Tagesmeldungen

Montag, 11. Februar 2019

Mixtur aus Betäubungsmittel und Spülmaschinentabs - Jugendliche dreht durch

Eine 15-jährige Jugendliche mußte am Freitagabend in ein Krankenhaus eingeliefert werden, da sie stark halluzinierte und Angstzustände hatte. Vorausgegangen war der Konsum von verschiedenen Betäubungsmitteln und scheinbar Teilen eines Spülmaschinentabs. Die Jugendliche befand sich bei ihren 18- und 20-jährigen Freunden in Neustadt. Die Polizei konnte in der Wohnung

Betäubungsmittel(Cannabis) sicherstellen. Strafanzeigen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet.

Montag, 11. Februar 2019

Bürgerforum Wohnungseinbruchdiebstahl

Die Verbandsgemeindeverwaltung Rheinauen, die Ortsgemeinde Altrip sowie die Polizeiinspektion Schifferstadt laden für Dienstag, 26.02.2019, 19.00 Uhr, zu einem Bürgerforum zum Thema Wohnungseinbruchsdiebstahl in das Regino- Zentrum in Altrip ein.

Hierbei sollen interessierte Bürgerinnen und Bürger über die aktuelle Kriminalitätslage hinsichtlich des Einbruchs in Wohnungen und Häuser informiert werden. Weiterhin werden in einem Fachvortrag Möglichkeiten aufgezeigt, das Eigenheim besser vor solchen Delikten zu schützen. Im Anschluss an die Vorträge besteht für alle Besucher Gelegenheit zum Austausch mit Polizei und Kommune, sowie zur Erörterung erster individueller Fragen mit Polizisten zum Schwerpunktthema Wohnungseinbruch oder anderen aktuellen Belangen.

Die Teilnahme am Bürgerforum ist kostenlos und nicht auf Einwohner der Gemeinde beschränkt. Rückfragen im Vorfeld richten Sie bitte unter Tel. 06235/4950 oder per E-Mail an pischifferstadt@polizei.rlp.de an die Polizeiinspektion Schifferstadt.

Montag, 11. Februar 2019

Illegale Personenbeförderung quer durch Europa

Zusammengepfercht mit neun Personen und einer Vielzahl an Gepäck- und Paketstücken finden illegale Personen- und Gütertransporte unter anderem auf der Transitstrecke Südosteuropa ins Vereinigte Königreich statt. Diesem Problem haben die Beamten der Polizeiautobahnstation Ruchheim bereits seit längerer Zeit den Kampf angesagt. Schon in der Vergangenheit wurden auf der BAB6 und der BAB61 Sprinter und überladene Busse aus dem Verkehr gezogen und einer Verkehrskontrolle zugeführt. Auch bei einer Kontrolle am Freitag, den 08.02.2019 wurde gegen 17:00 Uhr auf dem Gelände der Tank- und Rastanlage Pfalz, an der BAB6 in Fahrtrichtung Kaiserslautern ein moldawisches Fahrzeuggespann festgestellt, welches über keine Genehmigung für die gewerbliche, grenzüberschreitenden Personen- und Güterbeförderung verfügte. Hierdurch lag der illegale Transport vor. Auch der erforderliche Fahrtenschreiber, um die Lenk- und Ruhezeiten aufzuzeichnen, war nicht im Fahrzeug verbaut. Nachweise über die Fahreraktivitäten fehlten komplett. Mit dem betreffenden Fahrzeuggespann ging es für die Fahrgäste nicht mehr weiter. Gegen die drei Fahrer und die Unternehmerin wurden umfangreiche Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt für das Fahrzeug wurde bis zur vollständigen Zahlung der Sicherheitsleistungen von insgesamt 16.000 Euro untersagt.

Auch im Nachgang an diese Kontrolle kamen die Beamten aus dem Staunen nicht heraus. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungsarbeit stießen die Beamten auf ein Video, welches eindrucksvoll vor Augen führt, warum diese Kontrollen notwendig sind. In einem zur durchgeführten Kontrolle vergleichbaren Minibus wurden mehrere Personen befördert. Hinter der letzten Sitzreihe im Fahrgastraum ist im Übergang zum Gepäckraum eine Liegefläche eingebaut worden. Es ist zu sehen, wie sich während der Fahrt auf dieser Liegefläche drei Personen ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen befanden. Die Beamten der Polizeiautobahnstation Ruchheim mögen sich nicht vorstellen, was geschieht, wenn ein solches Fahrzeug in einen Verkehrsunfall verwickelt ist. Auch diese Vorstellung trägt dazu bei, dass künftig weitere Kontrollen von Minibussen zwingend erforderlich sind.

Freitag, 8. Februar 2019

Brand mit mehreren Toten in einem Anwesen

Aus bislang nicht geklärter Ursache kam es im Dachgeschoß eines Mehrfamilienhauses in der Hauptstraße in Lambrecht am 07.02.2019, um

23.30 Uhr zu einem Brand. Hierbei erlagen fünf Personen ihren Verletzungen. Die Höhe des Sachschadens liegt bei mehreren 100.000EUR. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern noch an.

Freitag, 8. Februar 2019

Autobahn 6 bei Beindersheim - Verkehrsunfall mit getöteter Person

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, gegen 00:30 Uhr, ereignete sich auf der A 6, am Autobahnkreuz Frankenthal, Fahrtrichtung Mannheim, ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person ums Leben kam. Aus bisher noch nicht abschließend geklärter Ursache, fuhr ein 56-jähriger Mann aus Ludwigshafen/Rh. mit seinem Kleintransporter auf einen auf dem rechten Fahrstreifen voraus fahrenden Sattelzug auf. Durch die Wucht des Aufpralles wurde die Front des Kleintransporters derart stark eingedrückt, dass der Fahrer, der allein in seinem Fahrzeug saß, eingeklemmt und schwer verletzt wurde. Durch die hinzugerufene Feuerwehr musste der Mann aus seinem Fahrzeug herausgeschnitten werden. Der Fahrer ist noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlegen, die anwesende Notärztin konnte nur noch den Tod feststellen. Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Gesamtschadenshöhe betrug etwa 30.000 Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die BAB voll gesperrt werden. Der Verkehr konnte jedoch über die Parallelfahrbahn abgeleitet werden. Zu nennenswerten Behinderungen kam es nicht.

Mittwoch, 6. Februar 2019

Betrug durch falschen US-Soldat

Eine 45-jährige Frankenthalerin lernt über die sozialen Netzwerke einen Mann kennen, der sich als Admiral der US-Marine ausgibt und verliebt sich in ihn. Nach kurzer Zeit bittet der Mann vermehrt darum, Geldsummen auf zwei Konten in Nigeria zu überweisen, da sein Sohn krank sei und er aufgrund eines Auslandseinsatzes das Geld nicht selbst überweisen könne. Die Frau überweist daraufhin insgesamt 15.000 EUR bis sie schließlich doch misstrauisch wird und Strafanzeige erstattet.

Die Polizei rät, bei dubiosen Geldforderungen aus dem Ausland stets misstrauisch zu sein und zuvor mit Bekannten oder der Polizei darüber zu sprechen.

Montag, 4. Februar 2019

Auszug aus einem Polizeibericht: Johnny Ramone

"Ein 44-jähriger Ludwigshafener, mit dem Künstlernamen "Johnny Ramone", erschien volltrunken bei der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 und wollte diverse Mitteilungen machen. Er gibt an, dass ihm 80 Prozent von Oppau gehöre und er über 3,6 Milliarden Dollar verfüge.

Sein aktueller Fuhrpark umfasse 1000 Motorroller. Er kündigte zudem an, dass er am 11.05. in der Eberthalle ein Konzert geben werde, bei welchem er vom Philharmonieorchester Mannheim begleitet wird. Er erwartet, dass die Halle in ihrer Kapazität ausgelastet sein werde."

Anmerkung: Da man dem 44-Jährigen bei seiner Karriere nicht weiterhelfen konnte, verließ der Mann im Anschluss die Dienststelle.

Der Promillewert ist nicht bekannt.

Mittwoch, 30. Januar 2019

47-Jähriger verhindert durch beherztes Eingreifen vermutlich Schlimmeres

Am Dienstag gegen 22.20 Uhr bemerkte ein 47-jähriger Mann, dass ein weinendes Mädchen hinter dem Brückengeländer der Walter-Pahl-Brücke in Mannheim stand und offenbar drohte auf die Bahngleise der ICE-Trasse Mannheim-Frankfurt zu springen.

Beherzt zog der Mann das Mädchen im jugendlichen Alter wieder über das Geländer und konnte so deren vermeintlichen Sprung verhindern. Diese rannte anschließend davon. Der 47-Jährige folgte ihr mit seinem Fahrrad und führte eine verständigte Funkwagenbesatzung an die Jugendliche heran.

Die Jugendliche wurde von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Käfertal in Gewahrsam genommen und einer Fachklinik überstellt.

Montag, 28. Januar 2019

Unter Alkoholeinfluss Verkehrsunfall verursacht - Unfallstelle noch unbekannt

   Ein 26-jähriger Mann aus Haßloch fuhr am gestrigen Abend mit einem schwarzen stark beschädigten Mercedes in den Breitenweg und stellte das Fahrzeug an einem Anwesen ab. Das Fahrzeug hatte augenscheinlich frische Unfallspuren und zwei platte Reifen. Es waren blaue Lackanhaftungen festzustellen, die nicht zu dem Mercedes gehörten.

Zudem schien laut Zeugen der Fahrer stark alkoholisiert zu sein. Zeugen beobachteten weiter, dass dieser Mann durch ein weiteres Fahrzeug abgeholt wurden. Bei den eingeleiteten Ermittlungen trafen die Beamten den 26-Jährigen an seiner Wohnanschrift an. Er war sichtlich stark alkoholisiert, ein Atemalkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 2,17 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt und dem jungen Mann eine Blutprobe entnommen. Da die mögliche Unfallstelle noch nicht bekannt ist, bittet die Polizei um Hinweise unter Telefon 06321 8540 oder per E-Mail unter pineustadt@polizei.rlp.de.

Montag, 28. Januar 2019

Mit Schreckschusspistole geschossen

Am 27.01.2019 gegen 01:45 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei, dass jemand in einer Wohnung in der Bahnhofstraße in Ludwigshafen mehrere Schüsse abgegeben habe. Daraufhin wurden die Zufahrtsstraßen abgesperrt und Spezialkräfte angefordert. Die Beamten betraten kurze Zeit später die Wohnung, in der sie drei Männer und eine Frau antrafen. Gegenüber den Beamten gab einer der Männer, ein 32-Jähriger, zu, dass er mit einer Schreckschusspistole geschossen habe. Er war leicht alkoholisiert. Die Beamten stellten die Schreckschusspistole sicher und nahmen die Personalien der Anwesenden auf. Den 32-Jährigen erwartet nun eine Ordnungswidrigkeit wegen Verstoß gegen das Waffengesetz. Zudem wird geprüft, ob ihm die Einsatzkosten auferlegt werden, die sich auf mehrere tausend Euro belaufen dürften. Im Rahmen der Verkehrsabsperrmaßnahmen wurde ein 29-Jähriger in Gewahrsam genommen, da er einen Platzverweis nicht befolgte.