Tagesmeldungen

Freitag, 27. April 2012

Girls’ Day: Mädchen erhalten Einblick in die Stadtverwaltung Landau

„Unternehmen, Betriebe, Behörden und Hochschulen öffnen einmal im Jahr am Girls’ Day ihre Türen nur für Mädchen, da diese so neue Alternativen für ihre Berufswahl entdecken können.“

So steht es in der offiziellen Aktionsbroschüre zum jährlich stattfindenden Mädchen-Zukunftstag Girls’ Day. Auch dieses Jahr beteiligte sich die Stadtverwaltung Landau am Girls’ Day und öffnete die Türen für junge Mädchen. Natürlich war auch wieder eine Schülerin im Rathaus zu Gast.

Das Berufsbild, das bei der Berufsentscheidung eher selten herangezogen wird, ist das des hauptamtlichen Politikers oder der Politikerin. Deswegen begleitete die 16-jährige Sina Sczepanski den Landauer Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer und durfte ihm einen Tag lang über die Schulter schauen. Neben Sina Sczepanski besuchten noch acht Mädchen die Feuerwehr, drei waren im Stadtbauamt zu Gast und weitere drei Mädchen blickten im Freizeitbad LaOla und der Stadtholding Landau hinter die Kulissen. Oberbürgermeister Schlimmer kündigte an, dass sich die Stadtverwaltung auch im nächsten Jahr wieder am Girls’ Day beteiligen wird.

Die bundesweite Veranstaltung wird 2013 voraussichtlich am 25. April stattfinden.

Freitag, 27. April 2012

Am Kreisel Vorfahrt fürs Rad

Die Vorfahrtsregeln für Radfahrer am Kreisverkehr sind gesetzlich geregelt, sie lassen sich vereinfacht auf folgenden Nenner bringen: Ist der Kreisverkehr im Ort, kann man Fußgängern und Radfahrern auf einem Radweg Vorrang einräumen. Ist der Kreisel außerorts, dann ist es meist umgekehrt. Der ADFC Rheinland-Pfalz e.V., Mainz, hat sich jetzt anlässlich seiner Landesdelegiertenversammlung einstimmig dafür ausgesprochen, diese Regel nicht nach Schema F zu behandeln (fast immer Vorfahrt für den Kfz-Verkehr). Er schlägt vor, je nach konkreter Verkehrslage vermehrt zugunsten von Fußgängern und Radlern zu entscheiden.

Donnerstag, 24. November 2011

Bundesverdienstkreuz für Ruhango-Vorsitzende Gerlinde Rahm

„Das langjährige engagierte Wirken von Frau Gerlinde Rahm ist anerkennenswert und rechtfertigt die Auszeichnung mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.“

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Mit diesen Worten überreichte Ministerpräsident Kurt Beck am Mittwochabend das Bundesverdienst am Bande an die 72-jährige Queichheimerin Gerlinde Rahm, Vorsitzende des Landauer Vereins Freundeskreis Ruhango-Kigoma. Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer war eigens nach Mainz in die Staatskanzlei gefahren, um diesem feierleichen Akt beizuwohnen. „Ich freue mich für Sie, da ich Sie als eine unserer engagiertesten Bürgerinnen kennen und schätzen gelernt habe. Was Sie und ihr Verein in unserem afrikanischen Partnerland leisten, verdient Respekt und Hochachtung. Wie Sie wissen, habe ich mich davon bereits selbst in Ruanda überzeugen können“, gratulierte der Stadtchef einer sichtlich gerührten Gerlinde Rahm mit einem großen Blumenstrauß. Ministerpräsident Beck hatte vorher auf das langjährige ehrenamtliche Engagement Rahms um die Gemeinschaft und die Völkerverständigung mit dem rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda hingewiesen: „1992 besuchte Gerlinde Rahm erstmals das rheinland-pfälzische Partnerland Ruanda und ist seitdem vom Land und den dort lebenden Menschen fasziniert. Ein zweiter Besuch folgte im Jahr 1995; im selben Jahr wurde Frau Rahm zur stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins gewählt, nachdem sie bereits ab 1993 das Amt der Schriftführerin inne hatte. Im November 2001 wurde Frau Rahm schließlich zur Vorsitzenden des Freundeskreises Ruhango-Kigoma, wie sich der Verein aufgrund der Kommunalreform nunmehr nannte, gewählt“, zitierte der Ministerpräsident aus der Laudatio. Besonders engagiert habe sich die Mutter von vier Kindern von Anfang an auch für den Flohmarkt des Freundeskreises, der 1997 eingerichtet wurde. Bis heute trage sie selbst eine Vielzahl von Flohmarktartikeln zusammen und helfe eigenständig bei Haushaltsauflösungen mit, um noch brauchbare Möbel, Kleidung, und Spielwaren für den Flohmarkt zu erhalten. Als Zwischenlager diene dabei oftmals das Haus der Familie Rahm. Jeden Donnerstag stand und stehe sie zusammen mit ihrem Mann und anderen Mitgliedern des Freundeskreises bereit, um die Artikel zu verkaufen. Seit seiner Gründung seien vom Freundeskreis über 800.000 Euro für Ruanda zusammengetragen worden. Schwerpunktmäßig würden damit Projekte aus dem Bildungs- und Infrastrukturbereich sowie soziale Projekte gefördert. Aktuell zu nennen seien die Erweiterung einer Primarschule, der Bau einer Mehrzweckhalle mit Küche und Lagerraum sowie der Bau eines Begegnungszentrums.