Tagesmeldungen

Montag, 27. Januar 2020

Sprachen im Tandem

Maria Mercedes Escobar Uribe und Christian Heidrich sind seit September 2019 ein Team. Sie treffen sich jeden Freitag um 12 Uhr in der VHS-Cafeteria in der Hindenburgstraße und lernen „Sprachen im Tandem“. Was das heißt? Ganz einfach: Maria bringt Christian Spanisch bei und Christian Maria Deutsch.

„Sprachen im Tandem lernen“ ist ein neues Angebot der VHS Neustadt. Die Idee ist, dass sich zwei Muttersprachler „auf Augenhöhe“ treffen und sich gegenseitig dabei unterstützen, die jeweils andere Sprache zu studieren. Ort, Zeit und Inhalte werden dabei individuell festgelegt, das Treffen sollte nur mindestens 90 Minuten betragen, 45 für jede Partei.

„Ich bin mit dieser Variante sehr glücklich“, schwärmt Maria. „Wir sind zeitlich flexibel und können uns selbst organisieren. Außerdem ist sie kostengünstig.“ „Für mich ist dies eine authentische Art, eine Sprache zu lernen“, ergänzt Christian.

Zum Einsatz kommen bei den beiden Bücher, Zeitschriften oder Grammatikhefte. Es wird übersetzt und korrigiert. „Wir sprechen über Kultur, Familie, Essen, die Heimat und ein bisschen Politik“, zählt Maria auf. Wobei „Sprechen“ die Herausforderung an sich sei. Wenn die Kommunikation trotz aller Bemühungen einmal hakt, behelfen sich die Lernenden mit einer App.

Maria ist Immobilienmaklerin, kommt aus Kolumbien und wohnt seit eineinhalb Jahren in Neustadt. Ihren Mann hat sie während eines Besuches bei ihrer Schwester im Hunsrück kennengelernt. Christian kommt aus der Südpfalz und arbeitet bei einer Verwaltung. „Ich bin sprachbegeistert und interessiere mich für alle romanischen Sprachen, Spanisch ist zudem eine Weltsprache.“

Beide wollen auf jeden Fall noch das Frühjahrssemester nutzen, um ihre Kenntnisse weiter zu vertiefen „und dann mal sehen“. Christian lernt in diesem Semester Italienisch und Spanisch an der VHS, Französisch möchte er im Frühjahrssemester 2021 vertiefen. Maria will ihr Wissen in der Praxis nutzen.

Die „Tandempartnervermittlung“ für ein Semester erfolgt über die VHS. Das Angebot an sich ist kostenlos, für die Vermittlung und Betreuung wird eine einmalige Gebühr von zehn Euro erhoben.

Mehr Infos unter volkshochschule@neustadt.eu oder 06321/855-1564.

Montag, 27. Januar 2020

Blitzer-Streit

Seit der Entscheidung des saarländischen Verfassungsgerichtshofs (VGH) wehren sich viele Betroffene, die von einem Anhänger geblitzt wurden, bundesweit vor Gericht. Jetzt gaben die Koblenzer Richter einer Verfassungsbeschwerde teilweise statt und forderten das Oberlandesgericht Koblenz auf, einen Fall zum Blitzergerät PoliScan FM1 der Firma Vitronic zur einheitlichen Klärung dem Bundesgerichtshof vorzulegen.

Ein Fahranfänger und seine Anwälte hatten bemängelt, dass die PoliScan-Messgeräte keine Rohmessdaten speichern. Diese seien zur Überprüfung der Richtigkeit der Geschwindigkeitsmessungen notwendig. Zudem sollen ihnen die benötigte Messstatistik und die Gebrauchsanweisung nicht zur Einsicht vorgelegt worden sein. Auch hätte das Oberlandesgericht die Sache zur Klärung dem Bundesgerichtshof vorlegen müssen (§ 121 Absatz 2 des Gerichtsverfassungsgesetzes). Dem letzten Punkt stimmte auch der Verfassungsgerichtshof zu und wies den Fall zurück an das Oberlandesgericht. Dieses kann nun den BGH anrufen.

Dem betroffenen Verkehrsteilnehmer wurde vorgeworfen auf der Autobahn 34 km/h zu schnell gefahren zu sein. Anschließend sollte er eine Geldbuße von 120 Euro bezahlen und einen Punkt bekommen. Nachdem die Beschwerde des Fahrers vor dem Amtsgericht Wittlich und dem Oberlandesgericht Koblenz erfolglos verlaufen war, legten seine Anwälte eine Verfassungsbeschwerde ein (Aktenzeichen VGH B 19/19). Im Saarland erfolgte bereits eine Entscheidung zur fehlenden Rohmessdatenspeicherung. Der TraffiStar S 350 wird im Saarland nicht mehr eingesetzt. Das OLG Koblenz entschied hingegen, dass die Messungen der Blitzer trotz fehlender Speicherung der Rohmessdaten verwertbar seien. Weitere Geräte stehen in der Kritik.

Montag, 27. Januar 2020

Ampel beschädigt - mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen

Neustadt:

Heute am frühen Morgen gegen 03:25 Uhr beschädigte ein von Lambrecht kommender Kleintransporter in der Talstraße die Baustellenampel, die den dort einspurigen Verkehr für beide Richtungen regelt. Der Fahrer des Transporters entfernte sich mit seinem PKW im Anschluss unerlaubt von der Unfallstelle, konnte jedoch durch eine zufällig vorbei kommende Polizeistreife festgestellt werden. Gegen den PKW-Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

Da die Beampelung der einspurigen Baustelle ausgefallen ist, wird der Verkehr derzeit durch Polizeibeamte geregelt. Bis zum Ersatz der Ampel durch die zuständige Firma muss daher mit Verkehrsbehinderungen im Baustellenbereich der Talstraße in beiden Fahrtrichtungen gerechnet werden.

Mittwoch, 22. Januar 2020

Stadtmobilität im Wandel: Informationsveranstaltung zur Neuordnung der Innenstadtmobilität am Dienstag, 28. Januar, im Alten Kaufhaus in Landau

Wie kann eine zukünftige Innenstadtmobilität aussehen, die sowohl benutzer- als auch klimafreundlich ist und zugleich die Besonderheiten der Stadtstruktur berücksichtigt? Der Stadtverkehr ist wesentlicher Faktor für die Gestaltung des öffentlichen Raums und beeinflusst maßgeblich Lebens- und Umweltqualität in den Kommunen. Wie zahlreiche weitere Städte möchte auch die Stadt Landau ihre (innerstädtische) Mobilität zukunftsfähig gestalten und hat dafür auf Grundlage ihres Mobilitätskonzepts ein ganzes Maßnahmenbündel zur Neuordnung des Verkehrs in der Innenstadt vorgelegt. In einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 28. Januar, im Alten Kaufhaus bietet die Stadtverwaltung interessieren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich über die geplanten Maßnahmen zu informieren und Fragen zur bevorstehenden Neuordnung des Verkehrs zu stellen. Beginn ist um 19 Uhr.

Gegenstand der Veranstaltung sind kurzfristig geplante Vorhaben wie die Einführung eines kostenlosen Busshuttles, der im 20-Minuten-Takt auf dem Altstadtring verkehrt, die beidseitige Öffnung der König- und der Martin-Luther-Straße für Radfahrerinnen und Radfahrer, die veränderte Verkehrsführung in der Reiter- und Waffenstraße sowie die zeitweise Sperrung der Fußgängerzone für den Radverkehr.

„Die Maßnahmen, die wir planen, um die Mobilität in unserer Innenstadt zukunftsfähig zu gestalten, greifen ineinander und kommen allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zugute“, sind Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Mobilitätsdezernent Lukas Hartmann überzeugt, die interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu einladen, das Informationsangebot im Alten Kaufhaus zu nutzen. „Autofahrerinnen und Autofahrer können bequem etwa auf dem Alten Messplatz parken und mit dem Busshuttle in die Innenstadt gelangen, Radfahrerinnen und Radfahrer freuen sich über eine neue, schnelle Verbindung und Fußgängerinnen und Fußgänger über eine eigene Zone zum Bummeln und Flanieren.“

Weiterhin sind, ebenfalls im Laufe des Frühjahrs, die Durchgrünung der Königstraße durch eine mobile Baumallee, die Ausweisung von Fahrradabstellmöglichkeiten rund um die Fußgängerzone und die Umwandlung des Busparkstreifens auf dem Weißquartierplatz in sechs PKW-Stellplätze geplant. Bis Ende 2020 steht u.a. der Start des Fahrradleihsystems VRNnextbike an. Kurzfristig ist zudem der Umbau der Martin-Luther-Straße vorgesehen; mittelfristig sind in den kommenden drei Jahren der Umbau der König-, und der Waffenstraße geplant.

Mittwoch, 22. Januar 2020

Landrat Seefeldt dankt Einsatzkräften aus der Südpfalz

Bei einer groß angelegten Suchaktion vergangene Woche in Annweiler waren rund 200 Einsatzkräfte aus der ganzen Südpfalz im Einsatz, um einen 82-jährigen Mann zu finden, der als vermisst gemeldet worden war. Der Radfahrer hatte sich durch einen Sturz verletzt und konnte einen Tag später in den Abendstunden im Wald gefunden werden, wo er die Nacht verbracht hatte.

Landrat Dietmar Seefeldt dankt allen Einsatzkräften für ihr Engagement: „Es war eine tolle Gemeinschaftsleistung von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk (THW), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Polizei und Rettungshundestaffel. Wir haben durch dieses Engagement ein Leben gerettet. Darauf können alle stolz sein! Ebenso gilt mein Dank den Familien und Arbeitgebern, die die Arbeit der Kräfte unterstützten.“ Auch der zuständige Kreisbeigeordnete Kurt Wagenführer betonte: „Ich freue mich über den professionellen Einsatz unserer Feuerwehrkräfte, der mit gutem Erfolg abgeschlossen wurde.“

Nachdem eine erste Suche von Kräften der Polizei und der Feuerwehr Annweiler mit Unterstützung eines Hubschraubers keinen Erfolg brachte, wurden aus fast allen Verbandsgemeinden des Landkreises sowie der Stadt Landau Einsatzkräfte der Feuerwehren und der Hilfsorganisationen alarmiert, um den Suchradius zu vergrößern. Koordiniert wurden die Suchmaßnahmen von der gemeinsamen Technischen Einsatzleitung des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau unter Leitung des Stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteurs Dirk Nerding, unterstützt vom Stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur Karsten Moock.

Dirk Nerding hob hervor: „Die interkommunale Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte war vorbildlich!“

Mittwoch, 8. Januar 2020

Notruf - 4-Jährige holt Hilfe für Mama

Ein großes Lob für schnelles und richtiges Handeln erhielt heute Morgen ein 4-jähriges Mädchen von der Polizei in Oggersheim. Die Mutter des Kindes war am Morgen zuhause plötzlich bewusstlos geworden. Das kleine Mädchen bemerkte dies, reagiert vorbildlich und wählte den Notruf 112. Dank der genauen Angaben des Kindes konnten Rettungsdienst und Polizei der Mutter zuhause helfen. Die junge Frau hatte wegen Kreislaufproblemen kurzzeitig das Bewusstsein verloren, war aber schnell wieder wohlauf. Zur Untersuchung ging es dann doch mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus - begleitet von der 4-Jährigen, die schnullernd auf dem Beifahrersitz Platz nehmen durfte.

Freitag, 20. Dezember 2019

Brand eines Mehrfamilienhauses

Am Donnerstagabend, 19.10.2019, kam es gegen 22.20 Uhr zu einem Brand eines Mehrfamilienhauses in Edenkoben.

Ein 55- jähriger Bewohner erlitt Brandverletzungen und konnte sich jedoch noch selbst mit schweren Verletzungen in den Hof des Anwesens retten und Rettungskräfte verständigen. Durch  Feuerwehrkräfte wurden weitere Hausbewohner teils über Steckleitern aus dem Brandobjekt gerettet und an den Rettungsdienst übergeben.

Weitere Anwohner aus angrenzenden Wohnanwesen mussten in Fortfolge aufgrund starker Rauchentwicklung aus ihren Wohnungen zumindest zeitweise evakuiert werden.

Der Bewohner der Brandwohnung wurde mit erheblichen Brandverletzungen in eine Spezialklinik nach Ludwigshafen verbracht. Eine 36-jährige Bewohnerin und eine 45-jährige Bewohnerin eines angrenzenden Wohnobjekts erlitten eine Rauchgasintoxikation und wurden ambulant versorgt, bzw. eine davon vorsorglich ein Krankenhaus verbracht.

Insgesamt wurden 22 Personen durch Kräfte des Rettungsdienstes im Gerätehaus der Feuerwehr Edenkoben zeitweise betreut und kehrten teilweise wieder in ihre Wohnungen oder in von der Verbandsgemeinde bereitgestellte Notunterkünfte zurück. Insgesamt wurden 3 weitere Personen zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus verbracht.

Das Wohnanwesen wurde durch das Brandgeschehen erheblich beschädigt. Der Sachschaden wird auf ca. 500.000 EUR geschätzt.

Die Kriminalpolizei Landau hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Montag, 16. Dezember 2019

Toter nach Brand in Wohnhaus

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in einem Wohnhaus im Nordring in Dannstadt-Schauernheim am 14.12.2019, gegen 16:30 Uhr, zu einem Brand. Hierbei starb ein Mann. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Zur Klärung der Brandursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Ferner ist eine Obduktion des Verstorbenen geplant. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf 50.000 Euro geschätzt

Dienstag, 26. November 2019

Kinderwunschbaum steht ab sofort im Landauer Rathaus bereit

Ein Spielzeugauto, das Geräusche macht, ein Winteroverall in Größe 62, ein  Tiermemory oder ein Kugelbahn-Haus: Über 300 Herzenswünsche von Landauer Mädchen und Jungen hängen ab sofort wieder am Kinderwunschbaum im Foyer des Rathauses und warten darauf, von interessierten Bürgerinnen und Bürgern „gepflückt“ und erfüllt zu werden. In Kooperation mit der „Stiphtung Christoph Sonntag“ und dem Haus der Familie sorgt diese Aktion bereits zum achten Mal dafür, dass die Weihnachtswünsche von Kindern aus einkommensschwachen Familien wahr werden.

„Ich freue mich sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder Kinderaugen zum Strahlen bringen“, erklärte Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Denn darum geht es ja auch an Weihnachten: Um Nächstenliebe, ums Teilen, ums Freudemachen.“ Sein Dank gelte allen Organisatorinnen und Organisatoren sowie den Bürgerinnen und Bürgern, die sich im Rahmen dieser gemeinnützigen Aktion engagieren. Auch Maja Mutterer von der „Stiphtung Christoph Sonntag“ richtete im Namen des Kabarettisten Christoph Sonntag, der aufgrund von Proben beim Baumaufstellen nicht selbst dabei sein konnte, ein großes Dankeschön an alle Beteiligten aus. Bei der Geschenkübergabe vor Weihnachten werde er aber gerne vor Ort sein, um die Freude in den Gesichtern der beschenkten Kinder zu sehen.

„Die Nachfrage war in diesem Jahr sehr groß gewesen und wir konnten tatsächlich 320 Karten verteilen“, fügte Susanne Burgdörfer vom Haus der Familie in Landau, die die Aktion koordiniert, hinzu. „Aber ich bin mir sicher, dass es uns wieder gelingen wird, alle Wünsche am Baum Wirklichkeit werden zu lassen.“

Die Wunschkarten waren im Vorfeld der Aktion in verschiedenen sozialen Einrichtungen in Landau verteilt worden. Die dort betreuten Kinder konnten auf ihrer Karte einen Wunsch notieren, der einen Maximalbetrag von 30 Euro nicht überschreiten durfte. Mit den Wunschkarten der Kinder wurde dann jetzt der im Foyer des Rathauses aufgestellte Weihnachtsbaum geschmückt. Wer möchte, kann eine Karte „pflücken“, den Wunsch darauf erfüllen und das weihnachtlich verpackte Geschenk zusammen mit der Wunschkarte im Vorzimmer des Oberbürgermeisters, Zimmer 103 im Altbau des Rathauses, abgeben. Die Geschenke sollten bis Freitag, 13. Dezember vorliegen. Am Mittwoch, 18. Dezember, findet im Empfangssaal die feierliche Geschenkeübergabe statt.

Unterstützt wird die Aktion neben dem Haus der Familie vom städtischen Jugendamt, dem Kinderschutzbund, dem Frauenhaus, dem Caritas-Zentrum, dem Diakonischen Werk, dem Stadtteilbüro Landau-Süd und der Jugendhilfe Jona. Ein weiterer Kooperationspartner ist das Spielwarenfachgeschäft „Wunschträume“ in der Königstraße.

Dienstag, 26. November 2019

Nikolaus-Vorlesen in der Stadtbücherei Neustadt

In der Stadtbücherei in Neustadt findet am Freitag, 6. Dezember, um 16.30 Uhr das „Große Nikolaus-Vorlesen“ für Kinder von fünf bis acht Jahren statt. Die Kinder können sich auf eine weihnachtliche Geschichte und leckeres Gebäck freuen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.