BAB 6

Montag, 11. Februar 2019

Illegale Personenbeförderung quer durch Europa

Zusammengepfercht mit neun Personen und einer Vielzahl an Gepäck- und Paketstücken finden illegale Personen- und Gütertransporte unter anderem auf der Transitstrecke Südosteuropa ins Vereinigte Königreich statt. Diesem Problem haben die Beamten der Polizeiautobahnstation Ruchheim bereits seit längerer Zeit den Kampf angesagt. Schon in der Vergangenheit wurden auf der BAB6 und der BAB61 Sprinter und überladene Busse aus dem Verkehr gezogen und einer Verkehrskontrolle zugeführt. Auch bei einer Kontrolle am Freitag, den 08.02.2019 wurde gegen 17:00 Uhr auf dem Gelände der Tank- und Rastanlage Pfalz, an der BAB6 in Fahrtrichtung Kaiserslautern ein moldawisches Fahrzeuggespann festgestellt, welches über keine Genehmigung für die gewerbliche, grenzüberschreitenden Personen- und Güterbeförderung verfügte. Hierdurch lag der illegale Transport vor. Auch der erforderliche Fahrtenschreiber, um die Lenk- und Ruhezeiten aufzuzeichnen, war nicht im Fahrzeug verbaut. Nachweise über die Fahreraktivitäten fehlten komplett. Mit dem betreffenden Fahrzeuggespann ging es für die Fahrgäste nicht mehr weiter. Gegen die drei Fahrer und die Unternehmerin wurden umfangreiche Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt für das Fahrzeug wurde bis zur vollständigen Zahlung der Sicherheitsleistungen von insgesamt 16.000 Euro untersagt.

Auch im Nachgang an diese Kontrolle kamen die Beamten aus dem Staunen nicht heraus. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungsarbeit stießen die Beamten auf ein Video, welches eindrucksvoll vor Augen führt, warum diese Kontrollen notwendig sind. In einem zur durchgeführten Kontrolle vergleichbaren Minibus wurden mehrere Personen befördert. Hinter der letzten Sitzreihe im Fahrgastraum ist im Übergang zum Gepäckraum eine Liegefläche eingebaut worden. Es ist zu sehen, wie sich während der Fahrt auf dieser Liegefläche drei Personen ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen befanden. Die Beamten der Polizeiautobahnstation Ruchheim mögen sich nicht vorstellen, was geschieht, wenn ein solches Fahrzeug in einen Verkehrsunfall verwickelt ist. Auch diese Vorstellung trägt dazu bei, dass künftig weitere Kontrollen von Minibussen zwingend erforderlich sind.

Freitag, 8. Februar 2019

Autobahn 6 bei Beindersheim - Verkehrsunfall mit getöteter Person

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, gegen 00:30 Uhr, ereignete sich auf der A 6, am Autobahnkreuz Frankenthal, Fahrtrichtung Mannheim, ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person ums Leben kam. Aus bisher noch nicht abschließend geklärter Ursache, fuhr ein 56-jähriger Mann aus Ludwigshafen/Rh. mit seinem Kleintransporter auf einen auf dem rechten Fahrstreifen voraus fahrenden Sattelzug auf. Durch die Wucht des Aufpralles wurde die Front des Kleintransporters derart stark eingedrückt, dass der Fahrer, der allein in seinem Fahrzeug saß, eingeklemmt und schwer verletzt wurde. Durch die hinzugerufene Feuerwehr musste der Mann aus seinem Fahrzeug herausgeschnitten werden. Der Fahrer ist noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlegen, die anwesende Notärztin konnte nur noch den Tod feststellen. Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Gesamtschadenshöhe betrug etwa 30.000 Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die BAB voll gesperrt werden. Der Verkehr konnte jedoch über die Parallelfahrbahn abgeleitet werden. Zu nennenswerten Behinderungen kam es nicht.

Dienstag, 10. April 2018

LKW Brand auf der BAB 6

Wegen eines Lkw-Brandes am Dienstagnachmittag, gegen 13.20 Uhr, ist der rechte Fahrstreifen der A 6, zwischen dem Kreuz Viernheim und dem Kreuz Mannheim derzeit gesperrt. Der Rückstau beträgt derzeit rund fünf Kilometer. Die Brandursache ist bislang noch unbekannt. Verletzte gab es keine. Der Lkw ist mit rund zwei Tonnen Dämmstoffen aus Holzfasern beladen. Es entwickelte sich eine enorme Rauchsäule.

Dienstag, 3. April 2018

A 6 nach Verkehrsunfall zwischen Grünstadt und Autobahnkreuz Frankenthal gesperrt

Am Dienstag, 03.04.2018, 09.40 Uhr,  verlor der Führer eines Sattelzuges  - vermutlich aufgrund eines geplatzten Reifens  - die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der LKW stürzte um und blockiert derzeit die A 6 in Richtung Mannheim zwischen Grünstadt und dem Autobahnkreuz Frankenthal komplett. Ein Teil der Ladung breitete sich auch auf der Gegenfahrbahn aus. Hier steht in Richtung Saarbrücken aktuell nur der Seitenstreifen zur Verfügung. Es ist mit mehrstündigen Bergungsarbeiten zu rechnen.

 

   Unmittelbar nach dem Unfall fuhr ein PKW in die Unfallstelle. Der Fahrer verletzte sich leicht.

Mittwoch, 28. März 2018

Schwerer Verkehrsunfall auf A 6; Update

Bei dem Verkehrsunfall am Mittwochvormittag auf der A 6 bei Reilingen, wurden insgesamt sechs Personen verletzt, zwei davon schwer.

Die beiden Schwerverletzten wurden mit Rettungshubschraubern sowie zwei der vier weiteren verletzten wurden mit Rettungswagen in verschiedene Kliniken eingeliefert.

Gegen 10.20 Uhr war ein 58-jähriger Taxi-Fahrer mit zwei Fahrgästen besetzt zwischen dem Autobahnkreuz Walldorf und dem Dreieck Hockenheim auf dem mittleren der drei Fahrspuren in Richtung Mannheim unterwegs. Als er verkehrsbedingt abbremsen musste, fuhr ein 47-jähriger Fahrer eines 3,5 Tonnen Kleinlasters auf. Infolgedessen schleuderte das Taxi nach rechts und prallte seitlich gegen den Toyota einer 59-jährigen.

Durch die Kollision war die Fahrbahn auf der gesamten Breite mit unzähligen Fahrzeugteilen und Splittern übersät, sodass die komplette Fahrbahn in Richtung Mannheim, auch wegen der Landung der beiden Rettungshubschrauber, für 90 Minuten bis kurz vor 12 Uhr gesperrt werden musste. Bis zur vollständigen Freigabe gegen 13 Uhr blieb die linke Spur wegen der Unfallaufnahme und zur Reinigung gesperrt.

Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt weit über 30.000.- Euro.

Die Beamten des Verkehrskommissariats Walldorf ermitteln gegen den Fahrer des Kleinlasters wegen des Verdachts, "fahrerfremde Tätigkeiten" während der Fahrt vorgenommen zu haben und somit abgelenkt gewesen zu sein, als es zum Unfall kam.

Mittwoch, 28. März 2018

Schwerer Verkehrsunfall auf A 6; Fahrbahn blockiert; zwei Rettungshubschrauber im Einsatz

Wegen eines schweren Verkehrsunfalls auf der A 6, zwischen dem Autobahnkreuz Walldorf und dem Autobahnkreuz Hockenheim, ist die Fahrbahn in Richtung Mannheim derzeit blockiert. Zwei Rettungshubschrauber sind auf der Fahrbahn gelandet. Nach ersten Informationen kollidierten am Mittwochvormittag gegen 10.30 Uhr drei Fahrzeuge miteinander. Über den Unfallhergang und die Anzahl der Verletzten sowie das Schadensausmaß liegen noch keine Erkenntnisse vor. Der Rückstau auf der A 6 aus Richtung Sinsheim beträgt bereits acht Kilometer. Auch auf der A 5 aus den Richtungen Karlsruhe und Frankfurt kommt es auf der Überleitung zur A 6 in Richtung Mannheim zu mehreren Kilometern Stau.

Donnerstag, 15. März 2018

Betrunkener Lkw-Fahrer auf der Autobahn unterwegs

Ein betrunkener Lkw-Fahrer war am frühen Donnerstagmorgen auf der A 6 bei Rauenberg unterwegs. Der 40-Jährige fiel einer Polizeistreife des Verkehrskommissariats Walldorf kurz vor vier Uhr auf, als er mit seinem Lastwagen auf der rechten Fahrspur in Richtung Heilbronn fuhr. Beim Hinterherfahren bemerkten die Beamten die ruckartigen Fahrbewegungen des Fahrers. Teilweise kam er auch auf den mittleren Fahrstreifen ab. An der Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg wurde er schließlich gestoppt und kontrolliert. Dabei stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch im Atem des 40-Jährigen fest. Zudem lag auf dem Beifahrersitz eine angebrochene Schnapsflasche. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,8 Promille. Daraufhin wurde der Lkw-Fahrer zur Dienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Lastwagen wurde am Kontrollort abgestellt.

Gegen den 40-Jährigen wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt. Sein Führerschein wurde einbehalten.

Mittwoch, 14. Februar 2018

BAB 6 bei Sinsheim in Richtung Mannheim voll gesperrt

Am 13.02.2018, gg. 23.30 Uhr, blieb auf der BAB 6 kurz nach der AS Sinsheim in Fahrtrichtung Mannheim ein Schwertransport in der dortigen Baustelle liegen, nachdem zuvor die Reifen am knapp 40 Meter langen Anhänger Feuer fingen. Der Schwertransport, der Teile für einen Windpark transportiert, war daraufhin nicht mehr rollfähig. Die BAB 6 musste in Fahrtrichtung Mannheim voll gesperrt werden, der Verkehr wird aktuell an der AS Sinsheim ausgeleitet. Die Sperrung wird wegen der Reparaturarbeiten vermutlich bis in die Mittagsstunden andauern. Es ist angedacht, die komplette Achseinheit am Anhänger zu wechseln.

Aktuelle Information der Polizei:

Die Freigabe der A 6 verzögert sich. Derzeit sind die Umlade-, Reparatur- und Reinigungsarbeiten noch in vollem Gange.

Seit dem Mittwochmorgen ist ein Schwerlastkran, der bis zu 70 Tonnen Gewicht anheben kann, im Einsatz. Der Kran hob den Schwertransport, der rund 65 Tonnen auf die Waage bringt, bereits an, weshalb es auch mittlerweile gelungen ist, den Fuß einer Windkraftanlage umzuladen.

Nach derzeitiger Einschätzung dauern die Restarbeiten noch bis gegen 13 Uhr, sodass erst dann die A 6 wieder freigegeben werden kann.

Die Umleitungsstrecken sind nach wie vor hoch belastet. Der Rückstau auf der A 6 beträgt derzeit ca. acht Kilometer.

Donnerstag, 4. Januar 2018

Schwerer Verkehrsunfall auf der A6 - Autobahnsperrung - Stau

Update um 10.40 Uhr: Die Fahrbahnen sind wieder freigegen. Der Stau von zurzeit 5 km Länge nimmt ab.

 

Ein schwerer Verkehrsunfall mit insgesamt 6, teils schwer verletzten Personen ereignete sich am frühen Donnerstagmorgen auf der Bundesautobahn 6 zwischen den Anschlussstellen Schwetzingen/Hockenheim und Mannheim/Schwetzingen.

Gegen 07:55 Uhr fuhr der Fahrer eines mit drei Personen besetzten VW Sharan mit hoher Geschwindigkeit auf einen vorausfahrenden Pkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls geriet der vorausfahrende Pkw ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kam etwa 75m von der Fahrbahn entfernt auf der Seite liegend in einem Acker zum Stillstand. Dieses Fahrzeug war nach derzeitigem Kenntnisstand mit ebenfalls drei Personen besetzt. Der Wagen des Unfallverursachers überschlug sich ebenfalls und blockiert derzeit die linke Fahrspur. Momentan befinden sich 5 Rettungswagen und 2 Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Richtungsfahrbahn nach Frankfurt ist daher gesperrt. Es hat sich bereits ein Rückstau gebildet.

Reisenden Richtung Norden wird empfohlen, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren.

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Unfall mit drei beteiligten Lastwagen

Bei einem Verkehrsunfall auf der A 6 bei St. Leon-Rot, bei dem drei Lastwagen beteiligt waren, entstand Sachschaden in Höhe von rund 70.000 Euro. Ein 50-jähriger Mann war kurz vor sieben Uhr mit seinem Sattelzug auf der A 6 in Richtung Heilbronn unterwegs. Wegen einer Verkehrsstauung musste ein vorausfahrender 47-Jähriger seinen Sattelzug bremsen. Dies bemerkte der 50-Jährige zu spät, konnte nicht mehr bremsen und wollte nach rechts ausweichen. Dabei prallte er mit seiner Zugmaschine gegen den Auflieger des Vorausfahrenden und schob den gesamten Zug gegen einen davor stehenden dritten Sattelzug. Der 47-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen, die vor Ort durch Rettungskräfte versorgt wurden. Bei dem Aufprall barst der Treibstofftank an der Sattelzugmaschine des 50-Jährigen und rund 250 Liter Diesel liefen auf die Fahrbahn. Der Tank seines Aufliegers, der mit dem Zusatzstoff AdBlue beladen war, wurde zwar leicht beschädigt, Ladung trat jedoch nicht aus. Vor der Bergung des Tankaufliegers musste die Ladung dennoch abgepumpt werden.

Alle drei Fahrzeuge wurden abgeschleppt . Nach Abschluss der Bergungsarbeiten wurde die Fahrbahn durch eine Fachfirma gereinigt.

Die Feuerwehren Walldorf und Hockenheim waren mit rund 15 Wehrleuten und 5 Fahrzeugen zur Unterstützung vorsorglich an die Unfallstelle beordert worden.

Es ergaben sich vorübergehende Verkehrsbeeinträchtigungen.