Frankenthal

Mittwoch, 29. Juli 2020

Sohn ersticht Mutter in Frankenthal

Am 28.07.2020 kam es in Frankenthal zu einem Tötungsdelikt. Nach bisherigen Erkenntnissen fügte ein 32-Jähriger seiner 55-jährigen Mutter in deren Wohnung zahlreiche Stichverletzungen zu. Polizeibeamte fanden die Frau leblos in ihrer Wohnung vor. Der 32-Jährige, welcher die Polizei zuvor informiert hatte, wurde widerstandslos vorläufig festgenommen. Er wurde am 28.07.2020 dem Haftrichter Frankenthal vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags. Der Beschuldigte wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt verbracht. Die Obduktion der 55-Jährigen wurde heute durchgeführt. Hierbei wurde der Blutverlust infolge multipler Stichverletzungen als todesursächlich diagnostiziert.

Freitag, 15. Februar 2019

Tödlicher Verkehrsunfall

Am 14.02.2019 befuhr gegen 22:15 Uhr ein 30-jähriger Mann aus Ludwigshafen die B9 von Oggersheim kommend in Richtung Frankenthal.

Aus ungeklärter Ursache kam er kurz vor Frankenthal nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr mehrere Schilder und eine Grünfläche. Danach durchbrach der PKW ein Geländer und stürzte mehrere Meter tief auf die darunterliegende Straße Am Kanal. Dabei wurde der Fahrer, welcher alleine im Fahrzeug saß, tödlich verletzt.

Ein Gutachter zur Klärung der Unfallursache wurde eingeschaltet. Der entstandene Sachschaden dürfte bei ca. 8000 EUR liegen. Zeugen für das Unfallgeschehen werden dringend gebeten, mit der Polizei Frankenthal Kontakt aufzunehmen.

Mittwoch, 6. Februar 2019

Betrug durch falschen US-Soldat

Eine 45-jährige Frankenthalerin lernt über die sozialen Netzwerke einen Mann kennen, der sich als Admiral der US-Marine ausgibt und verliebt sich in ihn. Nach kurzer Zeit bittet der Mann vermehrt darum, Geldsummen auf zwei Konten in Nigeria zu überweisen, da sein Sohn krank sei und er aufgrund eines Auslandseinsatzes das Geld nicht selbst überweisen könne. Die Frau überweist daraufhin insgesamt 15.000 EUR bis sie schließlich doch misstrauisch wird und Strafanzeige erstattet.

Die Polizei rät, bei dubiosen Geldforderungen aus dem Ausland stets misstrauisch zu sein und zuvor mit Bekannten oder der Polizei darüber zu sprechen.

Mittwoch, 29. November 2017

Raubüberfall auf Tankstelle

Am Dienstagabend, gegen 21:00 Uhr, betrat ein unbekannter Täter den Verkaufsraum einer Tankstelle in der Mahlastraße in Frankenthal. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte er den 21-jährigen Angestellten auf, das Bargeld aus der Kasse herauszugeben. Der Angestellte kam der Aufforderung nach und gab ihm insgesamt einen vierstelligen Bargeldbetrag. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß in Richtung B9/ Albrecht-Dürer-Ring. Eine sofort eingeleitete Großfahndung der Polizei verlief ergebnislos. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Alter unbekannt, circa 170 cm groß und schlank. Er trug eine schwarze Basecap, ein schwarzes Tuch über Mund und Nase, eine schwarze/ hüftlange Steppjacke, einen blauen Kapuzenpullover, eine schwarze (Bauch-)Tasche, sowie eine schwarze Pistole.

Die Kriminalpolizei Ludwigshafen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet in diesem Zusammenhang um Zeugenhinweise: Wer war zur Tatzeit im Bereich der Tankstelle und hat dort Beobachtungen gemacht?

Sind Ihnen Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/ 9632773 oder per E-Mail:

kiludwigshafen@polizei.rlp.de entgegen.

Freitag, 17. November 2017

Rattengift in Köder in Frankenthal ausgelegt

Immer wieder kommt es vor, dass Menschen Giftköder auslegen, die von Hunden gefunden und gefressen werden. Auch in Frankenthal fraß in dieser Woche wieder ein Hund einen solchen giftigen Köder. Der Hund konnte gerettet werden, was jedoch eine Zeitlang nicht danach aussah. Er litt schwer und verlor viel Blut. Neben dem emotionalen Schaden für die Besitzer folgt nun noch die Tierarztrechnung in Höhe von rund 500 Euro.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Frankenthal: Gasaustritt in der Industriestraße

Am Mittwoch, 18.10.2017, wird gegen 09:30 Uhr der Polizei gemeldet, dass es bei Bauarbeiten im Bereich der Siemensstraße zu einem Gasaustritt an einer Versorgungsleitung gekommen ist. Der Bereich um das Frankenthaler Industriegebiet wurde daraufhin weiträumig abgesperrt. Ein Gefahrenbereich wurde definiert.

Bei dem Gasaustritt kam es zu keiner Explosion. Die Absperrungen werden noch einige Stunden andauern. Die Ermittlungen dauern ebenfalls derzeit noch an. Wir berichten nach.

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Frankenthal unter der Rufnummer 06233/313-0 oder der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer 06237/934-100 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Gefährliche Körperverletzung nach Missverständnis

Nach einem Streit mit seinem Vater fährt ein 14-jähriger Frankenthaler am Dienstagnachmittag, 10.10.2017, gegen 17:30 Uhr, mit seinem Fahrrad die Wormser Straße entlang, redet laut vor sich her und flucht über seinen Vater. Ein bislang unbekannter Täter fährt zur selben Zeit mit seinem Fahrrad an dem 14-Jährigen vorbei, nimmt die Flüche akustisch wahr und wertet diese als gegen ihn gerichtete. In der weiteren Folge konfrontiert der unbekannte Täter den 14-Jährigen mit dem von ihm Wahrgenommenen. Der Jugendliche wiederum versichert wiederholt mit dem Ausgesprochenen lediglich seinen Vater gemeint zu haben. Ungeachtet dessen greift der unbekannte Täter zu dem von ihm mitgeführten Pfefferspray und sprüht dieses dem 14-Jährigen unvermittelt ins Gesicht. Anschließend flüchtet er mit seinem Fahrrad. Der bislang unbekannte Täter sei nach Angaben des 14-Jährigen und einer Zeugin Mitte 20 und zum Tatzeitpunkt gänzlich schwarz bekleidet gewesen. Das von ihm mitgeführte Fahrrad habe ebenfalls eine dunkle Farbe.

Dienstag, 26. September 2017

Ungeklärter Todesfall - Zeugenaufruf

Über einen medizinischen Notfall war am Mittag des 25.09.2017, kurz nach 14.30 Uhr, die Rettungsleitstelle informiert worden. Auf dem Fuß-und Radweg in der Eisenbahnstraße, Höhe Parkhaus, war ein 50-jähriger Mann mit Verletzungen aufgefunden worden. Der nicht ansprechbare Mann wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort verstarb er um 15.44 Uhr.

   Zur Klärung der Umstände bittet die Polizei dringend um Zeugenhinweise! Wer hat den Mann heute Mittag in Frankenthal gesehen?

Wer hat beobachtet, was in der Nähe des Parkhauses geschehen ist.

   Der Verstorbene war 51 Jahre alt, 1,70m groß und schlank. Er hatte graues kurzes Haar und trug eine hellblaue Jeans, einen hellblauen Pullover und eine dunkelblaue Jacke.

   Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per Email kiludwigshafen@polizei.rlp.de entgegen.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Ausschreibung: Pfälzer Mundarttheaterpreis 2018

Einreichungsfrist: 28. Februar 2018

 

Mit dem „Pfälzer Mundarttheaterpreis der Stadt Frankenthal (Pfalz) 2018“ vergibt die Stadt im kommenden Jahr bereits zum zehnten Mal einen Preis für Menschen, die sich der Pfälzer Mundart verschrieben haben. Von 1997 bis 2012 wurde der Pfälzer Mundarttheaterpreis alle zwei Jahre ausgeschrieben, seither ist der Vergaberhythmus um ein Jahr erweitert. Zuletzt wurde er 2015 vergeben.

Der Wettbewerb trägt dazu bei, Theaterstücke in Pfälzer Mundart zu verfassen, um das Heimat- und Sprachbewusstsein der pfälzischsprachigen Region, der Pfalz im Besonderen und der hiesigen Mentalität im Allgemeinen zu fördern.

Neu ist, dass es nur noch einen Preisträger geben wird, der von einer sachkundigen Jury bestehend aus Oberbürgermeister Martin Hebich, Jürgen Hellmann, Theater Alte Werkstatt, Markus Beisel, Rhein-Neckar Theater Mannheim, Doris Trauth-Marx, "Die Rheinpfalz" sowie Thomas Metzler, Mundartautor ermittelt wird. Das Preisgeld, bereitgestellt von der Sparkassenstiftung Frankenthal, ist mit 4.500 Euro dotiert. Ebenfalls neu ist, dass das Gewinnerstück bei der Preisverleihung uraufgeführt wird. Somit steigt die Attraktivität des Preises, da der Gewinner mit den hinzugerechneten Tantiemen für die Aufführung (1.000 Euro) insgesamt 5.500 Euro erhält. Bisher wurden bis zu drei Siegerstücke mit einem Preisgeld von je 1.500 Euro (zzgl. 1.000 Euro Tantieme) ausgewählt.

Die Theaterstücke sind in Pfälzer Mundart abzufassen und dürfen noch nicht aufgeführt oder bei anderen Wettbewerben prämiert worden sein. Die Verwendung eines Pseudonyms ist nicht gestattet. Jeder Teilnehmer/in darf ein Textbuch einreichen, das Theaterstück ist in Pfälzer Mundart abzufassen und soll in der Schrift Arial, Schriftgröße 12 verfasst sein, die Regieanweisungen kursiv in Klammern darstellen, höchsten 8 Darsteller beinhalten, abendfüllen sein und aus 40 – 50 Seiten bestehen. Darüber hinaus sollten sie aktuelle Themen einbinden zum Beispiel aus den Bereichen Arbeitsmarktsituation, Frauen und Familie, Generationskonflikt oder auch Freizeitgestaltung. Aktuelle politische Themen können selbstverständlich auch verarbeitet werden. Die Theaterstücke sollten möglichst auch nicht im „Weck, Worscht und Woi-Klischee“ angesiedelt sein, sondern durchaus ernste Themen unserer Zeit aufgreifen, wobei entsprechend der Richtlinien der Schwerpunkt des Theaterpreises auf der Komödie liegt.

Bewerbungsunterlagen können beim Bereich Schulen, Kultur und Sport der Stadtverwaltung Frankenthal (Pfalz), Karolinenstraße 3, Tel.-Nr.: 89-456, angefordert werden, Einreichungsfrist für die Textbücher ist der 28. Februar 2018.

Weitere Informationen: www.frankenthal.de/Kultur und Bildung/Frankenthaler Kulturszene/ Aktivitäten und Veranstaltungen / Pfälzer Mundarttheaterpreis

Mittwoch, 14. Juni 2017

Brand in Mehrfamilienhaus in Frankenthal

Am Dienstagabend (13.6.17, 18 Uhr) brach in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Lindenstraße ein Brand aus. Durch die dabei entstandene starke Rauchentwicklung wurden insgesamt drei Personen durch eine Rauchgasvergiftung leicht verletzt und mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Am Gebäude entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 150000 Euro. Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei vor Ort dürfte das Feuer aufgrund eines technischen Defekts einer Kühl-/Gefrierkombination verursacht worden sein. Hinweise auf ein fahrlässiges oder vorsätzliches Handeln konnten nicht erlangt werden.