Tagesmeldungen

Donnerstag, 15. November 2018

Hilflose Person wurde von der Feuerwehr mittels Drehleiter geborgen

Am 15.11.2018, gegen 10.45 Uhr wurde die Polizei über eine mögliche hilflose Lage einer 65-jährigen, männlichen Person in einem Mehrfamilienhaus in der Waffenstraße in Landau informiert.

Die Streife gelangte über eine steile Treppe in die unverschlossene Wohnung der benannten Person. Dort wurde der 65-jährige tatsächlich in einer hilflosen Lage aufgefunden. Der hinzugezogene Rettungsdienst und Notarzt konnten den Mann über die steile Treppe nicht bergen, um ihn in ein Krankenhaus zu bringen. Die hinzugerufene Feuerwehr Landau konnte den Mann mittels Drehleiter durch ein Fenster der Wohnung bergen. Er wurde dann in ein Krankenhaus zur weiteren medizinischen Versorgung verbracht.

Donnerstag, 15. November 2018

4 Verletzte bei Unfall auf der Umgehungsstraße

Viel Glück hatten vier Beteiligte eines Verkehrsunfalles der sich am Mittwoch, 14.11.2018 um 17:20 Uhr auf der neuen Umgehungsstraße Kirchheim zwischen der Autobahn und der Abfahrt Kleinkarlbach ereignete. Eine 29-jährige Frau aus Freinsheim fuhr mit ihrem Peugeot 306 aus Richtung Grünstadt kommend in Richtung Dackenheim. Sie geriet aus bisher ungeklärter Ursache zunächst nach Rechts gegen die Schutzplanke und beim Versuch auf die Fahrbahn zurückzugelangen auch auf die gegenüberliegenden Seite in die Schutzplanke. Eine ihr entgegenkommende 41-jährige Frau aus Grünstadt versuchte noch mit ihrem Opel Mokka auszuweichen, stieß dabei jedoch ebenfalls in die Schutzplanke. Eine 51-jährige Frau aus Kirchheim, die hinter dem Peugeot gefahren war, konnte eine Kollision mit dem entgegenkommenden Opel nicht mehr vermeiden und stieß mit ihrem Mazda CX3 fast frontal mit dem Opel zusammen. Der 22 Jahre alte Fahrer eines BMW, der hinter dem Mazda fuhr erkannte die Unfallstelle ebenfalls zu spät und schrammte an dem bereits stehenden Mazda entlang. Vier Insassen wurden leicht verletzt und wurden teilweise zur Überprüfung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Alle vier Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. An diesen entstand ein Sachaschaden von ca. 40.000 EUR. Die Umgehungsstraße musste für 90 Minuten voll gesperrt werden.

Dienstag, 6. November 2018

Vergewaltigung einer jungen Frau

In einer gemeinsamen Presseerklärung teilte die Staatsanwaltschaft Frankenthal/Pfalz und das Polizeipräsidium Rheinpfalz mit , dass eine junge Neustadterin bei der Polizei in Neustadt gestern, 05.11.2018, gegen 23 Uhr, eine Vergewaltigung durch ihren Ex-Freund und einen weiteren Mann anzeigte. Nach ihren Schilderungen sollen die Männer in Neustadt um 21 Uhr gegen den Willen der Frau den Geschlechtsverkehr mit ihr vollzogen haben. Bei dem Ex-Freund handelt es sich um einen 18-jährigen Asylbewerber, der in Neustadt wohnt. Der zweite Mann ist noch nicht identifiziert. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei Neustadt haben die Ermittlungen aufgenommen.

Dienstag, 6. November 2018

Weinernte 2018 bei 10,9 Millionen Hektolitern - höchster Stand seit 1999

Die Weinernte liegt 2018 nach Schätzungen vom September bei 10,9 Millionen Hektolitern. Das entspricht etwa 1,46 Milliarden herkömmlichen 0,75- Liter-Flaschen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist das die höchste Erntemenge seit 1999. Die deutschen Winzerinnen und Winzer profitierten vor allem von den für den Weinbau günstigen Witterungsbedingungen im Frühjahr und Sommer. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Ernte um 46 %.

Montag, 5. November 2018

Rheinland-Pfalz Tag mit neuem Outfit

"Der Rheinland-Pfalz-Tag ist eine Erfolgsgeschichte und begeistert nach 34 Jahren nach wie vor die Menschen. Er ist so vielfältig und bunt wie das Land und zieht durchschnittlich 300.000 Besucherinnen und Besucher an. Aber auch eine Veranstaltung muss mit der Zeit gehen und sich erneuern. Wir haben dem Rheinland-Pfalz-Tag deshalb ein neues, modernes Outfit gegeben und einige inhaltliche und organisatorische Neuausrichtungen vorgenommen“, sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch bei der Vorstellung des „neuen Landesfestes“. Sie würden beim nächsten Rheinland-Pfalz-Tag in Annweiler am Trifels vom 28. bis 30. Juni 2019 erstmals umgesetzt.

Das „Seifenblasenkind“ habe das Erscheinungsbild des Landesfestes 17 Jahre geprägt und einen hohen Wiedererkennungswert ermöglicht. „Nachdem das Kind auf dem Logo nun erwachsen ist, haben wir über eine Ausschreibung nach einem neuen Erscheinungsbild für den Rheinland-Pfalz-Tag gesucht. Überzeugt hat ein Polygon, das die Konturen des Landes nachbildet“, so Clemens Hoch. „Wir haben den Facettenreichtum von Rheinland-Pfalz, der das Landesfest ausmacht, und die Charakteristika der Gastgeber miteinander in Verbindung gebracht. Die regionalen Besonderheiten der wechselnden Kommunen finden durch ein offenes, modulares Konzept ihren festen Platz“, ergänzte Stephan Kraemer, Vorstandsvorsitzender der Agentur Zink- und Kraemer AG aus Trier, deren Idee für das neue Erscheinungsbild überzeugt hatte.

„Die Landesregierung und hier insbesondere die Staatskanzlei, die das Landesfest koordiniert und mitorganisiert, versteht sich als Partner der gastgebenden Kommune und unterstützt bei der Finanzierung und der Erstellung von Projektstrukturen“, erläuterte Staatssekretär Clemens Hoch. Gerade mit Blick auf die zunehmende Bedeutung des Themas Veranstaltungssicherheit bringe die Staatskanzlei ihr Wissen und ihre Erfahrung von den vorausgehenden Veranstaltungen  mit ein.

„Der Rheinland-Pfalz-Tag bietet für alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen ein kostenfreies Informations- und Unterhaltungsprogramm. Künftig sollen die Aktionsflächen und Präsentationen gebündelt und den Themenschwerpunkten Ehrenamt, Tourismus/Standortmarketing sowie Selbsthilfe/Gesundheit/Pflege/ Demographie zugeordnet werden“, so der Chef der Staatskanzlei weiter. Ein wichtiges Ziel sei es auch, die Veranstaltungselemente flexibler an die Gastgeberkommune anzupassen. „Wir wollen das Veranstaltungskonzept regionaler gestalten und auf die Größe der Kommune zuschneiden. Für Annweiler gibt es die realistische Planungsgröße von 120.000 Besucherinnen und Besuchern. Außerdem wird die Kommune ein regionalspezifisches Themenfeld besetzen“, sagte Staatssekretär Clemens Hoch.

„Es freut uns riesig, dass sich die Stadt Annweiler als erstes mit dem neuen Erscheinungsbild des Landesfestes schmücken darf“, sagte Stadtbürgermeister Thomas Wollenweber. „Das Trifelsland ist ideal gelegen zwischen Wald und Wein. Bei uns verbindet sich die sprichwörtliche pfälzische Lebensfreude mit einem breiten Angebot an kulinarischen Genüssen und attraktiven Sport- und Erholungsmöglichkeiten inmitten der Natur. Beim Rheinland-Pfalz Tag wollen wir einen thematischen Bogen spannen zwischen unserer 800-jährigen Stadtgeschichte und den nachhaltigen und innovativen Konzepten, mit denen wir unsere Zukunft gestalten. Lassen Sie sich überraschen.“

„Ganz Rheinland-Pfalz wird beim nächsten Landesfest zu Besuch in Annweiler sein und dabei das Trifelsland von seiner besten Seite kennenlernen. Wir freuen uns darauf“, so der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch. Er wies darauf hin, dass das Bewerbungsverfahren für Gastronomie- und Weinstände, für Infostände oder Ausstellungen, für den Kunst- und Handwerkermarkt und vieles mehr eröffnet ist. Die entsprechenden Anmeldeformulare gibt es unter www.rlp-tag.de. Dort finden Sie auch das neue Logo des Rheinland-Pfalz-Tages.

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Rettungsdienst im Einsatz behindert - Wegfahrt durch Kette erschwert

Einem 52-jährigen Geschäftsmann aus der VG Lambrecht mißfiel gestern morgen das Verhalten eines Rettungsteams, das sich im Einsatz befand und ihr Rettungsfahrzeug vor seinem Geschäft in der Gutenbergstraße in Neustadt abstellte. Da es sich um den Parkplatz für seine Kundschaft handelte, umspannte er den Parkplatz samt Einsatzfahrzeug kurzerhand mit einer Kette, so dass ein ungehinderter Abtransport im Ernstfall nicht möglich gewesen wäre. Der Geschäftsinhaber sieht sich jetzt mit einer Strafanzeige wegen Nötigung konfrontiert.

Freitag, 26. Oktober 2018

70kg Keiler hält Polizei in Atem

   Zu einem Wildunfall mit einem 70kg schweren Keiler kam es gestern

(25.10.2018) gegen 07.30 Uhr auf der L 516 zwischen Maikammer und Kirrweiler. Der Keiler wollte kurz vor dem Kreisel nach Maikammer die Straße überqueren, als er mit dem Fahrzeug einer 42-jährigen Frau kollidierte und verletzt wegrannte. Von mehreren Verkehrsteilnehmern wurde in der Folge das verletzte Tier an der L 516 bei Maikammer gemeldet. Die Fahrbahn wurde kurzzeitig abgesperrt, bis der verständigte Jagdpächter das Tier von seinem Leiden erlöste.

Montag, 22. Oktober 2018

Obduktionsbericht zu den beiden Todesopfern von Kirchheim vom Freitag, den 19. Oktober

Die Staatsanwaltschaft Frankenthal erklärt, dass beide Leichen zwischenzeitlich im Institut für Rechtsmedizin in Mainz obduziert wurden.

Die Obduktion des Leichnams des 25-Jährigen ergab, dass dieser infolge Blutverlust in Kombination mit einem Pneumothorax und Bluteinatmung verstorben ist. Am Leichnam des Mannes wurden sieben Schussverletzungen festgestellt.

Ursächlich für den Tod der 56-jährigen Frau war Blutverlust in Kombination mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma. Am Leichnam der 56-jährigen Frau wurden massive Kopfverletzungen und mehrere Wunden am gesamten Körper festgestellt, die sowohl durch ein spitzes Werkzeug als auch durch Faustschläge verursacht wurden. Der Körper wies keine Schussverletzungen auf.

Die beiden Polizeibeamten konnten zwischenzeitlich das Krankenhaus verlassen. Sie werden weiterhin professionell betreut.

Montag, 22. Oktober 2018

Polizeibeamter bei Widerstandshandlung verletzt

Zu einem rüden und brutalen Angriff auf einen Polizeibeamten kam es am Sonntagnacht um 01.30 Uhr in einer Gaststätte in der Gutenbergstraße. Die Beamten wurden zunächst zu einer Schlägerei gerufen, die bei deren Eintreffen bereits beendet war. Den Beamten wurde gesagt, dass es sich lediglich um familiäre Streitigkeiten gehandelt habe. Allerdings kamen eine 58jährige Frau und ein 44jähriger Mann zu den Beamten und gaben an, in der Gaststätte geschlagen worden zu sein. Der beschriebene Täter stand im Vorraum. Dieser verweigerte die Personalien und die ca. 20 weiteren Personen, die bei ihm standen, reagierten ebenfalls aggressiv auf die Personalienfeststellung. Es kam dann eine weitere Person zu den Beamten und sagte ihnen, dass sie hier nichts verloren hätten und die Gaststätte verlassen sollen. Die Beamten versuchten verbal die Situation zu entschärfen, ein Beamter wurde jedoch plötzlich von einem 33jährigen Neustadter in den Schwitzkasten genommen und mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Nachdem der Beschuldigte zu Boden gebracht werden konnte, wurde der im Schwitzkasten befindliche Beamte von einem 34jährigen in den Rücken getreten. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray, Schlagstock sowie Verstärkungskräfte benachbarter Dienststellen konnte die Situation letztendlich beruhigt und die beiden Beschuldigten zur Dienststelle verbracht werden. Sie blieben offenbar unverletzt. Nach einer Blutentnahme wurden die Beschuldigten in die Obhut ihrer Familien übergeben. Dies hinderte den 33jährigen, der die Beamten während der Maßnahmen auf das übelste beleidigte, nicht daran, an einen vor der Dienststelle abgestellten Streifenwagen zu treten. Dieser blieb jedoch unbeschädigt. Der Beamte musste mit einer Schulterverletzung in die BGU nach Ludwigshafen und war nicht mehr dienstfähig.

Freitag, 12. Oktober 2018

A65/Höhe Venningen - Verkehrsunfall löst Stau aus

Zu einem Verkehrsunfall kam es heute Morgen (12.10.2018) um 8 Uhr auf der A65 bei Venningen kurz vor der Rastanlage Pfälzer Weinstraße West. Ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge überholte ein 20- jähriger Mercedesfahrer einen PKW und kollidierte aus bislang unbekannter Ursache mit einem - auf der rechten Spur - vorausfahrenden Gespann aus Kleinbus und Verkaufsanhänger. Durch den Anstoß kam das Gespann ins Schleudern, wobei der Verkaufsanhänger vom Kleinbus abriss und nach rechts in die Schutzplanke stieß, während der Kleinbus in die Mittelleitplanke schleuderte. Der Mercedes kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchtrennte einen angrenzenden Zaun und blieb im Feld liegen. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der 52-jährige Kleinbusfahrer erlitt leichte Verletzungen im Nacken- und Toraxbereich und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Infolge des Verkehrsunfalls musste die A 65 in Fahrtrichtung Karlsruhe einspurig gesperrt werden, weshalb es  zum Stau kam. Der Gesamtschaden wird auf ca. 15.000 Euro  beziffert.