Tagesmeldungen

Mittwoch, 20. Mai 2020

Motorradunfall mit zwei schwer verletzten Personen

Am 19.05.2020 kam es gegen 15:05 Uhr auf der Landstraße zwischen Neustadt und Landau zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 56-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Kirchheimbolanden fuhr hinter einer PKW-Fahrerin aus dem Landkreis Südlich Weinstraße. Die PKW-Fahrerin musste verkehrsbedingt abbremsen. Der Motorradfahrer bemerkte dies offensichtlich zu spät und konnte vermutlich aufgrund zu geringen Abstands nicht mehr rechtzeitig abbremsen. Er fuhr mit seinem Zweirad auf den PKW auf. Hierbei wurde er und seine 57-jährige Sozia von dem Kraftrad geschleudert. Beide erlitten schwere, nicht lebensgefährliche Verletzungen und wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Vorbildlich verhielten sich mehrere Erst-Helfer, welche die Unfallstelle absicherten, den Notruf wählten, Erste-Hilfe leisteten und die Einsatzkräfte zu Beginn unterstützen.

Mittwoch, 20. Mai 2020

Zwei Fälle von Gewalt in engen sozialen Beziehungen

Am 19.05.2020, gegen 06:45 Uhr, rief eine 24-Jährige bei der Polizei in Ludwigshafen an und teilte mit, dass ihr Ex-Freund sie geschlagen habe. Als die Polizeibeamten bei ihr eintrafen, war der 25-Jährige nicht mehr vor Ort. Die 24-Jährige erklärte, ihr Ex-Freund sei aggressiv geworden und es sei zum Streit gekommen, in dessen Folge er ihren Kopf mit zwei Händen gepackt und gegen die Wand gestoßen habe. Sie wurde dadurch verletzt und kam ins Krankenhaus. Als die Polizeibeamten zu der Wohnanschrift des 25-Jährigen fuhren, wurde ihnen mitgeteilt, dass in der Nähe ein Mann mit einer Eisenstange bedrohlich herumhantieren würde. Als die Polizeibeamten ankamen, stellten sie fest, dass es sich um den 25-Jährigen handelte. Sie fesselten ihn und nahmen ihn aufgrund seines hohen Atemalkoholwertes in Höhe von 2,23 Promille mit zur Dienststelle.

Dort kam er in Gewahrsam und wurde gegen Abend wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ihm wurde der Kontakt zur 24-Jährigen für die nächsten Tage verboten. Die 24-Jährige wurde über rechtliche Möglichkeiten und Anlaufstellen informiert.

Am 19.05.2020, gegen 20:00 Uhr, meldete ein Ludwigshafener der Polizei laute Schreie aus einer Nachbarwohnung. Als die Polizeibeamten eintrafen, klingelten sie bei der Wohnung, aus der die Schreie zu hören waren und ein 34-Jähriger öffnete die Tür während eine 33-Jährige weinend um Hilfe schrie. Sie erklärte den Beamten, dass der 34-Jährige ihr Ex-Freund sei und dass er eine eigene Wohnung habe. Er hätte sie besucht, es sei zum Streit gekommen und dann habe der 34-Jährige sie auf das Bett gedrückt und geschlagen. Zudem habe er sie mit dem Tode bedroht. Die Polizeibeamten verwiesen den 34-Jährigen aus der Wohnung und der Kontakt zur 33-Jährigen wurde ihm für die nächsten Tage verboten. Die Frau wurde über rechtliche Möglichkeiten und Anlaufstellen informiert.

Der Polizei kommt im Umgang mit häuslicher Gewalt als ständig erreichbare und schnell verfügbare Organisation eine entscheidende Rolle zu. Prävention, konsequente Strafverfolgung sowie weitreichender Opferschutz und Opferhilfe sollen Opfern von häuslicher Gewalt effektiven Schutz gewähren.

Wenn auch Sie von häuslicher Gewalt betroffen sind, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Bei allen Polizeidienststellen stehen Ihnen speziell geschulte Ansprechpartner zur Verfügung.

Dienstag, 12. Mai 2020

Herabstürzender Ast verletzt 84-Jährigen Mann tödlich

Am späten Vormittag des 11.05.2020 kam es in der Grünanlage im Fort Landau, unweit der Bodelschwinghstraße, zu einem Unglück. Aus bislang ungeklärter Ursache löste sich ein Ast von einem Baum und stürzte auf einen 84 Jahre alten Fußgänger, welcher trotz notärztlicher Hilfe noch am Ereignisort verstarb. Die Kriminalpolizei Landau hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter 06341/2870 oder per E-Mail unter kilandau@polizei.rlp.de, an die Kriminalpolizei Landau zu wenden.

Montag, 11. Mai 2020

aktueller Stand der Verbreitung des Coronavirus im Landkreis Bad Dürkheim

Seit Ausbruch des Coronavirus sind nach aktuellem Stand (11. Mai 2020, 10 Uhr) im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Bad Dürkheim 422 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden; 318 im Landkreis Bad Dürkheim und 104 in der Stadt Neustadt. Erneut sind damit keine neuen Fälle zu verzeichnen.

Der Großteil der insgesamt positiv getesteten Personen ist wieder vom Coronavirus genesen: Im Gebiet des Landkreises Bad Dürkheim sind es 284 Personen, in Neustadt 101 Personen.

Bislang sind leider zwölf Personen aus dem Landkreis in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, und zwei Personen aus Neustadt.

Freitag, 8. Mai 2020

Anzeichen für Übersterblichkeit im Zusammenhang mit Corona-Pandemie

Nach vorläufigen Ergebnissen liegen die Sterbefallzahlen in Deutschland seit der 13. Kalenderwoche (22. bis 29. März 2020) über dem Durchschnitt der jeweiligen Kalenderwochen der Jahre 2016 bis 2019. In der 13.Kalenderwoche sind mindestens 19 385 Menschen gestorben, in der 14. Kalenderwoche (30. März bis 5. April) mindestens 20 207 und in der 15. Kalenderwoche (6. bis 12. April) mindestens 19 872. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war die Abweichung der Sterbefallzahlen nach oben in der 15. Kalenderwoche mit knapp 2 000 Fällen beziehungsweise 11 % über dem vierjährigen Durchschnitt am größten. Im Vergleich zu den einzelnen Jahren liegen die Sterbefallzahlen dieser Woche in einer Spannweite von 18 % über den Zahlen von 2017 und 4 % über denen von 2018. Die aktuelle Entwicklung ist auffällig, weil die Sterbefallzahlen in dieser Jahreszeit aufgrund der ausklingenden Grippewelle üblicherweise von Woche zu Woche abnehmen. Dies deutet auf eine Übersterblichkeit im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie hin.

Donnerstag, 30. April 2020

Brand in Duttweilerer Weingut

Heute Nacht gegen 01.45 Uhr wurde der Brand einer Maschinenhalle eines Weingutes in der Dudostraße in Neustadt-Duttweiler durch eine Bewohnerin und Nachbarn festgestellt. Ca. 100 Feuerwehrleute bekämpften den Brand bis in die frühen Morgenstunden. Glücklicherweise gab es keine Verletzte, der Sachschaden ist bislang noch nicht absehbar. Heute Nachmittag findet eine Begehung der Brandörtlichkeit durch Brandermittler der Kripo Neustadt und einem Brandgutachter statt. Danach kann auch eine Aussage zur Brandursache getroffen werden.

Montag, 27. April 2020

Hoher Sachschaden durch Brand eines Carports

Am Samstagnachmittag kam es in der Feldwiesenstraße in Böhl-Iggelheim zu einem Brand in einem Carport, bei dem zwei Pkw und ein Motorrad vollständig ausbrannten. Außerdem sind ein drittes Fahrzeug sowie Fahrräder und mehrere Gerätschaften stark beschädigt worden. Teilweise entstanden auch Schäden an der angrenzenden Garage und den angrenzenden Wohnhäusern. Die Gesamtschadenssumme beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf mehrere 10.000 Euro. Auslöser des Brands war ein mit nach dem Grillen übrig gebliebener Asche gefüllter Eimer, den der Anwohner (53 Jahre) im Carport abgestellt hatte. Er und seine Frau (50

Jahre) sind durch einen Knall auf das Feuer aufmerksam geworden. Die Frau hatte noch versucht das Feuer einzudämmen. Sie musste anschließend mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht werden. Zu weiteren Personenschäden kam es nicht. Der Feuerwehr gelang es, den Brand zu löschen und ein Übergreifen auf die Wohnhäuser zu verhindern. Wegen der weithin sichtbaren Rauchsäule wurden viele Menschen auf den Brand aufmerksam. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Montag, 27. April 2020

Öffnung der Wertstoffhöfe

Ab Mittwoch, 29. April, öffnen alle Wertstoffhöfe des Landkreises wieder komplett zu den regulären Öffnungszeiten: Alle Wertstoffarten können dann wieder abgegeben werden. Da der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) in der ersten Phase mit einem großen Ansturm rechnet, wurde ein Terminvergabesystem im Halbstundentakt eingerichtet, das ab Montag, 27. April, 9 Uhr freigeschaltet wird.

„Es war richtig, die Wertstoffhöfe zu schließen, wir hatten einen großen Ansturm erlebt, die Abstandsregeln konnten nicht eingehalten werden. Zur Sicherheit von Bürgern und Mitarbeitern war es daher wichtig, zunächst nicht zu öffnen. Mit dem Ticketsystem ist es uns jetzt möglich, den Andrang zu kontrollieren. Daher freuen wir uns, dass wir die Wertstoffhöfe wieder öffnen können“, sagt Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld. Klaus Pabst, Werkleiter des AWB, ergänzt: „Wir hatten sehr viele Anfragen, wann es auf den Wertstoffhöfen wieder losgeht. Viele Menschen haben zuhause entrümpelt. Mit dem Ticketsystem haben wir eine gute Lösung gefunden, aber wir müssen natürlich auch hier beobachten, wie es läuft.“

Der Besuch eines Wertstoffhofes ist für Privatanlieferungen ab Mittwoch nur mit einem Ticket möglich. Dieses kann online mit Hilfe der Abfall-App des AWB oder über die Homepage des Landkreises www.kreis-bad-duerkheim.de gebucht werden. Wer die Abfall-App auf seinem Smartphone noch nicht installiert hat, findet diese in den App-Stores unter dem Suchbegriff „AWB Bad Dürkheim“.

Nach Buchung eines Termins wird innerhalb weniger Minuten eine Bestätigung per E-Mail versandt. Deshalb sollten die Kunden auch ihren Spam-Ordner kontrollieren, ob die Terminbestätigung dort gelandet ist. Das Ticket muss bei Einfahrt auf den Wertstoffhof ausgedruckt oder elektronisch vorgezeigt werden können.

Der AWB gibt den eindringlichen Rat, Termine online zu buchen, da die Telefonleitungen bereits jetzt schon völlig überlastet sind. Kunden, die keinen Internetzugang und keine E-Mail-Adresse haben, können unter der neu eingerichteten Ticket-Telefonnummer 06322/961-5599 einen Termin buchen. Über alle anderen Telefonnummern des AWB kann kein Termin gebucht werden. Da bei der telefonischen Buchung keine E-Mail zur Bestätigung versandt werden kann, muss bei der Eingangskontrolle Name und Adresse genannt werden.

Für Anlieferungen aus gewerblichen Tätigkeiten und Grünschnitt wird kein Ticket benötigt.

Um die notwendigen Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus umsetzen zu können, bittet der AWB anliefernde Kunden, die derzeitigen Verhaltensregeln und die ohnehin ab Montag geltende Maskenpflicht einzuhalten.

Donnerstag, 16. April 2020

Corona-Fälle im Landkreis Bad Dürkheim und Neustadt

Seit Ausbruch des Coronavirus sind nach aktuellem Stand (16. April 2020, 10 Uhr) im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Bad Dürkheim 368 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden; 279 im Landkreis Bad Dürkheim und 89 in der Stadt Neustadt. Dies sind im Vergleich zum Vortag 4 Neuinfektionen im Landkreis und 2 in Neustadt.

Weit über die Hälfte der insgesamt positiv getesteten Personen ist wieder genesen: Im Gebiet des Landkreises Bad Dürkheim sind es 163 Personen, in Neustadt 68 Personen. Das sind insgesamt 19 Personen mehr als am Vortag – womit wiederholt mehr Personen wieder genesen sind als neu erkrankt.

Bislang sind im Kreisgebiet fünf Personen mit Corona-Infektion verstorben, in Neustadt eine Person.

Mittwoch, 15. April 2020

Bundessoforthilfe für Unternehmen: 30.000 Anträge bearbeitet

Die Bearbeitung der Anträge für das Soforthilfeprogramm des Bundes konnte wie angekündigt durch die Automatisierung von Prozessen und den Einsatz von über 100 ISB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern am langen Osterwochenende beschleunigt werden: Stand heute wurden insgesamt über 30.000 Anträge bearbeitet.

„Wir haben die Bearbeitung massiv beschleunigt, Verfahren wurden automatisiert, zusätzlich abgestelltes Personal ist inzwischen gut eingearbeitet. Alle arbeiten mit Hochdruck, um das Geld schnellstmöglich an die Unternehmen auszahlen zu können“, sagte ISB-Vorstand Ullrich Dexheimer. „Wir wollen, dass unsere Unternehmen in Rheinland-Pfalz schnell ihr Geld erhalten, um deren Liquidität zu sichern. Jeden Tag wird Geld ausgezahlt.“

Wichtig sei aber auch, dass das Geld bei denen ankommt, die es benötigen und nicht auf den Konten von Betrügern, so Dexheimer. Betrugsfälle in anderen Bundesländern zeigten, dass Antragsverfahren sicher gestaltet sein müssen. Rheinland-Pfalz setzt bewusst auf ein Verfahren, das Betrugsmöglichkeiten relativ geringhält, auch wenn dadurch die Antragsstellung etwas länger dauert. „Wir haben eine Verantwortung gegenüber unserer notleidenden Wirtschaft, wir haben aber auch eine gegenüber den Steuerzahlerinnen und -zahlern. Wir wollen beiden gerecht werden“, betonte Dexheimer.