Tagesmeldungen

Dienstag, 17. Juli 2018

63-jähriger Mann und 5-jähriges Mädchen tot in Wohnung gefunden

Ein 63-jähriger Mann und dessen 5-jährige Tochter wurden am Montagnachmittag in einem Anwesen in Heidelberg-Kirchheim tot aufgefunden. Ersten Erkenntnissen zufolge sind Vater und Tochter durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung zu Tode gekommen. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ist bei der Tat von einer Familientragödie auszugehen.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Heidelberg und Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

Montag, 16. Juli 2018

Heftiges Unwetter über dem Wasgau

Gegen 14.30 Uhr entlud sich über dem Wasgau ein heftiges Unwetter mit Hagel und Starkregen. Dabei wurden unzählige Straßen und Keller überflutet, Bäume entwurzelt. In Rumbach war der Hagel derart stark, dass die Straße mit einer etwa 20 cm dicken Eisschicht komplett bedeckt war. Die Feuerwehren der umliegenden Ortschaften und die Straßenmeisterei Dahn sind mit allen verfügbaren Einsatzkräften im Dauereinsatz. Personen kamen nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht zu Schaden. Die Höhe des Sachschadens lässt sich derzeit noch nicht beziffern.

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Montag, 16. Juli 2018

Großbrand in der Innenstadt von Landau

Am Samstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Landau um 18:31 Uhr mit dem Stichwort "Gebäudebrand, eventuell Personen im Gebäude" in die Kronstraße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten mehrere Stockwerke eines Mehrfamilienhauses bereits in voller Ausdehnung.

"Sofort wurden mehrere Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Personensuche in das Objekt geschickt", so Stadtfeuerwehrinspekteur Dirk Hargesheimer: "Durch die vorgehenden Trupps wurde keine Personen mehr im Gebäude gefunden, so dass sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnten".

Aufgrund der engen Bebauung und der schnellen Brandausbreitung wurde eine sofortige Nachalarmierung des gemeinsamen Gerätewagens Atemschutz des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau sowie einer Drehleiter aus Herxheim veranlasst. Außerdem wurden der Organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie der Leitende Notarzt und die Schnelleinsatzgruppe Betreuung zur Versorgung der mehr als 20 betroffenen Personen hinzugezogen. Das Haus wird von zahlreichen Studenten bewohnt, die zur Zeit des Brandes nicht im Haus waren.

Im Verlauf des Einsatzes mussten außerdem zwei Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Landau versorgt werden, davon musste ein Feuerwehrangehöriger vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden. Er war von einer herabstürzenden Ziegel getroffen worden. "Das Gebäude ist teilweise eingestürzt, der restliche Gebäudeteil ist einsturzgefährdet. Bevor die Löschmaßnahmen abgeschlossen werden können, muss das Gebäude nun vom Technischen Hilfswerk gesichert werden", sagt Stadtfeuerwehrinspekteur Hargesheimer.

Durch den Brand kam es zu einer starken Rauchentwicklung, so dass in umliegenden Gebäuden die Fenster und Türen geschlossen werden mussten. Es entstand ein Schaden von ca. 1,5 Millionen EUR.

Alle Bewohner des Hauses wurden vor Ort versorgt und anderweitig untergebracht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen bezüglich der Brandursache aufgenommen. Aktuell sind rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DRK und Polizei im Einsatz. Oberbürgermeister Thomas Hirsch ist an der Einsatzstelle und verschafft sich einen Überblick über die Lage.

Ergänzung Polizei Landau: Im Verlauf der Rettungsarbeiten kam es zu Beeinträchtigungen durch Gaffer an der Brandörtlichkeit. Von der Polizei wurden zahlreiche Platzverweise ausgesprochen. Teilweise fuhren Schaulustige mit Fahrzeugen zu dem ohnehin eng bebauten Brandgebiet und sorgten so für Behinderungen.

Montag, 16. Juli 2018

Brand eines Dachstuhls in Neustadt

Am frühen Sonntagmorgen, gg. 04:00 Uhr, wurde über die Leitstelle der gemeldet, dass in der Schillerstraße eine Rauchentwicklung in einem Einfamilienhaus festzustellen ist. Als die Einsatzkräfte der Polizei vor Ort ankamen, stand der Dachstuhl bereits in Flammen und das Haus, in welchem sich noch zwei Personen aufhielten, wurde geräumt. Ebenso wurden die umliegenden Häuser vorsichtshalber evakuiert. Die Feuerwehr Neustadt war mit 50 Einsatzkräften vor Ort und die Löscharbeiten dauerten ca. 3 Stunden an. Zur Brandursache können bislang noch keine Angaben gemacht werden. Es sind keine verletzten Personen zu beklagen. Der Sachschaden dürfte sich zwischen 30000EUR und 40000EUR bewegen.

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Mittwoch, 11. Juli 2018

Kind nach Badeunfall verstorben

Nach dem tragischen Badeunfall im Waldschwimmbad Kandel am Sonntag, dem 08.07.2018, gegen 15.55 Uhr, ist der vierjährige Junge gestern in den Abendstunden in einer Karlsruher Klinik verstorben.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern noch an.

Der Unfall ereignete sich im Waldschwimmbad im Nichtschwimmerbecken nahe des Wasserpilzes.

Der Junge wurde von einem Zeugen leblos im Wasser treibend gefunden und an Land gebracht. Nach der sofortigen Reanimation durch die Bademeister und den Rettungsdienst wurde er mit dem Rettungshubschrauber in die Kinderklinik verbracht, wo er jetzt verstarb.

Zeugen, die den Jungen vorher beim Spielen gesehen haben, werden gebeten sich bei der Kriminalpolizei Landau unter 06341/287-0 oder kilandau@polizei.rlp.de zu melden.

 

Mittwoch, 11. Juli 2018

Gewalttätiger Ehemann landet in Polizeigewahrsam

Mit 20 Stunden im Polizeigewahrsam wurde ein 47-jähriger Mann aus Mörlheim beschert, nachdem er gegenüber seiner Frau gewalttätig wurde und auch noch Inventar beschädigte. Bei Eintreffen der Polizeibeamten der Polizeiinspektion Landau ging er aggressiv auf diese zu, beleidigte die Beamten und drohte seiner Frau weiter Unheil an. Die Beamten mussten Pfefferspray und körperliche Gewalt zur Ingewahrsamnahme einsetzen. Die Bereitschaftsrichterin ordnete die Freiheitsentziehung bis zum heutigen Nachmittag an. Dann dürfte der 47-jährige auch seinen Rausch ausgeschlafen haben. Seine Frau wurde leicht verletzt.

Mittwoch, 11. Juli 2018

Aufmerksamer Nachbar

Am Montagvormittag meldet ein aufmerksamer Nachbar in Neustadt, dass er seinen Nachbarn schon seit Tagen nicht mehr gesehen habe und sich Sorgen macht. Die eintreffende Polizei und der Rettungsdienst konnten den 67jährigen Mann hilflos in seiner Wohnung auffinden. Er selbst konnte die Tür nicht mehr öffnen und lag nach einem Sturz auf dem Boden, zumindest war er ansprechbar. Der Mann gab an, dass er schon eine Woche auf dem Boden liegen würde.

Durch die Meldung bei der Polizei konnte schlimmeres verhindert werden. Der Mann kam zur Genesung ins Krankenhaus.

Dienstag, 10. Juli 2018

19-Jährige in Neustadt getötet

Vergangene Nacht am, 09.07.2018, kurz nach 23 Uhr, wurde die Polizei über einen Streit in einem Mehrfamilienhaus in Neustadt, Karolinenstraße, informiert. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, fanden sie eine 19-Jährige leblos im Flur des zweiten Obergeschosses vor. Bei ihr saß ein 42-jähriger Bewohner, der ebenfalls verletzt war. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll es zwischen der 19-jährigen Frau und ihrem 22-jährigen Ex-Partner zu einem Streit gekommen sein, in dessen Verlauf der 22-Jährige die Frau getötet haben soll. Der 42-jährige Nachbar habe der Frau helfen wollen, dabei wurde sei er von dem 22-Jährigen ebenfalls verletzt worden. Der Tatverdächtige flüchtete vom Tatort, wurde kurze Zeit später aber von Polizisten im Nahbereich vorläufig festgenommen.

Der 22-Jährige wird im Laufe des Tages auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Frankenthal dem Haftrichter vorgeführt. Über das Ergebnis werden wir nachberichten. Die Ermittlungen dauern an. Von Anfragen bitten wir derzeit abzusehen.

Donnerstag, 28. Juni 2018

SEK-Einsatz in Lambrecht/Pfalz

Ein Lambrechter hat heute Vormittag für einen Polizeieinsatz gesorgt. Er hatte einen Mitarbeiter der Agentur für Arbeit über "whatsapp" bedroht und dies mit einem Bild, das ihn mit einer Maschinenpistole zeigt, bekräftigt. Nachdem der 35-Jährige zuhause lokalisiert worden war betraten Beamte des SEK um 11.15 Uhr die Wohnung des 35-Jährigen, wo sie ihn schlafend antrafen.

Er meinte, es sei nur ein Spaß gewesen, das Bild sei schon älter, zeige ihn aber mit einer echten MP. Hintergrund könnte die Unzufriedenheit über eine gekürzte Geldleistung gewesen sein. Gegen ihn wird ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung eines Verbrechens eröffnet.

Montag, 18. Juni 2018

Drei Tode nach Badeunfall

Am Sonntagabend des 17.06.2018, gegen 20:30 Uhr, ereignete sich am Niederwiesenweiher in Böhl-Iggelheim ein Badeunfall. Drei polnische Erntehelfer im Alter von 22 Jahren, 27 Jahren und 34 Jahren hatten beim Schwimmen Probleme bekommen und waren infolgedessen untergegangen. Alle drei hatten Alkohol konsumiert.

Die informierten Einsatzkräfte von Polizei, DLRG, Feuerwehr und Rettungsdienst konnten die drei Männer bergen und unter Reanimationsbedingungen in umliegende Krankenhäuser verbringen.

Im Laufe der Nacht verstarben alle drei Personen.

Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen zur Todesursache dauern an.