Südpfalz

Dienstag, 30. August 2016

Ausbildung Notfallsanitäter

Mit Beginn des neuen Schuljahres zum 01. September 2016 startete bei der DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH ein weiterer Ausbildungsgang für die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter für sechs junge Menschen. Aus diesem Anlass begrüßte Landrätin Theresia Riedmaier in ihrer Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzende der DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH gemeinsam mit dem Geschäftsführer Bernd Fischer und dem Leiter Rettungsdienst Jürgen See die neuen Auszubildenden.

Nathalie Kraft wird im Rettungswachenverbund Bundenthal/Hauenstein, Stefan Lang in Pirmasens, Lukas Nienhaus in Landau, Kim Nobbe in Rodalben/Weselberg, Laura Stadel in Kandel/Maximiliansau und Simon Willms in der Lehrrettungswache Zweibrücken sowie in den Krankenhäusern der Region den praktischen Teil ihrer Ausbildung wahrnehmen, während die theoretische Ausbildung beim Bildungsinstitut des DRK Landesverbandes Rheinland-Pfalz in Mainz erfolgen wird. „Ich freue mich, dass die DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH für die Ausbildung zum Notfallsanitäter auch in diesem Jahr sechs jungen Menschen die Chance bieten kann, einen qualifizierten und verantwortungsvollen Ausbildungsberuf zu erlernen“, so Frau Riedmaier.

Nachdem mit Ablauf des Jahres 2014 die Rettungsassistenten-ausbildung ausgelaufen ist, ist die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter seit zwei Jahren für Absolventen von Realschulen und Gymnasien eine neue Möglichkeit in der Notfallrettung eine Ausbildung zu erlangen und damit eine hervorragende Voraussetzung eine hauptamtliche Anstellung zu erhalten. „Die Finanzierung der Ausbildung konnte mit den Kostenträgern (Krankenkassen) verhandelt werden und die DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH ist in Zusammenarbeit mit dem Bildungsinstitut des DRK Landesverbandes Rheinland-Pfalz in der Lage, in seinen Lehrrettungswachen regelmäßig Plätze für den Ausbildungsberuf Notfallsanitäter/in anzubieten“, stellte Geschäftsführer Bernd Fischer ergänzend fest.

„In den vergangenen zwei Jahren wurden in unseren Lehrrettungswachen neben sieben Auszubildenden in der Notfallsanitäterausbildung auch jährlich ca. 55 Damen und Herren zu Rettungssanitätern im Rahmen der von der Bund-Länder-Kommission vorgegebenen 520-Stunden-Ausbildung qualifiziert. Des Weiteren haben 18 junge Menschen im praktischen Anerkennungsjahr letztmalig die Ausbildung zur Rettungsassistentin bzw. zum Rettungsassistenten erfolgreich abgeschlossen“, stellte der Leiter Rettungsdienst Jürgen See fest.

„Ergänzend zu unseren vielfältigen Bemühungen jungen Menschen eine gute Zukunft durch eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen, bieten wir selbstverständlich auch künftig Chancen zur Orientierung und Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres bzw. des Bundesfreiwilligendienstes im öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst. Hier könnten wir nach dem Wegfall des Zivildienstes in den vergangenen Jahren regelmäßig ca. 20 junge Damen und Herren erfolgreich zu Rettungssanitäter/innen qualifizieren und diese in der Notfallrettung und im qualifizierten Krankentransport einsetzen“, so die Aufsichtsratsvorsitzende Theresia Riedmaier abschließend.

Dienstag, 12. Juli 2016

neue Tarifregelungen für den ÖPNV

Dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und dem Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) ist es mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz und von Werner Schreiner, dem Beauftragten der Ministerpräsidentin für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, gelungen, mit der Region Alsace und der SNCF (Société Nationale des Chemins de fer Français) ab Dezember 2016 eine erweiterte Tarifregelung für die Nutzer des ÖPNV zu erreichen.

Nachdem bisher nur Zeit- und Tageskarteninhaber des VRN zu besonderen Tarifen ins Elsaß beziehungsweise ins Departement Bas-Rhein - südlichster Bahnhof ist Selestadt/Schlettstadt - fahren konnten, ist dies ab dem 1. Dezember auch für viele Zeit- und Tageskarteninhaber des KVV möglich. Gleichzeitig wird für elsässische Gäste die Gelegenheit geschaffen mit einer Tageskarte die Regionen des VRN und des KVV mit allen Nahverkehrszügen, Stadtbahnen, Straßenbahnen und Bussen zu bereisen. Damit ist sowohl für viele Tageskartenbenutzer wie auch für zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die heute schon den ÖPNV täglich nutzen, an den Wochenenden problemlos möglich, einen Ausflug in die Nachbarregion zu unternehmen.

Wenn dann zum 1. Mai 2017 seitens des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz-Süd und seines Dienstleisters DB-Regio zusammen mit der Region Alsace und der SNCF an Wochenenden zwischen Wörth und Strasbourg jeweils noch vier durchgehende Zugverbindungen angeboten werden, gibt es für die Südpfalz zwei Reisewege die in Rheinland-Pfalz jeweils gut in den Rheinland-Pfalz-Takt eingebunden sind. Zum Einen die stündlichen Verbindungen aus Neustadt und Karlsruhe nach Weißenburg und dort mit Anschlüssen nach Strasbourg wie auch die Reiseroute via Wörth und Lauterbourg.

„Da die neuen Fahrausweise auf beiden Strecken gültig sind, ist man für seinen Ausflug sehr flexibel. Bürger aus dem westlichen Teil unseres Landkreises, die mit dem Bus zum Bahnhof Weißenburg kommen, können ihr Anschlussticket ins Elsass dann auch noch am DB-Automaten im Bahnhof Weißenburg lösen. Insgesamt erhoffen wir uns durch die neuen Tarif- und Reisemöglichkeiten einen stärkeren Austausch zwischen den beiden Regionen vom Rhein bis zum Biosphärenreservat Pfälzerwald –Nordvogesen“, sagte Landrätin Theresia Riedmaier.

„Das ist eine im wahren Wortsinn ganz wichtige Weichenstellung“, so Landaus Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron. „Eine Währung, eine Region, ein Ticket – ein großer Schritt auf dem Weg, den grenzüberschreitenden Tourismus am Oberrhein zu fördern. Die Südpfalz und das Elsass erfahren eine engere Vernetzung. Das bedeutet auch für Landau als Ausgangsort und Zielpunkt von Ausflügen eine erhebliche Aufwertung und macht unsere Stadt noch attraktiver. Ich hoffe sehr, dass nach dem Ticket für den Ausflugsverkehr bald weitere Verbesserungen im ÖPNV beispielsweise für Berufspendler folgen“, so der Verkehrsdezernent der Stadt.

Am 1. März des kommenden Jahres wird der 20. Jahrestag der Reaktivierung der Bahnstrecke von Winden nach Weißenburg gefeiert. Deshalb soll diese Gelegenheit genutzt und auf die inzwischen geschaffenen und neuen Möglichkeiten des grenzüberschreitenden, nachhaltigen Schienenpersonennahverkehrs und seiner abgestimmten Tarife hingewiesen sowie zur Nutzung eingeladen werden.

„Ich begrüße es daher besonders, dass die Landesregierung gemeinsam mit den benachbarten Bundesländern und der Schweiz sowie der Region Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine (vsl. neu Grand Est) ein Gutachten in Auftrag gegeben hat, den Einsatz grenzüberschreitend zugelassener Fahrzeuge für zukünftige Planungen zu ermitteln“, so Landrätin Theresia Riedmaier.

Freitag, 5. Februar 2016

Ausschreibung und Anmeldung für „Die Junge Südpfalz – da wächst was nach!“ 2016/2017

Der Wettbewerb des Vereins Südliche Weinstrasse geht in die sechste Runde. Auch dieses Mal sucht Südliche Weinstrasse e.V. die besten Nachwuchswinzer und Winzerinnen der Region SÜW.

Veranstaltungen, wie „Die junge Südpfalz isst gut!“ oder „Die Burg rockt!“, auf Burg Landeck bei Klingenmünster, gehören zu den festen Terminen im Kalender der jungen Winzertalente. Ebenso touren diese über das Jahr hinweg, in verschiedenen Konstellationen, durch Deutschland und begleiten dort mit ihren Weinkollektionen die Genuss-, Lifestyle- und Weinevents am roten Teppich.

Auch 2016 werden die 20 besten Jungwinzer-Talente der Region ausgewählt, beziehungsweise deren Weine von einer fachkundigen Jury, unteranderem von Natalie Lumpp und Dirk Würtz, verkostet. Die 10 Besten des aktuellen Jahrgangs 2015/2016 sind gesetzt und 10 weitere Talente müssen sich zunächst für die Finalprobe qualifizieren. Bei der Finalprobe werden dann die Karten neu gemischt und es darf jetzt schon getippt werden, wer es wieder an die Spitze schafft.

Zu den bisherigen „Treppchen-Kandidaten“ gehören unteranderem Ben Rothmeier aus Landau-Mörlheim, Andreas Grimm aus Schweigen-Rechtenbach, Andreas Meyer aus Heuchelheim-Klingen und Georg Meier aus Weyher.

Alle interessierten Winzer und Winzerinnen, die nicht älter als 35 Jahren sind und die Verantwortung für den Weinausbau tragen, finden im Mitgliederbereich der Website www.suedlicheweinstrasse.de die Anforderungen und Ausschreibungskriterien für den Wettbewerb. http://goo.gl/GLoa2v
Die Anmeldefrist dauert bis zum 14.02.2016 an. Weitere Informationen gibt es direkt beim Verein Südliche Weinstrasse.
Ansprechpartner Anmeldung: Elisabeth Doll
06341-940411 // e.doll@suedlicheweinstrasse.de

Freitag, 8. Mai 2015

Wie schmeckt die Südpfalz? - Kreative Gastronomen gesucht

Ein neuer Wettbewerb mit Fokus auf Regionalität und Saisonalität möchte die Verknüpfung zwischen Südpfälzer Erzeugern, Gastronomen und Gästen stärken. Gemeinsam richten die beiden Tourismusvereine Südliche Weinstrasse e.V. und Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. sowie die Stadt Landau den Wettbewerb „So schmeckt die Südpfalz“ aus.

Als Gemüsegarten Deutschlands bietet die Südpfalz eine unglaubliche Fülle an regionalen Obst- und Gemüsesorten. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Gästen ein Bild der Südpfalz als echte, gastfreundliche, ehrliche, offene und innovative Genussregion zu vermitteln und für die teilnehmenden Gastronomen zu werben. Gleichzeitig soll der Einsatz von saisonalen und regionalen Produkten erhöht und bei Gastronomen und Gästen das Bewusstsein dafür gestärkt werden. Einmal im Jahr soll daher ein regionales Produkt in den Fokus des Wettbewerbs gestellt werden. In diesem Jahr ist dies die Tomate. Es geht darum, diese möglichst vielfältig in einem 3-Gänge-Menü in Szene zu setzen.

In der ersten Runde können sich alle gastronomischen Betriebe, die Mitglied in den Tourismusvereinen sind, bewerben. Aus allen Bewerbern werden von einer Jury 20 Teilnehmer für die zweite Runde des Wettbewerbs nominiert. Die Nominierten dürfen den Titel „Nominierter des Wettbewerbs So schmeckt die Südpfalz“ bis zur Durchführung des nächsten Wettbewerbs führen. In der zweiten Runde, im Juli und August, bieten die teilnehmenden Betriebe ein 3-Gänge-Menü zu dem Wettbewerbsthema an. Dieses wird von einer Fachjury bewertet. Auch alle Gäste können dieses Menü genießen und anschließend bewerten. Aus den 20 Nominierten werden nach Ablauf des Wettbewerbszeitraums drei Sieger gewählt: es wird einen Sieger der Fachjury, einen Sieger des Publikumspreises und einen Preis für den Geheimtipp des Wettbewerbs „So schmeckt die Südpfalz!“ geben. Jeder teilnehmende Gast nimmt an einem Gewinnspiel teil und hat die Möglichkeit attraktive Preise zu gewinnen.

Die Ausschreibung erfolgt im Mai 2015 direkt an die Mitglieder des Vereins Südliche Weinstrasse e.V. und des Vereins Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. Die Anmeldung zur Teilnahme muss bis 31.05.2015 schriftlich durch die Betriebsinhaber
erfolgen.

Mittwoch, 28. Januar 2015

L 493 wegen Holzfällarbeiten tagsüber gesperrt

Die Landstraße L 493 zwischen Klingenmünster und Münchweiler am Klingbach wird in der Zeit vom 16. Februar 2015 bis 13. März 2015 von Montag bis Freitag jeweils zwischen 8.00 Uhr und 17:00 Uhr wegen Holzfällarbeiten voll gesperrt. Außerhalb dieser Zeiten und am Wochenende ist die Strecke befahrbar.

Zahlreiche Gefahrenbäume in Fahrbahnnähe müssen beseitigt werden. Um eine wiederholte Sperrung zu vermeiden, werden durch das Forstamt Annweiler zeitgleich auch Holzerntemaßnahmen durchgeführt.

Eine Umleitung ist eingerichtet. Diese führt aus Richtung Westen
über die B 48, Waldrohrbach, Waldhambach nach Klingenmünster und aus Richtung Osten über die B 48, Bad Bergzabern, B 427, Birkenhördt nach Vorderweidenthal und Silz.

Dienstag, 14. Januar 2014

Einsatzstellen für Freiwilligendienste beim DRK-Rettungsdienst im Jahr 2014

Der DRK-Rettungsdienst bietet im Rahmen der Freiwilligendienstes die Möglichkeit, im gesamten Bereich der Südpfalz in einem abwechslungsreichen Aufgabenfeld im Rahmen einer Mitarbeit im Rettungsdienst sehr interessante Erfahrungen zu sammeln.

Ein Stelleneinsatz ist an allen Rettungswachen im Rettungsdienstbereich Südpfalz, u.a. in:

Annweiler, Bad Bergzabern, Bundenthal, Edenkoben, Germersheim, Hauenstein, Herxheim,
Kandel, Landau, Pirmasens, Rodalben, Weselberg, Wörth und Zweibrücken möglich.

Grundvoraussetzung ist, das vollendete 18. Lebensjahr, Führerschein der Klasse B, und Interesse an einem abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Tätigkeitsfeld.

Die theoretische und praktische Ausbildung und fachliche Vorbereitung erfolgt an einer DRK-eigenen Fachschule über einen Zeitraum von ca. 13 Wochen. Anschließend erfolgt eine intensive Einarbeitung in den Betriebsablauf unter Anleitung von erfahrenen Ausbildern und hauptberuflichem Fachpersonal.

Ein FSJ im Rettungsdienst bietet auch einen breiten Einblick in das Tätigkeitsfeld Rettungsdienstes und in alle sozialen und medizinischen Tätigkeitsfelder beim größten Anbieter der Südpfalz. 

Wer Interesse hat, kann sich direkt an die Fachabteilung für Freiwilligendienste des DRK in Rheinland-Pfalz unter der Rufnummer:  06131-2828-0 oder bei der Hotline: 0180-1921921 wenden, oder sich über die Homepage des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz unter www.lv-rlp.drk.de bzw.www.freiwilligendienste-rlp.de zum eigentlichen Bewerbungsverfahren informieren. Das unverbindliche Bewerbungsverfahren kann auch online durchgeführt werden.

Vorabinformationen zu den örtlichen Einsatzstellen erhalten Sie auch wochentags in der Zeit von 08.30 Uhr bis 16.30 Uhr unter der Rufnummer: 06341-140-0 der Geschäftsstelle der DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH.

Montag, 16. Dezember 2013

Polizei sucht Geschädigte nach Diebstählen von Grabschmuck

Im Rahmen polizeilicher Ermittlungen konnte diverser Grabschmuck durch die Polizei sichergestellt werden. Die Gegenstände dürften im Laufe der letzten sechs Monate von verschiedenen Friedhöfen im südpfälzischen Raum sowie in den angrenzenden Regionen Baden-Württembergs entwendet worden sein. Wer kann Angaben zur Herkunft des Grabschmucks machen? Lichtbilder sind auf der Internetseite polizei.rlp.de unter der Rubrik Fahndungen hinterlegt. Hinweise nimmt die Polizei Germersheim unter 07274/958-0 entgegen.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Einsatzstellen für Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst im Rettungsdienst 2014

Der DRK-Rettungsdienst bietet in der Südpfalz über den Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres oder des neuen Bundesfreiwilligendienstes die Möglichkeit, in einem hochinteressanten Aufgabenfeld mitzuarbeiten.

Der Stelleneinsatz erfolgt in den unterschiedlichen Rettungswachen im Rettungsdienstbereich Südpfalz/Südwestpfalz, u.a. in: Annweiler, Bad Bergzabern, Bundenthal, Edenkoben, Germersheim, Hauenstein, Herxheim, Kandel, Landau, Pirmasens, Rodalben, Weselberg, Wörth und Zweibrücken

Grundvoraussetzung ist das vollendete 18. Lebensjahr, Führerschein der Klasse B, Interesse an einem abwechslungsreichen, verantwortungsvollen und interessanten Tätigkeitsfeld. Die theoretische und praktische Ausbildung erfolgt an einer DRK-eigenen Fachschule über einen Zeitraum von ca. 13 Wochen. Anschließend erfolgt eine intensive Einarbeitung in den Betriebsablauf unter Anleitung von erfahrenen Ausbildern und hauptberuflichem Fachpersonal. Eine Mitarbeit im Rettungsdienst und Krankentransport im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bietet einen breiten Einblick in das Tätigkeitsfeld des Rettungsdienstes selbst, sowie in alle entsprechenden „medizinischen Schnittstellenbereiche“.

Wer Interesse hat, kann sich direkt an die Fachabteilung für Freiwilligendienste des DRK in Rheinland-Pfalz unter der Rufnummer: 06131 – 2828 - 0 wenden oder sich über die Homepage des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz unter www.lv-rlp.drk.de zum eigentlichen Bewerbungsverfahren informieren.

Dienstag, 15. Januar 2013

Karneval und Jugendschutz Gremien der Südpfalz informieren

Fasching ist die Zeit des ausgelassenen Feierns. Sicherlich gehört auch zur „5. Jahreszeit“, dass manche Regeln außer Kraft gesetzt werden. Doch im Zusammenhang mit Alkohol sollte es kein „Feiern ohne Grenzen“ geben. Jedes Jahr wird aufs Neue beklagt, wie fahrlässig in dieser Zeit mit der Abgabe von alkoholischen Getränken an Jugendliche umgegangen wird. Aber wo genau ist denn jetzt Schluss?

Der Runde Tisch Kinder- und Jugendschutz des Landkreises Germersheim und der Fachkreis Jugendschutz des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau informieren, dass die Regelungen des Jugendschutzgesetzes einen klaren Rahmen in Bezug auf die Abgabe und Konsum von Alkohol, sowie Aufenthaltszeiten bei Veranstaltungen liefern. Z.B. ist die Anwesenheit von Mitgliedern einer Tanzgarde unter 14 Jahren bei Hofbällen und Prunksitzungen im Rahmen der Brauchtumspflege bis 22 Uhr erlaubt und Jugendlichen von 14 bis 17 Jahren bis 24 Uhr gestattet, sofern keine jugendgefährdenden Programme dagegen sprechen. Diese Einschränkung wird zwar durch die Begleitung eines Erziehungsbeauftragten aufgehoben, dieser muss jedoch dauerhaft seiner Aufsichtspflicht nachkommen können. Erziehungsbeauftragt kann eine vertrauenswürdige, volljährige Person sein, die von den Personensorgeberechtigten mit der erzieherischen Begleitung einer/s Jugendlichen beauftragt ist.

Zum Thema Alkohol spricht das Gesetz ein klares Verbot zur Abgabe und Konsum von Alkohol an Jugendliche unter 16 Jahren aus. Ab 16 Jahren sind Bier und Wein, sowie Mixgetränke mit Bier und Wein erlaubt. Harte Alkoholika wie Schnäpse, Liköre und deren Mixgetränke (so genannte branntweinhaltige Getränke) dürfen an Jugendliche weder abgegeben, noch darf ihnen der Konsum in der Öffentlichkeit erlaubt werden. Gleiches gilt auch für Tabakwaren. Verstöße gegen die hier genannten Bestimmungen nach dem Jugendschutzgesetz können mit Geldbußen bis zu einer Höhe von 3000 Euro geahndet werden.

Faschingsumzüge sind häufig „Trinkstätten“ für Kinder und Jugendliche. Durch die „Vorbildfunktion“ einiger Erwachsener fühlen sich Kinder und Jugendliche motiviert und in ihrem Konsumverhalten bestätigt, dass Alkohol zum Fasching und der Vollrausch einfach dazugehören. Um die Tradition des gemeinsamen Feierns und Fröhlichseins an Fasching zu erhalten, sollte der maßvolle und verantwortliche Umgang mit Alkohol im Vordergrund bleiben. Aufgrund von Erfahrungen und Beobachtungen durch die Polizei- und Ordnungsbehörden, kann eine fröhliche und ausgelassene Laune durch übermäßigen Alkoholkonsum schnell in eine aggressive Stimmung umschlagen. Die Behörden appellieren an alle Erwachsene, sich ihrer Vorbildfunktion bewusst zu sein und sich entsprechend zu verhalten. Auch die Umzugsteilnehmer dürfen sich während eines Umzuges ihrer Verantwortung nicht entziehen. Sobald Gefährdungssituationen durch übermäßigen Alkoholkonsum erkennbar sind, sollte couragiertes Verhalten gezeigt und entsprechend darauf reagiert werden.

Es werden verstärkt Kontrollen hinsichtlich der Abgabe von Alkohol an Jugendliche in Supermärkten und sonstigen Alkoholabgabestellen vor den geplanten Umzügen in den umliegenden Dörfern und Städten durchgeführt. Testkäufe in der Vergangenheit haben gezeigt, dass noch erhebliche Defizite in den Verkaufsstellen bezüglich der Einhaltung der gesetzlichen Regelungen des Jugendschutzes herrschen. Nach dem Jugendschutzgesetz müssen Veranstalter und Gewerbetreibende auch die geltenden Vorschriften des JuSchG in einer deutlich erkennbaren Form, z.B. direkt an der Kasse, Theke, Ausschank- und Abgabestelle, aushängen.
Die Umzüge selbst werden auch durch Kontrollen begleitet, um die Sicherheit und den Schutz der Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten.

Als Ansprechpartner im Bereich Jugendschutz bieten folgende Kontaktstellen Eltern und Gewerbetreibenden Informationen und Beratung an bzw. nehmen auch Hinweise zu Verstößen gegen Jugendschutzbestimmungen entgegen:

Kreisjugendamt Germersheim, Herr Sabatus, Tel. 07274/53-372
Kreisjugendamt Südliche Weinstraße, Frau Röhrig, Tel. 06341/940-468
Jugendamt der Stadt Landau, Herr Schönhöfer, Tel. 06341/13-5170

sowie die jeweiligen Ordnungsämter der Verbandsgemeinden in den Landkreisen Südliche Weinstraße und Germersheim und der Stadt Landau in der Pfalz, sowie die zuständigen Dienststellen der Polizei.

Dienstag, 5. Juni 2012

Jürgen Büchler und Clifford Jordan neu im Vorstand der VR Bank Südpfalz

Jürgen Büchler und Clifford Jordan sind seit 1. Juni 2012 neu im Vorstand der VR Bank Südpfalz. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Christoph Ochs und Vorstandsmitglied Dieter Zeiß bilden sie bis zum Jahresende das vierköpfige Führungsgremium der Bank. Zeiß scheidet zum 31. Dezember aus.

„Herr Büchler und Herr Jordan mit ihren unterschiedlichen Werdegängen ergänzen unseren Vorstand perfekt“, so Ochs. „Herr Zeiß hat unser Haus mit aufgebaut, viele Fusionen begleitet und kennt die Strukturen der Vorgängerinstitute bestens. Hinzu kommen langjährige Erfahrungswerte, davon 30 Jahre als Bankvorstand.“ Ochs selbst kam 2007 von einer anderen Genossenschaftsbank direkt in den Bankvorstand – lernte zuvor verschiedene Kreditinstitute unterschiedlicher Größe kennen und führen. „Sowohl unsere Werdegänge als auch die verschiedenen Persönlichkeiten werden sich in unserer täglichen Arbeit positiv beeinflussen“, ist Ochs überzeugt. Ochs sieht den Weg der beiden neuen Vorstandskollegen auch als Motivation für viele junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Diese Personalien zeigen, dass es unterschiedliche Wege gibt nach oben zu kommen und dokumentieren die nachhaltige Personalentwicklung in unserem Haus“, so der Vorstandsvorsitzende.

Für Jordan, der mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Neupotz lebt, ist es besonders wichtig, die Qualität in der Beratung weiter zu steigern und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter zu qualifizieren. „Damit es in der Region keinen Weg an uns vorbei gibt, wenn es um die gesamte Palette der Finanzangelegenheiten geht“, so das neue Vorstandsmitglied.

Als Marktfolgevorstand treibt Büchler an, im Kreditgeschäft weiter zu wachsen bei überschaubaren Risiken, Arbeitsabläufe für Kunden und Mitarbeiter weiter zu optimieren und dadurch auch weiterhin eine hohe Kundenzufriedenheit zu gewährleisten. „So bleiben wir wirtschaftlich stark und können unseren Kunden vernünftige Konditionen und eine gute Beratung bieten“, so der 40-jährige, der mit seiner Frau und seiner Tochter in Klingenmünster lebt.