere Platzverweise musste die Polizei am Dienstag (07.05.2019) in Ludwigshafen erteilen, nachdem es zu einem medizinischen Notfall in einem Café am Berliner Platz kam. Gegen 19.15 Uhr brach dort ein 54-Jähriger zusammen. Während den Rettungsmaßnahmen bildete sich eine Menschenmenge vor dem Café und beobachtete die Rettungsmaßnahmen. Die Polizei musste daraufhin mehrere Platzverweise erteilen, um einen reibungslosen Einsatz zu gewährleisten. Ein 52-Jähriger musste sogar kurzeitig gefesselt werden, da er mit geballten Fäusten die Rettungskräfte bedrohte. Der 54-Jährige kam anschließend in ein Krankenhaus.

Mittwoch, 27. Februar 2019

Mit 3,24 Promille unterwegs

Einem alkoholisierten 48-Jährigen wurde am Dienstagabend (26.02.2019) in Ludwigshafen eine Blutprobe entnommen, weil er zuvor mit seinem Sportwagen in eine Polizeikontrolle geriet. Der Mann war gegen 22.15 Uhr in der Mendelssohnstraße unterwegs, als ihn die Polizei einer Verkehrskontrolle unterzog. Bei Überprüfen der Personalien stelle sich heraus, dass der 48-Jährige keinen Führschein besitzt. Der wurde ihm nämlich vor einiger Zeit entzogen. Darüber pustete der Ludwigshafener einen Atemalkoholwert von 3,24 Promille.

Die Fahrt endete dann in eine Polizeidienststelle, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

 

Mittwoch, 13. Februar 2019

47-Jähriger bedroht Gerichtsvollzieher

Ein 47-Jähriger bedrohte heute (13.02.2019) in der Wörthstraße mehrere Personen mit einem Küchenmesser und verletzte hierbei einen 39-Jährigen leicht. Gegen 9 Uhr erschienen drei Gerichtsvollzieher an der Wohnung des 47-Jährigen, um eine Zwangsräumung zu vollstrecken. Mit der Räumung war der Mann nicht einverstanden und bedrohte die Gerichtsvollzieher und den 39-jährigen Wohnungseigentümer mit einem Küchenmesser. Einer der Gerichtsvollzieher wehrte einen Angriff des 47-Jährigen ab und verletzte sich hierbei leicht. Der Angreifer wurde im Anschluss festgenommen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Montag, 4. Februar 2019

Auszug aus einem Polizeibericht: Johnny Ramone

"Ein 44-jähriger Ludwigshafener, mit dem Künstlernamen "Johnny Ramone", erschien volltrunken bei der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 und wollte diverse Mitteilungen machen. Er gibt an, dass ihm 80 Prozent von Oppau gehöre und er über 3,6 Milliarden Dollar verfüge.

Sein aktueller Fuhrpark umfasse 1000 Motorroller. Er kündigte zudem an, dass er am 11.05. in der Eberthalle ein Konzert geben werde, bei welchem er vom Philharmonieorchester Mannheim begleitet wird. Er erwartet, dass die Halle in ihrer Kapazität ausgelastet sein werde."

Anmerkung: Da man dem 44-Jährigen bei seiner Karriere nicht weiterhelfen konnte, verließ der Mann im Anschluss die Dienststelle.

Der Promillewert ist nicht bekannt.

Montag, 28. Januar 2019

Mit Schreckschusspistole geschossen

Am 27.01.2019 gegen 01:45 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei, dass jemand in einer Wohnung in der Bahnhofstraße in Ludwigshafen mehrere Schüsse abgegeben habe. Daraufhin wurden die Zufahrtsstraßen abgesperrt und Spezialkräfte angefordert. Die Beamten betraten kurze Zeit später die Wohnung, in der sie drei Männer und eine Frau antrafen. Gegenüber den Beamten gab einer der Männer, ein 32-Jähriger, zu, dass er mit einer Schreckschusspistole geschossen habe. Er war leicht alkoholisiert. Die Beamten stellten die Schreckschusspistole sicher und nahmen die Personalien der Anwesenden auf. Den 32-Jährigen erwartet nun eine Ordnungswidrigkeit wegen Verstoß gegen das Waffengesetz. Zudem wird geprüft, ob ihm die Einsatzkosten auferlegt werden, die sich auf mehrere tausend Euro belaufen dürften. Im Rahmen der Verkehrsabsperrmaßnahmen wurde ein 29-Jähriger in Gewahrsam genommen, da er einen Platzverweis nicht befolgte.