Frankenthal

Mittwoch, 29. November 2017

Raubüberfall auf Tankstelle

Am Dienstagabend, gegen 21:00 Uhr, betrat ein unbekannter Täter den Verkaufsraum einer Tankstelle in der Mahlastraße in Frankenthal. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte er den 21-jährigen Angestellten auf, das Bargeld aus der Kasse herauszugeben. Der Angestellte kam der Aufforderung nach und gab ihm insgesamt einen vierstelligen Bargeldbetrag. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß in Richtung B9/ Albrecht-Dürer-Ring. Eine sofort eingeleitete Großfahndung der Polizei verlief ergebnislos. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Alter unbekannt, circa 170 cm groß und schlank. Er trug eine schwarze Basecap, ein schwarzes Tuch über Mund und Nase, eine schwarze/ hüftlange Steppjacke, einen blauen Kapuzenpullover, eine schwarze (Bauch-)Tasche, sowie eine schwarze Pistole.

Die Kriminalpolizei Ludwigshafen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet in diesem Zusammenhang um Zeugenhinweise: Wer war zur Tatzeit im Bereich der Tankstelle und hat dort Beobachtungen gemacht?

Sind Ihnen Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/ 9632773 oder per E-Mail:

kiludwigshafen@polizei.rlp.de entgegen.

Freitag, 17. November 2017

Rattengift in Köder in Frankenthal ausgelegt

Immer wieder kommt es vor, dass Menschen Giftköder auslegen, die von Hunden gefunden und gefressen werden. Auch in Frankenthal fraß in dieser Woche wieder ein Hund einen solchen giftigen Köder. Der Hund konnte gerettet werden, was jedoch eine Zeitlang nicht danach aussah. Er litt schwer und verlor viel Blut. Neben dem emotionalen Schaden für die Besitzer folgt nun noch die Tierarztrechnung in Höhe von rund 500 Euro.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Frankenthal: Gasaustritt in der Industriestraße

Am Mittwoch, 18.10.2017, wird gegen 09:30 Uhr der Polizei gemeldet, dass es bei Bauarbeiten im Bereich der Siemensstraße zu einem Gasaustritt an einer Versorgungsleitung gekommen ist. Der Bereich um das Frankenthaler Industriegebiet wurde daraufhin weiträumig abgesperrt. Ein Gefahrenbereich wurde definiert.

Bei dem Gasaustritt kam es zu keiner Explosion. Die Absperrungen werden noch einige Stunden andauern. Die Ermittlungen dauern ebenfalls derzeit noch an. Wir berichten nach.

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Frankenthal unter der Rufnummer 06233/313-0 oder der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer 06237/934-100 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Gefährliche Körperverletzung nach Missverständnis

Nach einem Streit mit seinem Vater fährt ein 14-jähriger Frankenthaler am Dienstagnachmittag, 10.10.2017, gegen 17:30 Uhr, mit seinem Fahrrad die Wormser Straße entlang, redet laut vor sich her und flucht über seinen Vater. Ein bislang unbekannter Täter fährt zur selben Zeit mit seinem Fahrrad an dem 14-Jährigen vorbei, nimmt die Flüche akustisch wahr und wertet diese als gegen ihn gerichtete. In der weiteren Folge konfrontiert der unbekannte Täter den 14-Jährigen mit dem von ihm Wahrgenommenen. Der Jugendliche wiederum versichert wiederholt mit dem Ausgesprochenen lediglich seinen Vater gemeint zu haben. Ungeachtet dessen greift der unbekannte Täter zu dem von ihm mitgeführten Pfefferspray und sprüht dieses dem 14-Jährigen unvermittelt ins Gesicht. Anschließend flüchtet er mit seinem Fahrrad. Der bislang unbekannte Täter sei nach Angaben des 14-Jährigen und einer Zeugin Mitte 20 und zum Tatzeitpunkt gänzlich schwarz bekleidet gewesen. Das von ihm mitgeführte Fahrrad habe ebenfalls eine dunkle Farbe.

Dienstag, 26. September 2017

Ungeklärter Todesfall - Zeugenaufruf

Über einen medizinischen Notfall war am Mittag des 25.09.2017, kurz nach 14.30 Uhr, die Rettungsleitstelle informiert worden. Auf dem Fuß-und Radweg in der Eisenbahnstraße, Höhe Parkhaus, war ein 50-jähriger Mann mit Verletzungen aufgefunden worden. Der nicht ansprechbare Mann wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort verstarb er um 15.44 Uhr.

   Zur Klärung der Umstände bittet die Polizei dringend um Zeugenhinweise! Wer hat den Mann heute Mittag in Frankenthal gesehen?

Wer hat beobachtet, was in der Nähe des Parkhauses geschehen ist.

   Der Verstorbene war 51 Jahre alt, 1,70m groß und schlank. Er hatte graues kurzes Haar und trug eine hellblaue Jeans, einen hellblauen Pullover und eine dunkelblaue Jacke.

   Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per Email kiludwigshafen@polizei.rlp.de entgegen.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Ausschreibung: Pfälzer Mundarttheaterpreis 2018

Einreichungsfrist: 28. Februar 2018

 

Mit dem „Pfälzer Mundarttheaterpreis der Stadt Frankenthal (Pfalz) 2018“ vergibt die Stadt im kommenden Jahr bereits zum zehnten Mal einen Preis für Menschen, die sich der Pfälzer Mundart verschrieben haben. Von 1997 bis 2012 wurde der Pfälzer Mundarttheaterpreis alle zwei Jahre ausgeschrieben, seither ist der Vergaberhythmus um ein Jahr erweitert. Zuletzt wurde er 2015 vergeben.

Der Wettbewerb trägt dazu bei, Theaterstücke in Pfälzer Mundart zu verfassen, um das Heimat- und Sprachbewusstsein der pfälzischsprachigen Region, der Pfalz im Besonderen und der hiesigen Mentalität im Allgemeinen zu fördern.

Neu ist, dass es nur noch einen Preisträger geben wird, der von einer sachkundigen Jury bestehend aus Oberbürgermeister Martin Hebich, Jürgen Hellmann, Theater Alte Werkstatt, Markus Beisel, Rhein-Neckar Theater Mannheim, Doris Trauth-Marx, "Die Rheinpfalz" sowie Thomas Metzler, Mundartautor ermittelt wird. Das Preisgeld, bereitgestellt von der Sparkassenstiftung Frankenthal, ist mit 4.500 Euro dotiert. Ebenfalls neu ist, dass das Gewinnerstück bei der Preisverleihung uraufgeführt wird. Somit steigt die Attraktivität des Preises, da der Gewinner mit den hinzugerechneten Tantiemen für die Aufführung (1.000 Euro) insgesamt 5.500 Euro erhält. Bisher wurden bis zu drei Siegerstücke mit einem Preisgeld von je 1.500 Euro (zzgl. 1.000 Euro Tantieme) ausgewählt.

Die Theaterstücke sind in Pfälzer Mundart abzufassen und dürfen noch nicht aufgeführt oder bei anderen Wettbewerben prämiert worden sein. Die Verwendung eines Pseudonyms ist nicht gestattet. Jeder Teilnehmer/in darf ein Textbuch einreichen, das Theaterstück ist in Pfälzer Mundart abzufassen und soll in der Schrift Arial, Schriftgröße 12 verfasst sein, die Regieanweisungen kursiv in Klammern darstellen, höchsten 8 Darsteller beinhalten, abendfüllen sein und aus 40 – 50 Seiten bestehen. Darüber hinaus sollten sie aktuelle Themen einbinden zum Beispiel aus den Bereichen Arbeitsmarktsituation, Frauen und Familie, Generationskonflikt oder auch Freizeitgestaltung. Aktuelle politische Themen können selbstverständlich auch verarbeitet werden. Die Theaterstücke sollten möglichst auch nicht im „Weck, Worscht und Woi-Klischee“ angesiedelt sein, sondern durchaus ernste Themen unserer Zeit aufgreifen, wobei entsprechend der Richtlinien der Schwerpunkt des Theaterpreises auf der Komödie liegt.

Bewerbungsunterlagen können beim Bereich Schulen, Kultur und Sport der Stadtverwaltung Frankenthal (Pfalz), Karolinenstraße 3, Tel.-Nr.: 89-456, angefordert werden, Einreichungsfrist für die Textbücher ist der 28. Februar 2018.

Weitere Informationen: www.frankenthal.de/Kultur und Bildung/Frankenthaler Kulturszene/ Aktivitäten und Veranstaltungen / Pfälzer Mundarttheaterpreis

Mittwoch, 14. Juni 2017

Brand in Mehrfamilienhaus in Frankenthal

Am Dienstagabend (13.6.17, 18 Uhr) brach in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Lindenstraße ein Brand aus. Durch die dabei entstandene starke Rauchentwicklung wurden insgesamt drei Personen durch eine Rauchgasvergiftung leicht verletzt und mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Am Gebäude entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 150000 Euro. Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei vor Ort dürfte das Feuer aufgrund eines technischen Defekts einer Kühl-/Gefrierkombination verursacht worden sein. Hinweise auf ein fahrlässiges oder vorsätzliches Handeln konnten nicht erlangt werden.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Bei 27° Hund im PKW gelassen

In Sorge um die Gesundheit eines kleinen Hundes wurde am späten Dienstagnachmit-tag, 30.05.2017, durch eine aufmerksame Passantin hiesige Dienststelle alarmiert. Der Mitteilung zu Folge befände sich der Hund bereits seit knapp 30 Minuten in einem Fahrzeug, welches in der prallen Sonne stünde. Vor Ort konnten die eingesetzten Kräfte die Sachlage wie beschrieben vorfinden. Kurze Zeit später erschien die 41-jährige Hundehalterin an ihrem Fahrzeug, welche sich gegenüber den eingesetzten Kräften im persönlichen ermahnenden Gespräch uneinsichtig zeigte. Wer einen Hund im PKW zurücklässt handelt verantwortungslos und macht sich im schlimmsten Fall strafbar. Die Temperaturen in einem PKW, der direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist können nicht nur für Hunde tödlich sein.

Donnerstag, 16. März 2017

Heranwachsender versteckt sich in Matratze

Um sich seiner Festnahme zu entziehen, versteckte sich ein 18-jähriger Frankenthaler am gestrigen Mittwoch, 15.03.2017, in seiner Wohnung im Bezug einer Matratze. Nachdem der Heranwachsende seinen gerichtlich verhängten Dauerarrest nicht angetreten hatte, sollte er auf Weisung des Gerichts durch eine Polizeistreife zu Hause abgeholt und in die Jugendstrafanstalt überführt werden. Nachdem die Anwesenheit des Frankenthalers durch anwesende Personen in der Wohnung geleugnet wurde, konnte er bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten schließlich in einer Matratze aufgefunden und festgenommen werden.

 

Montag, 13. März 2017

29-Jähriger verletzt mehrere Passanten mit Messer Nachtrag zur Pressemitteilung vom 12.03.2017

Gestern Abend wurden in der Innenstadt von Frankenthal fünf Personen von dem 29-Jährigen verletzt. Zunächst bedrohte dieser bei der Willy-Brandt-Anlage den Wirt einer Bar. Der Wirt wurde dabei nicht verletzt.

 

   Von der Willy-Brandt-Anlage lief der Tatverdächtige zur Kreuzung Wormser Straße / Schmiedgasse. Hier verletzte er zwei Männer. Einer der beiden Männer wurde im Krankenhaus ambulant behandelt. Von dem zweiten Mann berichteten Zeugen. Er selbst ist der Polizei bisher namentlich nicht bekannt.

 

   Im weiteren Verlauf beschädigte der Tatverdächtige bei einem Angriff in der Wormser Straße die Jacke einer Frau. Diese wurde nicht verletzt.

 

   Am Rathausplatz traf er dann auf eine weitere Frau. Diese verletzte er mit dem Messer so schwer, dass sie stationär im Krankenhaus behandelt werden muss.

 

   Vom Rathausplatz lief der 29-Jährige zur Speyerer Straße, wo er mit dem Messer einen Mann verletzte. Der Verletzte wurde ebenfalls stationär im Krankenhaus aufgenommen.

 

   Anschließend traf der Tatverdächtige in der Fischergasse auf eine Frau. Diese verletzte er auch mit einem Messer. Die Frau wird stationär im Krankenhaus versorgt.

 

   Polizisten nahmen den Tatverdächtigen in der Karolinenstraße fest, er leistete dabei keinen Widerstand. Heute Mittag wurde er dem Haftrichter am Amtsgericht Frankenthal vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal ordnete dieser die einstweilige Unterbringung des Beschuldigten wegen gefährlicher Körperverletzung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Der 29-Jährige wird in eine psychiatrische Klinik verbracht.

 

   Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise zum Tathergang. Zeugen des Vorfalls und Geschädigte melden sich bitte bei der Kriminalpolizei in Ludwigshafen, Tel. 0621 963-2773.