Tagesmeldungen

Donnerstag, 13. September 2012

Drei neue Schulsozialarbeiter

Nach den Sommerferien haben an der Klingbachschule in Billigheim-Ingenheim und an der Berufsbildenden Schule Südliche Weinstraße an den Standorten Bad Bergzabern und Edenkoben drei neue Schulsozialarbeiterinnen angefangen. Das Land Rheinland-Pfalz bezuschusst diese Stellen mit 41.850 Euro.

Landrätin Theresia Riedmaier und Erster Kreisbeigeordneter Nicolai Schenk begrüßten die neuen Kreismitarbeiterinnen im Kreishaus. Landrätin Theresia Riedmaier: „Die individuellen Defizite von Schülerinnen und Schülern ausgleichen und soziale Kompetenzen vermitteln ist nach wie vor eines der Ziele der Schulsozialarbeit. Hinzu kommt die wertvolle Unterstützung der Schulleitungen, der Lehrerschaft und der Eltern durch die kompetente Arbeit der Sozialpädagoginnen.“

Der Landkreis Südliche Weinstraße habe schon sehr früh (2001) die erste Stelle eingerichtet. „Mittlerweile gibt es an allen weiterführenden Schulen und auch an Grundschulen im Landkreis Südliche Weinstraße Stellen für die Schulsozialarbeit“, so der zuständige Erste Kreisbeigeordnete Nicolai Schenk.

Eva Sinopidis (30) wird künftig an der Berufsbildenden Schule in Bad Bergzabern arbeiten. Die Sozialarbeiterin hat im Juni 2012 ihr Studium der sozialen Arbeit an der Fachhochschule in Ludwigshafen abgeschlossen. Berufliche Erfahrungen hat sie nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin in Kindertagesstätten gesammelt. Am Standort in Edenkoben wird Petra Kronenberg (49) sein. Die einst gelernte Einzelhandelskauffrau hat im zweiten Bildungsweg Betriebspädagogik studiert und hat seitdem unter anderem als Ernährungscoach, als Ausbildungskoordinatorin und Elterncoach gearbeitet. Während der Elternzeit von Stefanie Gräf wird Nicole Schmidt (41) die Schulsozialarbeit an der Klingbachschule in Billigheim-Ingenheim weiterführen. Schmidt ist bereits seit 2006 an der Schule und leitet Projekte im Ganztagsbereich.

Donnerstag, 13. September 2012

Sehr gutes Halbjahresergebnis für den Tourismus an der Südlichen Weinstrasse

11,7% mehr Gäste und 7,9% mehr Übernachtungen an der Südlichen Weinstrasse bis Juni - so lautet die erfolgreiche Halbjahresbilanz der Südlichen Weinstrasse für das Jahr 2012. "Damit liegen wir deutlichen über dem Durchschnitt des Landes Rheinland-Pfalz, das mit 0,2% mehr Gästen und 0,3% mehr Übernachtungen leicht im Plus liegt." berichtet Landrätin Theresia Riedmaier stolz.

Erfreulich ist, dass diese positive Entwicklung sich durch fast alle Verbandsgemeinden der Südlichen Weinstrasse zieht. Besonders hervorzuheben sind die Verbandsgemeinden Bad Bergzabern mit einem Plus von 34,5% bei den Gästen und 12,8% bei den Übernachtungen sowie Edenkoben mit 15,6% mehr Gästen und 13,8% mehr Übernachtungen.

Teilweise sind die hohen Zuwächse auf neue Häuser wie die Jugendherberge in Bad Bergzabern zurückzuführen. Aber nicht nur dieses sondern auch die etablierten Hotels sprechen durchweg von einem sehr guten ersten Halbjahr 2012.

Die Südliche Weinstrasse knüpft mit diesen Zahlen an ein sehr gutes Jahr 2011 an, bei dem Steigerungsraten schon deutlich über dem Landesdurchschnitt lagen und am Jahresende 964.193 Übernachtungen für den Landkreis gezählt wurden. "Es liegt also durchaus im Bereich des Möglichen, dass die Millionen-Marke in diesem Jahr geknackt wird." erklärt Uta Holz, Geschäftsführerin des Vereins Südliche Weinstrasse.

Mittwoch, 12. September 2012

Zwischenbilanz zum Dürkheimer Wurstmarkt

Mit einem tollen Feuerwerk unter dem Motto „Hanabi - Feuerblumen“ endete gestern Abend der erste Teil des Dürkheimer Wurstmarktes 2012. Rund 310.000 Personen besuchten in der Zeit vom 7. bis 11. September das größte Weinfest der Welt und genossen dabei rund 300.000 Schoppen Wein. Die Rhein-Haardtbahn registrierte am sogenannten Vormarktswochenende rund 54.500 Fahrgäste und damit etwa 6500 mehr als im letzten Jahr.

Mittwoch, 12. September 2012

Von der Energiewende bis zum Demografischen Wandel - BDS-Landesverbandstag in Haßloch: Klöckner und Maas laden zu Gesprächen ein und werden Ehrenmitglieder

Zum Landesverbandstag des Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz und Saarland (BDS) begrüßte Liliana Gatterer, Präsidentin des BDS, neben zahlreichen Vertretern aus Verbänden und Wirtschaft auch den Wirtschaftsminister des Saarlandes, Heiko Maas (SPD), sowie die rheinlandpfälzische Oppositionsführerin Julia Klöckner (CDU) und den Landtagsvizepräsident des Saarlandes Rolf Linsler (Linke). Weiterhin waren die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD Rheinland-Pfalz Babara Schleicher-Rothmund, der haushaltspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion im rheinlandpfälzischen Landtag Ulrich Steinbach und die Landtagsabgeordnete Brigitte Hayn (CDU) der Einladung des BDS gefolgt.

In ihrer Eröffnungsrede kritisierte Gatterer unter anderem die hohen Benzinpreise. „Die Selbständigen fahren nicht zum Vergnügen durch die Gegend, sondern um ihre Leistungen anbringen zu können, Geld zu verdienen und damit auch Steuern zu zahlen.“ Dies müsse beispielsweise durch eine steuerliche Vergünstigung für Selbständige durch die Politik ausgeglichen werden, denn: „Der Mittelstand ist das Fundament der deutschen Wirtschaft!“ Zudem forderte Gatterer die flächendeckende Einführung des Gesellenbriefes als Mindestqualifikation für 53 ehemalige Vollhandwerke wie Fliesenleger oder Raumausstatter. Außerdem mahnte Gatterer zu einem Umdenken der Banken in der Zusammenarbeit mit den Selbständigen, sowie ein transparentes Verfahren der rheinland-pfälzischen Landesregierung im Zusammenhang mit dem Nürburgring, um den Schaden für die Steuerzahler so gering wie möglich zu halten.

Julia Klöckner, Fraktions- und Landesvorsitzende der rheinland-pfälzischen CDU, griff die Anregungen Gatterers in ihrem Grußwort auf. Hinsichtlich der Forderungen des BDS äußerte Klöckner Verständnis. „Ich möchte Sie ermutigen, als Selbständige Ihre praktischen Erfahrungen und Sichtweisen in die parlamentarische Arbeit einzubringen.“ Der Fachkräftemangel sei ein Aspekt des demographischen Wandels. „Die Anonymisierung in der Wirtschaft ist eine Gefahr, daher sollen und können Sie als Selbständige der Wirtschaft ein Gesicht geben“, sagte Klöckner. Auch die Politik sei von den Selbständigen abhängig, denn „wir können in der Politik nur das Geld ausgeben, dass Sie an Steuern erwirtschaften.“

Wie bereits Klöckner griff auch der saarländische Wirtschaftsminister Heiko Maas den demographischen Wandel auf. Seiner Überzeugung nach treffe dieser kleine und mittlere Unternehmen und Handwerksbetriebe stärker als Großunternehmen. Gut ausgebildete Fachkräfte wanderten häufig zu großen Firmen ab und die kleineren hätten das Nachsehen. „Wir werden auch mit Ihnen darüber sprechen, wie wir die Qualifizierungen, die Sie benötigen, künftig in der Ausbildung erreichen können“, verspricht Maas. Auch hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einem damit einhergehenden Kinderbetreuungsangebot sollen Gespräche mit dem BDS stattfinden.

Im Anschluss an die Grußworte der beiden Spitzenpolitiker verlieh BDS-Präsidentin Gatterer sowohl Julia Klöckner als auch Heiko Maas die Ehrenmitgliedschaft des BDS. In einer kurzen Ansprache beschrieb die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD Barbara Schleicher-Rothmund ihren Weg in die Politik. Sie hatte sich innerhalb der SPD in der Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen engagiert und war daraufhin in den rheinland-pfälzischen Landtag eingezogen. Auf Grund ihrer beruflichen Herkunft sei sie den Selbständigen mit ihren Problemen und Wünschen sehr nah.

Auch der haushaltpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion in Mainz richtete einige Worte an die Selbständigen und leitete aus der Anwesenheit der zahlreichen Spitzenpolitiker ab, dass den Selbständigen in Rheinland-Pfalz von Seiten der Politik eine hohe Wichtigkeit zu gesprochen wird. Ähnlich äußerte sich die Landtagsabgeordnete Brigitte Hayn (CDU). Sie stellte in ihrem Grußwort die Besonderheit der Selbständigen, nämlich eigenverantwortlich zu handeln, heraus.

Im Anschluss an die Reden des politischen Spitzenpersonals fand die Generalversammlung des BDS statt. In ihrem Bericht zeigte sich Präsidentin Gatterer erfreut über die Entwicklung des Verbandes im letzten Jahr. So konnte die Mitgliederzahl stabilisiert, der öffentliche Auftritt des BDS überarbeitet und viele Veranstaltungen durchgeführt, werden. Neben einer Satzungsänderung in Bezug auf die Ortsverbände des BDS, stand eine Änderung der Beitragsordnung an. Beiden Anträgen stimmte eine große Mehrheit der Mitglieder zu. Zum Ende der Generalsversammlung formulierte Gatterer die Ziele für den BDS im kommenden Jahr: „ Wir werden unsere politische Arbeit verstärken und uns immer dann zu Wort melden, wenn die Stimme der Selbständigen gehört werden muss.“

Mittwoch, 12. September 2012

Stadtvorstand und Stadtratsfraktionen rufen auf: privaten Wonhraum für Studierende zur Verfügung stellen

Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer, der gesamte Stadtvorstand und alle Stadtratsfraktionen rufen Eigentümer von Wohnungen und Häusern auf nach Möglichkeit Wohnraum für Studierende zur Verfügung zu stellen.

„Es ist klar, dass bei 6.400 Studierenden in Landau trotz bestehender und zukünftiger Studentenwohnheime nicht alle in solchen Einrichtungen unterkommen können“, so der Stadtchef. Daher ergehe die Bitte, dass auch von privater Seite Wohnraum für Studenten geschaffen werde, erklärte Schlimmer.

Eigentümer von Wohnungen und Häusern sollen durch den Aufruf zum Nachdenken gebracht werden, dass eventuell ungenutzer Wohnraum durch den Ausszug der eigenen Kinder oder ähnliches vorhanden ist, der den Studenten auf der anderen Seite wieder fehlt.
Darüber hinaus ist ein Vermietung unter Umständen auch profitabel für die Eigentümer.
Gleichzeitig soll mit diesem Aufruf auch denen gedankt werden, die bereits Wohnungen und Zimmer an Studentinnen und Studenten vermieten.

„Wir sind eine studentenfreundliche Stadt und vor diesem Hintergrund ist der Aufruf ein Beitrag, den die Stadt neben aktiver Hilfe bei den Baumaßnahmen der Studentenwohnheime leisten kann“, war sich Hans-Dieter Schlimmer mit allen Fraktionen des Landauer Stadtrates einig.

Mittwoch, 12. September 2012

Stadtwette zwischen dem Beirat für Migration und Integration und Bürgermeister Thomas Hirsch - Gesucht: Mindestens 40 Kochrezepte aus unterschiedlichen Nationen – Countdown läuft!

Mit einer Stadtwette hatte Aydin Tas als Vorsitzender des Landauer Beirates für Migration und Integration beim diesjährigen Tag der Integration den Landauer Bürgermeister Thomas Hirsch herausgefordert. Es ging um die Frage, wie viele Nationalgerichte, der über 100 Nationalitäten die in Landau leben, zusammen getragen werden können.

Wenn es bis zum „Weltenbummlercafé“ im Rahmen der „Wochen der Kulturen“ gelingt, von mindestens 40 in Landau ansässigen Personen unterschiedlicher Nationalität ein Rezept für ein Nationalgericht zu erhalten, wird Bürgermeister Hirsch daraus eine Rezeptesammlung erstellen und drucken lassen - unter dem Motto „Was in Landau auf den Tisch kommt“.

Alle Rezepte sollen zum „Weltenbummlercafe“ am 26. September um 19.30 Uhr, das in der Stadtbibliothek Landau stattfindet, zusammengetragen werden. Wer an dem Termin nicht teilnehmen kann, aber einen Rezeptvorschlag beisteuern möchte, kann seinen Beitrag im Büro des Bürgermeisters im Landauer Rathaus, bis zum 25. September 2012, abgeben. Neben dem entsprechenden Rezept, sind Name und Anschrift des in Landau Lebenden samt seiner Nationalität und möglichst einem Foto beizufügen.

Mittwoch, 12. September 2012

Schließung der Stadtbibliothek wegen EDV-Umstellung

Die Stadtbibliothek Landau ist von Mittwoch, dem 19. September bis einschließlich Mittwoch, dem 26. September 2012 wegen einer Software-Umstellung geschlossen. Während dieser Zeit sind sowohl der Online-Katalog als auch der Rückgabecontainer außer Betrieb, da keine Buchungen stattfinden können. Die entliehenen Medien sollen von den Leserinnen und Lesern zu Hause behalten werden. Die Ausleihfrist wird von der Stadtbibliothek automatisch verlängert.

Voraussichtlich ist der erste Öffnungstag der 27. September 2012.

Die Abendveranstaltung am Mittwoch, dem 26. September 2012 (Weltenbummlercafé) findet wie geplant statt.

Mittwoch, 12. September 2012

BrückenPreis 2012 - Engagement leben, Brücken bauen, Integration stärken in Zivilgesellschaft und Kommunen in Rheinland-Pfalz

Die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße macht darauf aufmerksam, dass Ministerpräsident Kurt Beck in diesem Jahr bereits zum fünften Mal den Brückenpreis Rheinland-Pfalz für besondere Integrationsleistungen im bürgerschaftlichen Engagement ausschreibt.
Bürgerschaftliches Engagement kann Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen verbinden. Dies wird besonders deutlich im Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, in der Begegnung und im Dialog von Jung und Alt sowie im gemeinsamen Tun von Engagierten unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Hautfarbe. Durch gemeinsames Engagement können Brücken gebaut und gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden.
Der Preis des Ministerpräsidenten wird jährlich ausgelobt und öffentlich ausgeschrieben. Projekte, Organisationen, Einrichtungen, Kommunen und Einzelpersonen können für die Auszeichnung vorgeschlagen werden oder sich selbst um den Preis in fünf Kategorien bewerben. Voraussetzung ist die kurze Beschreibung des Projektes, der Organisation bzw. Einrichtung sowie eine aussagekräftige Darstellung der durch das Engagement erzielten Integrationseffekte.

Landrätin Theresia Riedmaier ist sich sicher, dass im Landkreis Südliche Weinstraße eine Vielzahl von Projekten und Organisationen mit dem "BrückenPreis" ausgezeichnet werden kann und fordert zur Teilnahme auf. Wenn Sie einen Vorschlag oder eine Bewerbung für den "BrückenPreis" einreichen wollen, wenden Sie sich bitte an die Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung, Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Peter-Altmeier-Allee 1, 55116 Mainz, Telefonnummer: 06313/164079, Faxnummer: 06131/164080 oder E-Mail: birger.hartnuss@stk.rlp.de.

Bewerbungsfrist für den "BrückenPreis 2012" ist der 15.10.2012.

Die eingehenden Bewerbungen werden von einer unabhängigen Jury beurteilt und dem Ministerpräsidenten vorgeschlagen. Am 07.12.2012 findet die Preisverleihung in einer Feierstunde in der Staatskanzlei statt, wobei die Preisträger und Preisträgerinnen neben 2.000 Euro Preisgeld eine Urkunde sowie eine symbolische Brücke erwartet.

Weiter Informationen zum "BrückenPreis" erhalten Sie unter www.wir-tun-was.de.

Mittwoch, 12. September 2012

1. Herbstkonzert in der Katharinenkapelle – Bernhard Scholten erhält Kunst- und Kulturpreis der Dr. Feldbausch-Stiftung und der Stadt Landau 2012

Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer und Christian Feldbausch würdigten mit der Verleihung des Kunst- und Kulturpreises der Dr. Feldbausch-Stiftung an Bernhard Scholten dessen herausragendes ehrenamtliches Engagement für die Katharinenkapelle im Herzen der Stadt Landau.

In der Konzertpause wurde durch Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer und Christian Feldbausch der diesjährige Kunst- und Kulturpreis der Dr. Feldbausch-Stiftung an den Förderverein Katharinenkapelle e.V. verliehen. Bernhard Scholten, 1. Vorsitzender des Förderverein Katharinenkapelle e.V., nahm den mit 4.500 Euro dotierten Preis entgegen. „Dieses Jahr geht der Preis an einen Verein, der in den vergangenen zehn Jahren Großartiges geleistet hat. Mit Bernhard Scholten als Vorstand wird es dem Förderverein Katharinenkapelle auch in den nächsten Jahren gelingen, mit den Spendengeldern das Bauwerk zu renovieren und zu erhalten“, so der Stadtchef bei der Verleihung.

Bernhard Scholten ist seit 1985 Mitglied der Alt-Katholischen Kirche und seit 2002 Vorstandsmitglied im Förderverein.  Die Dr. Feldbausch-Stiftung würdigt mit dem Preis den großen Verdienst des Vereins, einen kleinen, aber sehr wichtigen Teil des Landauer historischen Gedächtnisses wachzuhalten.

Der Förderverein Katharinenkapelle wurde am 14. Oktober 2002 auf Initiative der Landauer Gemeinde der Alt-Katholiken mit dem Ziel gegründet, einen finanziellen Grundstock für die Sanierung der Kapelle zu schaffen. Der Verein hat seit dem Jahr 2002 rund 200.000 Euro an Spenden und Zuwendungen eingeworben, davon wurden 185.000 Euro in die Außensanierung der Kapelle investiert.

Die Dr. Feldbausch-Stiftung wurde 1995 in Landau gegründet. Sie vergibt jährlich den Kunst- und Kulturpreis der Stadt Landau, mit dem überdurchschnittliche Leistungen auf den Gebieten Kunst und Kultur mit Bezug zu Landau gewürdigt werden.

Isabell Eichenlaub gab mit ihrem Cello und einem neuen celloähnlichen Instrument, der Campanula, im Laufe der Preisverleihung das 1. Herbstkonzert in der Katharinenkapelle. Im ersten Teil des Konzertes interpretierte  sie die „3. Solosuite in C-Dur“ von Johann Sebastian Bach mit ihrem Cello. Mit der Campanula konnte Isabell Eichenlaub im zweiten Teil des Herbstkonzertes mit einem Auszug aus dem Zyklus „Hinter der Stille“ die Zuhörerinnen und Zuhörer begeistern.

Montag, 10. September 2012

Verein SÜW stellt sich neu auf

Neue Weichen werden bei der Wein- und Tourismuswerbung Südliche Weinstraße gestellt, teilte die Vereinsvorsitzende Landrätin Theresia Riedmaier mit. Der langjährige Geschäftsführer Theo Kautzmann wird im Sommer 2013 in den Ruhestand verabschiedet. Bereits jetzt wurden strukturelle, organisatorische und personelle Änderungen vorgenommen, um „einen reibungslos Übergang zu gestalten, die SÜW weiter zu profilieren und gleichzeitig sparsam zu wirtschaften.“, so Riedmaier. Seit mehr als zehn Jahren sind die Einnahmen für die Wein- und Tourismuswerbung, die so genannten AbFög-Mittel und der Zuschuss des Landkreises eingefroren, was im Hinblick auf neue Herausforderungen wie Internet, Social Media, gestiegene Personalkosten und die Preissteigerungsrate einem Rückgang der Finanzmittel gleich kommt. Mit Blick auf die Haushaltslage des Landkreises und der Kommunen ist nicht zu erwarten, dass die Zuschüsse erhöht werden. An der Spitze des Vereins SÜW werden in Zukunft nicht mehr zwei Geschäftsführer (für Wein/für Tourismus) stehen, sondern eine Geschäftsführerin und ein stellvertretender Geschäftsführer. Geschäftsführerin wird Uta Holz, seit 1996 beim Verein Südliche Weinstraße mit dem Aufgabenfeld Tourismus betraut. An ihrer Seite wird Bernd Wichmann Führungsverantwortung übernehmen. Er ist langjähriger, kompetenter und engster Mitarbeiter von Theo Kautzmann und wird betraut mit dem Aufgabenfeld „Weinwerbung“. Unterhalb der Geschäftsführerebene wirken zwei Teams. Für den Bereich Tourismus arbeiten Anita Ballweber, Claudia Brendel und Stefanie Schwarz und für die Weinwerbung Karl Bischoff, Gabi Schreiner und Stefan Weiß. Elisabeth Doll wirkt wie bisher im Sekretariat und als Assistentin der Geschäftsführung. Das Team „Wein“ wirkt durch eine neue Mitarbeiterin, Tina Weidenbach, verstärkt. Ihr ist das Aufgabenfeld „Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Social Media“ zugeordnet. Sie arbeitet seit dem 1. Juli 2012 beim Verein, vorher war sie Mitarbeiterin im Tourismusbüro Landau-Land. Mit ihrem Studium hat sie eine exzellente Ausbildung im Bereich Marketing und „kann Wein“. Als Winzerstochter, ehemalige Weinprinzessin der SÜW und leidenschaftliche Weinbotschafterin bringt sie dafür eine große Kompetenz mit. „Wir alle sind sehr zuversichtlich, dass wir auf dieser Grundlage die "Südliche Weinstrasse" weiterhin erfolgreich positionieren können und für die Zukunft gut gerüstet sind“, so Riedmaier abschließend.