Bornheim

Dienstag, 14. Februar 2017

Mit Lichthupe vor Kontrolle gewarnt

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle am Montagnachmittag wurden in der Hornbachstraße 17 Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen.

Der Schnellste war mit 71 Kilometern unterwegs, obwohl an dieser Stelle eine Beschränkung von 50 gilt. Damit war jeder vierte Verkehrsteilnehmer zu schnell. Die Beanstandungsquote wäre wahrscheinlich noch höher ausgefallen, hätten nicht Autofahrer im Gegenverkehr vor der Kontrolle durch Betätigung der Lichthupe gewarnt. Diese "Unsitte" wurde durch die Polizei ebenfalls überwacht, denn sie stellt einen Verwarnungstatbestand dar (Missbrauch von Leuchtzeichen). Es wurden so insgesamt 13 Autofahrer festgestellt und entsprechend verwarnt.

Montag, 30. Mai 2016

FCK gegen KSC

28.05.2016 Obwohl die Fußballsaison vorbei ist, kam es am Samstagnachmittag zu einer Auseinandersetzung zwischen
FCK- und KSC-Fans. Zwei Gruppen von Badenern und Pfälzer trafen sich zunächst rein zufällig während einer Draisinefahrt in Bornheim. Es kam zu verbalen Streitigkeiten zwischen den Gruppen. Vorsorglich wurde die Polizei gerufen, die vor Ort jedoch keinen Streit mehr feststellte. Die Gruppen bestehend aus zehn Personen KSC- und fünf FCK-Fans hatten sich getrennt. Während die KSC-Fans auf einen Linienbus nach Landau warteten, wollten die Pfälzer zu Fuß weiter.
Leider fuhren beide Parteien gemeinsam mit dem Bus nach Landau und es kam beim Ausstieg am Busbahnhof zu einem Gerangel zwischen den Fans.
Ein FCK-Fan wollte seinen Kumpel zurückhalten und schlichtend eingreifen. Um seinen Freund zurückzuhalten, benötigte er freie Hände und warf deshalb seine Bierdose weg. Leider traf sie den Haupträdelsführer der anderen Gruppe im Gesicht und verursachte eine Risswunde. Ein weiterer KSC-Anhänger bekam einen Ellenbogen ins Gesicht und klagte über eine dicke Lippe. Alle Beteiligten überlegen noch, ob sie eine Anzeige erstatten wollen. Der momentane Zwischenstand steht 2:0 für den FCK. Die Polizei überwachte anschließend den getrennten Abmarsch der Fan-Gruppen.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Edeka Südwest fördert das Naturschutzprojekt der Aktion PfalzStorch e.V.

Unter dem Motto „Unsere Heimat & Natur“ hatte Edeka-Südwest zusammen mit der Stiftung NatureLife-International einen Wettbewerb für herausragende Naturschutzprojekte ausgeschrieben. Projekte, die sich mit dem Erhalt, der Entwicklung oder dem Schutz von Lebensräumen befassen, wurden hierbei berücksichtigt und gefördert. Das Ziel dieses Wettbewerbes ist langfristig einen Biotopverbund im Südwesten Deutschlands zu schaffen und somit die Kulturlandschaft dort kontinuierlich zu verbessern.

Zu den Preisträgern gehört die Aktion PfalzStorch e.V., der für die Reaktivierung der Wässerwiesen und für die Wiederansiedlung des Weißstorches eine Fördersumme von 5.000 Euro überreicht wurde. Bei der Scheckübergabe im Edeka-Markt von Rüdiger Isbrecht in Bornheim, der die Patenschaft für dieses Projekt übernommen hat, freute sich Dieter Zeiß, der erste Vorsitzende der Aktion PfalzStorch, über die Anerkennung und die finanzielle Unterstützung. Er bedankte sich bei Christopher Schmid, Verkaufsleiter bei Edeka Südwest, für die Förderung der für die Natur so wichtigen Arbeit. Christiane Hilsendegen, Leiterin des Rheinland-Pfälzischen Storchenzentrums in Bornheim, stellte das über Jahre dauernde Projekt der Reaktivierung der Wiesenbewässerung in den Queichwiesen vor. Frau Jessica Daul von der Stiftung NatureLife-International betonte, dass die Hauptarbeit des Vereines darin lag, Landwirte, Naturschützer und Kommunen und die Bürger durch Gespräche, Vorträge, Exkursionen oder die Informationsarbeit des Storchenzentrums so zu motivieren, dass sie die Arbeit des Vereines unterstützten und so gemeinsam ein sehr großes Projekt zum erfolgreichen Abschluss führten. Da das Reaktivierungsprojekt an der Queich mit über 400 ha Wässerwiesen nun als abgeschlossen gilt, wird der Verein sein Augenmerk auf andere Gebiete lenken.

Die Suche nach potentiellen Biotopen gestaltet sich nicht so einfach, weshalb die Aktion PfalzStorch im Sommer 2015 ca. 20 Jungstörche mit Sendern versehen wird. Diese werden noch zu entwickelnde Biotope nur kurz anfliegen, aber nicht verweilen, weil sie nicht ergiebig genug sind. Solche Bereiche gilt es dann zu entwickeln, um letztendlich einen überregionalen Biotopverbund für diese wandernde Tierart zu schaffen, so Hilsendegen. Herr MdL Wolfgang Schwarz gratulierte der Aktion PfalzStorch und unterstrich ebenfalls, dass durch die Motivationsarbeit „Naturschutz mit dem Storch“ Land und Kommunen bereit waren, erhebliche Summen für die Reaktivierung der Wiesenbewässerung in die Hand zu nehmen, wodurch ein wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere für die Nachwelt erhalten bleibt.

Donnerstag, 13. März 2014

Erstes Storchenei

Das Storchenweibchen des Nestes am Sportplatz in Bornheim hat dieses Jahr das erste Ei gelegt.
Auf dem Dach der Storchenscheune 2001 in Bornheim geboren, blieb der Storch dem Standort Bornheim treu und ist seit 2003 als Brutvogel am Sportplatz bekannt. In mehreren Wintern wurde der Vogelring entweder bei Barcelona oder bei Villars-les-Dombes abgelesen. Zudem kehrt das Weibchen regelmäßig sehr früh zum Nest zurück. All das lässt vermuten, dass der Bornheimer Gast nicht bis Afrika zieht. 

Dieses Jahr kehrte das Storchenweibchen bereits am 9. März zurück. Nach Kenntnisstand des Storchenzentrums, dürfte das unter den frei fliegenden Störchen ein Rekord sein. Wie sehr sich ein früher Legetermin als gut erweist, wird sich noch zeigen. Kälteeinbrüche könnten eine so frühe Brut gefährden.

Meldungen über Ankunft, Brutbeginn sowie über verunglückte Störche nimmt Christiane Hilsendegen am  Storchenzentrum unter storchenzentrum@pfalzstorch.de entgegen.

Dienstag, 30. April 2013

Erste Küken in Bornheim geschlüpft

Aufgrund der langen Kälteperiode waren eigentlich Schwierigkeiten bei den brütenden Störchen zu erwarten.
So  verfolgten die Storchenbetreuer und Marina Damm, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr bei der Aktion PfalzStorch ableistet, dieses Mal besonders gespannt das Geschehen in der Nestkamera (Sportplatz-Nest in Bornheim http://www.aktion-pfalzstorch.de/index.php?id=13). Aber zuverlässig, wie bei den Störchen üblich, schlüpfte das erste Junge nach 31 Tagen am frühen Morgen und wird von seinen Eltern bestens versorgt. „Oft schlüpfen die ersten beiden Jungen am selben Tag, danach arbeitet sich das nächste Küken erst am übernächsten Tag aus dem Ei“, so die Biologin Hilsendegen. Im Sportplatznest Bornheim befinden sich jetzt schon zwei Junge. In der Kranken- und Pflegestation war das Piepsen der Jungen bereits am Sonntag im Ei zu hören, aber sie schlüpften erst am Montag Mittag.

Alle, die in der Nähe eines Storchennestes wohnen, können mithelfen, den Zeitpunkt des Schlüpfens näher einzugrenzen. „Bitte beobachten Sie an Ihren Nestern vor Ort, ob der ankommende Altvogel Nahrung in die Nestmitte auswürgt, eine Weile wartet, um dann die Reste vom Nestboden aufzupicken und anschließend mit dem typischen ruckhaften Anheben des Kopfes den Schluckvorgang unterstützt. Nicht zu verwechseln ist dieses Picken auf dem Nestboden mit dem Eierwenden oder dem Auflockern des Nestbodens“, teilte die Leiterin des Rheinland-pfälzischen Storchenzentrums, Christiane Hilsendegen mit. Meldungen können bei ihr unter storchenzentrum@pfalzstorch.de  abgegeben werden.

In diesen Tagen lohnt sich ein Besuch in Bornheim ganz besonders, wo noch ein weiteres Storchennest an der Storchenscheune entstanden ist und überall Storchengeklapper die Luft erfüllt.
Direkt aus einem Fenster des Storchenzentrums lässt sich auch ein Brutpaar sehr gut beobachten. Gleichzeitig sind im Storchenzentrum derzeit zwei Ausstellungen zu sehen. Neben der Dauerausstellung zum Leben des Weißstorches wurde die Wanderausstellung zum Naturschutzgroßprojekt Bienwald durch 9 Aktiv-Stationen erweitert. Das Storchenzentrum ist montags, mittwochs von 13 bis16 Uhr , sonntags von 14 bis 17  sowie nach Vereinbarung geöffnet.