Tagesmeldungen

Dienstag, 26. Juni 2012

Neustadt an der Weinstraße bei Freiwilligentag und Demografie-Woche mit dabei

Neustadt an der Weinstraße macht bei zwei, von der Metropolregion Rhein-Neckar initiierten Projekten mit: dem Freiwilligentag am 15. September und der Demografie-Woche vom 11. bis 18. Oktober.

Der Freiwilligentag mit dem Motto „Wir schaffen was“ geht damit in die dritte Runde. An ihm haben Bildungseinrichtungen, Kirchen, Vereine, Organisationen und andere Institutionen die Chance, gemeinsam gemeinnützige Projekte mit Hilfe von Freiwilligen zu verwirklichen. Die Palette reicht dabei vom Streichen des Gemeinschaftsraums über den Bau eines Spielplatzes bis hin zum Besuch von Senioren oder Aufräumen des Kita-Gartens. Ziel ist es, gemeinsam Etwas zu schaffen, die eigene Einrichtung zu präsentieren und das langfristige Gewinnen von Unterstützern.

In Neustadt an der Weinstraße wurden bisher drei Projekte angemeldet: ein Frühstücksbrunch der Tagesbegegnung Lichtblick mit Flohmarkt, ein Edellohmarkt des Kinderschutzbundes sowie ein Helfertag der Kinderkrippe Rasselbande.

Projekte können noch bis zum 31. August auf www.wir-schaffen-was.de registriert werden. Neben Projekten werden auch noch freiwillige Helfer für bereits angemeldete Aktionen gesucht. Beteiligen können sich Einzelpersonen, aber auch Firmen- oder Vereinsteams. 2011 engagierten sich regional über 5.000 Menschen.

Die Demografie-Woche im Oktober ist als regionsweite, dezentral organisierte Veranstaltungsreihe konzipiert, die beispielhafte Projekte und Aktionen zum Umgang mit der sich ändernden Gesellschaftsstruktur vorstellen soll. Anmeldeschluss war der 20. Juni, in Neustadt an der Weinstraße sind sieben Veranstaltungen geplant: Qi Gong, Vital leben – vital bleiben, Sitztanz, Sitzyoga, Offenes Singen und Eutonie, alle Kurse finden im Mehrgenerationenhaus statt. Im Stadionbad wird es einen Infostand mit persönlicher Beratung zu Aquabiking, Wassergymnastik, Aquajogging und Schwimmkursen geben.

Mehr Informationen im Internet unter www.demografie-mrn.de oder www.neustadt.eu, Stichwort: Demografie.

Dienstag, 26. Juni 2012

Kunstwerk mit der schönsten Weinsicht

Genießen die schönste Weinsicht in Rhodt: Ortsbürgermeisterin Irmgard Gromöller, Frank Schulz vom Deutschen Weininstitut, Landrätin Theresia Riedmaier, pfälzische Weinprinzessin Melanie Wilhelm, Rhodter Weinprinzessin Katharina Krieger und Bürgermeister Olaf Gouasé.

Rhodt hat die „schönste Weinsicht der Pfalz“. Am vergangenen Mittwoch enthüllte Landrätin Theresia Riedmaier mit Bürgermeister Olaf Gouasé, Ortsbürgermeisterin Irmgard Gromöller, und der pfälzischen Weinprinzessin Melanie Wilhelm, der Weinprinzessin Katharina Krieger aus Rhodt und Frank Schulz vom Deutschen Weininstitut eine Stele, die den "Weinblick" am „Rhodter Schlossberg“ öffentlich kennzeichnet. "Wir freuen uns sehr, dass "die schönste Weinsicht der Pfalz“, bei uns an der Südlichen Weinstraße beheimatet ist - eine weitere Auszeichnung für unsere herrliche Kulturlandschaft " erklärt Landrätin Theresia Riedmaier.

„Es ist ein wunderschöner Ausblick, den man hier genießen kann, mit der Villa Ludwigshöhe, der Rietburg, dem Hambacher Schloss sowie in die Rheinebene bis hinüber in den Odenwald – eingebettet in unsere herrliche Kulturlandschaft mit den Weinbergen und den Bachläufen“, so Bürgermeister Olaf Gouasé. Die Ortsgemeinde Rhodt fühlt sich geehrt, neben der bisherigen Auszeichnung „Höhepunkt der Weinkultur“ nun auch noch stolzer Preisträger der „schönsten Weinsicht“ zu sein, freut sich Ortsbürgermeisterin Irmgard Gromöller.

Die fast 470 Kilogramm schwere und mehr als ein Meter breite Stele aus Corten-Stahl markiert nun den „Rhodter Schlossberg“, der zwischen Rhodt und Weyher liegt. Die in die massive Platte eingearbeiteten Öffnungen in Traubenform bieten einen freien Blick auf die Sommerresidenz des bayrischen Königs Ludwig I am Haardtrand.

Wer die schönste Weinsicht der Pfalz besitzt, wurde im Internet öffentlich abgestimmt. Die Kriterien waren einfach: Der Aussichtspunkt sollte einen spektakulären Blick über die Weinlandschaft bieten, er musste immer und kostenlos zu Fuß oder per Fahrrad erreichbar sein. Außerdem sollte es eine Möglichkeit geben rasten oder picknicken zu können. Dies alles ist beim „Rhodter Schlossberg“ der Fall. Er bietet eine ausgezeichnete Sicht auf die Villa Ludwigshöhe und die wunderbare Landschaft der Südlichen Weinstraße.

Dienstag, 26. Juni 2012

„Soziale Jungs“ erhalten Zertifikat

Mehr Männer in Kinderbetreuungseinrichtungen – das ist das Ziel des städtischen Projekts „Soziale Jungs“. Zum zweiten Mal haben nun zehn 14- und 15-Jährige sechs Monate lang in Kitas und Schulen mitgearbeitet, als Anerkennung für ihr Engagement hat Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer ihnen gestern im Mehrgenerationenhaus ein Zertifikat überreicht.

„Männer sind in Kitas immer noch Mangelware“, sagte Röthlingshöfer. „Eure Hilfe ist ein Gewinn für alle Beteiligten, denn ihr habt die Chance, Erfahrungen im Umgang mit kleinen Kindern zu sammeln und zudem die Welt einer Kita aus einer jetzt viel älteren Perspektive zu erleben und Unterstützung ist in Kitas und Schule immer willkommen.“ Eine dritte Runde sei geplant, dafür wünscht sich der Bürgermeister noch mehr Teilnehmer.

Das Zertifikat wird Cedric Kiefer, Dennis Sacha, Angelo Ounnas, Johannes Böhnke, Fabrice Lanz, Egzon Hoti, Kevin Thomanek, Dirk Ehresmann, Marcel Berger und Nico Rechner bei Bewerbungen um einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz wertvolle Dienst leisten. Für die 16 Stunden Arbeit pro Monat gab es zudem ein Taschengeld in Höhe von 32 Euro. Betreut werden die Jugendlichen von Mentoren, die auch verschiedene gemeinsame Ausflüge organisieren.

Zum Hintergrund:

Jungen der Klassenstufen 8 und 9 aus Haupt- und Realschulen (jetzt Realschule plus) arbeiten freiwillig in kommunalen und konfessionellen Kinderbetreuungseinrichtungen in Neustadt an der Weinstraße. Sie lernen dabei ein pädagogisches Arbeitsfeld kennen, in dem im Bundesdurchschnitt nur drei Prozent Männer vertreten sind.

Die Teilnehmer werden während des Projektes in den Kinderbetreuungseinrichtungen angeleitet. Sie haben männliche Mentoren (alle Mitarbeiter des Jugendamtes), die ihnen zusätzlich zur Seite stehen und sich einmal im Monat oder bei Bedarf mit den Jungen im Mehrgenerationenhaus treffen. Die Erfahrungen in den Einrichtungen geben Selbstvertrauen und können bei der beruflichen Orientierung helfen.

Am Ende des Projektes erhält jeder der Jungen ein Zertifikat des Landes Rheinland Pfalz.

Montag, 25. Juni 2012

Gründungsveranstaltung Selbsthilfegruppe Adipositas

Gleichgesinnte gesucht

Als Gleichgesinnte mit einer großen Portion Erfahrung sehen sich die Initiatoren der Selbsthilfegruppe Adipositas. Gründungsversammlung ist am kommenden Mittwoch, 27. Juni 2012, um 18 Uhr 30 im Bildungszentrum am Krankenhaus Hetzelstift. Bianca Franzreb-Wenz hat sich zum Ziel gesetzt, den Wahrnehmungsfilter der Besucher der Selbsthilfegruppe ins rechte Licht zu rücken. Ganz nach dem Motto „gemeinsam statt einsam“ will sie die sportliche Seite anregen, gemeinsame Unternehmungen ins Schwimmbad, in die Sauna, in Fitness-Studios und etliches mehr organisieren. Sie möchte schwergewichtige Menschen aus der Isolation herausführen, damit sich diese das soziale Netz aufbauen können, auf das sie ein Recht haben. Wieso das so wichtig ist? „Viele Schwergewichte scheuen die Öffentlichkeit, weil sie sich genieren. Aber Isolation macht krank, selbst Robinson Crusoe hätte sich Gesprächspartner gewünscht.“ erläutert die Arzthelferin und Stationssekretärin, die im Krankenhaus Hetzelstift auf einer chirurgischen Station arbeitet.

Dass Dicke nicht unbedingt zu sich selbst stehen können und viel zu oft mit destruktiven Paradigmen arbeiten - dessen ist sich Cynthia Kelly, sicher. Sie will negative Glaubenssätze und Gedankenmuster durch konstruktive und lebensbejahende ersetzen und wird, wenn es gewünscht ist, die Hintergründe des falschen Essverhaltens gemeinsam mit den Teilnehmern der Selbsthilfegruppe aufdecken. „Das bedeutet: den Teilnehmern eine Krücke zu reichen, wenn sie in Versuchung geraten, schlechte Gefühle durch Essen zu kompensieren.“ Auch meditative Reisen und Entspannungsübungen mit den Teilnehmern sind bei den Gruppenabenden geplant. „Die Teilnehmer der Selbsthilfegruppe sollen als zuerst einmal merken, dass sie mit ihrem Problem nicht alleine dastehen. Auch wir kennen die manchmal fast lähmende Depression, die einem befällt – die kann man jedoch in Bewegung und Lebensfreude umwandeln – vor allem, wenn man sich nicht alleine fühlt.“ sind sich die Kolleginnen einig. Die Gründungsversammlung der Adipositas-Selbsthilfegruppe findet im Schulungsraum A206 im Bildungszentrum des Krankenhauses Hetzelstift statt.

Freitag, 22. Juni 2012

Schulen für Teilnahme am Deutschen Sportabzeichen geehrt

Im vergangenen Jahr haben vier Schulen in Neustadt an der Weinstraße am Schulwettbewerb für das Deutsche Sportabzeichen teilgenommen. Heute haben sie von Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer für ihre Leistungen Siegerpokale, Urkunden und Preise erhalten. „Es ist großartig, dass sich die Schulen bereit erklärt haben, mit einzusteigen, zumal dies ein wirklich schöner Wettbewerb ist, bei dem man über Jahrzehnte dabei bleiben kann“, so Röthlingshöfer.

Geehrt wurden in der Prozentwertung das Käthe-Kollwitz-Gymnasium für Platz eins und die Grundschule Gimmeldingen für Platz zwei sowie in der Wertung nach Abnahmen ebenfalls das Käthe-Kollwitz-Gymnasium für den ersten und das Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium für den zweiten Platz. Mit beteiligt hatte sich zudem die Eichendorff-Grundschule.

„Die Schüler müssen in fünf Disziplinen die vorgeschriebenen Ziele erreichen“, erklärt Thorsten Preuß, Sportlehrer im Käthe-Kollwitz-Gymnasium. „Dazu zählen Schwimmen, Kugelstoßen, Ballweitwurf, Sprint und Weitsprung.“ Im Rahmen der kleinen Feierstunde sang der Oberstufenchor des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums Musicalmelodien und die Gewinnerinnen des Bundesfinales „Jugend trainiert für Olympia“ zeigten ihre Performance.

Donnerstag, 21. Juni 2012

36 Neustadts treffen sich in Thüringen – neuer stellvertretender Vorsitzender von der Weinstraße

Am vergangenen Wochenende fand im thüringischen Neustadt an der Orla das 34. Treffen der „Arbeitsgemeinschaft Neustadt“ statt. In der Gemeinschaft sind insgesamt 36 Neustadts aus Deutschland, Polen, Österreich, Tschechien, Ungarn und der Slowakei Mitglied. Im Rahmen des Treffens standen Neuwahlen auf dem Programm. So wurde Petra Bieber aus Bad Neustadt an der Saale zur neuen Vorsitzenden gewählt und Martin Franck, Büroleiter der Tourist-Info in Neustadt an der Weinstraße, zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden. Die beiden Vorgänger, Hans Schreyegg und Manfred Elflein, waren aus Altergründen ausgeschieden. Als offizieller Vertreter des Oberbürgermeisters fungierte Heinrich Landau, Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienst.

Die Aufgabe des neuen stellvertretenden Vorsitzenden Martin Franck, der zugleich neues Mitglied des Koordinationsausschusses wurde, ist insbesondere die Vorbereitung der jährlich stattfindenden Treffen. „Wir wollen die Arbeitsgemeinschaft aber auch verstärkt touristisch nutzen“, fügt Franck hinzu. So habe man vor drei Jahren begonnen, bundesweit Namensvetter gewählter Weinhoheiten anzuschreiben verbunden mit dem Angebot, sich Besucherinfos zu Neustadt an der Weinstraße schicken zu lassen. „Die Aktion kommt sehr gut an und wir hatten bisher viele nette Reaktionen.“ Zu dem Besuch nach Thüringen war zudem die Trachtengruppe mitgereist, sie stellte sich an dem Wochenende im Rahmen eines Festes vor, „eine prima Gelegenheit, die Pfalz und unseren Wein noch bekannter zu machen“, so Franck.

Kreativ sei auch die Idee des Neustadt-Passes. So werde jeder, der europaweit 10 Neustadts besucht hat, zum Neustadt-Botschafter ernannt, wirbt der neue Stellvertreter. In diesem Jahr seien es 20 neue gewesen, insgesamt dürfen den Titel 681 internationale Neustadter tragen.

Das nächste Treffen der Neustadter findet vom 21. bis 23. Juni 2013 in Breuberg-Neustadt im nördlichen Odenwald statt.

„Neustadt in Europa“ ist die größte Städtefreundschaft der Kommunen, Vereine und Bürger Europas mit derzeit 36 Städten, Marktgemeinden und Gemeinden mit dem Namen „Neustadt“. Sie hat sich die Bildung von Freundschaften aus der Bevölkerung über Stadt- und Landesgrenzen hinweg zum Ziel gesetzt. Damit soll das Zusammenwachsen von Europa gefördert werden.

Die Arbeitsgemeinschaft ist auf dem Gebiet des Fremdenverkehrs die größte internationale Werbegemeinschaft unter dem Gesichtspunkt „Werben auf Gegenseitigkeit“.

Von links nach rechts: Martin Franck (neuer stellvertretender Vorsitzender), Petra Bieber (neue Vorsitzende), Manfred Elflein (alter stellvertretender Vorsitzender) und Hans Schreyegg (alter Vorsitzender).

Donnerstag, 21. Juni 2012

Noch Plätze für Seminar „Fit für den Wiedereinstieg“ frei

Für das Orientierungs- und Trainingsseminar für Berufsrückkehrerinnen „Fit für den Wiedereinstieg“ sind noch Plätze frei! Darauf weist die Beratungsstelle Frau & Beruf in Neustadt an der Weinstraße hin. Der Kurs beginnt am 20. August und dauert etwa sechs Monate mit Seminarzeiten montags bis freitags von 8.15 bis 12.15 Uhr plus zwei mehrwöchigen Betriebspraktika.

Beantwortet werden unter anderem folgende Fragen: Sie haben Ihre Erwerbstätigkeit wegen Betreuung der Kinder oder der Pflege von Angehörigen unterbrochen? Sie wollen wieder einsteigen und sich (und Ihre Familie) darauf gezielt und umfassend vorbereiten? Sie möchten Ihre persönlichen Möglichkeiten abklopfen und sich über Ihre Chancen am Arbeitsmarkt informieren? Sie möchten Ihre PC-Kenntnisse erweitern?

Veranstaltungsort ist die Volkshochschule in der Hindenburgstraße 14. Das Orientierungsseminar wird vom Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz gefördert. Die Eigenbeteiligung beträgt 150 Euro. Weitere Informationen zum Orientierungsseminar gibt es unterwww.vhs-nw.dewww.frauennetz-aktiv.de oder www.neustadt.eu.

Interessierte Wiedereinsteigerinnen können sich zudem unter der Telefonnummer 06321 855-550 oder per E-Mail an fub@vhs-nw.de bei der Beratungsstelle melden.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Land gibt grünes Licht für Fahrradweg

"Ein Durchbruch ist geschafft; heute hat Staatssekretär Jürgen Häfner ‚grünes Licht’ für den Bau des sehnlich gewünschten und lange umkämpften Fahrradweges entlang der Kreisstraße 6 zwischen Venningen und Altdorf gegeben", erklärt Landrätin Theresia Riedmaier unmittelbar nachdem sie den Brief aus dem Innenministerium erhalten hat.

Vorausgegangen war ein Ortstermin am vergangenen Samstag, zu dem Staatssekretär Häfner an die Südliche Weinstraße kam. Es war sein Wunsch, in einem internen fachlichen Gespräch mit der Landrätin, der Polizei, den Edenkobener Schulleitern und dem Landesbetrieb Mobilität die Argumente auszuloten und sich selbst ein Bild von der Situation zu machen. Im Brief von Staatssekretär Häfner an die Landrätin heißt es: „Bei dem Ortstermin konnte ich mich davon überzeugen, dass die Benutzung der Kreisstraße 6 für Radfahrer mit erheblichen Risiken verbunden ist. Die Gründe hierfür liegen in der gestreckten Linienführung, der relativ schmalen Fahrbahn, der starken Verkehrsbelastung und dem hohen Geschwindigkeitsniveau der PKWs. Dies führt dazu, dass Schulkinder aus Altdorf, Böbingen und Gommersheim den Weg zu den Schulen in Edenkoben aus Sicherheitsgründen nicht mit dem Fahrrad zurücklegen. Dies bestätigten auch die bei dem Ortstermin anwesenden Leiter der Edenkobener Schulen“.

Er bezieht sich auch auf ein aktuelles Schreiben der Landrätin von Montag und führt aus: "Unter Würdigung Ihres Schreibens vom 18. Juni 2012 komme ich zu dem Ergebnis, dass die öffentliche Sicherheit den Bau des Radweges dringend erfordert. Damit ist der gesetzlich geforderte haushaltsrechtliche Ausnahmetatbestand erfüllt".

Im nächsten Schritt wird die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße durch das Infrastrukturministerium die Förderzusage erhalten. Unmittelbar im Anschluss daran wird der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz den Zuwendungsbescheid erlassen.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Antrag des Landkreises für eine Fachoberschule am Pamina-Schulzentrum Herxheim wird leider nicht befürwortet

Am 20. Juni 2012 hat Ministerin Doris Ahnen die Entscheidungen veröffentlicht, welche Anträge von Schulträgern für die Errichtung einer Fachoberschule die Zusage einer Option erhalten. Eine Option bedeutet, dass eine Realschule Plus die Aussicht erhält, eine Fachoberschule zu errichten, sofern die einschlägigen Bedingungen (Schülerzahlen, Praktikumsplätze) erfüllt sind.

Leider hat der Landkreis Südliche Weinstraße als Schulträger des Pamina-Schulzentrums auf seinen Antrag, an der Realschule Plus in Herxheim eine Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Metalltechnik/Elektronik einzurichten, keine Option erhalten. Beabsichtigt war dort im nächsten Schuljahr 2013/2014 mit einer neuen Fachoberschule zu starten.

Staatssekretär Beckmann schreibt in seinem Brief an Landrätin Theresia Riedmaier: "Selbstverständlich werden Schule und Schulträger eine Rückmeldung erhalten, die auch als Grundlage für Überlegungen zur Weiterentwicklung des Schulstandortes und für weitere Gespräche dienen kann".

"Genau das werden wir aktiv aufnehmen" erklärt Landrätin Theresia Riedmaier in Übereinstimmung mit dem für Schulen zuständigen Kreisbeigeordneten Bernd E. Lauerbach sofort nach Erhalt der Absage. Beide bedauern, dass Herxheim die Option jetzt nicht erhalten konnte und betonen: "Wir werden weiter daran arbeiten, die Grundlagen für eine Fachoberschule im Pamina-Schulzentrum noch zu verbessern und die Empfehlungen der Schulaufsicht ernst zu nehmen. Eine Fachoberschule in Herxheim ist weiter unser erklärtes Ziel, das wir mit aller Kraft verfolgen werden".

So bedauerlich die Auskunft des Ministeriums sei, so könne man doch ein gewisses Verständnis finden, denn immerhin gebe es bereits zwei Fachoberschulen im Landkreis, nämlich in Edenkoben und in Bad Bergzabern. "Auch für Bad Bergzabern mussten wir einen zweiten Anlauf nehmen und bisher ist die Südliche Weinstraße von der Landesregierung bei den vorgelegten Anträgen immer sehr gut bedacht worden", so Riedmaier.

Die Landrätin dankt ausdrücklich der Schulleitung und der Lehrerschaft der Realschule Plus im Pamina-Schulzentrum Herxheim. "Dort wurde sehr engagiert daran gearbeitet, einen qualifizierten Antrag vorzulegen; besondere Anstrengungen galten, ein kluges Raumkonzept zu finden und die notwendigen hochwertigen Praktikumsplätze bei den regionalen Unternehmen, bei Mittelstand und Handwerk, ein zu werben: "Gemeinsam werden wir zum richtigen Zeitpunkt einen neuen Vorstoß wagen, der dann mit der Aussicht auf eine Zusage gekrönt werden sollte".

Mittwoch, 20. Juni 2012

Fristverlängerung für Schulbuchausleihe

Auf Beschluss des Stadtvorstandes wurde die Frist für die Abgabe von Anträgen auf Lernmittelfreiheit sowie für die Anmeldung zur gebührenpflichtigen Ausleihe bis Freitag, 29. Juni 2012, verlängert.

Für Anträge auf Lernmittelfreiheit bedeutet dies, dass eine Vorsprache beim Schulverwaltungsamt erforderlich ist, wobei Einkommensnachweise aus 2010 vorzulegen sind.

Bei den Anträgen auf entgeltliche Ausleihe genügt ein Anruf mit der Bitte um Erteilung einer so genannten Ausnahmeregistrierung. Die Telefonnummer lautet: 06321/855-557 oder 06321/855-262.

Eltern, welche die reguläre Anmeldefrist versäumt haben, müssen aufgrund der verspäteten Anmeldung unter Umständen damit rechnen, dass die Bücher nicht sofort in der ersten Schulwoche zur Verfügung gestellt werden können.

Die Stadtverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dieser Fristverlängerung um eine einmalige Ausnahme handelt und diese keine Wirkung für die Folgejahre entfaltet.