Tagesmeldungen

Freitag, 4. Mai 2012

Wettbewerb für die Jugendlichen der Region gestartet

Mit den Slogans „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ und „Komm mit, ich zeig Dir was“ werden 12- bis 21-Jährige aus der Metropolregion Rhein-Neckar dazu aufgerufen, an dem Wettbewerb „Heimat neu erfahren: Frische Tourismus-Idee für die Region“ teilzunehmen und sich so mit ihrer Heimat auseinanderzusetzen und Ideen zu entwickeln.

Gegenstand des Wettbewerbs sind Fragen, wie: Was macht die eigene Heimat für den Gast (Tourist) attraktiv, wie soll der Gast die eigene Heimat sehen oder erleben und welches Mittel (Produkt) ist zur Vermittlung dessen besonders geeignet?
Wichtig ist, es muss etwas Neues sein, etwas das bisher nicht im jeweiligen touristischen Angebot zu finden ist. Das können neue Orte, Sehenswürdigkeiten, Landschaften oder Routen sowie besondere Perspektiven oder auch Bekanntes mit bisher nicht eingesetzten Darstellungsformen sein. Ebenso können für bislang nicht oder nicht genügend berücksichtigte Zielgruppen Angebote erstellt werden. Denkbar sind aber auch „Pakete“ mit unterschiedlichen Aktivitäten, die sich an Familien, speziellen Gruppen oder Einzelreisende richten.

Der Wettbewerb findet im Rahmen von „Die Metropolregion Rhein-Neckar – Stadt, Land, Heimat“ statt und ist ein Projekt der gemeinschaftlichen Regionalentwicklung auf Initiative des Verbandes Region Rhein-Neckar in Kooperation mit dem ZMRN e.V. und der MRN GmbH. In der Jury des Wettbewerbs sind die Tourismusorganisationen der Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz ebenso namhaft vertreten wie die wissenschaftliche Seite der Branche, Werbe- und PR-Profis und die Region.

Die Schüler, Studierende, Vereinsmitglieder oder Freundeskreise, die sowohl als Einzelteilnehmer als auch als Gruppe bis zu fünf Personen mitmachen können, erwartet eine Preissumme von insgesamt  5.000 Euro und Praktika in Tourismusbüros, Hotels, Freizeiteinrichtungen oder Werbe- und PR-Agenturen in der Region. Die Art des Beitrags ist frei wählbar. Nähere Informationen, insbesondere über die Abgabe des Beitrags, sind unter www.m-r-n.com/slh zu finden.

Freitag, 4. Mai 2012

Solarkraftwerk auf dem Gymnasium Edenkoben

In den Osterferien wurde auf dem Dach des Gymnasiums Edenkoben eine neue große Photovoltaik-Anlage errichtet. Unmittelbar im Anschluss an diese Installation wurde von der Firma Sonnenfänger aus Heuchelheim damit begonnen, auf dem Dach der benachbarten Sporthalle des Gymnasiums Edenkoben eine weitere große Photovoltaik-Anlage zu errichten.

Mehr als 2000 Elemente hat die Firma auf dem Dach des Gymnasiums montiert. In den kommenden Wochen folgen die Module auf dem Erweiterungsbau und der Sporthalle. Die Anlage wird Ende Juni an das Netz gehen können. Der gewonnene Strom wird in das örtliche Netz eingespeist und vergütet.

Der Landkreis Südliche Weinstraße bestückt seit 2004 seine eigenen Dächer mit Photovoltaikanlagen. Erst erhielten die Dächer der drei Schulen in Bad Bergzabern (Gymnasium, Realschule, Berufsbildende Schule) Anlagen, die durch die Energie Bad Bergzabern GmbH betrieben werden und insgesamt 365 kWp erzeilen. Im Jahr 2007 startete der Landkreis zusammen mit der Verbandsgemeinde Edenkoben und der Firma Sonnenfänger ein „Bürgerbeteiligungsprojekt“. Danach ist es möglich, ab einer Beteiligungssumme von 5.000 Euro Anteile von einer Photovoltaikanlage zu erwerben. Bisher wurden dafür Anlage auf dem Pamina-Schulzentrum (108 kWp), auf der Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben (27 kWp)und dem dortigen Feuerwehrhaus und Servicecenter (67kWp) sowie auf der Grundschule in Roschbach (13 kWp) und Böbingen (65 kWp) und der neuen Realschule Plus Maikammer (115 kWp) installiert.

Freitag, 4. Mai 2012

Immobilienbörse Innenstadt bietet erstmals Bauvorhaben für Seniorenwohnungen an

Die am morgigen Samstag, 5. Mai, in Neustadt an der Weinstraße, stattfindende „Immobilienbörse Innenstadt“ verspricht spannend zu werden. „Insgesamt sind 65 Immobilien im Angebot, davon können mehr als die Hälfte am Vormittag oder frühen Nachmittag ohne Voranmeldung und unverbindlich besichtigt werden“, weiß Bernhard Adams, Sachgebietsleiter Stadtentwicklung.

Bei den 16 Gebäuden im Verkauf reichen die Angebote von der innerstädtischen Gründerzeitvilla bis zum 1.000 Quadratmeter großen Grundstück in ruhiger Lage. Unter den 12 Eigentumswohnungen überwiegen Objekte von 50 bis 70 Quadratmeter Größe. Erstmals beworben wird auch ein Neubauvorhaben mit 15 Seniorenwohneinheiten in der Festplatzstraße, ganz in der Nähe des neu gestalteten städtischen Grünzuges.

Die 15 Mietwohnungsofferten reichen vom 30 Quadratmeter großen Hotelappartement über ein kernsaniertes Haus mit 350 Quadratmeter Grundstück bis hin zur 217-Quadratmeter-Penthousewohnung, einschließlich Besichtigungsoption. Bei den 22 Gewerbeflächen ist das Angebotsspektrum am größten, von einer ehemaligen Tanzschule bis hin zum 850 Quadratmeter umfassenden Bürogebäude. Veröffentlicht werden die Angebote, die die Neustadter Innenstadtagentur zusammengetragen hat, ab 10 Uhr am Projektstand in der Fußgängerzone Hauptstraße (Höhe Kriegerdenkmal). Ausgestattet mit Übersichtsplänen zur Lage und den Konditionen können die Interessenten gleich zu einer Ortsbesichtigung starten. Gegen 11 Uhr wird auch Oberbürgermeister Hans Georg Löffler am Aktionsstand erwartet.

Freitag, 4. Mai 2012

Land fördert Schaffung preiswerten Mietwohnraums in Rheinland-Pfalz

Das Land Rheinland-Pfalz führt die Mietwohnraumförderung im Jahr 2012 fort und unterstützt über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) die Schaffung bezahlbaren Mietwohnraums mit zinsgünstigen Baudarlehen. Mit dem Programm wird vor allem den Bedürfnissen der älter werdenden Gesellschaft Rechnung getragen.

Der Zinssatz hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert: In den ersten zehn Jahren beträgt er ein Prozent. Vermietet wird der Wohnraum an Haushalte, die bestimmte Einkommen einhalten. Zwischen 300 und 860 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche können Investoren für den Neubau sowie für Umbau-, Umwandlungs-, Ausbau- oder Erweiterungsmaßnahmen erhalten. Darüber hinaus gewährt die ISB bei Erfüllen bestimmter Voraussetzungen – wie bauliche Maßnahmen für Haushalte mit schwerbehinderten Personen – Zusatzdarlehen. Erhöhen kann sich das Baudarlehen auch für Abrisskosten bei Ersatzneubauten um bis zu 15.800 Euro je neu geschaffene Wohnung. Ersatzneubau kommt vor allem dort in Frage, wo die vorhandenen Wohnungen nicht zu einem vertretbaren Preis nachfragegerecht modernisiert werden können.

Neben dem Bau von Mietobjekten fördert das Land auch Wohnraum im Bestand im Rahmen des Modernisierungsprogramms: Für die Modernisierung von Mietobjekten bietet das Land Zinsgarantiedarlehen in Höhe von 460 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche an zu einem Zinssatz von 1,7 Prozent in den ersten fünf Jahren. Der Förderkatalog umfasst unter anderem energiesparende Maßnahmen, die Nutzung alternativer und regenerativer Energien, barrierefreie Maßnahmen sowie die nachhaltige Erhöhung des Gebrauchswerts. Nach Abschluss der Arbeiten ist die Höhe der Anfangsmiete festgelegt.

Ansprechpartner für alle Fragen der Wohnraumförderung ist die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Löwenhofstraße 1, 55116 Mainz, Telefon 06131 6172-1991, E-Mailwohnraum@isb.rlp.de, sowie die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße, An der Kreuzmühle 2, 76829 Landau i. d. Pfalz. Zuständiger Sachbearbeiter, Hans Zorn, Tel.: 06341-940202, E-Mail:Hans.Zorn@suedliche-weinstrasse.de.. Weitere Informationen im Internet unter www.isb.rlp.de.
 

Donnerstag, 3. Mai 2012

„Grünes Dreieck“ in Gimmeldingen darf nicht bebaut werden

Grüne Insel außerhalb des Ortsteils oder attraktives Bauland mit Blick in die Weinberge – um diese Frage ging es unter anderem bei der letzten Sitzung des Stadtrechtsausschuss. Die Eigentümerin des „Dreiecks“ südlich der Mithrasstraße, eingerahmt von drei Wirtschaftswegen, möchte auf dem knapp 800 Quadratmeter großen Gelände in Gimmeldingen ein Haus mit Einliegerwohnung bauen und hatte die Erteilung eines Bauvorbescheides beantragt. Dies lehnte die Stadt ab, die Eigentümerin hatte daraufhin Widerspruch eingelegt. Der Stadtrechtsausschuss bestätigte nun die Verweigerung eines positiven Bescheids.

In der Begründung heißt es zum einen, dass es für das Gebiet keinen Bebauungsplan gebe, vielmehr sei es auf dem Flächnutzungsplan als bestehende Grünfläche ausgewiesen. Darüber hinaus bilde die Stützmauer in der Verlängerung des Boschwegs eine natürliche Grenze zum Außenbereich. Der Platz liege zudem mit drei bis vier Metern erheblich höher als die Nachbargrundstücke, wäre er bebaut, würden massive Einblicksmöglichkeiten in die sensiblen hinteren Grundstücksbereiche der Nachbarn entstehen, argumentierte der Vorsitzende des Stadtrechtsausschusses Andreas Bauer, der sich vor Ort ein Bild gemacht hatte. Durch einen 90-Grad-Knick in der Von-Geissel-Straße Ecke Mithrasstraße würde der Neubau auch keine optische Verlängerung der Gebäude darstellen. Die vorhandenen, das Grundstück einschließenden landwirtschaftlichen Wege seien nicht als Straßenverlängerungen zu werten.

Dem widersprachen die Eigentümer. Die exponierte Lage sei dadurch entstanden, dass die Grundstücke beim Bau der Wirtschaftswege als „Schuttplatz“ genutzt worden seien. Sollte die Stadt ihre Meinung ändern und die beiden Grundstücke als Bauland zulassen, sei man durchaus bereit, das Gelände ein Stück abzutragen und auch bei der Gestaltung des Wohngebäudes sei man flexibel, versprachen die Widerspruchsführer.

Die Eigentümerin konnte innerhalb von vier Wochen nach Zustellung des Beschlusses Klage beim Verwaltungsgericht einreichen. Sie hat dies innerhalb der zulässigen Frist getan.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Spargelschälen mit dem „Club der Köche Südpfalz .e.V.“ auf dem Landauer Wochenmarkt

Rechtzeitig zur Spargelsaison 2012 ist der Club der Köche Südpfalz e.V. wieder zu Gast auf dem Landauer Wochenmarkt. Wie in jedem Jahr stellen sich die Mitglieder, ausnahmslos Köche der Region Südpfalz, in den Dienst der guten Sache und schälen den auf dem Landauer Wochenmarkt eingekauften Spargel kostenlos. Sie freuen sich natürlich über eine freiwillige Spende, die Erlöse aus dieser Aktion fließen seit vielen Jahren  an verschiedene karitative Einrichtungen der Südpfalz.

Am kommenden Samstag, 12. Mai 2012 in der Zeit von 8.00 bis 14.00 Uhr sind wieder zahlreiche Mitstreiter auf dem Landauer Wochenmarkt an einem Stand in der Mitte des Rathausplatzes und „schälen für einen guten Zweck“.

Der Erlös der diesjährigen Aktion geht an das Kinderhospiz „Sterntaler“ in Dudenhofen.

Freitag, 27. April 2012

Umweltpreis der Stadt Neustadt 2012

Die Stadt Neustadt an der Weinstraße ruft zur Teilnahme am diesjährigen Umweltpreis auf. Auf Empfehlung des Ausschusses für Umwelt und Naturschutz soll mit ihm 2012 das ehrenamtliche Engagement gewürdigt werden.

Gefragt sind Leistungen für den Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen sowie für den Naturschutz. Vorraussetzung ist, dass die entsprechenden Aktivitäten ehrenamtlich und nachweislich im Stadtgebiet Neustadt an der Weinstraße erbracht wurden beziehungsweise werden. Der Umweltpreis der Stadt Neustadt an der Weinstraße wird bereits seit 1989 verliehen. Ausgezeichnet wurden in den vergangenen Jahren Kindergärten und Schulen, Gruppen und Vereinigungen, Einrichtungen, Betriebe sowie Einzelpersonen für ihre vielfältigen Aktivitäten im Bereich Umwelt- und Naturschutz.

Die Verleihung des Umweltpreises ist mit einer Zuwendung in Höhe von 1.250 Euro verbunden. Bewerbungen für den Umweltpreis 2012 können mit einer kurzen Projektbeschreibung bis zum 30. Juni an die Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße, Umweltabteilung, Hindenburgstraße 9a, 67433 Neustadt an der Weinstraße, geschickt werden. Für weitere Auskünfte stehen die Mitarbeiter der Umweltabteilung unter der Telefonnummer 06321/855-240 oder -172 zur Verfügung.

Freitag, 27. April 2012

Girls’ Day: Mädchen erhalten Einblick in die Stadtverwaltung Landau

„Unternehmen, Betriebe, Behörden und Hochschulen öffnen einmal im Jahr am Girls’ Day ihre Türen nur für Mädchen, da diese so neue Alternativen für ihre Berufswahl entdecken können.“

So steht es in der offiziellen Aktionsbroschüre zum jährlich stattfindenden Mädchen-Zukunftstag Girls’ Day. Auch dieses Jahr beteiligte sich die Stadtverwaltung Landau am Girls’ Day und öffnete die Türen für junge Mädchen. Natürlich war auch wieder eine Schülerin im Rathaus zu Gast.

Das Berufsbild, das bei der Berufsentscheidung eher selten herangezogen wird, ist das des hauptamtlichen Politikers oder der Politikerin. Deswegen begleitete die 16-jährige Sina Sczepanski den Landauer Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer und durfte ihm einen Tag lang über die Schulter schauen. Neben Sina Sczepanski besuchten noch acht Mädchen die Feuerwehr, drei waren im Stadtbauamt zu Gast und weitere drei Mädchen blickten im Freizeitbad LaOla und der Stadtholding Landau hinter die Kulissen. Oberbürgermeister Schlimmer kündigte an, dass sich die Stadtverwaltung auch im nächsten Jahr wieder am Girls’ Day beteiligen wird.

Die bundesweite Veranstaltung wird 2013 voraussichtlich am 25. April stattfinden.

Freitag, 27. April 2012

Am Kreisel Vorfahrt fürs Rad

Die Vorfahrtsregeln für Radfahrer am Kreisverkehr sind gesetzlich geregelt, sie lassen sich vereinfacht auf folgenden Nenner bringen: Ist der Kreisverkehr im Ort, kann man Fußgängern und Radfahrern auf einem Radweg Vorrang einräumen. Ist der Kreisel außerorts, dann ist es meist umgekehrt. Der ADFC Rheinland-Pfalz e.V., Mainz, hat sich jetzt anlässlich seiner Landesdelegiertenversammlung einstimmig dafür ausgesprochen, diese Regel nicht nach Schema F zu behandeln (fast immer Vorfahrt für den Kfz-Verkehr). Er schlägt vor, je nach konkreter Verkehrslage vermehrt zugunsten von Fußgängern und Radlern zu entscheiden.

Donnerstag, 24. November 2011

Bundesverdienstkreuz für Ruhango-Vorsitzende Gerlinde Rahm

„Das langjährige engagierte Wirken von Frau Gerlinde Rahm ist anerkennenswert und rechtfertigt die Auszeichnung mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.“

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Mit diesen Worten überreichte Ministerpräsident Kurt Beck am Mittwochabend das Bundesverdienst am Bande an die 72-jährige Queichheimerin Gerlinde Rahm, Vorsitzende des Landauer Vereins Freundeskreis Ruhango-Kigoma. Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer war eigens nach Mainz in die Staatskanzlei gefahren, um diesem feierleichen Akt beizuwohnen. „Ich freue mich für Sie, da ich Sie als eine unserer engagiertesten Bürgerinnen kennen und schätzen gelernt habe. Was Sie und ihr Verein in unserem afrikanischen Partnerland leisten, verdient Respekt und Hochachtung. Wie Sie wissen, habe ich mich davon bereits selbst in Ruanda überzeugen können“, gratulierte der Stadtchef einer sichtlich gerührten Gerlinde Rahm mit einem großen Blumenstrauß. Ministerpräsident Beck hatte vorher auf das langjährige ehrenamtliche Engagement Rahms um die Gemeinschaft und die Völkerverständigung mit dem rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda hingewiesen: „1992 besuchte Gerlinde Rahm erstmals das rheinland-pfälzische Partnerland Ruanda und ist seitdem vom Land und den dort lebenden Menschen fasziniert. Ein zweiter Besuch folgte im Jahr 1995; im selben Jahr wurde Frau Rahm zur stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins gewählt, nachdem sie bereits ab 1993 das Amt der Schriftführerin inne hatte. Im November 2001 wurde Frau Rahm schließlich zur Vorsitzenden des Freundeskreises Ruhango-Kigoma, wie sich der Verein aufgrund der Kommunalreform nunmehr nannte, gewählt“, zitierte der Ministerpräsident aus der Laudatio. Besonders engagiert habe sich die Mutter von vier Kindern von Anfang an auch für den Flohmarkt des Freundeskreises, der 1997 eingerichtet wurde. Bis heute trage sie selbst eine Vielzahl von Flohmarktartikeln zusammen und helfe eigenständig bei Haushaltsauflösungen mit, um noch brauchbare Möbel, Kleidung, und Spielwaren für den Flohmarkt zu erhalten. Als Zwischenlager diene dabei oftmals das Haus der Familie Rahm. Jeden Donnerstag stand und stehe sie zusammen mit ihrem Mann und anderen Mitgliedern des Freundeskreises bereit, um die Artikel zu verkaufen. Seit seiner Gründung seien vom Freundeskreis über 800.000 Euro für Ruanda zusammengetragen worden. Schwerpunktmäßig würden damit Projekte aus dem Bildungs- und Infrastrukturbereich sowie soziale Projekte gefördert. Aktuell zu nennen seien die Erweiterung einer Primarschule, der Bau einer Mehrzweckhalle mit Küche und Lagerraum sowie der Bau eines Begegnungszentrums.