Germersheim

Montag, 24. September 2018

Missbräuchlich Blaulicht benutzt

Nicht schnell genug ging es am Freitag, den 21.09.2018 gegen 12:40 Uhr, einem Verkehrsteilnehmer aus dem Kreis Germersheim. Er befuhr der L540 von Berg kommend in Fahrtrichtung Hagenbach und nutzte hierbei in dem Kühlergrill seines Privatfahrzeuges eingebaute Blaulichtblitzer, um andere Verkehrsteilnehmer zum Anhalten zu bewegen und zu überholen. Bei dem PKW handelte es sich um einen weißen Seat. Nach Zeugenhinweisen konnte der PKW, mit illegal nachgerüsteten Blaulichtblitzern, an der Halteranschrift angetroffen werden. Gegen den Fahrer des PKW wurde ein Strafverfahren eingeleitet. In diesem Zusammenhang werden weitere Verkehrsteilnehmer gesucht, die von dem PKW überholt, zum Anhalten bewegt oder sogar gefährdet wurden.

Hinweise bitte an:

Polizeiinspektion Wörth
Telefon 07271 9221-0
Telefax 07271 9221-23
piwoerth.presse@polizei.rlp.de

Mittwoch, 21. Februar 2018

Polizei befreit eingeschlossenes Baby aus Auto

Am Dienstagmorgen (20.02.18) meldete sich eine verzweifelte Mutter gegen 07.50 Uhr telefonisch bei der Polizei Germersheim und bat dringend um Hilfe. Kurz zuvor habe sie ihren Sohn bei der Grundschule in Germersheim absetzen wollen und sei hierzu aus dem Auto ausgestiegen. Der Schlüssel steckte zu diesem Zeitpunkt noch im Zündschloss. Als der Sohn beim Aussteigen den Knopf an der Tür heruntergedrückte, verschloss sich das Auto. Auf der Rückbank befand sich allerdings noch ein wenige Monate altes Baby. Auf Grund der niedrigen Temperaturen verständigte die Germersheimerin voller Sorge umgehend die Polizei. Diese kam vor Ort und befreite das Baby mit Hilfe eines Rettungs-Werkzeugs aus dem Auto. Anschließend begleiteten die Beamten die aufgelöste Mutter noch sicher nach Hause. Ein Video der Befreiungsaktion ist auf dem Twitter-Kanal der Polizeiinspektion Germersheim zu finden (http://s.rlp.de/irH). Auf dem kurzen Video ist die Funktionsweise des Rettungs-Werkzeugs sehr gut zu sehen.

Donnerstag, 1. Februar 2018

LKW ohne Reifen unterwegs

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Ganz schön ins Staunen kamen Beamte der Polizei Germersheim, als sie am Mittwochmorgen in Germersheim den Auflieger eines polnischen Sattelzugs kontrollierten. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs konnten sie feststellen, dass ein komplettes Rad an einer Achse fehlte. Um trotzdem weiterfahren zu können, befestigte der 31- jährige Fahrer die Radnabe provisorisch mittels vier Spanngurten an der Ladefläche des Aufliegers. Da sein Provisorium in keiner Weise verkehrssicher war, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Erst nachdem der Auflieger vor Ort repariert wurde, durfte er seine Fahrt fortsetzen.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Tierrettung über den Dächern von Germersheim

Zu einem Einsatz der nicht alltäglichen Art kam es am 02.10.2017 gegen 13:00 Uhr. Aufmerksame Anwohner meldeten ein junges Kätzchen auf dem Dach eines fünfstöckigen Wohnkomplexes in der Ludwig-Erhard-Straße in Germersheim. Das Kätzchen habe bereits in der vorherigen Nacht lautstark "um Hilfe miaut" und würde mittlerweile schon an der äußersten Kante des Dachgiebels sitzen. Da die Katze für die Beamten selbst aus der Dachgeschosswohnung der Mitteilerin zunächst unerreichbar war, improvisierten die Polizisten und fügten mehrere Gegenstände (Besenstil und Putzeimer, verbunden mit dem schweren Herzens überreichten Kopfhörerkabel der Tochter) zu einem "Rettungseimer" zusammen. Eine Kuscheldecke und ein Stück Wurst rundeten das Gesamtpaket ab. Dem konnte das Kätzchen anschließend nicht widerstehen und sprang kurzerhand in den Eimer, wodurch es gerettet werden konnte.

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Da es bisher nicht möglich war, die Besitzer in dem größeren Gebäudekomplex zu ermitteln, werden diese gebeten, sich mit hiesiger Dienststelle unter 07274 / 958 - 0 in Verbindung zu setzen.

Dienstag, 8. August 2017

Randalierer mit 5,2 Promille

Gestern gegen 23.40 Uhr, wurde die Polizei über einen Randalierer im Krankenhaus verständigt. Polizisten stellten den alkoholisierten Mann auf einer Liege im Eingangsbereich fest. Der 59-jährige verhielt sich gegenüber dem Krankenhauspersonal und den Beamten aggressiv und musste gefesselt werden. Ein Test des Krankenhauses hatte einen Alkoholwert von 5,2 Promille ergeben. Trotz dieses hohen Wertes konnte der Mann sich noch auf den Beinen halten.

Er wurde zur Ausnüchterung in eine Fachklinik gebracht.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Dachstuhlbrand in Germersheim

Am Dienstag, kurz nach 16 Uhr, brannte zunächst der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Theodor-Heuss-Straße. Das Feuer  breitete sich auf das Dach des Nachbarhauses aus. 28 Bewohner sowie 36 Personen von zwei angrenzenden Mehrfamilienhäusern konnten ihre Anwesen unverletzt verlassen. Durch aufkommenden Wind wurde das Feuer auf zwei weitere Häuser übertragen. Die Feuerwehren aus Germersheim,  der VG Lingenfeld sowie die Daimler Werksfeuerwehr waren mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften vor Ort und löschten den Brand. Für die Bürgerinnen und Bürger wurde eine Sammelstelle in der Friedrich-Ebert-Straße eingerichtet und durch die Schnelleinsatzgruppe des Landkreises Germersheim und das DRK Germersheim betreut.

Zur Brandursache kann aktuell noch keine Aussage getroffen werden, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenshöhe liegt im sechsstelligen Bereich. Zwei Anwesen sind vorübergehend nicht bewohnbar. Die Betroffenen werden bei Verwandten und zunächst im Bürgerhaus der Stadt Germersheim unterkommen.

Donnerstag, 4. Mai 2017

Ehrliche Finderin

Am gestrigen Mittag gegen 15.30 Uhr gab eine 56 jährige Frau aus Germersheim einen Fundgeldbeutel bei der Polizei Germersheim ab. In der Geldbörse befanden sich 1568 EUR Bargeld, Bankkarten und Ausweisdokumente. Der Besitzer hatte seine Geldbörse während des Einkaufs verloren. Die Finderin verzichtete sogar auf ihren Finderlohn. Dies wären vorliegend 57 EUR gewesen.

Dienstag, 4. April 2017

Versuchtes Tötungsdelikt

   Ein 65-jähriger Germersheimer befand sich am Montagabend (3.4.17), um 20 Uhr auf dem Friedhof im Ortsteil Sondernheim, als er plötzlich grundlos von einer 22-Jährigen mit einem Messer angegriffen und bedroht wurde. Bei der Gegenwehr stürzte der Germersheimer zu Boden und erlitt dabei eine leichte Fußverletzung. Der 65-Jährige konnte in Richtung Friedhofsausgang flüchten und die Polizei verständigen, die die 22-Jährige widerstandslos festnehmen konnte.

   Heute (4.4.17) wurde die 22-jährige Germersheimerin der Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Landau vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landau erließ diese einen Unterbringungsbefehl wegen versuchten Totschlages. Ein Unterbringungsbefehl wurde deshalb erlassen, weil Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sich die Beschuldigte zur Tatzeit in einem Zustand der jedenfalls verminderten Schuldfähigkeit befunden hat. Die 22-Jährige wurde in eine psychiatrische Klinik verbracht.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Herrenloser Koffer löst Polizeieinsatz aus

Heute Vormittag, gegen 11 Uhr, fiel dem Wirt eines Imbisses in der Ludwigstraße ein herrenloser schwarzer Koffer auf. Dieser war an einem Baum unmittelbar vor dem Eingang des Imbisses abgestellt. Dem 33-Jährigen gelang es, durch einen Schlitz in den Koffer zu blicken, er vermutete im Koffer "Drähte" zu sehen.

Zeitnah konnte der Eigentümer des Koffers, ein 61-jähriger Anwohner ermittelt werden. Dieser hatte den Koffer bereits am Abend zuvor auf die Straße zum Sperrmüll gestellt. Die Müllwerker hatten ihn am Morgen jedoch nicht mit dem übrigen Müll entsorgt, sondern stehen lassen. Unklar blieb, was in der Zeit zwischen dem Abstellen des Koffers und der Feststellungen des Wirtes geschah.

   Nach Rücksprache mit den Entschärfern des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz wurde der Bereich um den Abstellort des Koffers in einem Radius von 100 Metern abgesperrt. In diesem Bereich mussten drei Gaststätten und zwei Wohnhäuser geräumt werden. Nach der Überprüfung des Koffers gaben die Spezialisten des Landeskriminalamts um 14.27 Uhr Entwarnung. Der Koffer war leer.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Dumm gelaufen - Pfand wird zum Bumerang

Ein 21-jähriger Germersheimer hatte im September an einer Tankstelle in Schwegenheim getankt. Da er die fällige Tankrechnung nicht bezahlen konnte, hinterließ er seinen Führerschein als Pfand, kümmerte sich aber nicht weiter um das Begleichen seiner Tankrechnung. Die Tankstelle erstatte schließlich Anzeige bei der Polizei. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen wurde festgestellt, dass der 21-jährige gegenüber der Führerscheinstelle eidesstattlich versichert hatte, seinen Führerschein verloren zu haben. Gegen den 21-jährigen wurde nun  ein Strafverfahren wegen falscher Versicherung an Eides statt eingeleitet.