Tagesmeldungen

Montag, 10. Februar 2020

Sturmtief Sabine - Bilanz 10 Uhr

Auch im Laufe des Morgens war der Präsidialbereich Ludwigshafen stark vom Sturmtief Sabine beeinträchtigt. Mittlerweile im gesamten Präsidialbereich rund 140 polizeiliche Einsätze und 44 umgestürzte Bäume gezählt. Bisher wurden sechs witterungsbedingte Verkehrsunfälle bekannt, bei zwei Unfällen kam es zu Personenschäden.

Den Schwerpunkt der Ereignisse verzeichnete die Polizei heute Morgen im Bereich der Polizeidirektion Neustadt. Dort kam es durch Windbruch, umgewehte Zäune und Schilder und Gebäudeschäden zu einer Vielzahl von Sachschäden in Höhe von rund 150.000 EUR.

Wie die Polizeiinspektion Wörth aktuell berichtet sind im Bereich Bienwald eine Vielzahl von Straßen gesperrt. Mit einer Freigabe der Straßen ist erst ab Dienstag zu rechnen. https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117686/4515704

Montag, 10. Februar 2020

Müllabfuhr in den Landkreisen Südliche Weinstraße und Bad Dürkheim wegen Orkantief „Sabine“ um einen Tag verschoben

Wegen des Orkantiefs „Sabine“, das am Montag noch mit hohen Windgeschwindigkeiten über den Südwesten Deutschlands hinwegfegte, findet die Abfuhr für Rest- und Biomüll sowie die Leerung der Papiertonnen im Landkreis Südliche Weinstraße in dieser Woche von 10. bis 14. Februar jeweils einen Tag später statt. Die ausgefallenen Leerungen verschieben sich damit von Montag auf Dienstag, von Dienstag auf Mittwoch und so weiter, die letzten Abfuhren von Freitag werden am Samstag nachgeholt.

Die gelben Wertstoffsäcke sind von dieser Verschiebung nicht betroffen und werden wie im Abfuhrplan vorgesehen, abgeholt.

Hintergrund der um einen Tag verschobenen Leerung ist, dass nicht alle Mülltonnen nach der Entleerung sofort wieder von den Bürgern gesichert und vom öffentlichen Verkehrsraum entfernt werden können. Damit besteht die Gefahr, dass leere Gefäße wegen fehlenden Gewichts Fußgänger und Straßenverkehr gefährden, weil sie durch den starken Wind auf Bürgersteig und Fahrbahn geweht werden könnten.

Hinweise zu den gelben Wertstoffsäcken

Die gelben Wertstoffsäcke werden von der Firma Süd-Müll GmbH & Co.KG im Auftrag des Dualen Systems Deutschland GmbH verteilt, eingesammelt und entsorgt.

Abfuhrtermine für die gelben Wertstoffsäcke werden von der Firma Süd-Müll in eigener Zuständigkeit, als Vertragspartner von Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH, festgelegt. Der Landkreis hat diese Terminplanung im Zuge seiner Öffentlichkeitsarbeit und Informationspflicht in seinen jährlichen Wertstoffkalender aufgenommen.

Über diese Termininformationen im Wertstoffkalender hinaus hat der Landkreis keine organisatorischen und finanziellen Zuständigkeiten für die gelben Wertstoffsäcke.  

Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Bad Dürkheim teilt mit, dass aufgrund der herrschenden Wetterlage am heutigen Montag keine Abfallsammlung im Kreis möglich ist. Die Abfuhrtermine verschieben sich diese Woche daher einen Tag nach hinten. Der AWB bittet darum, den Abfall entsprechend einen Tag später als im Abfuhrkalender angegeben zur Abholung bereitzustellen.

 

Montag, 10. Februar 2020

Die stürmische Sabine

Im gesamten Präsidialbereich Ludwigshafen kam es zu rund 100 polizeilichen Einsätzen. Die Polizei registrierte mehr als 30 umgestürzte Bäume, weshalb kurzzeitig zehn Straßen gesperrt werden mussten. Erfreulicherweise kam es bisher zu keinen Personenschäden.

Den Schwerpunkt der Ereignisse verzeichnete das Präsidium im Bereich der Polizeidirektion Landau. Dort kam es durch Windbruch und umgewehte Zäune und Schilder zu einer Vielzahl von Sachschäden mit einem Schaden von rund 50.000 Euro.

In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es im Dienstgebiet der Polizei Frankenthal und Maxdorf zu mehreren Einsätzen durch die Auswirkungen des Sturmtiefs "Sabine". Mehrere kleinere umgestürzte Bäume, heruntergefallene Dachziegeln, umgewehte Verkehrsschilder und ähnliches wurden durch die eingesetzten Beamten von den Straßen entfernt. Zu größeren Schäden oder gar Personenschäden kam es nach unserem Kenntnisstand nicht.

Durch die Straßenmeisterei Kandel und die alarmierten Feuerwehreinheiten mussten auf Grund Sturmschäden eine Vielzahl von Kreisstraßen im Bereich Bienwald gesperrt werden. Es besteht Astbruch- und Lebensgefahr. Die Straßen können erst im Laufe des Dienstag sukzessive freigegeben werden.

Aufgrund der aktuellen Wetterlage um das Sturmtief "Sabine" bleiben Luisenpark und Herzogenriedpark in Mannheim zum Schutze der Besucher heute, Montag, den 10. Februar 2020 geschlossen. Dies hat am Morgen der stellvertretende Geschäftsführer Rocco Mulè entschieden. Alle Zugänge sind entsprechend gesperrt, die Kassen bleiben unbesetzt. Auch das Festival Winterlichter kann heute nicht besucht werden. Nach Aussage der gärtnerischen Leiterin des Luisenparks, Ellen Oswald, sind bisher größere Baumschäden bis auf einen umgestürzten Baum auf einem nicht öffentlich zugänglichen Mitarbeiterparkplatz des Luisenparks ausgeblieben. Ebenso blieben auch im Herzogenriedpark bisher größere Baumschäden, bis auf einige kleinere abgebrochene Äste, aus.

Schon gestern zu Beginn der Wetterturbulenzen schloss die Parkleitung die Anlagen für Nachmittag und Abend.

Bleiben Sie weiterhin achtsam, auch in den nächsten Stunden sind Böen mit hoher Windgeschwindigkeit vorhergesagt.

Die Meldungen werden aktualisiert.

 

Montag, 27. Januar 2020

Sprachen im Tandem

Maria Mercedes Escobar Uribe und Christian Heidrich sind seit September 2019 ein Team. Sie treffen sich jeden Freitag um 12 Uhr in der VHS-Cafeteria in der Hindenburgstraße und lernen „Sprachen im Tandem“. Was das heißt? Ganz einfach: Maria bringt Christian Spanisch bei und Christian Maria Deutsch.

„Sprachen im Tandem lernen“ ist ein neues Angebot der VHS Neustadt. Die Idee ist, dass sich zwei Muttersprachler „auf Augenhöhe“ treffen und sich gegenseitig dabei unterstützen, die jeweils andere Sprache zu studieren. Ort, Zeit und Inhalte werden dabei individuell festgelegt, das Treffen sollte nur mindestens 90 Minuten betragen, 45 für jede Partei.

„Ich bin mit dieser Variante sehr glücklich“, schwärmt Maria. „Wir sind zeitlich flexibel und können uns selbst organisieren. Außerdem ist sie kostengünstig.“ „Für mich ist dies eine authentische Art, eine Sprache zu lernen“, ergänzt Christian.

Zum Einsatz kommen bei den beiden Bücher, Zeitschriften oder Grammatikhefte. Es wird übersetzt und korrigiert. „Wir sprechen über Kultur, Familie, Essen, die Heimat und ein bisschen Politik“, zählt Maria auf. Wobei „Sprechen“ die Herausforderung an sich sei. Wenn die Kommunikation trotz aller Bemühungen einmal hakt, behelfen sich die Lernenden mit einer App.

Maria ist Immobilienmaklerin, kommt aus Kolumbien und wohnt seit eineinhalb Jahren in Neustadt. Ihren Mann hat sie während eines Besuches bei ihrer Schwester im Hunsrück kennengelernt. Christian kommt aus der Südpfalz und arbeitet bei einer Verwaltung. „Ich bin sprachbegeistert und interessiere mich für alle romanischen Sprachen, Spanisch ist zudem eine Weltsprache.“

Beide wollen auf jeden Fall noch das Frühjahrssemester nutzen, um ihre Kenntnisse weiter zu vertiefen „und dann mal sehen“. Christian lernt in diesem Semester Italienisch und Spanisch an der VHS, Französisch möchte er im Frühjahrssemester 2021 vertiefen. Maria will ihr Wissen in der Praxis nutzen.

Die „Tandempartnervermittlung“ für ein Semester erfolgt über die VHS. Das Angebot an sich ist kostenlos, für die Vermittlung und Betreuung wird eine einmalige Gebühr von zehn Euro erhoben.

Mehr Infos unter volkshochschule@neustadt.eu oder 06321/855-1564.

Montag, 27. Januar 2020

Blitzer-Streit

Seit der Entscheidung des saarländischen Verfassungsgerichtshofs (VGH) wehren sich viele Betroffene, die von einem Anhänger geblitzt wurden, bundesweit vor Gericht. Jetzt gaben die Koblenzer Richter einer Verfassungsbeschwerde teilweise statt und forderten das Oberlandesgericht Koblenz auf, einen Fall zum Blitzergerät PoliScan FM1 der Firma Vitronic zur einheitlichen Klärung dem Bundesgerichtshof vorzulegen.

Ein Fahranfänger und seine Anwälte hatten bemängelt, dass die PoliScan-Messgeräte keine Rohmessdaten speichern. Diese seien zur Überprüfung der Richtigkeit der Geschwindigkeitsmessungen notwendig. Zudem sollen ihnen die benötigte Messstatistik und die Gebrauchsanweisung nicht zur Einsicht vorgelegt worden sein. Auch hätte das Oberlandesgericht die Sache zur Klärung dem Bundesgerichtshof vorlegen müssen (§ 121 Absatz 2 des Gerichtsverfassungsgesetzes). Dem letzten Punkt stimmte auch der Verfassungsgerichtshof zu und wies den Fall zurück an das Oberlandesgericht. Dieses kann nun den BGH anrufen.

Dem betroffenen Verkehrsteilnehmer wurde vorgeworfen auf der Autobahn 34 km/h zu schnell gefahren zu sein. Anschließend sollte er eine Geldbuße von 120 Euro bezahlen und einen Punkt bekommen. Nachdem die Beschwerde des Fahrers vor dem Amtsgericht Wittlich und dem Oberlandesgericht Koblenz erfolglos verlaufen war, legten seine Anwälte eine Verfassungsbeschwerde ein (Aktenzeichen VGH B 19/19). Im Saarland erfolgte bereits eine Entscheidung zur fehlenden Rohmessdatenspeicherung. Der TraffiStar S 350 wird im Saarland nicht mehr eingesetzt. Das OLG Koblenz entschied hingegen, dass die Messungen der Blitzer trotz fehlender Speicherung der Rohmessdaten verwertbar seien. Weitere Geräte stehen in der Kritik.

Montag, 27. Januar 2020

Ampel beschädigt - mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen

Neustadt:

Heute am frühen Morgen gegen 03:25 Uhr beschädigte ein von Lambrecht kommender Kleintransporter in der Talstraße die Baustellenampel, die den dort einspurigen Verkehr für beide Richtungen regelt. Der Fahrer des Transporters entfernte sich mit seinem PKW im Anschluss unerlaubt von der Unfallstelle, konnte jedoch durch eine zufällig vorbei kommende Polizeistreife festgestellt werden. Gegen den PKW-Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

Da die Beampelung der einspurigen Baustelle ausgefallen ist, wird der Verkehr derzeit durch Polizeibeamte geregelt. Bis zum Ersatz der Ampel durch die zuständige Firma muss daher mit Verkehrsbehinderungen im Baustellenbereich der Talstraße in beiden Fahrtrichtungen gerechnet werden.

Mittwoch, 22. Januar 2020

Stadtmobilität im Wandel: Informationsveranstaltung zur Neuordnung der Innenstadtmobilität am Dienstag, 28. Januar, im Alten Kaufhaus in Landau

Wie kann eine zukünftige Innenstadtmobilität aussehen, die sowohl benutzer- als auch klimafreundlich ist und zugleich die Besonderheiten der Stadtstruktur berücksichtigt? Der Stadtverkehr ist wesentlicher Faktor für die Gestaltung des öffentlichen Raums und beeinflusst maßgeblich Lebens- und Umweltqualität in den Kommunen. Wie zahlreiche weitere Städte möchte auch die Stadt Landau ihre (innerstädtische) Mobilität zukunftsfähig gestalten und hat dafür auf Grundlage ihres Mobilitätskonzepts ein ganzes Maßnahmenbündel zur Neuordnung des Verkehrs in der Innenstadt vorgelegt. In einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 28. Januar, im Alten Kaufhaus bietet die Stadtverwaltung interessieren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich über die geplanten Maßnahmen zu informieren und Fragen zur bevorstehenden Neuordnung des Verkehrs zu stellen. Beginn ist um 19 Uhr.

Gegenstand der Veranstaltung sind kurzfristig geplante Vorhaben wie die Einführung eines kostenlosen Busshuttles, der im 20-Minuten-Takt auf dem Altstadtring verkehrt, die beidseitige Öffnung der König- und der Martin-Luther-Straße für Radfahrerinnen und Radfahrer, die veränderte Verkehrsführung in der Reiter- und Waffenstraße sowie die zeitweise Sperrung der Fußgängerzone für den Radverkehr.

„Die Maßnahmen, die wir planen, um die Mobilität in unserer Innenstadt zukunftsfähig zu gestalten, greifen ineinander und kommen allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zugute“, sind Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Mobilitätsdezernent Lukas Hartmann überzeugt, die interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu einladen, das Informationsangebot im Alten Kaufhaus zu nutzen. „Autofahrerinnen und Autofahrer können bequem etwa auf dem Alten Messplatz parken und mit dem Busshuttle in die Innenstadt gelangen, Radfahrerinnen und Radfahrer freuen sich über eine neue, schnelle Verbindung und Fußgängerinnen und Fußgänger über eine eigene Zone zum Bummeln und Flanieren.“

Weiterhin sind, ebenfalls im Laufe des Frühjahrs, die Durchgrünung der Königstraße durch eine mobile Baumallee, die Ausweisung von Fahrradabstellmöglichkeiten rund um die Fußgängerzone und die Umwandlung des Busparkstreifens auf dem Weißquartierplatz in sechs PKW-Stellplätze geplant. Bis Ende 2020 steht u.a. der Start des Fahrradleihsystems VRNnextbike an. Kurzfristig ist zudem der Umbau der Martin-Luther-Straße vorgesehen; mittelfristig sind in den kommenden drei Jahren der Umbau der König-, und der Waffenstraße geplant.

Mittwoch, 22. Januar 2020

Landrat Seefeldt dankt Einsatzkräften aus der Südpfalz

Bei einer groß angelegten Suchaktion vergangene Woche in Annweiler waren rund 200 Einsatzkräfte aus der ganzen Südpfalz im Einsatz, um einen 82-jährigen Mann zu finden, der als vermisst gemeldet worden war. Der Radfahrer hatte sich durch einen Sturz verletzt und konnte einen Tag später in den Abendstunden im Wald gefunden werden, wo er die Nacht verbracht hatte.

Landrat Dietmar Seefeldt dankt allen Einsatzkräften für ihr Engagement: „Es war eine tolle Gemeinschaftsleistung von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk (THW), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Polizei und Rettungshundestaffel. Wir haben durch dieses Engagement ein Leben gerettet. Darauf können alle stolz sein! Ebenso gilt mein Dank den Familien und Arbeitgebern, die die Arbeit der Kräfte unterstützten.“ Auch der zuständige Kreisbeigeordnete Kurt Wagenführer betonte: „Ich freue mich über den professionellen Einsatz unserer Feuerwehrkräfte, der mit gutem Erfolg abgeschlossen wurde.“

Nachdem eine erste Suche von Kräften der Polizei und der Feuerwehr Annweiler mit Unterstützung eines Hubschraubers keinen Erfolg brachte, wurden aus fast allen Verbandsgemeinden des Landkreises sowie der Stadt Landau Einsatzkräfte der Feuerwehren und der Hilfsorganisationen alarmiert, um den Suchradius zu vergrößern. Koordiniert wurden die Suchmaßnahmen von der gemeinsamen Technischen Einsatzleitung des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau unter Leitung des Stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteurs Dirk Nerding, unterstützt vom Stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur Karsten Moock.

Dirk Nerding hob hervor: „Die interkommunale Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte war vorbildlich!“

Mittwoch, 8. Januar 2020

Notruf - 4-Jährige holt Hilfe für Mama

Ein großes Lob für schnelles und richtiges Handeln erhielt heute Morgen ein 4-jähriges Mädchen von der Polizei in Oggersheim. Die Mutter des Kindes war am Morgen zuhause plötzlich bewusstlos geworden. Das kleine Mädchen bemerkte dies, reagiert vorbildlich und wählte den Notruf 112. Dank der genauen Angaben des Kindes konnten Rettungsdienst und Polizei der Mutter zuhause helfen. Die junge Frau hatte wegen Kreislaufproblemen kurzzeitig das Bewusstsein verloren, war aber schnell wieder wohlauf. Zur Untersuchung ging es dann doch mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus - begleitet von der 4-Jährigen, die schnullernd auf dem Beifahrersitz Platz nehmen durfte.

Freitag, 20. Dezember 2019

Brand eines Mehrfamilienhauses

Am Donnerstagabend, 19.10.2019, kam es gegen 22.20 Uhr zu einem Brand eines Mehrfamilienhauses in Edenkoben.

Ein 55- jähriger Bewohner erlitt Brandverletzungen und konnte sich jedoch noch selbst mit schweren Verletzungen in den Hof des Anwesens retten und Rettungskräfte verständigen. Durch  Feuerwehrkräfte wurden weitere Hausbewohner teils über Steckleitern aus dem Brandobjekt gerettet und an den Rettungsdienst übergeben.

Weitere Anwohner aus angrenzenden Wohnanwesen mussten in Fortfolge aufgrund starker Rauchentwicklung aus ihren Wohnungen zumindest zeitweise evakuiert werden.

Der Bewohner der Brandwohnung wurde mit erheblichen Brandverletzungen in eine Spezialklinik nach Ludwigshafen verbracht. Eine 36-jährige Bewohnerin und eine 45-jährige Bewohnerin eines angrenzenden Wohnobjekts erlitten eine Rauchgasintoxikation und wurden ambulant versorgt, bzw. eine davon vorsorglich ein Krankenhaus verbracht.

Insgesamt wurden 22 Personen durch Kräfte des Rettungsdienstes im Gerätehaus der Feuerwehr Edenkoben zeitweise betreut und kehrten teilweise wieder in ihre Wohnungen oder in von der Verbandsgemeinde bereitgestellte Notunterkünfte zurück. Insgesamt wurden 3 weitere Personen zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus verbracht.

Das Wohnanwesen wurde durch das Brandgeschehen erheblich beschädigt. Der Sachschaden wird auf ca. 500.000 EUR geschätzt.

Die Kriminalpolizei Landau hat ihre Ermittlungen aufgenommen.