Tagesmeldungen

Freitag, 30. August 2019

Ladendiebstahl - mit vollem Einkaufswagen durch die Kasse

Drei Männer im Alter von 27, 43 und 53 Jahren verließen am 29. August 2019 gegen 15 Uhr einen Einkaufsmarkt in Lambrecht mit einem vollen Einkaufswagen, ohne die Waren zu bezahlen. Einer der Drei lenkte die Kassiererin ab und die beiden anderen schoben den Wagen an der Kasse vorbei. Dies wurde jedoch von anderen Angestellten beobachtet. Sie stellten die Diebe vor dem Discounter und riefen die Polizei. Zwei Diebe wollten flüchten, konnten aber von den eingetroffenen Beamten aufgegriffen werden. Alle Drei waren mit einer Atemalkoholkonzentration von über zwei Promille stark alkoholisiert.

Ihnen wurde jeweils eine Blutprobe entnommen. Der Wert der Waren betrug ca. 520 Euro. Im Rahmen der weiteren Bearbeitung stellte sich heraus, dass gegen den 43-Jährigen ein Haftbefehl vorlag. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Frankenthal gebracht.

Freitag, 23. August 2019

Erlebnistag Deutsche Weinstraße - Querungsstellen für den motorisierten Verkehr im Bereich Neustadt

Am kommenden Sonntag findet der Erlebnistag Deutsche Weinstraße statt. Um Allen eine möglichst friedliche, ungestörte und stressfreie Zeit zu ermöglichen, möchte die Polizeiinspektion Neustadt auf die zulässigen Durchlassstellen für den die Weinstraße querenden, motorisierten  Fahrzeugverkehr in ihrem Dienstgebiet informieren. Aus der beigefügten Übersicht ergeben sich die fünf Örtlichkeiten, an denen die jeweils auf der anderen Seite der Weinstraße liegenden Straßenzüge erreicht werden können. Teilweise ist auch die Anfahrt zur Querungsstelle verdeutlicht. Die Polizei Neustadt bittet Alle, sich an bestehende (Verkehrs-)regelungen zu halten, auf die Nutzung von Schleichwegen zu verzichten, den Anweisungen sowohl von Polizei, aber auch von Ordnungsamt, Feuerwehr, THW, sowie anderen Helferinnen und Helfern zu folgen und individuelle "Bedürfnisse" dem Gelingen der Gesamtveranstaltung im Zweifelsfall unterzuordnen. Durch das erstellte Sicherheitskonzept wurde versucht den einzelnen Interessensgruppierungen bestmöglich Rechnung zu tragen.
 

  1. Am Rosengarten: Durchlassstelle für den Fernverkehr in Rtg. Kaiserslautern und die Ortsteile Haardt, Gimmeldingen und Königsbach
  2. Landauer Straße / Hauptstraße: Durchlassstelle für den Fernverkehr in Richtung Speyer, Landau, BAB 65, sowie zu den östlichen Stadtteilen Lachen-Speyerdorf, Geinsheim und Duttweiler
  3. Hambacher Straße / Haltweg: Durchlassstelle mit Zufahrtsmöglichkeiten zu den Bereichen Waldstraße, Dochnahlstraße...
  4. Dammstraße / Weinstraße und  Weinstraße / Römerweg: Durchlassstelle abfließender Verkehr aus Richtung NW-Hambach in Richtung L 516 / BAB 65
  5. Eichstraße / Weinstraße (Eichplatz): Durchlassstelle für Fahrzeugverkehr in Richtung NW-Hambach, NW-Diedesfeld (West) und Hambacher Schloss
Mittwoch, 24. Juli 2019

Cyberangriff auf Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz

In den Abendstunden des 13. Juli 2019 kam es zu einem Cyberangriff auf mehrere Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz. Insgesamt wurden die Server von zwölf Einrichtungen der Trägergesellschaft Südwest des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit einer Schadsoftware verschlüsselt. Darüber hinaus sind sechs Einrichtungen im Saarland von dem Angriff betroffen.

Durch die Verschlüsselung waren die Krankenhäuser im administrativen Bereich eingeschränkt, die medizinische Versorgung der Patienten konnte jedoch durchgehend gewährleistet werden.

Zum Schutz der übrigen IT-Infrastruktur wurden die Systeme in den Notfallbetrieb gesetzt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte die Funktionsweise der IT-Infrastruktur in den betroffenen Einrichtungen noch nicht vollständig wiederhergestellt werden. Es liegen zurzeit keine Erkenntnisse dahingehend vor, dass sensible Daten der betroffenen Einrichtungen im Rahmen des Ransomware-Angriffs abgeflossen sind. Die Landeszentralstelle Cybercrime der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz (LZC) hat ein Ermittlungsverfahren wegen Computersabotage und versuchter Erpressung eingeleitet.

Bei der digitalen Erpressung werden Computer mit einer Schadsoftware, der sogenannten Ransomware, infiziert, die für eine Verschlüsselung von Dateien und Dokumenten auf den betroffenen Systemen sorgt. Für die Wiederherstellung des Zugriffs auf die Dateien wird die Zahlung eines Lösegeldes (englisch: Ransom) in der digitalen Währung Bitcoin von den Betroffenen verlangt.

Einige Varianten von Ransomware verschlüsseln nicht nur lokale Dateien, sondern greifen auch Netzwerkordner an. Auf diese Weise kann sich die Infektion eines einzelnen Computers innerhalb eines Netzwerkes auch auf andere Geräte in diesem Netzwerk ausbreiten.

Diese Varianten der Ransomware zielen in erster Linie auf Unternehmen ab und beabsichtigen eine möglichst weitreichende Verschlüsselung von Unternehmensdaten.

Eine Infektion mit Ransomware kann weitreichende Folgen für ein betroffenes Unternehmen haben: Betriebsausfälle und Störungen im Betriebsablauf, Verlust sensibler Daten, finanzielle Einbußen, Reputationsverlust, etc.

Das Landeskriminalamt empfiehlt Betroffenen, unverzüglich Anzeige bei der Polizei zu erstatten und nicht auf Lösegeldforderungen einzugehen. Verschlüsselte Dateien werden meistens trotz Zahlung des Lösegelds nicht entschlüsselt.

Nach einer Infizierung mit Ransomware hilft häufig nur ein komplettes Neuaufsetzen und Aufspielen eines Daten-Backups, weshalb unbedingt empfohlen wird, regelmäßig umfassende (mehrstufige) Backups der Unternehmensdaten vorzunehmen.

Zum Schutz vor einer Infektion mit Ransomware sollten insbesondere Maßnahmen für eine sichere E-Mail-Nutzung ergriffen werden. Hierzu gehören insbesondere die Information und Sensibilisierung von Mitarbeiter/innen der Unternehmen hinsichtlich der Infektionsgefahren durch E-Mail-Anhänge oder Links und zum sicheren Umgang mit E-Mail-Kommunikation.

Weitere Maßnahmen zur Absicherung gegen Angriffe aus dem Internet finden Sie unter: https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2019/BSI_warnt_vor_Ransomware-Angriffen-240419.html

https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Cyber-Sicherheit/Empfehlungen/Ransomware/Ransomware_node.html

https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Checklisten/Massnahmen_gegen_Internetangriffe.html

Mittwoch, 24. Juli 2019

Von Januar bis Mai mehr Verkehrstote

Im bisherigen Jahresverlauf sind in Rheinland-Pfalz mehr Verkehrstote zu beklagen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems verstarben von Januar bis Mai 2019 insgesamt 68 Menschen bei Verkehrsunfällen. Das waren 13 bzw. 23,6 Prozent mehr als in den ersten fünf Monaten des Jahres 2018.

Mittwoch, 24. Juli 2019

Geldautomat in Neustadt gesprengt

Am heutigen Mittwochmorgen kurz vor 4 Uhr sprengten unbekannte Täter in Neustadt an der Weinstraße einen Bankautomaten m Vorraum der Commerzbank in der Konrad-Adenauer-Straße. Ein lautes Explosionsgeräusch schreckte die Anwohner auf. Die Polizei war mit Einsatzwagen und Hubschrauber schnell präsent. Die betroffene Filiale in der Konrad-Adenauer Straße ist heute geschlossen.

Die zwei mutmaßlichen, männlichen Täter flüchteten in einem Audi, vermutlich A3/RS3, dunkle Farbe, in Fahrtrichtung Lambrecht. An dem Fahrzeug waren die zuvor gestohlenen amtlichen Kennzeichen GER-CL 666 angebracht.

Wem ist in der Nacht vor 04:00 Uhr bzw. danach ein dunkelfarbener Audi aufgefallen? Wer hat vor bzw. nach der Tat verdächtige/ungewöhnliche Beobachtungen in Neustadt an der Weinstraße oder Umgebung gemacht?

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Rheinpfalz unter der Rufnummer 0621/963-2773, jede Polizeidienststelle oder digital die Onlinewache der Polizei Rheinland-Pfalz entgegen: https://www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/

Der Fall in Neustadt an der Weinstraße ist die 19. Sprengung eines Geldautomaten in Rheinland-Pfalz 2019. Im Vorjahr 2018 wurden insgesamt 26 Fälle registriert. Die Taten werden hauptsächlich von gut organisierten und professionell agierenden Gruppen aus dem Ausland begangen. Jedoch konnten auch schon Nachahmungstäter festgestellt werden.

Die Ermittlungen werden für Rheinland-Pfalz in der Regel zentral beim Polizeipräsidium Mainz geführt, die landesweite Lagearbeit und die Analyse des Phänomens erfolgt durch das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz.

Dienstag, 16. Juli 2019

Unbekannter schlägt Oberbürgermeister von Hockenheim

Gestern Abend (15.07.2019, gegen 20.30 Uhr) klingelte eine bisher unbekannte männliche Person in Böhl-Iggelheim an dem Wohnanwesen des Oberbürgermeisters Gummer von Hockenheim und bat darum, diesen sprechen zu können. Herr Gummer ging daraufhin nach unten in den Hof des Anwesens. Der Unbekannte trat durch das offenstehende Tor ebenfalls in den Hof. Als er dort auf den Oberbürgermeister traf, schlug ihm der Unbekannte unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Durch den Schlag stürzte Herr Gummer zu Boden und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf. Der Tatverdächtige verließ nach dem Schlag zu Fuß den Tatort.

Trotz sofortiger eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen der Polizeiinspektion Schifferstadt konnte der Täter nicht mehr festgestellt werden. Von diesem liegt folgende Beschreibung vor:

Männlich, ca. 40 Jahre alt, etwa 1,65 m groß, dunkelhäutig und schlank. Der Mann hat kurze schwarze Haare und sprach deutsch mit leichtem Akzent. Bekleidet war er mit einer schwarzen Hose und einer roten Jacke.

Herr Gummer wurde durch den Schlag und den Sturz auf den Boden schwer verletzt und muss derzeit stationär in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Ludwigshafen zu Täter und Motiv dauern an.

Zeugenhinweise erbittet die Kriminalpolizei in Ludwigshafen unter Telefon 0621 / 963-2773 oder per Email kiludwigshafen@polizei.rlp.de

Donnerstag, 11. Juli 2019

Brand einer Firmenhalle

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es auf einem Firmengelände in der Alemannenstraße in Otterstadt am 11.07.2019, um 4.30 Uhr, zu einem Brand. Hierbei wurde die dortige Firmenhalle sowie ein angrenzendes Wohnhaus beschädigt. In der Halle befanden sich u.a.

vier Motorboote. Der Sachschaden wird derzeit auf 400 000 Euro geschätzt. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Zur Klärung der Brandursache wurde ein Gutachter beauftragt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per Email kiludwigshafen@polizei.rlp.de entgegen.

Donnerstag, 11. Juli 2019

Unbekannte Frau stiehlt Kleider, gibt sie wieder zurück und verschwindet dann

Am 10.07.2019, gegen 13:20 Uhr, betrat eine unbekannte Frau ein Bekleidungsgeschäft am Schillerplatz in Ludwigshafen. Sie hängte sich einen Rock, eine kurze Hose, zwei Tops, ein T-Shirt sowie ein Kleid über den Arm und verließ das Geschäft. Zwei Verkäuferinnen verfolgten sie und stellten sie an der Bushaltestelle zur Rede.

Daraufhin übergab die Unbekannte den Verkäuferinnen die Kleidungsstücke und stieg in die Straßenbahn der Linie 4. Die sofort verständigte Polizei hielt die Straßenbahn an der Haltestelle Henrich-Pesch-Haus an. Die unbekannte Frau war allerdings schon ausgestiegen, nach Vermutung von Zeugen an der Haltestelle Mannheimer Tor. Sie war etwa 60 Jahre alt, circa 1,60 m groß, hatte eine kräftige Figur sowie längere zu einem Zopf gebundene blonde Haare.

Bekleidet war sie mit einem grünen Netzshirt. Sie hatte einen Rollator dabei. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiwache Oggersheim unter Tel. 0621 963 - 2403 oder per Mail pwoggersheim@polizei.rlp.de.

 

Mittwoch, 10. Juli 2019

Jugendliche Vandalen gehen auf couragierten Bürger los

Ein 36-Jähriger Neustadter beobachtete am 09.07.19 gegen 20:10 Uhr drei männliche Jugendliche, die in der Badstubengasse als Sperrmüll abgelegte Stühle umherwarfen. Als er die drei jungen Männer mit der Bitte konfrontierte ihr Verhalten zu unterlassen, gingen sie auf den 36-Jährigen los und schlugen mit Fäusten, sowie unter Zuhilfenahme der Stühle auf ihn ein. Eine weibliche Begleiterin der Jugendlichen beobachtete teilnahmslos das Geschehen. Da ein weiterer unbeteiligter Zeuge zunächst die Polizei verständigte und dann zu Hilfe eilte, ließen die drei von dem 36-Jährigen ab und flüchteten in Richtung Landschreibereistraße. Der Geschädigte erlitt Schürfwunden an Händen, linkem Oberarm und im Gesicht; darüber hinaus eine aufgeplatzte Lippe.

Freitag, 5. Juli 2019

Landau reagiert auf Wunsch der Gastronomie

An milden, sonnigen Tagen von Oktober bis April spontan das gute Wetter in einem der Landauer Cafés im Freien genießen? Das ist ab sofort ganz einfach möglich! Die Stadt Landau hat auf Wunsch der Landauer Gastronomie und Hotellerie die Regelungen für die Außenbestuhlung flexibler gestaltet. Musste bislang das Aufstellen von Tischen und Stühlen auf städtischen Flächen wie etwa dem Rathausplatz noch zwei Wochen im Voraus bei der Verwaltung angemeldet werden, so ist dies künftig auch per E-Mail am gleichen Tag möglich.

Die Idee der Neuregelung entstand im Rahmen der Berufsgruppengespräche „Gastronomie und Hotellerie“, die Oberbürgermeister Thomas Hirsch Ende vergangenen Jahres ins Leben gerufen hatte. „Beim Berufsgruppengespräch geht es in erster Linie darum zu erfahren, wo der Schuh im Gastgewerbe drückt und darum, die Möglichkeit zu geben, sich auszutauschen und zu vernetzen“, erklärte der OB. „Uns liegt unsere Gastronomie gerade auch mit Blick auf die Attraktivität und Belebung der Landauer Innenstadt sehr am Herzen. Es freut uns, dass wir mit der flexibleren Regelung der Außenbewirtung in der Nebensaison zeitnah einen Wunsch umsetzen konnten und hoffen, die Landauer Gastronominnen und Gastronomen so in ihrer für unsere Stadt so wichtigen Arbeit unterstützen zu können“, so der Stadtchef.

Aus dem von der städtischen Wirtschaftsförderung federführend betreuten Berufsgruppengesprächen zwischen Gastgewerbe und Verwaltung in „großer Runde“ ging auch ein Runder Tisch HOGA hervor. Diesem gehören sechs Vertreterinnen und Vertreter der Gastronomie- und Hotelbranche an, die sich mindestens zwei Mal jährlich sowie nach Bedarf mit städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Bereichen wie Wirtschaftsförderung, Tourismus, Stadtmarketing, Bauamt und Ordnungsamt treffen und austauschen. Das Ziel: Eine intensivere Kommunikation auf Arbeitsebene und ein verstärkter Austausch zu aktuellen Themen, die den Vertreterinnen und Vertretern des Gastgewerbes wichtig sind.