Tagesmeldungen

Montag, 19. Oktober 2020

Tödlicher Verkehrsunfall Bornheim, B272 in Richtung Speyer Samstag, 17.10.2020, 15:56 Uhr

Tödliche Verletzungen erlitt eine 56-jährige Frau aus Baden-Württemberg am Samstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der B272 zwischen Landau-Dammheim und Essingen. Aufgrund des Schadensbildes und der Aussage eines Verkehrsteilnehmers ist anzunehmen, dass die 63-jährige Unfallverursacherin aus Speyer aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet. Dort prallten beide PKW frontal zusammen. Die Fahrerinnen konnten durch Ersthelfer aus ihren Fahrzeugen geborgen bzw. gerettet werden. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden (ca. 20000 Euro). Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb die 56-jährige Frau noch an der Unfallstelle. Ebenfalls verendete ein im PKW befindlicher Hund der Dame.

Die Unfallverursacherin wurde mit schweren Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus verbracht, wo sie am Morgen des 18.10.2020 ebenfalls starb.

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Warnstufe Orange: Verstärkte Kontrollen der Quarantäne und Hygienemaßnahmen

Neuinfektionen lokal begrenzt und auf ein Infektionsgeschehen zurückzuführen

Seit Dienstag, den 13.10.2020, erreicht der Landkreis Bad Dürkheim nach dem Aktionsplan des Landes Rheinland-Pfalz die Warnstufe „orange“ (mehr als 35 Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner). Aus diesem Grund hat sich gestern, Mittwoch (14.10.2020) die regionale Task Force beraten.

Zur regionalen Task Force zählen der Landrat, Vertreter/innen der Kreisordnungs- und Gesundheitsbehörde, sowie unter anderem von Gesundheitsministerium, Bildungsministerium, Polizei, ADD und Landkreistag. Vorsitzender ist Detlef Placzek, Präsident des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung.

Nach Einschätzung der Task Force müssen für den Landkreis Bad Dürkheim zum jetzigen Zeitpunkt keine weitreichenden Einschränkungen verfügt werden. Der hohe Anstieg an Neuinfektionen seit dem Wochenende geht auf eine Familienfeier außerhalb des Landkreises zurück. In Zusammenhang mit dieser Feier stehen momentan rund 40 Neuansteckungen der vergangenen Tage (Gäste der Feier sowie Familienangehörige, die sich im Anschluss angesteckt haben). Zu diesen Fällen zählen auch die Coronafälle an den Schulen IGS Grünstadt, Realschule plus Weisenheim am Berg und BBS Bad Dürkheim. Alle Betroffenen wohnen im nördlichen Landkreis: in der Verbandsgemeinde Leiningerland und Grünstadt.

Aufgrund dieser lokalen Begrenzung und dem Rückschluss auf ein Infektionsgeschehen, ist es nach Meinung der Task Force zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig, Maßnahmen zu verfügen, die alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises betreffen. Stattdessen sollen insbesondere die Einhaltung der Quarantäne sowie die bestehenden Hygieneregeln, zum Beispiel in der Gastronomie, verstärkt kontrolliert werden. Hierfür wurde der Ordnungsbehörde des Kreises sowie den örtlichen Ordnungsämtern Unterstützung durch die Polizei zugesichert.

„Beim aktuellen Geschehen und zum jetzigen Zeitpunkt ist dies die beste Maßnahme“, sagte Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld. „Wir können die Infektionen klar zurückverfolgen und durch die Quarantäne eindämmen. Wir gehen davon aus, dass wir zwar noch ein paar Tage bei einer erhöhten 7-Tages-Inzidenz bleiben, aber dann die Warnstufe orange wieder verlassen. Dann wären keine weiteren Maßnahmen notwendig.“ Allerdings wisse niemand genau, wie sich die Zahlen entwickeln: „Wir müssen das Geschehen genau beobachten und genau analysieren, woher die Ansteckungen kommen. Dann müssen wir eventuell wieder reagieren.“

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Motorradfahrer verstirbt nach Verkehrsunfall

Am Donnerstag, 01.10.20, gegen 08.14 Uhr, kam es auf der Landesstraße L525, zwischen Wachenheim und Friedelsheim zu einem tödlichen Verkehrsunfall.

Nach bisherigen Ermittlungen befuhr ein 58-jähriger Motorradfahrer die Landesstraße von Wachenheim in Richtung Friedelsheim. Bei einem Überholvorgang kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Taxi. Die 59-jährige Taxifahrerin wurde verletzt und in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung eingeliefert.

Ein Gutachter wurde von der Staatsanwaltschaft beauftragt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Dienstag, 1. September 2020

Höhere Sterblichkeit von Ende März bis Mitte Mai

Nach einer Auswertung vorläufiger Zahlen der amtlichen Sterbefallstatistik sind in Rheinland-Pfalz in der ersten Jahreshälfte 2020 weniger Menschen gestorben als im Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, starben in den ersten sechs Monaten 24.052 Menschen, darunter 11.926 Männer und 12.125 Frauen. Das waren 394 Sterbefälle weniger als 2019 (minus 1,6 Prozent). Berücksichtigt man, dass 2020 ein Schaltjahr ist, fällt die Differenz noch etwas höher aus (minus 532 Sterbefälle bzw. minus 2,2 Prozent). Hinweise auf eine leicht erhöhte Sterblichkeit, die auf die Corona-Pandemie zurückzuführen sein könnte, ergeben sich für einen Zeitraum zwischen der 14. und der 19. Kalenderwoche.

Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 meldeten die Standesämter für die erste Jahreshälfte 2020 rund 1,8 Prozent weniger Gestorbene. Vor allem im ersten Quartal blieb die Zahl hinter dem langjährigen Mittel zurück (minus 4,7 Prozent). Im zweiten Quartal starben hingegen etwas mehr Menschen (plus 1,6 Prozent). Das gilt auch dann, wenn die Veränderung der Bevölkerungszahl und der Wandel der Altersstruktur der Bevölkerung im Zeitverlauf berücksichtigt werden.

Zu der eher niedrigen Sterberate in den ersten drei Monaten des Jahres dürften unter anderem der mildere Winter und die vergleichsweise kurze Influenzasaison beigetragen haben. So fiel die Zahl der Gestorbenen vor allem im Februar und im März niedriger aus als im Mittel der Jahre 2016 bis 2019 (minus 6,9 bzw. minus 5,7 Prozent). Zu der leicht erhöhten Sterblichkeit im zweiten Quartal könnte die Corona-Pandemie beigetragen haben, nachdem im April und im Mai 2020 erkennbar mehr Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer starben als im Durchschnitt der Vorjahre (plus 3,1 bzw. plus 2,3 Prozent).

Eine differenziertere Betrachtung deutet insbesondere für die Kalenderwochen 14 bis 19 (30. März bis 10. Mai) auf eine erhöhte Sterblichkeit im Vergleich der vergangenen fünf Jahre hin. Dies deckt sich annähernd mit dem Zeitraum, in dem die Gesundheitsämter die Mehrzahl der bisher bekannten COVID-19 Todesfälle meldeten. Gut drei Viertel der bisher bekannten Todesfälle, die mit einer Erkrankung an dem Virus in Zusammenhang stehen, traten in diesen sechs Kalenderwochen auf.

Auch die Altersstruktur der Gestorbenen deutet auf einen möglichen Corona-Effekt hin. So stieg die Zahl der Gestorbenen in dem betrachteten Zeitraum gegenüber dem Vorjahr ausschließlich in den Risikogruppen der 60- bis 79-Jährigen und der 80-Jährigen und Älteren (plus 3,9 bzw. plus 4,9 Prozent). Demgegenüber war die Zahl der Sterbefälle in der Altersgruppe der unter 60-Jährigen rückläufig (minus 2,4 Prozent).

Von den 24.052 Verstorbenen des ersten Halbjahres 2020 sind 11.926 Männer (minus 40 bzw. minus 0,3 Prozent gegenüber 2019) und 12.125 Frauen (minus 355 bzw. minus 2,8 Prozent). Gut 58 Prozent der Verstorbenen waren zum Todeszeitpunkt bereits 80 Jahre oder älter (minus 82 bzw. minus 0,6 Prozent), knapp 33 Prozent waren zwischen 60 und 79 Jahren alt (minus 261 bzw. minus 3,2 Prozent). In der Gruppe der unter 60-Jährigen sank die Zahl der Gestorbenen um 46 Personen (minus 2,1 Prozent).

Auffällig ist, dass die Entwicklung in der Gruppe der 80-Jährigen und Älteren zwischen den Geschlechtern unterschiedlich verläuft. Während die Zahl der Sterbefälle unter den Männern im Vergleich zum Vorjahr um 167 stieg (plus drei Prozent), sank sie unter den Frauen um 250 (minus drei Prozent). Noch stärker tritt die Divergenz im Zeitraum der Kalenderwochen 14 bis 19 zutage. In dieser Zeit stieg die Zahl der Sterbefälle unter den Männern gegenüber dem Vorjahr um 132 (plus elf Prozent), unter den Frauen hingegen nur um 18 (plus ein Prozent). Da eine COVID-19-Erkrankung nach bisherigen Erkenntnissen bei Männern häufiger einen tödlichen Verlauf nimmt als bei Frauen, könnte auch diese Entwicklung in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen.

Dienstag, 1. September 2020

Zustimmung zur Maskenpflicht steigt

Die Zustimmung in der Bevölkerung zur Maskenpflicht bleibt hoch: 94 Prozent der Bundesbürger befürworten eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Raum. Darunter sprechen sich 59 Prozent für eine Maskenpflicht nur in bestimmten Bereichen wie öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften oder Kinos aus. Und 35 Prozent sind sogar für eine Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum. Dagegen lehnen nur fünf Prozent eine Maskenpflicht grundsätzlich ab. Unterschiede gibt es hier zwischen Ost und West: 12 Prozent der Ostdeutschen, aber nur vier Prozent der Westdeutschen sind Maskengegner. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.002 Personen ab 14 Jahren ergeben. Im Vergleich zu einer TÜV-Umfrage im April hat die Zustimmung zur Maskenpflicht sogar zugenommen. Seinerzeit waren 88 Prozent für eine Maskenpflicht: 56 Prozent in bestimmten Bereichen und 32 Prozent im gesamten öffentlichen Raum. Immerhin elf Prozent der Befragten waren auf dem Höhepunkt der Pandemie im April noch generell gegen eine Maskenpflicht. „Während eine kleine Gruppe die Maskenpflicht in Frage stellt, befürwortet eine überwältigte Mehrheit die Schutzmaßnahme“, sagte Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands (VdTÜV). „Der Zuspruch für die Maskenpflicht ist sogar gestiegen.“ Die allermeisten hätten erkannt, dass sie sich und andere damit schützen können. Entsprechend wichtig sei es, dass Bürger und medizinisches Personal über ausreichend hochwertige Masken verfügten.

Laut den Ergebnissen der Umfrage liegt die Zustimmung zu einer Maskenpflicht am Arbeitsplatz mit 87 Prozent etwas niedriger. Nur 24 Prozent der Befragten sind für eine generelle Maskenpflicht am Arbeitsplatz. 63 Prozent befürworten eine Maskenpflicht für bestimmte Bereiche wie Flure, Besprechungs-, Verkaufs- oder mehrfachbelegte Büroräume, in denen sich Personen nahekommen können. Dagegen lehnen zwölf Prozent der Befragten eine Maskenpflicht am Arbeitsplatz grundsätzlich ab. „Bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten im Freien oder in großen Produktionshallen, in denen ausreichend Abstand gehalten werden kann, macht eine Maskenpflicht wenig Sinn“, sagte Bühler. Für Großraumbüros, Meeting-Räume oder Geschäfte hätten Arbeitgeber aber schon jetzt die Möglichkeit, eine Maskenpflicht anzuordnen. Daneben müssen sie die Vorgaben des Sars-CoV-2-Arbeitsschutzstandards einhalten.

Der TÜV-Verband weist darauf hin, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit immer noch viele minderwertige Schutzmasken im Umlauf sind. Das betreffe sowohl den medizinischen Mund-Nasen-Schutz als auch spezielle Filtermasken der Schutzstufen FFP1 bis FFP3. Das europäische Schnellwarnsystem für Produkte Rapex hat seit April rund 110 Meldungen über fehlerhafte Schutzmasken in der EU veröffentlicht. Die beanstandeten Masken stammen fast ausschließlich aus China. „Das Warnsystem deckt nur einen Bruchteil der tatsächlich im Umlauf befindlichen schadhaften Ware ab, zeigt aber eine Tendenz“, sagte Bühler. In einer Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion gab die Bundesregierung an, dass etwa 40 Prozent der von ihr bestellten und in ihrem Auftrag untersuchten Schutzmasken mangelhaft sind. Die Prüfer beanstandeten zum Beispiel die verwendeten Materialen, die Durchlässigkeit bzw. Filterfunktion, den Atemwiderstand  oder die Passform. Wie viele der geprüften Masken trotz der Mängel in Umlauf gekommen sind, ist unklar. Der TÜV-Verband rät Verbraucher, beim Kauf von Schutzmasken auf seriöse Quellen sowohl im stationären Einzelhandel als auch online zu achten. Zudem kann eine einfache Sicht- und Geruchsprüfung dabei helfen, sich einen Eindruck von der Qualität zu verschaffen. Bühler: „Liegen Masken schlecht an, riechen sie muffig oder nach Chemikalien, sollten sie nicht verwendet werden.“

Mittwoch, 26. August 2020

Luisenpark und Herzogenriedpark wegen Sturm geschlossen

Aufgrund der von den Wetterdiensten für den weiteren Verlauf des heutigen Tag inzwischen stabil angekündigten sehr starken Sturmböen, die Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 km/Stunde erreichen können, und der damit verbundenen Gefahr von abreißenden Ästen, müssen Luisenpark und Herzogenriedpark heute für Besucher geschlossen bleiben.

Dienstag, 25. August 2020

Bundesweiter Warntag am 10. September

Am 10. September 2020 findet erstmals ein bundesweiter Warntag statt. Dabei werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt. Um 11 Uhr werden zeitgleich in den verschiedenen Kommunen die örtlichen Warnkonzepte getestet, dazu zählen beispielsweise Sirenen. Der Warntag soll die Bevölkerung daran erinnern, wie wichtig es ist, sich mit Warnung auszukennen. Mit der Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) wird bundesweit eine Probewarnmeldung versendet. Außerdem gibt es Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen.

Auf Grundlage eines Beschlusses der Innenministerkonferenz wird der bundesweite Warntag ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden. Er soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu stärken. Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite zum bundesweiten Warntag: https://warnung-der-bevoelkerung.de/.

Donnerstag, 6. August 2020

Mit 4,06 Promille bei Polizei erschienen

Am Mittwochmittag, 05.08.2020 gegen 12:30 Uhr erschien ein 58-Jähriger bei der Polizeiinspektion Edenkoben und beklagte sich über leichte Kreislauf- und Fortbewegungsprobleme. Da er alkoholisiert wirkte wurde mit ihm ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 4,06 Promille.

Trotz seines Alkoholisierungsgrades artikulierte er sich verständlich und wirkte orientiert. Er wurde durch einen Krankenwagen in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.

Donnerstag, 6. August 2020

Zentrum für Reiserückkehrer Neustadt: Testzeiten werden ausgeweitet

Aufgrund der hohen Nachfrage werden die Testzeiten beim „Zentrum für Reiserückkehrer“ in der Speyerdorfer Straße in Neustadt ausgeweitet. Das Zentrum ist seit Montag geöffnet, an diesem Tag wurden 47 Menschen auf das neuartige Coronavirus getestet. Für den gestrigen Mittwoch hatteb sich 50 Menschen angemeldet. Darum haben Landkreis Bad Dürkheim und Stadt Neustadt beschlossen, die Testzeiten zu erweitern. Seit gestern, 5. August, finden die Tests nach vorheriger Terminvereinbarung Montag und Mittwoch von 14 bis 18 Uhr und Freitag von 14 bis 16 Uhr statt.

Das „Zentrum für Reiserückkehrer“ testet Menschen ohne Krankheitssymptome, die im Landkreis Bad Dürkheim oder der Stadt Neustadt leben und aus einem Risikogebiet zurückkehren. Hierfür ist zwingend ein Termin zu vereinbaren, am besten per E-Mail an reiserueckkehrer@kreis-bad-duerkheim.de mit folgenden Angaben: Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer und Land, aus dem man nach Deutschland zurückgekehrt ist. Alternativ kann auch die Hotline 06322/961-7401 (Montag bis Freitag von 8 bis 11 Uhr) angerufen werden.

Die Tests sind kostenlos und momentan freiwillig. Nach Plänen der Bundesregierung sollen die Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten verpflichtend werden. Schon jetzt sind Personen, die aus Risikogebieten nach Deutschland einreisen, verpflichtet, sich beim Gesundheitsamt zu melden und 14 Tage häusliche Quarantäne einzuhalten, wenn kein Test gemacht wird.

Das Land Rheinland-Pfalz richtet vier Testzentren für Reiserückkehrer in Landau, Bitburg, Trier und am Flughafen-Hahn ein. Dennoch haben Landkreis und Stadt vereinbart, das „Zentrum für Reiserückkehrer“ zunächst weiter zu betreiben: „Wir sehen, dass der Bedarf da ist, darum weiten wir sogar die Testzeiten aus. Aktuell glaube ich nicht, dass die nötigen Tests von den vier geplanten Landeszentren abgefangen werden können. Vor allem müssen wir die Hausärzte entlasten und dafür Sorge tragen, dass das Risiko der Rückkehrer aus besonders gefährdeten Ländern nicht in ihre Praxen getragen wird“, sagt Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld. „Wenn wir merken, dass der Bedarf nach einer eigenen Testmöglichkeit in Neustadt verschwindet, können wir das Zentrum auch schnell wieder schließen.“

Aktuell testet das Zentrum für Reiserückkehrer in Neustadt nur Personen, die aus einem Risikogebiet kommen und keine Krankheitssymptome haben. „Wir können uns vorstellen, auch die Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten zu testen, aber hierfür reicht aktuell die Kapazität nicht. Daher möchten wir im ersten Schritt vor allem dieses hohe Risiko aus den Arztpraxen halten.“

Zusammengefasst: Wer kann sich wo testen lassen?

Rückkehr aus Risikogebiet

Ohne Symptome:
Beim Zentrum für Reiserückkehrer in Neustadt
ODER
Direkt bei der Einreise z.B. am Flughafen
ODER
Bei einem der vier überörtlichen Zentren des Landes und der Kassenärztlichen Vereinigung
ODER
Beim Hausarzt

Mit Symptomen:
Beim Hausarzt
ODER
Beim Testcenter am Kreiskrankenhaus Grünstadt (nur mit Überweisung des Hausarztes und Termin!)

Wer aus einem Risikogebiet kommt, ist schon jetzt verpflichtet, sich unabhängig von einem Test beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden!

Rückkehr aus Nicht-Risikogebiet

Ohne Symptome:
Direkt bei der Einreise z.B. am Flughafen
ODER
Bei einem der vier überörtlichen Zentren des Landes und der Kassenärztlichen Vereinigung
ODER
Beim Hausarzt

Mit Symptomen:
Beim Hausarzt
ODER
Beim Testcenter am Kreiskrankenhaus Grünstadt (nur mit Überweisung des Hausarztes und Termin!)

Wer nicht aus dem Ausland wiederkehrt und Krankheitssymptome (z.B. Husten, Halsschmerzen, Fieber, Durchfall) hat, sollte weiterhin telefonisch seinen Hausarzt kontaktieren und sich dort testen lassen oder mit einer Überweisung am Testcenter des Kreiskrankenhauses Grünstadt.

Generell gilt: Wer Symptome hat, sollte seinen Hausarzt telefonisch kontaktieren und nicht einfach in die Praxis kommen!

Montag, 3. August 2020

Neun aktive Corona-Fälle in Neustadt

Seit Ausbruch des Coronavirus sind nach aktuellem Stand (03. August 2020, 12 Uhr) im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Bad Dürkheim 454 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden; 331 im Landkreis Bad Dürkheim und 123 in der Stadt Neustadt. Am Wochenende sind zwei Infektionen in Neustadt und eine im Landkreis hinzugekommen.

Im Landkreis sind momentan zwei aktive Infektion mit dem Coronavirus bekannt. 317 Personen sind im Kreisgebiet wieder genesen. In Neustadt sind 112 Personen wieder gesund, es sind neun aktive Infektionen bekannt.

Bislang sind leider zwölf Personen aus dem Landkreis in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, und zwei Personen aus Neustadt.

Neue Fälle in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner:

Kreis Bad Dürkheim: 2

Neustadt: 6