Tagesmeldungen

Montag, 17. Juli 2017

Person springt in Mainz aus fahrendem Zug - schwerverletzt

Heute Vormittag, gegen 11.20 Uhr sprang ein Mann aus einem fahrenden Zug in Höhe der Weisenauer Straße in Mainz und verletzte sich dabei schwer. Der Intercity 2218 fuhr von Mannheim nach Mainz. Der 30-jährige Mann öffnete die Notverriegelung des Schnellzuges, sprang heraus und wurde vom Zug erfasst. Er erlitt sehr schwere Verletzungen an beiden Beinen und Rippenbrüche. Zur Rettung der Person war eine Drehleiter der Berufsfeuerwehr Mainz erforderlich, was eine Sperrung der Weisenauer Straße im Verlauf des Einsatzes zur Folge hatte. Rettungskräfte brachten den Gelsenkirchener in ein Krankenhaus nach Mainz. Warum der Mann aus dem fahrenden Zug sprang, ist bislang unklar. Es kam zu erheblichen Beeinträchtigungen im Zugverkehr der Deutschen Bahn.

Montag, 17. Juli 2017

Zum Brand in der Klosterschänke der Klosterruine Limburg

Die am Brandort aufgefundene Leiche wurde heute obduziert. Es handelt sich im einen männlichen Leichnam. Todesursächlich war eine Kohlenmonoxyd-Vergiftung bei Brandausbruch. Soweit feststellbar liegen keine Hinweise auf Gewaltanwendung Dritter oder einen Suizid vor. Das Ergebnis der DNA-Untersuchung steht noch aus, so dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Identität des Toten nicht zweifelsfrei feststeht. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an.

Freitag, 14. Juli 2017

Bedrohung von Ärzten und Polizisten in Ludwigshafen

   Heute (14.7.2017) um 7.30 Uhr erreichte die Polizei einen Hinweis, dass ein Unbekannter Ärzte und Polizisten im Stadtgebiet Ludwigshafen töten wolle. Diese Drohung hatte er an der Bushaltestelle Hallbergstraße in der Mundenheimer Straße einer Passantin gegenüber ausgesprochen. Anschließend stieg er in den Bus der Linie 74 in Richtung Marienkrankenhaus. Die Zeugin erkannte am Körper des Unbekannten ein kleines Kästchen und Drähte ähnlich eines Langzeit-EKGs. Die Polizei hat alle relevanten Einrichtungen und Arztpraxen an der gesamten Linie 74 mit negativem Ergebnis überprüft.

Einzelne Überprüfungen sowie Fahndungsmaßnahmen dauern derzeit noch an.

Freitag, 14. Juli 2017

Toter nach Brand in Klosterschänke

Nach Angaben der Polizei ist bei dem Brand in der Gaststätte an der Klosterruine Limburg ein Mann ums Leben gekommen.

Freitag, 14. Juli 2017

Turmrutsche im Wild- und Wanderpark wieder frei

Die Turmrutsche im Wild- und Wanderpark kann wieder genutzt werden. Nachdem die Turmzone im Spätjahr 2016 wegen sanierungsbedürftiger Schäden gesperrt werden musste, konnte die 10 Meter hohe generalsanierte Turmrutsche am gestrigen Mittwoch wieder geöffnet werden. Die Bauarbeiten dauerten zwei Monate.

Die Kosten für das Sanierungsprojekt betrugen rund 33.000,00 Euro und werden vom Landkreis Südliche Weinstraße getragen.

"Unser bei Familien und Kindern sehr beliebter Wild- und Wanderpark in Silz ist durch den schönen Spielplatz, der in dieser Form im Jahr 1998 geschaffen wurde, noch attraktiver. Damals wurde in den Gremien des Kreistags intensiv darüber diskutiert, ob es richtig ist, 120.000,00 DM (!) zu investieren. Als familien- und kinderfreundlicher Landkreis, der ja auch viele Familien und Kinder als Gäste willkommen heißen darf, haben wir uns für diese Investition entschieden und es hat sich gezeigt: das war absolut richtig. Der Spielplatz ist - insbesondere durch die großartige Turmrutsche - ein Renner geworden.

Diese tolle Rutsche war damals fast noch ein Alleinstellungsmerkmal. Mittlerweile gibt es viele große Spielplätze im Landkreis mit herausfordernden interessanten Attraktionen - man denke nur an die beiden "Alla Hopp"-Anlagen in Edenkoben und Ilbesheim. Insofern ist die "Konkurrenz" durchaus größer geworden und wir müssen uns immer wieder bemühen, den Wild- und Wanderpark mit seinem Spielplatz auf der Höhe der Zeit zu halten.

Im Herbst 2016 wurden Schäden an der Turmrutsche offenkundig, weshalb sie gesperrt werden musste. Der Landkreis als Träger des Wild- und Wanderparks hat sich für eine umfassende Sanierung entschieden und in die Erneuerung ca. 33.000,00 Euro investiert.  Die Generalsanierung ist jetzt erfolgreich abgeschlossen, die Turmrutsche wieder nutzbar. Das wird vor allem die Kinder freuen, sicher auch ihre Eltern, Großeltern und Familien", erläuterte Landrätin Theresia Riedmaier bei der Übergabe im Beisein von Mitgliedern des Beirats des Wild- und Wanderparks und der Geschäftsführer, Marianne Geppert und Michael Müller.

Ihr Dank galt Peter Forger und dem Bauamt der Kreisverwaltung für die reibungslose Abwicklung dieser Sanierungsmaßnahme.

Der Wild- und Wanderpark lockt jährlich rund 80.000 Gäste zum Besuch. Die Kinder wird die Wiedereröffnung freuen, ist die Turmrutsche im Wild- und Wanderpark doch eine sehr begehrte Attraktion für die kleinen Gäste auf diesem beliebten Spielplatz.

Freitag, 14. Juli 2017

Klosterschänke an der Klosterruine Limburg niedergebrannt

Kurz nach Mitternacht des 14.07.17 teilten Anwohner der Polizei mit, dass sie im Bereich der Klosterruine Limburg einen Feuerschein bemerkt hätten. Durch die Funkstreifenbesatzung wurde festgestellt, dass der Dachstuhl der Gaststätte in Vollbrand stand. Der Brand wurde bis in die frühen Morgenstunden durch die Feuerwehr Bad Dürkheim und weitere Wehren bekämpft. Inwieweit durch den Brand Personen verletzt wurden, steht noch nicht fest. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei in Neustadt übernommen.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Bildungsfreistellung „Handwerk Humor“

Weiterbildung für soziale Berufsfelder an der Kreisvolkshochschule – Anmeldung bis 14. August

Therapeutischer Humor steigert das Wohlbefinden, die Lebensfreude und Gesundheit. Die Weiterbildung der Kreisvolkshochschule (Kvhs) Bad Dürkheim vermittelt Menschen in pflegenden, heilenden und helfenden Berufsfeldern fundiertes Wissen für die Anwendung von Humor. Sie lernen Humor als Ressource kennen und erhalten Impulse, wie sie ihn in ihrer Tätigkeit kreativ einsetzen können, zum Beispiel durch Humorinterventionen und den Einsatz von Humorinstrumenten. Wesentlicher Bestandteil ist die Entwicklung von Humor als innerer Haltung und die Verbindung von Humor und Gefühl. Darüber hinaus werden humorvolle Gestaltungsmöglichkeiten auf der Beziehungsebene von Patient und Betreuer vermittelt.

Das Seminar findet von Montag, 9. Oktober bis Freitag, 13. Oktober von 9 bis 16 Uhr in den Räumen der Kvhs-Geschäftsstelle in Bad Dürkheim statt und kostet 500 Euro.

Für dieses Seminar kann Bildungsfreistellung in Anspruch genommen werden. Es ist aber auch privat buchbar. Anmeldeschluss ist der 14. August.

Anmeldung und weitere Infos unter 06322/961-2403 oder www.kvhs-duew.de

Dienstag, 11. Juli 2017

Mit PKW auf Mutter und Kind zugefahren

Laut Mitteilung eines 30-jährigen Ludwigshafeners kam es am 10.07.2017, gegen 17:00 Uhr, in der Eberstraße zu einer Gefährdung seiner 30-jährigen Ehefrau und seines knapp zwei Jahre alten Sohnes. Der Mann meldete dies gegen 19:30 Uhr bei der Polizei, nachdem er von seiner Frau davon erfahren hatte. Die eingeleiteten Ermittlungen ergaben, dass der zunächst unbekannte Autofahrer auf die auf der Straße laufende Frau und ihren Sohn unvermittelt zugefahren sein und dabei noch beschleunigt haben soll.

Der Mutter sei es erst im letzten Moment gelungen, ihr Kind zur Seite zu ziehen, wobei der Wagen den Jungen nur knapp verfehlt haben soll.

Anschließend befuhr der Fahrer eine angrenzende Garage. Auf sein Verhalten angesprochen soll der Mann der 30-Jährigen sinngemäß entgegnet haben, dass sie auf dem Gehweg zu laufen habe. Im Nachgang konnte ein 71-jähriger Ludwigshafener als Fahrer ermittelt werden.

Gegen ihn wird wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Die Ermittlungen zum Tathergang dauern an.

   Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2  unter der Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail an piludwigshafen2@polizei.rlp.de zu melden.

Dienstag, 11. Juli 2017

Polizei warnt vor ausgelegten Giftködern

Am vergangenen Samstag, dem 08.07.2017, vergiftete sich ein Hund an einem Giftköder, welcher entlang des Hainbachs in Essingen ausgelegt war. Der vergiftete Hund kam in eine Tierklinik, wo er tierärztlich versorgt werden konnte. Es geht dem Tier wieder besser. Die Hundebesitzerin erstattete eine Strafanzeige.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.  Sofern Passanten Beobachtungen machen konnten werden diese gebeten, sich bei der Kriminalinspektion Landau unter 06341 - 2870 oder kilandau@polizei.rlp.de zu melden.

   Die Kriminalpolizei Landau rät Hundebesitzern dazu, ihre Hunde generell an der Leine zu lassen oder sie beim Spazierengehen im Auge zu behalten und zu beobachten. Nur so kann frühzeitig eingegriffen und verhindert werden, dass Hunde Giftköder fressen oder mit ausgebrachtem Dünger oder Giften aus dem landwirtschaftlichen Bereich in Berührung kommen.

Dienstag, 11. Juli 2017

Balkon abgebrochen, zwei verletzte Personen

Um 18.04 Uhr teilten Anwohner über Notruf 110 mit, dass in der Heidelberger Straße 22 in Nußloch 3 Balkone abgebrochen und zwei Personen in die Tiefe gestürzt seien. Vor Ort wurde festgestellt, dass an einem 12-Parteien-Mehrfamilienhaus im 2. OG ein Balkon abgebrochen war und die Balkone im Erdgeschoß und im 1. OG mit abriss. Zur Unglückszeit hielt sich ein 33-jähriger mit seinem 2 Jahre alten Sohn auf dem Balkon auf und wurde aus ca. 6 m Höhe mit in die Tiefe gerissen. Beide Verletzte wurden geborgen und in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Vater erlitt eine leichte Kopfverletzung und sein Sohn offensichtlich nur einige Kratzer. Beide bleiben zur Beobachtung über Nacht im Krankenhaus.

Das Gebäude wurde vorsorglich evakuiert. Kurz vor 21.00 Uhr gaben die verständigten Statiker Entwarnung und die Bewohner durften wieder in ihre Wohnungen. Das Betreten der Balkone wurde ihnen und den Bewohnern des baugleichen Nachbarhauses vorsorglich untersagt. Die Höhe des Sachschadens und die Ursache des Balkonabbruchs sind zur Zeit noch nicht bekannt. Im Einsatz befanden sich neben den Rettungsdiensten und dem THW die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden Nußloch, Sandhausen, Leimen, St. Ilgen, Walldorf und St. Leon-Rot. Die Aufräumarbeiten waren gegen 21.40 Uhr beendet.