Kirchheim

Donnerstag, 15. November 2018

4 Verletzte bei Unfall auf der Umgehungsstraße

Viel Glück hatten vier Beteiligte eines Verkehrsunfalles der sich am Mittwoch, 14.11.2018 um 17:20 Uhr auf der neuen Umgehungsstraße Kirchheim zwischen der Autobahn und der Abfahrt Kleinkarlbach ereignete. Eine 29-jährige Frau aus Freinsheim fuhr mit ihrem Peugeot 306 aus Richtung Grünstadt kommend in Richtung Dackenheim. Sie geriet aus bisher ungeklärter Ursache zunächst nach Rechts gegen die Schutzplanke und beim Versuch auf die Fahrbahn zurückzugelangen auch auf die gegenüberliegenden Seite in die Schutzplanke. Eine ihr entgegenkommende 41-jährige Frau aus Grünstadt versuchte noch mit ihrem Opel Mokka auszuweichen, stieß dabei jedoch ebenfalls in die Schutzplanke. Eine 51-jährige Frau aus Kirchheim, die hinter dem Peugeot gefahren war, konnte eine Kollision mit dem entgegenkommenden Opel nicht mehr vermeiden und stieß mit ihrem Mazda CX3 fast frontal mit dem Opel zusammen. Der 22 Jahre alte Fahrer eines BMW, der hinter dem Mazda fuhr erkannte die Unfallstelle ebenfalls zu spät und schrammte an dem bereits stehenden Mazda entlang. Vier Insassen wurden leicht verletzt und wurden teilweise zur Überprüfung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Alle vier Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. An diesen entstand ein Sachaschaden von ca. 40.000 EUR. Die Umgehungsstraße musste für 90 Minuten voll gesperrt werden.

Montag, 22. Oktober 2018

Obduktionsbericht zu den beiden Todesopfern von Kirchheim vom Freitag, den 19. Oktober

Die Staatsanwaltschaft Frankenthal erklärt, dass beide Leichen zwischenzeitlich im Institut für Rechtsmedizin in Mainz obduziert wurden.

Die Obduktion des Leichnams des 25-Jährigen ergab, dass dieser infolge Blutverlust in Kombination mit einem Pneumothorax und Bluteinatmung verstorben ist. Am Leichnam des Mannes wurden sieben Schussverletzungen festgestellt.

Ursächlich für den Tod der 56-jährigen Frau war Blutverlust in Kombination mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma. Am Leichnam der 56-jährigen Frau wurden massive Kopfverletzungen und mehrere Wunden am gesamten Körper festgestellt, die sowohl durch ein spitzes Werkzeug als auch durch Faustschläge verursacht wurden. Der Körper wies keine Schussverletzungen auf.

Die beiden Polizeibeamten konnten zwischenzeitlich das Krankenhaus verlassen. Sie werden weiterhin professionell betreut.