Worms

Mittwoch, 28. Februar 2018

Jürgen Prochnow - Hauptrolle bei den Nibelungen-Festspielen Worms 2018

Der Schauspieler Jürgen Prochnow (Das Boot) wird bei den Nibelungen-Festspielen Worms die Hauptrolle des Hunnenkönigs Etzel übernehmen. In dem Stück „Siegfrieds Erben“ erzählt das Autorenduo Feridun Zaimoglu und Günter Senkel die Geschichte der Nibelungen weiter. In ihrer Fortsetzung des alten Mythos lassen sie den Hunnenkönig Etzel nach dem Tod von Kriemhild und den Burgundern nach Worms reisen, um dort sein Erbe einzufordern. Der viel beachtete Schweizer Roger Vontobel wird das Stück „Siegfrieds Erben“ vom 20. Juli bis zum 5. August 2018 auf der imposanten Freiluftbühne vor dem Wormser Dom inszenieren. Weitere Ensemblemitglieder werden im April bekannt gegeben.

Montag, 6. November 2017

Tödlicher Verkehrsunfall

Am Montag gegen 09.15 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 9, bei der eine Frau tödlich verletzt wurde. Die 56-jährige Mannheimerin war mit ihrem Ford Focus aus Richtung Frankenthal in Richtung Worms unterwegs, als kurz nach der Anschlussstelle Flugplatz ein Reifen am Fahrzeug platzte. Da an dieser Stelle kein Seitenstreifen vorhanden ist, blieb das Auto auf der rechten Fahrspur liegen. Während die Beifahrerin ausgestiegen war, um das Pannenfahrzeug abzusichern, fuhr ein LKW auf den Ford auf. Die Fahrerin musste durch die Feuerwehr befreit werden, hatte jedoch so schwere Verletzungen erlitten, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Die Beifahrerin sowie der 47-jährige Fahrer des LKW, der aus Mettenheim stammt, erlitten einen Schock und wurden ins Klinikum Worms verbracht. Die B 9 ist während der Unfallaufnahme in Fahrrichtung Worms gesperrt, die Sperrung wird noch circa 2 Stunden andauern. Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet.

Montag, 10. April 2017

Thomas Laue wird ab 2018 Künstlerischer Leiter der Nibelungen-Festspiele

Thomas Laue, derzeit Chefdramaturg am Schauspiel Köln, ab September 2017 Chefdramaturg der UFA Holding, wird zur Spielzeit 2018 Künstlerischer Leiter der Nibelungen-Festspiele Worms. Er ist dann gemeinsam mit dem Intendanten Nico Hofmann für die Programmplanung zuständig. Bereits seit 2016 arbeitet Laue als Dramaturg des Stücks im künstlerischen Team der Festspiele.

 

Nico Hofmann, Co-CEO UFA und Intendant der Nibelungen-Festspiele: „Mit Thomas Laue haben wir für die Nibelungen-Festspiele einen erfahrenen Theatermann gewinnen können, der erstklassige Kontakte in die Szene hat. Mit seinem Engagement und meiner Verlängerung als Intendant haben wir langfristige Planungsmöglichkeiten, die uns erlauben, die Top-Liga der Autoren und Regisseure anzusprechen und für die nächsten Jahre zu verpflichten. So wird es uns gelingen nach dem sehr guten Start mit Albert Ostermeiers Trilogie und den Regiearbeiten von Schadt und Calis mit qualitativer Strahlkraft weiterzumachen.“

 

Thomas Laue: „In Worms entsteht für die Nibelungen-Festspiele vor der großartigen Kulisse des Domes jedes Jahr ein beeindruckendes und leistungsstarkes Theater. Die enge Zusammenarbeit mit Nico Hofmann war für mich bereits im vergangenen Jahr eine sehr produktive und inspirierende Erfahrung. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit ihm dieses Theater mit seinen besonderen Möglichkeiten in den kommenden Jahren programmatisch weiterzuentwickeln und dafür hochkarätige Künstlerinnen und Künstler zum Arbeiten nach Worms einzuladen.“

 

Vita Thomas Laue

Thomas Laue arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften und Philosophie in Köln zunächst als Regieassistent und Dramaturg am Staatstheater Kassel. Anschließend war er als freier Dramaturg unter anderem am Schauspiel Bonn und am Theater Neumarkt in Zürich sowie als freier Verlagslektor in Köln tätig. Darauf folgten Stationen als Dramaturg am Schauspiel Hannover sowie als Chefdramaturg am Schauspiel Essen und am Schauspielhaus Bochum. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er Dramaturg am Schauspiel Köln, seit 2015 als leitender Dramaturg.

Er arbeitete kontinuierlich unter anderem mit den Regisseuren Sebastian Nübling (mit dessen Produktion „Wilde oder der Mann mit den traurigen Augen“ von Händl Klaus er 2004 zum Berliner Theatertreffen eingeladen war), Roger Vontobel, Stefan Bachmann, Nuran David Calis, Rafael Sanchez, Fadhel Jaibi, Anselm Weber und David Bösch. Ein Schwerpunkt von Laues Arbeit bildet die Begleitung von Autoren und Ur- und Erstaufführungen sowie die Entwicklung von Projekten. Von 2008 bis 2010 war Laue im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 künstlerischer Berater der Kulturhauptstadtdirektion und Mitglied der künstlerischen Leitung des Festivals MELEZ der Kulturhauptstadt.

Seit 2006 arbeitet Laue zudem regelmäßig als Lehrbeauftragter für Dramaturgie, unter anderem an der Folkwang Universität der Künste in Essen und Bochum, der Ruhruniversität Bochum und der Universität zu Köln.

 

Nibelungen-Festspiele Worms 2017

2017 wird es bei den Nibelungen-Festspielen Worms wieder eine Uraufführung auf der imposanten Freiluftbühne vor dem Wormser Dom geben. Gespielt wird das neue Stück „GLUT. Siegfried von Arabien“ des renommierten Autors Albert Ostermaier. Nach „Gemetzel“ und „GOLD“ vervollständigt Ostermaier damit seine Trilogie für die Festspiele. Nach dem großen Erfolg in 2016, mit überwältigend positiver Resonanz von Publikum und Medien an der jungen Regie, konnte der profilierte Regisseur Nuran David Calis erneut für die Festspiele gewonnen werden. Im kommenden Jahr wird er auf der Westseite des Wormser Doms inszenieren, auf der erstmals seit 2013 wieder gespielt wird.

Weitere Informationen und Tickets unter www.nibelungen-festspiele.de.

Donnerstag, 6. April 2017

Toter Storch

Am Mittwochabend wurde die Polizei ins nördliche Gewerbegebiet der Stadt Worms gerufen, weil Mitarbeiter einer dort ansässigen Firma einen toten Weißstorch aufgefunden hatten, der mit einer Plastiktüte um den Hals am dortigen Zaun hing.

Die Kriminalpolizei kam mittlerweile zu dem Ergebnis, dass es sich hierbei um einen tragischen Unglücksfall handeln dürfte. Es konnten Zeugen ermittelt werden, die gegen 18 Uhr im dortigen Bereich an der B 9 einen Storch fliegen sahen, der eine Plastiktüte um den Hals hängen hatte. Offensichtlich hatte sich der Storch darin verfangen, konnte sich nicht mehr davon befreien und erdrosselte sich in der Folge hierdurch selbst am Zaun der Firma.

Dienstag, 20. Dezember 2016

Polizei stellt 440 Smartphones sicher

440 Smartphones und 2 sichergestellte Tablets sind die Bilanz einer Verkehrskontrolle in der Gaustraße. Dort hatte eine Funkstreife am Montag, gegen 23:00 Uhr, ein Fahrzeug mit rumänischem Kennzeichen angehalten. Noch bei der Kontrolle konnte der Beifahrer, ein 16-jähriger Rumäne, widerstandslos festgenommen werden. Dem Fahrer, einem 27-jährigen Rumänen, gelang zu Fuß die Flucht. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs konnten die Beamten mehrere Plastiksäcke mit Smartphones und Tablets feststellen. Diese stammen nach aktuellen Erkenntnissen aus einem Diebstahl. Die Personalien des Flüchtigen konnten zwischenzeitlich ermittelt werden. Er ist weiterhin flüchtig. Der Beifahrer wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die sichergestellten Gegenstände haben einen Marktwert von mehreren zehntausend Euro.

Freitag, 9. Dezember 2016

Linienbus ausgebrannt

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet am Donnerstag, gegen 15:00 Uhr, ein Linienbus in Brand. Der 60-jährige Fahrer konnte das Fahrzeug in der Langgewann zum Stehen bringen, wo er und die 20 Insassen unverletzt aussteigen konnten, bevor der Bus völlig ausbrannte und von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 190.000 Euro.

Linienbus

Freitag, 11. November 2016

Nibelungen-Festspiele geht in die zweite Runde

Was denken junge Autoren über den Nibelungenstoff? Wie sieht eine kritische und gegenwärtige Auseinandersetzung mit der Sage aus? Diese Fragen sollen auch in der kommenden Saison der Wormser Nibelungen-Festspiele ausgelotet werden. Dafür startet jetzt zum zweiten Mal ein Wettbewerb für Nachwuchsautoren. Dem Sieger winkt sowohl ein Preisgeld von 10.000 Euro als auch eine Uraufführungsoption innerhalb des Kulturprogramms der Nibelungen-Festspiele für das darauffolgende Jahr. Wer dabei sein möchte und zwischen 18 und 35 Jahren alt ist, kann bis zum 10. April 2017 seine Ideenskizze zu „Rache“, dem neuen Wettbewerbsthema, einreichen.

Weitere Informationen und alle Bewerbungsformulare gibt es auf www.nibelungenfestspiele.de. Ein bedeutender Schwerpunkt der Nibelungen-Festspiele Worms unter der Leitung von Nico Hofmann liegt auf der Nachwuchsförderung. Der Intendant: „Der Wettbewerb wurde von uns als eine Möglichkeit für junge Autoren, sich am Nibelungenstoff zu versuchen, ins Leben gerufen. In diesem Jahr konnte die 23-jährige Wienerin Irene Diwiak die Uraufführung ihres Stücks ‚Die Isländerin‘ in Worms feiern. Jetzt gehen wir in die zweite Runde mit dem neuen Thema ‚Rache‘, wozu wieder Nachwuchstalente aufgefordert sind, sich auch im Bezug auf aktuelle Themen mit dem Nibelungenmythos auseinanderzusetzen. Und wir freuen uns für die Jury neben Jürgen Berger und Theaterregisseur Burkhard Kosminski, die Lektorin Bettina Walther und den Theaterdramaturgen Thomas Laue, der schon in diesem Jahr das Stück und die Inszenierung von Nuran David Calis beraten hat, gewonnen zu haben."

Die Schirmherrschaft des Wettbewerbs hat der Bühnenautor der Nibelungen-Festspiele 2017, Albert Ostermaier, inne: „Für mich ist es höchstspannend, was das Nibelungenlied für junge Autoren heute bedeutet oder bedeuten kann. ‚Rache‘ ist allgegenwärtig im Nibelungenstoff, uns interessiert der freie Umgang, die Verarbeitung, die Neuentdeckung.“

Rahmenbedingungen

Ab sofort können sich junge Dramatiker zwischen 18 und 35 Jahren, die noch nicht im Theater- und Verlagsbereich etabliert sind, bewerben. „Einzureichen ist zunächst einmal nur eine kurze Ideenskizze sowie eine ausgearbeitete Szene zum diesjährigen Thema ‚Rache‘ “, erläutert Petra Simon, die als Künstlerische Betriebsdirektorin der Nibelungen-Festspiele den Wettbewerb organisatorisch betreut. Der Bewerbungsschluss ist der 10. April 2017. Danach werden die Einreichungen von der prominent besetzten Fachjury gesichtet und bewertet. Die Bekanntgabe der fünf Nominierungen ist Ende Mai 2017. Diese Nominierung beinhaltet die Einladung zu einem Entwicklungsgespräch mit der Jury, um in diesem Rahmen die Entwürfe zu diskutieren.

Die fünf ausgewählten Autoren sind danach aufgefordert, an ihren Werken weiter zu schreiben und diese bis zum 30. Juni 2017 der Jury ein weiteres Mal vorzulegen. In einem Workshop während der Nibelungen-Festspiele wird schließlich der Preisträger ermittelt. Diesem winkt sowohl ein Preisgeld von 10.000 Euro als auch eine Uraufführungsoption innerhalb des Kulturprogramms der Nibelungen-Festspiele für das darauffolgende Jahr. Zudem werden alle nominierten Stücke dem Publikum in einer szenischen Lesung im Rahmenprogramm der Nibelungen-Festspiele im Sommer 2017 präsentiert.

Dieses vergibt einen Publikumspreis von 2.000 Euro, der vom Freundes- und Förderkreis der Nibelungen-Festspiele gesponsert wird.

Teilnahmebedingungen auf einen Blick

Bis zum Einsendeschluss am 10. April 2017 können sich junge Dramatiker zwischen 18 und 35 Jahren mit einer noch nicht veröffentlichten Ideenskizze sowie einer ausgearbeiteten Szene bewerben. Thema des Wettbewerbs 2016/17 ist „Rache“. Die genauen Ausschreibungsunterlagen und die detaillierten Teilnahmebedingungen können im Künstlerischen Betriebsbüro der Nibelungenfestspiele gGmbH angefordert werden.

Adresse: Nibelungenfestspiele gGmbH der Stadt Worms, Von-Steuben-Str. 5, 67549 Worms oder per Email: info@nibelungenfestspiele.de. Weitere Informationen gibt es auch unter www.nibelungenfestspiele.de.

Montag, 17. Oktober 2016

Verkehrsunfall mit tödlich verletztem Motorradfahrer

Gegen befährt ein 23-jähriger Wormser mit seinem Kraftrad (ca. 100 PS) die Pfeddersheimer Straße in Worms-Leiselheim. Kurz vor dem Ortsausgang in Richtung Worms-Pfeddersheim kommt der junge Mann aus ungeklärter Ursache mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und kollidiert mit 2 ordnungsgemäß geparkten Pkw sowie einem dort angrenzenden Eingangstor. Durch die Wucht des Aufpralls erleidet der Kradfahrer so schwere Verletzungen, dass er bereits beim Eintreffen von Ersthelfern verstorben ist. Es entsteht ein Sachschaden von insgesamt ca. 13.500 EUR, die K 1 musste während der Unfallaufnahme, die durch einen Gutachter unterstützt wurde, für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Sollte es weitere Unfallzeugen geben, werden diese gebeten, sich mit der Polizei in Worms unter der Telefon-Nummer 06241-8520 in Verbindung zu setzen.

Freitag, 2. September 2016

Verdacht der Brandstiftung

In der Nacht auf den 02.09.2016, zwischen 01:30 Uhr und 04:00 Uhr, kam es zum Brand in einer Kleingartenanlage in der Straße "Die Forschau" im Stadtteil Worms-Rheindürkheim. Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht der Verdacht der Brandstiftung. Der Brand wurde im vorderen Bereich des Gartenhauses gelegt. Hier konnte die größte Brandzehrung festgestellt werden. Nachdem das Gartenhaus im Vollbrand stand, griff der Brand auf ein weiteres Gartenhaus in der angrenzenden Parzelle über. Insgesamt beläuft sich der entstandene Sachschaden auf ca. 10.000EUR.

Hinweise zum Brandgeschehen bitte an die Kriminalinspektion Worms unter der telefonischen Erreichbarkeit 06241-8520.

Mittwoch, 31. August 2016

Tresor in Weinberg aufgefunden

Am 30.08.2016 gegen 11:00 Uhr wurde der Polizeiinspektion Worms durch einen Zeugen mitgeteilt, dass durch drei Personen ein Tresor in einem Weinberg zwischen Worms-Herrnsheim und Worms Abenheim abgeladen wurde. Die Personen ergriffen jedoch die Flucht, als sie den Zeugen bemerkten. Geflüchtet waren die Täter mit einem dunklen Ford.

Der Tresor konnte durch die Polizei im beschriebenen Weinberg festgesellt werden. Zudem konnte in unmittelbarer Nähe zum Tresor diverses Aufbruchswerkzeug fest- und sichergestellt werden. Auch am Tresor selbst hatten sich die unbekannten Täter bereits zu schaffen gemacht. Der Versuch den Tresor zu öffnen misslang jedoch. Es entstand lediglich ein zehn auf zehn Zentimeter großes Loch in der Außenverkleidung.

Aufgrund der Schwere und der Größe des Tresors, musste dieser durch das technische Hilfswerk geborgen werden. Um die Herkunft klären zu können, wurde der Tresor auf das Betriebsgelände des technischen Hilfswerks transportiert und dort unter erheblicher Kraftanwendung nach ca. 45 Minuten geöffnet.

Die Durchsicht des Inhalts ermöglichte eine Zuordnung des Tresors. Dieser war in der Nacht zum 30.08.2016 in Bensheim an der Bergstraße aus einem Ingenieurbüro entwendet worden.

Großer polizeilicher Dank gilt dem aufmerksamen Zeugen. Eine aufmerksame Bevölkerung unterstützt die Polizei in der Bewältigung ihrer alltäglichen Aufgaben.

Weitere Hinweise zu den drei Tätern bzw. zum Fluchtfahrzeug bitte an die Kriminalinspektion Worms unter der telefonischen Erreichbarkeit 06241-8520.