Tagesmeldungen

Dienstag, 11. Juli 2017

Mit PKW auf Mutter und Kind zugefahren

Laut Mitteilung eines 30-jährigen Ludwigshafeners kam es am 10.07.2017, gegen 17:00 Uhr, in der Eberstraße zu einer Gefährdung seiner 30-jährigen Ehefrau und seines knapp zwei Jahre alten Sohnes. Der Mann meldete dies gegen 19:30 Uhr bei der Polizei, nachdem er von seiner Frau davon erfahren hatte. Die eingeleiteten Ermittlungen ergaben, dass der zunächst unbekannte Autofahrer auf die auf der Straße laufende Frau und ihren Sohn unvermittelt zugefahren sein und dabei noch beschleunigt haben soll.

Der Mutter sei es erst im letzten Moment gelungen, ihr Kind zur Seite zu ziehen, wobei der Wagen den Jungen nur knapp verfehlt haben soll.

Anschließend befuhr der Fahrer eine angrenzende Garage. Auf sein Verhalten angesprochen soll der Mann der 30-Jährigen sinngemäß entgegnet haben, dass sie auf dem Gehweg zu laufen habe. Im Nachgang konnte ein 71-jähriger Ludwigshafener als Fahrer ermittelt werden.

Gegen ihn wird wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Die Ermittlungen zum Tathergang dauern an.

   Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2  unter der Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail an piludwigshafen2@polizei.rlp.de zu melden.

Dienstag, 11. Juli 2017

Polizei warnt vor ausgelegten Giftködern

Am vergangenen Samstag, dem 08.07.2017, vergiftete sich ein Hund an einem Giftköder, welcher entlang des Hainbachs in Essingen ausgelegt war. Der vergiftete Hund kam in eine Tierklinik, wo er tierärztlich versorgt werden konnte. Es geht dem Tier wieder besser. Die Hundebesitzerin erstattete eine Strafanzeige.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.  Sofern Passanten Beobachtungen machen konnten werden diese gebeten, sich bei der Kriminalinspektion Landau unter 06341 - 2870 oder kilandau@polizei.rlp.de zu melden.

   Die Kriminalpolizei Landau rät Hundebesitzern dazu, ihre Hunde generell an der Leine zu lassen oder sie beim Spazierengehen im Auge zu behalten und zu beobachten. Nur so kann frühzeitig eingegriffen und verhindert werden, dass Hunde Giftköder fressen oder mit ausgebrachtem Dünger oder Giften aus dem landwirtschaftlichen Bereich in Berührung kommen.

Dienstag, 11. Juli 2017

Balkon abgebrochen, zwei verletzte Personen

Um 18.04 Uhr teilten Anwohner über Notruf 110 mit, dass in der Heidelberger Straße 22 in Nußloch 3 Balkone abgebrochen und zwei Personen in die Tiefe gestürzt seien. Vor Ort wurde festgestellt, dass an einem 12-Parteien-Mehrfamilienhaus im 2. OG ein Balkon abgebrochen war und die Balkone im Erdgeschoß und im 1. OG mit abriss. Zur Unglückszeit hielt sich ein 33-jähriger mit seinem 2 Jahre alten Sohn auf dem Balkon auf und wurde aus ca. 6 m Höhe mit in die Tiefe gerissen. Beide Verletzte wurden geborgen und in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Vater erlitt eine leichte Kopfverletzung und sein Sohn offensichtlich nur einige Kratzer. Beide bleiben zur Beobachtung über Nacht im Krankenhaus.

Das Gebäude wurde vorsorglich evakuiert. Kurz vor 21.00 Uhr gaben die verständigten Statiker Entwarnung und die Bewohner durften wieder in ihre Wohnungen. Das Betreten der Balkone wurde ihnen und den Bewohnern des baugleichen Nachbarhauses vorsorglich untersagt. Die Höhe des Sachschadens und die Ursache des Balkonabbruchs sind zur Zeit noch nicht bekannt. Im Einsatz befanden sich neben den Rettungsdiensten und dem THW die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden Nußloch, Sandhausen, Leimen, St. Ilgen, Walldorf und St. Leon-Rot. Die Aufräumarbeiten waren gegen 21.40 Uhr beendet.

Montag, 10. Juli 2017

Unwetter zieht über das Leiningerland

Relativ glimpflich verlief das Unwetter am Sonntagabend zwischen 21:30 Uhr und 23:00 Uhr im Bereich der Polizeiinspektion Grünstadt. Zwei Hausbesitzer in Carlsberg und Kindenheim riefen die Feuerwehr zu Hilfe, da in ihre Keller Wasser eindrang. Die Wehren der Gemeinden Ebertsheim und Kerzenheim rückten zu einem umgestürzten Baum aus, der die L 452 teilweise blockierte.

Mit Motorsägen wurde der Baum zerkleinert und zur Seite geräumt. Von der Fassade eines Gebäudes in Neuoffstein lösten sich zwei 4-5 m² große Plastikpaneele und fielen auf die Straße. Glücklicherweise war die Fahrbahn zu diesem Zeitpunkt frei, so dass es nicht zu einem Schaden im Verkehrsraum kam. Die beiden Paneele konnten durch die Streife der Polizei Grünstadt zur Seite geräumt werden.

Freitag, 7. Juli 2017

Sitzgelegenheit gestohlen

Fassungslosigkeit, Frust und Unverständnis bei den Organisatoren der Fackelwanderung vom Januar 2017. Die mit viel Aufwand hergestellte Sitzgelegenheit wurde von bisher Unbekannten zum Teil demontiert und abgefahren. Das hat die Ortsverwaltung Duttweiler mitgeteilt. Wieder einmal wurde von skrupellosen Mitmenschen das ehrenamtliche Engagement zum Eigennutz zunichte gemacht.

Die Täter wollten offenbar die komplette Bank stehlen, scheiterten dann aber an der massiven Verankerung. Die Sitzfläche mit Rückenlehne konnte dagegen wohl relativ einfach abmontiert werden. Die massive Bank ist sehr schwer, so dass die Demontage nicht von einer einzelnen Person durchgeführt werden konnte, der Abtransport konnte nur mittels Hänger oder Lieferwagen geschehen.

Der genaue Tatzeitpunkt konnte bisher noch nicht festgestellt werden, vermutlich war es über das vergangene Wochenende. Wer Hinweise auf den Verbleib der Bank oder andere Hinweise in diesem Zusammenhang geben kann wird gebeten, sich mit dem Ortsvorsteher (06327/97070 oder ov@duttweiler.de) oder der Polizei in Verbindung zu setzen.

Der Ortsvorsteher hat eine Belohnung von 100 Euro ausgesetzt, wenn die Täter aufgrund der Hinweise ermittelt werden können.

Zerstörte Bank

Freitag, 7. Juli 2017

Knallharter Deal: Umzug mit Freunden verpflichtet zu Party, Essen und Gegenleistung

Eine Studie von umzugsauktion.de zeigt: Die meisten Deutschen organisieren ihren Umzug privat (80 Prozent), häufig um Geld zu sparen (49 Prozent). Aber auch private Umzugshilfe ist nicht umsonst / Am häufigsten entlohnen Deutsche ihre Freunde mit Verpflegung (76 Prozent), einer Einladung zum Essen (39 Prozent) oder einer Party nach dem Umzug (37 Prozent)

Freunde statt Möbelspediteur, weil´s billiger ist - so denkt fast jeder zweite Deutsche (49 Prozent), wie eine Studie von umzugsauktion.de zeigt. Umsonst ist ein Umzug mit Freunden aber noch lange nicht. Neben Pizza und Bier kostet er auch viel Arbeit und Freizeit. Denn wer Freunde um Hilfe beim Umzug bittet, geht gleichzeitig einen Deal ein: Umzugshilfe gegen Umzugshilfe, Stockwerk gegen Stockwerk, Karton gegen Karton. Im Schnitt trommeln Deutsche 5 Freunde für ihren Umzug zusammen - das sind im Schnitt aber auch 5 Umzüge, bei denen man in Zukunft selbst mit anpacken muss.

Umzug mit Freunden: 76 Prozent bedanken sich mit Essen
Wenn Freunde am Samstag Kisten schleppen, ist das nicht selbstverständlich. Sie schenken einen wertvollen Teil ihrer freien Zeit. Den meisten Deutschen ist das durchaus bewusst und sie bedanken sich mit unterschiedlichen Gesten und Geschenken bei ihren Helfern. 76 Prozent halten ihre Umzugshelfer während des Umzugs mit Essen und Getränken bei Laune. 39 Prozent laden sie zum Essen ein, 37 Prozent schmeißen eine große Party, wenn der Umzug vorüber ist.

Freunde oder Spediteur: Eine Gewissensfrage
Ab einem bestimmten Alter und Einkommen ist es auch eine Frage des Gewissens, ob man seine Freunde für den eigenen Umzug einspannt oder ein Umzugsunternehmen damit beauftragt. Denn jenseits der 30 haben die meisten Freunde viele Möbel und wenig Freizeit. Davon abgesehen haften Freunde in der Regel auch nicht für Schäden beim Umzug.

Für die von umzugsauktion.de beauftragte repräsentative Studie "Umzug 2017" wurden im Februar 2017 deutschlandweit 1.004 Personen (Online-Nutzer) ab 18 Jahren befragt. Durchgeführt wurde die Studie von der Immowelt AG, die seit 2010 Mitglied im Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher e.V. (BVM) ist.

Quelle: umzugsauktion.de

Freitag, 7. Juli 2017

In der Speyerdorfer Straße in Neustadt droht Fahrbahneinbruch

Die Speyerdorfer Straße ist vor dem „Noichl Kreisel“ (Kreisel am Asia Palast) ab heute, 7. Juli, in Richtung Osten voll gesperrt. Grund ist eine Unterspülung in diesem Bereich, so dass bei schweren Fahrzeugen ein Fahrbahneinbruch droht.

Das heißt, man kann weder in die Nachtweide noch in die Louis-Escande-Straße weiterfahren. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Die Arbeiten werden voraussichtlich mindestens eine Woche dauern.

Freitag, 7. Juli 2017

Auch im Urlaub nicht betrunken aufs Fahrrad steigen - drastische Strafen drohen

Urlauber, die im Ausland mit dem Fahrrad unterwegs sind, sollten die Vorschriften des jeweiligen Landes kennen. Die Promillegrenzen sind unterschiedlich und die Bußgelder teilweise sehr hoch. Der ADAC hat sie zusammengestellt.

In den meisten Ländern gelten 0,5 Promille, etwa in Belgien, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, der Schweiz und den Niederlanden.

In Österreich liegt die Promillegrenze bei 0,8 - wer mit noch mehr Alkohol im Blut erwischt wird, muss mit drastischen Geldstrafen ab 800 Euro rechnen. Auch in Polen ist Vorsicht geboten: Dort sind sogar Haftstrafen möglich. In Tschechien liegt die Grenze bei 0,0 Promille, die Höhe des Bußgelds beginnt bei 380 Euro.

Keine Promillegrenze gibt es in Skandinavien, Großbritannien und Irland. Dort ist allerdings das Radfahren verboten, wenn man alkoholbedingt nicht mehr in der Lage ist, sicher zu fahren. Bei einer Kontrolle oder auffälligem Fahrverhalten können in Großbritannien Bußgelder bis 2.900 Euro verhängt werden. In Skandinavien richten sich die Bußgelder nach dem Einkommen.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Mann tot aus dem Rhein geborgen

Am 06.07.2017, um 07:42 Uhr, haben Angler die Polizeiinspektion Speyer über eine leblose, im Hafenbecken im Bereich der Rudergesellschaft Speyer, im Wasser treibende Person informiert.

Nach Bergung durch die Feuerwehr konnte der hinzugezogene Notarzt nur noch den Tod des 41-jährigen Mannes aus Bellheim feststellen.

Hinweise auf eine Fremdeinwirkung ergaben sich zunächst nicht. Die Leiche des Mannes wurde sichergestellt und in ein Bestattungsinstitut verbracht. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal hat die Obduktion der Leiche angeordnet.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Erneut Weidezaun aufgeschnitten

Wie jetzt bekannt wurde, schnitt ein bislang unbekannter Täter nun zum dritten Mal den Weidezaun eines Geheges im Bereich der Straße Im Gässel auf, in welchem drei Lama eingepfercht sind.  Dadurch gelangten die Tiere ins Freie. Täterhinweise bitte an die PI Bad Bergzabern, Tel. 06343-9334-0.