Mannheim

Mittwoch, 14. März 2018

Radfahrer bei tragischem Verkehrsunfall tödlich verletzt

Ein 17-jähriger Radfahrer ist am Dienstag nach einem Sturz mit seinem Fahrrad im Handelshafen verstorben. Nach jetzigem Ermittlungsstand befuhr der junge Mann am Dienstagabend, gegen circa 18:45 Uhr, einen Verbindungsweg, welcher parallel zur Rheinkaistraße verläuft. Hier streifte er vermutlich den Schienenstrang eines Hafenlastkrans, verlor die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte die etwa fünf Meter hohe Kaimauer in den Rhein hinunter. Die Besatzung eines dort angelegten Schiffes konnte den leblosen Körper im Hafenbecken feststellen und alarmierte die Rettungskräfte. Die Berufsfeuerwehr Mannheim konnte den Verunglückten nur noch tot bergen. Durch die Verkehrsunfallaufnahme des Polizeipräsidiums Mannheim wurden die Ermittlungen aufgenommen.

Mittwoch, 14. Februar 2018

31-Jähriger nach Bedrohung mit Messer festgenommen

Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es gegen Mitternacht in einem Mehrparteienhaus in der Ludwig-Jolly Straße in der Mannheimer Neckarstadt. Ein 31-jähriger Mann war am Fastnachtdienstag gegen 23.00 Uhr alkoholisiert nach Hause gekommen und anschließend in heftigen Streit mit seiner Lebensgefährtin sowie einem zu Besuch anwesenden Pärchen geraten. Hierbei bedrohte der Mann seine 29-jährige Lebensgefährtin mit einem Küchenmesser. Ein Fernsehgerät warf er kurzerhand aus dem Fenster im 2. Stock. Der Frau gelang es aus der Wohnung zu flüchten und die Polizei zu verständigen. Ihr Besuch rettete sich ins Schlafzimmer. Gegen die eintreffenden Polizeibeamten drohte der Mann gewaltsam vorzugehen und verbarrikadierte sich in der Wohnung. Nachdem die Gäste beruhigend auf ihn eingeredet hatten, konnte der Mann in einem längeren Gespräch mit Polizeibeamten dazu bewegt werden aufzugeben und vor die Tür zu kommen. Dort ließ er sich widerstandlos festnehmen. Alarmierte Spezialkräfte konnten wieder abgezogen werden. Gegen den Mann wird jetzt wegen Bedrohung und Freiheitsberaubung ermittelt.

Freitag, 12. Januar 2018

Fund einer Babyleiche am Pfingstbergweiher

Am frühen Freitagmorgen entdeckte ein Fußgänger eine Babyleiche im Wasser des Pfingstbergweihers in Mannheim.

Der Mann führte kurz nach 09:00 Uhr seinen Hund an dem Gewässer aus, als er die verdächtige Wahrnehmung machte. Umgehend wurde die Polizei verständigt. Eine Streife des Polizeireviers Neckarau barg den Leichnam eines Neugeborenen aus dem Wasser.

Derzeit ist das Gelände um den Weiher weiträumig abgesperrt. Eine Absuche insbesondere der Uferbereiche mit starken Kräften wird vorbereitet. Auch ein Polizeihubschrauber wird zum Einsatz kommen.

Die Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit hat vor Ort eine mobile Pressestelle eingerichtet.

Die vor Ort ermittelnde Kriminalpolizei bittet bei der Beantwortung der folgenden Fragen um Zeugenhinweise:

- Wer hat im Zusammenhang mit der Ablage des Säuglings im Uferbereich bzw. im Wasser des Pfingstbergweihers verdächtige Beobachtungen gemacht? - Wer kann Hinweise zu einer kürzlich beendeten Schwangerschaft geben, in deren Folge der Verbleib des Neugeborenen ungeklärt ist?

Hinweise werden unter 0621/174-4444 oder den Polizeinotruf 110 erbeten.

Donnerstag, 4. Januar 2018

Lkw hinterlässt Bild der Verwüstung

Am frühen Donnerstag, gegen 01.15 Uhr streifte ein auswärtiger Sattelzug im Stadtteil Mannheim-Lindenhof insgesamt 23 geparkte Fahrzeuge und zahlreiche Mannheimer Posten. Der offensichtlich ortsunkundige Lkw-Fahrer beschädigte zunächst beim Linksabbiegen an der Ecke Gontardstraße/Bellenstraße mehrere geparkte Fahrzeuge. In der Folge beschädigte er beim Befahren der Bellenstraße die links und rechts geparkten Fahrzeuge. An der Ecke Landteilstraße gelang es ihm nicht, nach rechts abzubiegen. Beim Vorwärts- und Rückwärtsrangieren beschädigte er daraufhin weitere Fahrzeuge. Eine Funkwagenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Neckarau konnte schließlich den Lkw-Fahrer stoppen, sodass dieser keine weiteren Fahrzeuge beschädigte. Vor Ort durchgeführte Tests beim Lkw-Lenker ergaben keine Hinweise auf eine Alkohol- bzw. Drogenbeeinflussung. Nach Schilderungen der insgesamt 5 eingesetzten Funkwagenbesatzungen war der Sattelzug schlichtweg zu breit für die angepeilte Fahrtstrecke. Die Ermittlungen übernimmt der Unfallaufnahmedienst des Polizeipräsidiums Mannheim. Den Lkw-Fahrer erwarten mehrere Anzeigen.

Freitag, 15. Dezember 2017

Polizeilicher Großeinsatz nach tätlichem Angriff auf Weihnachtspräsenzstreife, Zeugenhinweise dringend erbeten!

Zu einem polizeilichen Großeinsatz, bei dem letztendlich fünf Polizeibeamte zum Teil erheblich verletzt wurden, kam es am Donnerstagabend in der Mannheimer Innenstadt.

Gegen 18:30 Uhr war eine Fußstreife des Polizeireviers Oststadt im Zuge der vorweihnachtlichen Präsenzmaßnahmen auf den Planken im Bereich des Quadrats O 7 unterwegs, als sie einer Gruppe Jugendlicher / Heranwachsender begegnete. Sofort nach Erkennen wurden die uniformierten Ordnungshüter von den jungen Männern verbal angegangen und beleidigt. Als die Beamten sich nun aufmachten, die Identität der bis dato Unbekannten feststellen zu wollen, stießen diese weitere Beleidigungen aus, gebärdeten sich auf das Äußerste aggressiv und bedrohten die Polizisten. Als ein Kollege per Funk Unterstützung anforderte, kam es aus der Gruppe heraus schließlich zum Angriff. Mithilfe des Schlagstocks und durch Pfeffersprayeinsatz gelang es den beiden Beamten nur mit großer Mühe, sich die Angreifer vom Leib zu halten. Doch auch nachdem weitere Streifenbesatzungen am Ereignisort eingetroffen waren, kam es zu keiner Entspannung. Nur mit starken Kräften gelang es schließlich, die vier Personen festzunehmen. Da einer der jungen Männer keine Ausweispapiere mit sich führte, sollte er zur nahe gelegenen Oststadtwache gebracht werden. Daraufhin versuchten ein 17-Jähriger und dessen 18-jähriger Begleiter, ihren Kumpel zu befreien. Erneut gingen sie, unterstützt von einem ebenfalls 18-Jährigen, auf die Uniformierten los. Auch ein bis dato nicht weiter in Erscheinung getretener 18-Jähriger griff nun ins Geschehen ein. Er hatte sich zwischenzeitlich einen massiven Glaskrug besorgt und warf das, noch teilweise mit Getränk gefüllte Gefäß inmitten der Menschenansammlung. Lediglich seiner Geistesgegenwart und raschen Auffassungsgabe dürfte es ein Passant zu verdanken haben, dass er rechtzeitig stehen blieb und das Glas vor ihm auf dem Boden zerschellte.

Ein weiterer Bekannter der fünf Störer griff in das Geschehen ein. Da der 18-Jährige mehrere Platzverweise nicht befolgte, wurde auch er in Gewahrsam genommen.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass übermäßiger Alkoholgenuss wohl kaum eine Rolle gespielt haben dürfte: Der beim Alkoholtest gepustete Spitzenwert lag bei 0,64 Promille. Auch im Polizeirevier verhielten sich die jungen Männer weiterhin äußerst provokant und aggressiv.

Vorläufige Bilanz des Einsatzes: Achtzehn Funkwagen/-streifen im Einsatz, sechs Festnahmen, fünf durch Tritte und Schläge verletzte Polizeibeamte, einer davon so schwer, dass er seinen Dienst nicht fortsetzen konnte.

Das Haus des Jugendrechts, welches die abschließende Sachbearbeitung übernommen hat, ermittelt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, versuchter Gefangenenbefreiung, Widerstands gegen Polizeibeamte, Bedrohung und Beleidigung.

Zeugen des Geschehens werden gebeten, die Polizei unter 0621/1258-0 (Polizeirevier Innenstadt) oder 0621/331-0 (Polizeirevier Oststadt) anzurufen und ihre Wahrnehmungen mitzuteilen.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Dachgeschoss eines Anwesens brennt in MA-Seckenheim

Wegen eines Brands im Dachgeschoss eines Hauses im Stadtteil Seckenheim wurden am frühen Montagnachmittag Polizei und Feuerwehr alarmiert. Gegen 14 Uhr war im Dachgeschoss eines Anwesens in der Kapellenstraße aus bislang unbekannter Ursache ein Brand ausgebrochen. Die im Haus befindlichen Personen sowie ein Hund konnten rechtzeitig das Gebäude verlassen, so dass niemand verletzt wurde. Die Feuerwehr Mannheim der Wachen Mitte und Süd konnten die Flammen rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Dennoch brannte das Dachgeschoss vollständig aus. Das Anwesen wurde durch die Feuerwehr nach Abschluss der Löscharbeiten gelüftet, ist jedoch derzeit nicht bewohnbar. Der Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Durch die Stadt Mannheim wurde den Bewohnern eine vorübergehende Unterkunft zur Verfügung gestellt. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Mannheim zur Brandursache dauern an.

Dienstag, 21. November 2017

Betrunkener Autofahrer wird zum Geisterfahrer - Geschädigte gesucht

Ein betrunkener Autofahrer wurde am frühen Dienstagmorgen im Stadtteil Lindenhof im Bereich der Auffahrt zur Konrad-Adenauer-Brücke zum Geisterfahrer. Der 22-jährige Mann war gegen 1.30 Uhr mit seinem Saab auf der Rheinvorlandstraße in Richtung Fahrlachtunnel unterwegs. In Höhe der Einmündung zur B 36 bog er entgegen der Fahrtrichtung auf die Zufahrt zur Konrad-Adenauer-Brücke ab und fuhr nun in Richtung Ludwigshafen. Dies konnte eine Polizeistreife des Polizeireviers MA-Oststadt beobachten und nahm mit eingeschaltetem Blaulicht sofort die Verfolgung auf. Mitten auf der Brücke realisierte der 22-Jährige offenbar seine Geisterfahrt und wechselte quer über die Straßenbahnschienen auf die richtige Fahrbahn. Die verfolgenden Beamten gaben dem jungen Mann mehrfach deutliche Anhaltesignale, die dieser jedoch zunächst ignorierte. Erst in Höhe der Abzweigung zur Lichtenbergerstraße konnte das Fahrzeug gestoppt werden. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten sofort deutlichen Alkoholgeruch im Atem des 22-Jährigen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von fast 1,8 Promille. Er wurde daraufhin zum Polizeirevier MA-Oststadt gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Gegen ihn wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt, sein Führerschein wurde einbehalten.

Während seiner Geisterfahrt mussten mehrere entgegenkommende Autofahrer stark bremsen oder ausweichen. Diese sind bislang noch nicht ermittelt und werden gebeten, sich beim Polizeirevier MA-Oststadt, Tel.: 0621/174-3301 zu melden.

Freitag, 17. November 2017

Brandalarm in Stadtquartier Q6/Q7, "Fressgasse" blockiert

Wegen eines Brandalarms, der von einem Backshop im Stadtquartier Q6/Q7 ausging, wurden Rettungsfahrzeuge in die Fressgasse beordert. Deshalb war die Fressgasse zwischen 11.50-12.10 Uhr ab Kaiserring/Friedrichsring gesperrt. Nach derzeitigen Informationen lag ein Fehlalarm vor.

Dienstag, 14. November 2017

Wurden Wachhunde vergiftet - Zeugen gesucht

Am Montagvormittag, gegen 9.30 Uhr verständigte der Mitarbeiter eines Gebrauchtwagenhändlers die Polizei, nachdem er einen der beiden Wachhunde tot auf dem Firmengelände in der Straße "Im Morchhof" aufgefunden hatte. Der zweite Hund auf dem Gelände, ebenfalls ein "Kangal", zeigte typische Vergiftungsanzeichen, weshalb er von dem Besitzer zu einem Tierarzt gebracht wurde. Bei der Absuche des Firmengeländes konnten keine "Giftköder" aufgefunden werden.

Die Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Mannheim hat die Ermittlung wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0621/714970 zu melden.

Montag, 13. November 2017

Fahrlachtunnel in Richtung Ludwigshafen nach Verkehrsunfall bis mindestens 18 Uhr gesperrt

Nach einem Verkehrsunfall, der sich am Montagvormittag im Fahrlachtunnel ereignete, bleibt der Tunnel wegen Reparaturarbeiten noch mindestens bis 18 Uhr in Fahrtrichtung Ludwigshafen gesperrt.

Ein 26-jähriger Alfa-Romeo-Fahrer war kurz vor 10 Uhr zu schnell in den Tunnel eingefahren, kam anschließend ins Schleudern, prallte gegen die Tunnelwand und räumte einen Stromverteilerkasten sowie einen Wasserhydranten ab. Anschließend blieb das Fahrzeug in der Tunnelmitte total beschädigt liegen.

Der 26-Jährige und sein 61-jähriger Beifahrer wurden mit leichten Verletzungen zur Untersuchung in eine Klinik eingeliefert.

Der Alfa wurde abgeschleppt. Der Sachschaden beträgt insgesamt rund 50.000.- Euro.