Bad Dürkheim

Dienstag, 9. August 2016

Kontrollen während des Wurstmarkts in Bad Dürkheim

Für die Dauer des Wurstmarkts in Bad Dürkheim haben die Polizei und die Stadt Bad Dürkheim entsprechende Maßnahmen getroffen, die einen unbeschwerten Festaufenthalt ermöglichen sollen.
Es werden an den Platzzugängen mitgeführte größere Taschen und Rucksäcke kontrolliert, einige der eingesetzten Polizeibeamte sind mit Bodycams (sichtbar am Körper getragene Kameras, die im Bedarfsfall eingeschaltet werden) ausgerüstet und einige Bereiche des WuMa werden videoüberwacht.
In gewohnter Weise wird die Polizei die so genannte WuMa-Wache (neben der Kindereisenbahn) einrichten und informieren die Bevölkerung vor, während und nach dem Umzug via Twitter #wuma2016 über relevante Ereignisse, vor allem über die Verkehrslage.

Freitag, 15. Juli 2016

Stadtrat sagt „Ja“ zu Therme

„Nach eingehender Prüfung der Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und baulichen Rahmenbedingungen sowie nach Abschluss und Auswertung der Bürgerbeteiligung“ beschloss der Stadtrat in seiner Sitzung am Dienstag der vergangenen Woche nahezu einstimmig (bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung) den Bau einer Therme als Erweiterung des bestehenden Salinariums und ebnete damit den Weg zur Realisierung des großen Bauprojektes.
Zu Anfang der Sitzung erinnerte Bürgermeister Christoph Glogger an den langen Prozess, der dieser Entscheidung vorausgegangen war. Bereits 2002 habe es erste Überlegungen zur Privatisierung der Staatsbad Bad Dürkheim GmbH gegeben, die auch das Thermalbad im Kurzentrum betrieb. Nachdem im Jahr 2007 ein Gutachten zu Marktchancen und zur Neuausrichtung der Staatsbad GmbH erstellt worden war, sei eine rege Diskussion um den Standort einer neuen, modernen Therme entbrannt. Die Wahl sei auf den Abtsfronhof gefallen, ein privater Investor wurde gesucht, letztendlich sei dieses Vorhaben aber an der Finanzierung gescheitert, führte Glogger noch einmal vor Augen. Nachdem das Land die Staatsbad GmbH einschließlich Thermalbad zum Ende des Jahres 2015 schließen wollte, sei die Stadt durch die Übernahme der GmbH in die Bresche gesprungen und habe sich bereit erklärt, das alte Thermalbad noch bis Ende 2018 weiter zu betreiben. Auch die Initiative für den Bau einer neuen Therme gehe nun von der Stadt Bad Dürkheim aus.
Bereits vor etwa zwei Jahren habe der Aufsichtsrat der „alten“ Staatsbad GmbH eine Studie in Auftrag gegeben, bei der ein Thermenstandort direkt am Salinarium überprüft wurde, so der städtische Fachbereichsleiter Bauen, Dieter Petry. In dieser Machbarstudie habe sich ein Standort südlich des Salinariums-Gebäudes als geeignet herauskristallisiert. Auch sei geprüft worden, wie groß eine solche Einrichtung sein muss, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Dabei sei klar geworden, dass eine kleine Variante zwar eine kleine Investition bedeutet hätte, jedoch auch die höchsten Folgekosten nach sich ziehe. Die größte Variante mit der größten Investition verspreche hingegen die niedrigsten Folgekosten.
In seiner Sitzung am 11. Juni 2015 habe der Bau-und Entwicklungsausschuss entschieden, die „Variante I Neubau vollwertig“ weiterzuverfolgen. Durch eine Mehrfachbeauftragung von fünf im Bäderbau erfahrenen Architekturbüros habe man in relativ kurzer Zeit fünf Planskizzen erarbeiten lassen, die dann von einer Jury anhand vorgegebener Kriterien genauer beleuchtet und bewertet wurden. Dieses Gremium sei zu dem Ergebnis gelangt, dass die Planskizze der 4a Architekten aus Stuttgart die Aufgabe am besten gelöst hatte, so Petry. Die Machbarkeitsstudie der Firma Kannewischer sei zwischenzeitlich von der Firma Adam & Partner überprüft und bestätigt worden, wies Petry hin. Dabei sei noch einmal die Konkurrenzsituation zu anderen Bädern sowie das Einzugsgebiet genauer betrachtet worden.
Im März dieses Jahres hatte der Stadtrat ein Beteiligungsverfahren beschlossen, durch das Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger in das Projekt einfließen konnten. Kirsten Janson von der die Stadt bei diesem Prozess unterstützenden Firu mbH aus Kaiserslautern stellte die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung vor. So habe die Aussage „Als Gesundheitsstadt benötigt Bad Dürkheim eine Wellnesstherme“ bei der Bürgerbefragung Anfang Juni eine hohe Zustimmung erfahren, während anders herum gefragt „Bad Dürkheim kommt gut ohne eine Wellnesstherme aus“ auf wenig Gegenliebe stieß. Sowohl in der Auftaktveranstaltung, dem Bürgerforum und den zwei Werkstätten, als auch bei der Bürgerbefragung und der Postkartenaktion seien bestimmte Wünsche deutlich in den Vordergrund getreten, beispielsweise ein zweites Warmaußenbecken für den Bereich des Salinariums, das bisher in der Planskizze nicht vorgesehen war.
Ein vielfältiges Thermalbeckenprogramm und eine umfangreiche Saunalandschaft für die Therme haben ebenso wie die Verbesserung der Lüftungstechnik und die Modernisierung des Bistrobereiches im Salinarium zahlreiche Nennungen erhalten. Beauty-Angebote hingegen seien als nicht so wichtig eingestuft worden, wies Janson hin, machte aber zugleich deutlich, dass die jüngeren Teilnehmer an der Befragung Beauty-Angebote als wichtiger einstufen als ältere. Dies gelte auch für eine zweite Rutsche für das Salinarium, die ebenfalls von jüngeren Teilnehmern als wichtig erachtet worden war, von der Mehrheit der Teilnehmer mit höherem Altersschnitt jedoch als weniger interessant.
Dieter Petry ging sodann auf die Kostenfrage ein. Auch hierzu habe es eine Überprüfung des Kannewischer-Gutachtens gegeben, wies er hin und erläuterte, dass Kannewischer seine Kostenschätzung auf Basis des Bauvolumens durchgeführt hatte und dabei 19,7 Millionen Euro netto ermittelt hatte. Die Firma Ar-Tec Plan habe bei ihrer Überprüfung die Planskizze der 4a Architekten als Basis für die Kostenschätzung gewählt und jedes einzelne Gewerk berücksichtigt. Dabei seien rund 21,2 Millionen Euro errechnet worden, also rund 1,5 Millionen Euro mehr als ursprünglich gedacht. Hinzu kämen 1,3 Millionen Euro für die Erneuerung der Technik und 1 Million für die Attraktivierung des bestehenden Bades, insgesamt somit 23,5 Millionen Euro. Das zweite Warmaußenbecken werde nach einer ersten Kostenschätzung mit 470.000 Euro zu Buche schlagen, ein von der Bevölkerung gewünschtes Kaltbecken im Saunabereich mit 370.000 Euro und die ebenfalls in der Bürgerbeteiligung angeregte Panorama-Sauna werde etwa 760.000 Euro kosten. Zusätzlich müsse ein Puffer von 3 Millionen eingerechnet werden, um für eventuelle Baukostensteigerungen gerüstet zu sein. Summa Summarum müsse man mit Kosten in Höhe von 25 bis 28 Millionen Euro rechnen.
„Können wir uns das eigentlich leisten?“ fragte Dr. Peter Kistenmacher, Geschäftsführer der Stadtwerke GmbH, die die Therme bauen und betreiben wird, und beantwortete diese Fragestellung selbst mit einem „Ja“. In den geschätzten Baukosten seien auch die Maßnahmen enthalten, die die Stadtwerke ohnehin im Bereich des bestehenden Salinariums investieren müssten. Natürlich werde „die Luft bei 28 Millionen etwas dünner und der Spielraum nach oben enger“, wies er hin, dass nicht alle Anregungen aufgegriffen werden können. Die Finanzierung erfolge mit den 11,08 Millionen Euro, die das Land der Stadt für eine neue Gesundheitseinrichtung zur Verfügung stellen werde. Weitere 6 Millionen würden die Stadtwerke aufwenden, die restlichen 8 bis 11 Millionen Euro müssten von der Stadt getragen werden.
Laut Berechnung der Gutachter würden sich die Betriebsverluste des Salinariums in Höhe von derzeit 600.000 Euro jährlich künftig halbieren. Um auf der sicheren Seite zu sein, wolle man dennoch weiterhin 600.000 Euro jährlich einkalkulieren, wies er hin. Dies sei viel Geld, im Vergleich zu anderen Bädern stünde das Salinarium damit aber gut da, so Kistenmacher. Der Invest-Anteil der Stadtwerke in Höhe von 6 Millionen müsse als Darlehen aufgenommen werden und ziehe Zinsen in Höhe von rund 60.000 Euro pro Jahr nach sich. Im Bereich der Abschreibungen rechnet Kistenmacher mit 240.000 Euro im Jahr (bei einer Nutzungsdauer von 25 Jahren). Ganz wichtig war ihm der Hinweis, dass die Investition der Stadtwerke keinesfalls Einfluss haben werde auf die Preise für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme.
Der Bürgermeister ging sodann darauf ein, welchen Stellenwert die künftige Therme für das Profil der Gesundheitsstadt Bad Dürkheim besitzen werde. So sei auch in der Bürgerbeteiligung immer wieder deutlich geworden, welch große Rolle „Medical Wellness“ heutzutage spiele und wie wichtig es sei, Alleinstellungsmerkmale für die neue Therme zu schaffen. In einzelnen Veranstaltungen der Bürgerbeteiligung sei gar der Begriff „die Bad Dürkheimer Heilmittel Wasser, Salz und Wein“ geprägt worden, die eine Rolle in der neuen Therme spielen sollten. Auch architektonisch müsse ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen werden, damit die Besucher ihren Aufenthalt in der Therme als besonders in Erinnerung behalten.
Nach Aussprache durch die Fraktionen kam es sodann zur Abstimmung. Christoph Glogger zeigte sich anschließend erleichtert: „Zu Jahresbeginn habe ich gezweifelt, ob wir das in dem knappen Zeitrahmen schaffen können. Wir haben es geschafft, wir haben die Fragen öffentlich diskutiert und können das Projekt nun auf dieser breiten Basis auf den Weg bringen!“

Jetzt geht die Arbeit richtig los!
„Wenn man soviel Aufwand betreibt, ein so großes Projekt voranzubringen, dann ist es richtig, nicht nur einen solchen Beschluss zu fassen, sondern auch darauf zurückzublicken, wie dieser Beschluss entstanden ist!“ Mit diesen Worten begrüßte der Bürgermeister die Bürgerinnen und Bürger bei der anschließenden Abschlussveranstaltung des Beteiligungsverfahrens zum Bau einer Therme als Erweiterung des Salinariums. Sein Dank galt der Firma Firu mbH, die den Prozess begleitet hatte, ebenso wie den Stadträten und den städtischen Gremien, für die es ein Experiment gewesen sei, sich dem umfangreichen Diskussionsprozess auszusetzen. Er dankte den Experten, die beim Runden Tisch wertvolle Hinweise beigesteuert hatten und nicht zuletzt galt sein Dank all jenen Menschen, die sich die Zeit für die Veranstaltungen genommen und ihre Meinung und ihre Ideen mitgeteilt hatten.
„Heute ist die Abschlussveranstaltung des Beteiligungsprozesses, aber baulich gesehen geht die Arbeit jetzt erst los“, so der Bürgermeister. Parallel zur europaweiten Ausschreibung des Architekten müsse zunächst ein Betriebskonzept erarbeitet werden, „um dem beauftragten Planer genau sagen zu können, was wir wollen“. Vor Mitte 2017 werde kein diskussionsfähiger Entwurf auf dem Tisch liegen, aber er hoffe darauf, Mitte 2018 mit dem Bau beginnen zu können, so Gloggers Ausblick, der mit der vorsichtigen Prognose schloss, dass die neue Therme im Jahr 2020 in Betrieb genommen werden kann.
Der Rückblick auf den Beteiligungsprozess war eigens auf Tafeln in Form einer Ausstellung zusammengeführt worden. Ein Teil dieser Ausstellung kann weiterhin in der Tourist Information in der Kurgartenstraße 14 angeschaut werden.
Weitere Infos zum Beteiligungsverfahren, unter anderem die Ergebnisse der Bürgerbefragung, gibt es auf der Internetseite www.salinarium2020.de.
Das Ergebnisprotokoll der Sitzung mit dem vollständigen Wortlaut des Beschlusses wird im Amtsblatt und im Bürgerinfoportal (zu erreichen über die Internetseite www.bad-duerkheim.de/html) veröffentlicht.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Fahren ohne Fahrerlaubnis

Nichts dazu gelernt hat ein 62-jähriger Mann, der bereits am 08.12.15 in Bad Dürkheim als Fahrer eines Peugeot von einer Funkstreifenbesatzung kontrolliert und beanzeigt wurde, da sich bei der Kontrolle herausgestellt hatte, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Am 12.07.16, gegen 14:05 Uhr, wurde er abermals als Führer des Peugeot in der Frohnhofallee bemerkt, als er an der Funkstreifenbesatzung vorbeifuhr. Bei der anschließenden Kontrolle konnte er keinen Führerschein vorweisen. Eine Nachfrage bei der Führerscheinstelle ergab, dass der 62-Jährige immer noch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Ihn erwartet nun abermals eine Strafanzeige.

Mittwoch, 29. Juni 2016

Internationales Jugendcamp in Possenhofen

Noch wenige Plätze frei
Der Kreisjugendring im Landkreis Bad Dürkheim lädt wieder Jugendliche ein zum 9. Internationalen Jugendlager in Possenhofen im Landkreis Starnberg vom 5. August bis 12. August 2016. Die übrigen Teilnehmer kommen aus Taiwan, Polen, Ungarn, Italien, Frankreich, England und den Landkreisen Regen und Starnberg. Das Camp steht unter dem Motto „One World for All!“ Es stehen wieder persönliche, sportliche und vor allem kulturelle Begegnungen im Vordergrund. Die Jugendlichen sollten zwischen 16 und 20 Jahren alt sein. Die ganze Veranstaltung kostet 280 Euro. Bei Anmeldung sind 80 Euro zu zahlen. Anmeldung bei Werner Wissmann, Fontanestr. 6, 67251 Freinsheim, Tel.: 06353/936790 oder E-Mail: we-wissmann@t-online.de. Es sind noch wenige Plätze frei, um baldige Anmeldung wird gebeten

Freitag, 24. Juni 2016

Stadtmuseum geschlossen

Das Stadtmuseum im Kulturzentrum Haus Catoir in Bad Dürkheim bleibt wegen des derzeit laufenden Umbaus in der Zeit von Montag, 27. Juni bis einschließlich Samstag 9. Juli geschlossen.
Am Sonntag, 10. Juli findet um 17 Uhr im Dürkheimer Haus die Feier zur Eröffnung der neuen Museumsräume statt, im Anschluss daran kann das Museum besichtigt werden. Ab Dienstag, 12. Juli ist das Museum wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten dienstags bis sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Dienstag, 21. Juni 2016

Schwerer Unfall auf der B 271

Ein 50-jähriger Fahrer eines BMW befuhr am 20.06.16, gegen 14:07 Uhr, die B 271 von Wachenheim kommend in Richtung Bad Dürkheim - Industriegebiet Bruch. Eine 76-jährige Frau befuhr die B 271 mit einem Fiat in Richtung Wachenheim. Ca. 500 m vor der Abfahrt zur "Mannheimer Straße" scherte der 50-Jährige aus bisher ungeklärten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn aus und kollidierte mit der entgegenkommenden Pkw-Fahrerin. Beide Verkehrsunfallbeteiligte erlitten bei dem Unfall schwere, glücklicherweise jedoch nicht lebensgefährliche Verletzungen. Sie wurden in Krankenhäuser in Ludwigshafen und Neustadt eingeliefert. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Schaden wird auf ca. 30.000,- Euro geschätzt. Die B 271 war bis gegen 15.20 Uhr total für den Verkehr gesperrt

Montag, 20. Juni 2016

Schwer verletzter Fahrradfahrer

Am Sonntag, 19.06.2016 gegen 17:30 Uhr befuhr ein 49-jähriger Mann mit seinem Mountainbike (E-Bike) die K31 vermutlich aus Richtung Höningen, Lindemannsruhe kommend in Fahrtrichtung Leistadt. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Mann bergab fahrend zu Fall und wurde durch andere Verkehrsteilnehmer schwerverletzt auf der Fahrbahn aufgefunden. Der Mann wurde erstversorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Er trug einen Fahrradhelm und Fahrradbekleidung. Zeugen, welche den Mann beim Fahren oder gar den Unfall sahen, werden gebeten, sich mit der Polizei Bad Dürkheim, Telefonnummer 06322/9630 oder per Email pibadduerkheim@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.

Donnerstag, 9. Juni 2016

Anmeldung zur Schulbuchausleihe bis 24.06.2016 möglich

Wie bereits bekannt gegeben, endet die Anmeldefrist zur entgeltlichen Schulbuchausleihe am 24.06.2016. Nach diesem Stichtag können keine Bestellungen mehr angenommen werden.
Der für die Registrierung notwendige Freischaltcode wurde bereits über die Schulen an die Schülerinnen und Schüler verteilt. Sollte der Freischaltcode nicht vorliegen, sollte man sich umgehend bei der Kreisverwaltung (Tel: 06322/961-2309) melden.
Da nicht jeder Haushalt über einen Internetanschluss verfügt, wurde wie auch im letzten Jahr, eine Servicestelle im Anmeldezeitraum in der Kreisverwaltung eingerichtet, die bei der Anmeldung im Internetportal unterstützt.
Die Servicestelle befindet sich in der Kreisverwaltung Bad Dürkheim im 3. Stock in den Räumen A 304 bis A307.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 08:30 bis 12:00 Uhr
Montag Nachmittag: 14:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag Nachmittag: 14:00 bis 18:00 Uhr

Für die Anmeldung muss der Elternbrief (Freischaltcode) und die Kontokarte mitgebracht werden. (Hinweis: IBAN-Nummer und BIC-Code werden zur Registrierung benötigt!) Ansonsten ist eine Anmeldung nicht möglich.

Bei erfolgreicher Anmeldung werden die entsprechenden Schulbücher dem Kind zu Schuljahresbeginn vor Ort in der Schule ausgehändigt.
Weitere Informationen rund ums Thema Schulbuchausleihe unter www.LMF-online.rlp.de.

Dienstag, 7. Juni 2016

Bei Gefahr sofort über Handy informiert

Warnservice KATWARN für Katastrophenschutz eingeführt
Eine kleine Nachricht auf dem Smartphone und schon weiß man Bescheid: Der Kreis Bad Dürkheim sendet ab sofort Warnungen im Gefahren- und Katastrophenfall direkt auf die Mobiltelefone der betroffenen Menschen. Das kostenfreie Warnsystem KATWARN versorgt Bürgerinnen und Bürger ergänzend zu etwa Meldungen im Rundfunk mit Informationen und Verhaltenshinweisen, die lebenswichtig sein können. Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld hat heute gemeinsam mit Vertretern des Fraunhofer-Instituts FOKUS und der Versicherungskammer Bayern (VKB) im Kreishaus den offiziellen Startschuss für KATWARN gegeben.
Ob Großbrand, Chemieunfall oder Starkregen – um Schlimmeres zu verhindern heißt es in einer Gefahrenlage schnell zu reagieren. Das Warn- und Informationssystem KATWARN ist dafür ein Hilfsmittel: Die kostenlose Smartphone-App für iPhone, Android und Windows Phone bietet behördliche Warnungen ortsbezogen, das heißt zum aktuellen Standort des Nutzers oder zu weiteren frei wählbaren Gebieten. Dafür müssen nur die sogenannte Schutzengelfunktion aktiviert oder die Gebiete auf einer Karte im Display ausgewählt werden. Alternativ wird KATWARN auch per SMS und E-Mail für ein Postleitzahlgebiet angeboten. Ein Warnhinweis kann zum Beispiel lauten: Großbrand – Warnung des Kreises Bad Dürkheim, gültig ab sofort, Fenster und Türen schließen. Nur Menschen, die sich dann in diesem Gebiet aufhalten oder diesen Bereich zuvor angegeben haben, werden gewarnt.
„Die Sicherheit der Menschen in unserem Landkreis liegt uns am Herzen. Im Katastrophenfall ist es wichtig, schnell informiert zu sein – heute geht das kaum schneller als über das Handy, das wir inzwischen fast alle ständig bei uns tragen. KATWARN ist die ideale und zeitgemäße Lösung“, sagte Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld.
Bereits seit März 2011 ist KATWARN auf kommunaler Ebene an verschiedenen Orten in Deutschland im Betrieb. Die technische Plattform stellen die öffentlichen Versicherer, darunter die Versicherungskammer Bayern (VKB), als Beitrag für das Gemeinwohl zur Verfügung. Dr. Herbert Hofmann von der Versicherungskammer Bayern (VKB): „Als regional verwurzeltes Unternehmen sehen wir unser Engagement als Teil unserer Verantwortung für die Menschen in unserem Geschäftsgebiet. Mit KATWARN helfen wir, drohende Gefahren, Schäden und möglicherweise auch Leid zu reduzieren.“
Zusätzlich zu den Warnungen auf kommunaler Ebene empfangen die Nutzerinnen und Nutzer von KATWARN bereits seit 2012 deutschlandweit auch die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Darüber hinaus setzen auch außerhalb von Rheinland-Pfalz immer mehr Landkreise und Städte in ganz Deutschland auf KATWARN, darunter die Großstädte Berlin, Hamburg und München und auch das Bundesland Rheinland-Pfalz auf Landesebene. Entwickelt wurde das System vom renommierten Fraunhofer-Institut FOKUS in Berlin. „KATWARN trägt dazu bei, das Leben der Menschen sicherer zu machen, indem es städtische Infrastrukturen vernetzt. Unser Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern mit neuen Technologien einen spürbaren Nutzen zu verschaffen.“, so Ortwin Neuschwander vom Fraunhofer FOKUS.
Weitere Informationen: www.katwarn.de

Anmeldung
Die KATWARN App steht kostenlos für iPhone, Android und Windows Phone in den jeweiligen App-Stores zur Verfügung.
Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktonalität auch per SMS/E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleizahl. SMS an Servicenummer 0163/755 88 42: „KATWARN 12345 mustermann@mail.de“ (für Postleizahl 12345 und optional E-Mail).

Donnerstag, 4. Februar 2016

Schulbuchausleihe

Auch dieses Jahr können Schülerinnen und Schüler, die ab dem kommenden Schuljahr die Klassen 5 bis 13 einer allgemeinbildenden Schule oder die Berufsbildenden Schulen besuchen, wieder freiwillig an der entgeltlichen, sowie bei Erfüllung der Voraussetzungen, an der unentgeltlichen Schulbuchausleihe teilnehmen.
Die Anträge auf Lernmittelfreiheit wurden bereits Mitte Januar über die Schulen an alle Schülerinnen und Schüler verteilt. Abgabefrist ist der 15. März 2016. Die Anträge können sowohl in der Schule als auch bei der Kreisverwaltung Bad Dürkheim abgegeben werden.
Wer keinen Antrag erhalten hat, wird gebeten, sich direkt an die Schule zu wenden, die das Kind besucht. Alternativ kann der Antrag auch unter dem Link
http://lmf-online.rlp.de/service/publikationen/broschueren-und-merkblaet...
ausgedruckt werden.
Die Anmeldung zur entgeltlichen Schulbuchausleihe erfolgt dieses Jahr im Zeitraum vom 2. Juni bis 24. Juni. Die entsprechenden Freischaltcodes werden rechtzeitig über die Schulen verteilt.