Tagesmeldungen

Dienstag, 12. Februar 2019

Obduktionsergebnis der fünf Toten (Brand in Lambrecht)

Im Falle des Brandes in Lambrecht wurden die fünf Toten gestern, 11.02.2019, im Institut für Rechtsmedizin in Mainz obduziert. Hierbei wurde als vorläufige Todesursache eine Rauchgasintoxikation festgestellt. Die endgültigen Ergebnisse der toxikologischen Untersuchung liegen bislang nicht vor.

Sowohl die drei Männer, im Alter zwischen 43 Jahren und 54 Jahren, als auch die beiden 54-jährigen Frauen waren stark alkoholisiert.

Hinweise auf kausale Gewalteinwirkungen Dritter haben sich nicht ergeben.

In der Wohnung waren nach den derzeitigen Feststellungen keine Rauchmelder verbaut. Es wurde jedoch eine Kiste mit originalverpackten Rauchmeldern sowie einem ausgepackten Rauchmelder gefunden.

Mit den Ergebnissen des Brandsachverständigen wird im Laufe der Woche gerechnet.

Montag, 11. Februar 2019

Tödlicher Verkehrsunfall

Am heutigen Abend kam es auf der L453 zwischen Heuchelheim und Dirmstein zu einem Verkehrsunfall mit folgenschwerem Ausgang. Eine 40-jährige Pkw-Fahrerin fuhr aus bislang unklarer Ursache auf einen vor ihr fahrenden Bagger auf. Durch diesen Zusammenprall wurde ihr Pkw in den Gegenverkehr geschleudert, wo sie mit einem Pkw kollidierte. Die 40-jährige Frau wurde durch die Zusammenstöße in ihrem Pkw eingeklemmt und schließlich durch die Feuerwehr geborgen. Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb sie noch an der Unfallstelle. Ein Sachverständiger wurde mit der Klärung der Unfallursache beauftragt.

Die L453 wurde zwischen Heuchelheim und Dirmstein während der Unfallaufnahme voll gesperrt. Unfallzeugen werden gebeten, sich bei hiesiger Dienststelle zu melden.

Montag, 11. Februar 2019

Mixtur aus Betäubungsmittel und Spülmaschinentabs - Jugendliche dreht durch

Eine 15-jährige Jugendliche mußte am Freitagabend in ein Krankenhaus eingeliefert werden, da sie stark halluzinierte und Angstzustände hatte. Vorausgegangen war der Konsum von verschiedenen Betäubungsmitteln und scheinbar Teilen eines Spülmaschinentabs. Die Jugendliche befand sich bei ihren 18- und 20-jährigen Freunden in Neustadt. Die Polizei konnte in der Wohnung

Betäubungsmittel(Cannabis) sicherstellen. Strafanzeigen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet.

Montag, 11. Februar 2019

Bürgerforum Wohnungseinbruchdiebstahl

Die Verbandsgemeindeverwaltung Rheinauen, die Ortsgemeinde Altrip sowie die Polizeiinspektion Schifferstadt laden für Dienstag, 26.02.2019, 19.00 Uhr, zu einem Bürgerforum zum Thema Wohnungseinbruchsdiebstahl in das Regino- Zentrum in Altrip ein.

Hierbei sollen interessierte Bürgerinnen und Bürger über die aktuelle Kriminalitätslage hinsichtlich des Einbruchs in Wohnungen und Häuser informiert werden. Weiterhin werden in einem Fachvortrag Möglichkeiten aufgezeigt, das Eigenheim besser vor solchen Delikten zu schützen. Im Anschluss an die Vorträge besteht für alle Besucher Gelegenheit zum Austausch mit Polizei und Kommune, sowie zur Erörterung erster individueller Fragen mit Polizisten zum Schwerpunktthema Wohnungseinbruch oder anderen aktuellen Belangen.

Die Teilnahme am Bürgerforum ist kostenlos und nicht auf Einwohner der Gemeinde beschränkt. Rückfragen im Vorfeld richten Sie bitte unter Tel. 06235/4950 oder per E-Mail an pischifferstadt@polizei.rlp.de an die Polizeiinspektion Schifferstadt.

Montag, 11. Februar 2019

Illegale Personenbeförderung quer durch Europa

Zusammengepfercht mit neun Personen und einer Vielzahl an Gepäck- und Paketstücken finden illegale Personen- und Gütertransporte unter anderem auf der Transitstrecke Südosteuropa ins Vereinigte Königreich statt. Diesem Problem haben die Beamten der Polizeiautobahnstation Ruchheim bereits seit längerer Zeit den Kampf angesagt. Schon in der Vergangenheit wurden auf der BAB6 und der BAB61 Sprinter und überladene Busse aus dem Verkehr gezogen und einer Verkehrskontrolle zugeführt. Auch bei einer Kontrolle am Freitag, den 08.02.2019 wurde gegen 17:00 Uhr auf dem Gelände der Tank- und Rastanlage Pfalz, an der BAB6 in Fahrtrichtung Kaiserslautern ein moldawisches Fahrzeuggespann festgestellt, welches über keine Genehmigung für die gewerbliche, grenzüberschreitenden Personen- und Güterbeförderung verfügte. Hierdurch lag der illegale Transport vor. Auch der erforderliche Fahrtenschreiber, um die Lenk- und Ruhezeiten aufzuzeichnen, war nicht im Fahrzeug verbaut. Nachweise über die Fahreraktivitäten fehlten komplett. Mit dem betreffenden Fahrzeuggespann ging es für die Fahrgäste nicht mehr weiter. Gegen die drei Fahrer und die Unternehmerin wurden umfangreiche Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt für das Fahrzeug wurde bis zur vollständigen Zahlung der Sicherheitsleistungen von insgesamt 16.000 Euro untersagt.

Auch im Nachgang an diese Kontrolle kamen die Beamten aus dem Staunen nicht heraus. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungsarbeit stießen die Beamten auf ein Video, welches eindrucksvoll vor Augen führt, warum diese Kontrollen notwendig sind. In einem zur durchgeführten Kontrolle vergleichbaren Minibus wurden mehrere Personen befördert. Hinter der letzten Sitzreihe im Fahrgastraum ist im Übergang zum Gepäckraum eine Liegefläche eingebaut worden. Es ist zu sehen, wie sich während der Fahrt auf dieser Liegefläche drei Personen ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen befanden. Die Beamten der Polizeiautobahnstation Ruchheim mögen sich nicht vorstellen, was geschieht, wenn ein solches Fahrzeug in einen Verkehrsunfall verwickelt ist. Auch diese Vorstellung trägt dazu bei, dass künftig weitere Kontrollen von Minibussen zwingend erforderlich sind.

Freitag, 8. Februar 2019

Brand mit mehreren Toten in einem Anwesen

Aus bislang nicht geklärter Ursache kam es im Dachgeschoß eines Mehrfamilienhauses in der Hauptstraße in Lambrecht am 07.02.2019, um

23.30 Uhr zu einem Brand. Hierbei erlagen fünf Personen ihren Verletzungen. Die Höhe des Sachschadens liegt bei mehreren 100.000EUR. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern noch an.

Freitag, 8. Februar 2019

Autobahn 6 bei Beindersheim - Verkehrsunfall mit getöteter Person

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, gegen 00:30 Uhr, ereignete sich auf der A 6, am Autobahnkreuz Frankenthal, Fahrtrichtung Mannheim, ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person ums Leben kam. Aus bisher noch nicht abschließend geklärter Ursache, fuhr ein 56-jähriger Mann aus Ludwigshafen/Rh. mit seinem Kleintransporter auf einen auf dem rechten Fahrstreifen voraus fahrenden Sattelzug auf. Durch die Wucht des Aufpralles wurde die Front des Kleintransporters derart stark eingedrückt, dass der Fahrer, der allein in seinem Fahrzeug saß, eingeklemmt und schwer verletzt wurde. Durch die hinzugerufene Feuerwehr musste der Mann aus seinem Fahrzeug herausgeschnitten werden. Der Fahrer ist noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlegen, die anwesende Notärztin konnte nur noch den Tod feststellen. Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Gesamtschadenshöhe betrug etwa 30.000 Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die BAB voll gesperrt werden. Der Verkehr konnte jedoch über die Parallelfahrbahn abgeleitet werden. Zu nennenswerten Behinderungen kam es nicht.

Mittwoch, 6. Februar 2019

Betrug durch falschen US-Soldat

Eine 45-jährige Frankenthalerin lernt über die sozialen Netzwerke einen Mann kennen, der sich als Admiral der US-Marine ausgibt und verliebt sich in ihn. Nach kurzer Zeit bittet der Mann vermehrt darum, Geldsummen auf zwei Konten in Nigeria zu überweisen, da sein Sohn krank sei und er aufgrund eines Auslandseinsatzes das Geld nicht selbst überweisen könne. Die Frau überweist daraufhin insgesamt 15.000 EUR bis sie schließlich doch misstrauisch wird und Strafanzeige erstattet.

Die Polizei rät, bei dubiosen Geldforderungen aus dem Ausland stets misstrauisch zu sein und zuvor mit Bekannten oder der Polizei darüber zu sprechen.

Montag, 4. Februar 2019

Auszug aus einem Polizeibericht: Johnny Ramone

"Ein 44-jähriger Ludwigshafener, mit dem Künstlernamen "Johnny Ramone", erschien volltrunken bei der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 und wollte diverse Mitteilungen machen. Er gibt an, dass ihm 80 Prozent von Oppau gehöre und er über 3,6 Milliarden Dollar verfüge.

Sein aktueller Fuhrpark umfasse 1000 Motorroller. Er kündigte zudem an, dass er am 11.05. in der Eberthalle ein Konzert geben werde, bei welchem er vom Philharmonieorchester Mannheim begleitet wird. Er erwartet, dass die Halle in ihrer Kapazität ausgelastet sein werde."

Anmerkung: Da man dem 44-Jährigen bei seiner Karriere nicht weiterhelfen konnte, verließ der Mann im Anschluss die Dienststelle.

Der Promillewert ist nicht bekannt.

Mittwoch, 30. Januar 2019

47-Jähriger verhindert durch beherztes Eingreifen vermutlich Schlimmeres

Am Dienstag gegen 22.20 Uhr bemerkte ein 47-jähriger Mann, dass ein weinendes Mädchen hinter dem Brückengeländer der Walter-Pahl-Brücke in Mannheim stand und offenbar drohte auf die Bahngleise der ICE-Trasse Mannheim-Frankfurt zu springen.

Beherzt zog der Mann das Mädchen im jugendlichen Alter wieder über das Geländer und konnte so deren vermeintlichen Sprung verhindern. Diese rannte anschließend davon. Der 47-Jährige folgte ihr mit seinem Fahrrad und führte eine verständigte Funkwagenbesatzung an die Jugendliche heran.

Die Jugendliche wurde von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Käfertal in Gewahrsam genommen und einer Fachklinik überstellt.