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Talking about my generation

Reden wir mal über meine Generation! Dazu fordert die englische Gehwagenfraktion The Zimmers auf. Der Name The Zimmers ist abgeleitet von einer bekannten englischen Marke der Gehwagen. Innerhalb kürzester Zeit, noch bevor die Single erschien,
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Die klebrige Süße aus der Pfalz

Ein gewaltiges Summen und Brummen erfüllt die Luft an diesem frühen Nachmittag. Reger Flugverkehr herrscht am Waldrand von Neustadt-Gimmeldingen. In der Nähe der Start- und Landebahn legen wir die entsprechende Schutzkleidung an. Obwohl es sich um friedliche Völker handelt und wir auch nichts Böses im Schilde führen, sind wir lieber gewappnet. Sicher ist sicher. Man weiß ja nie. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Blick durch das schützende Netz des Imkerhutes schon.

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Es war einmal...

...so beginnen die meisten Märchen und so endet manche Freundschaft.

Am Anfang war die beste Freundin oder der beste Kumpel. Wobei der Begriff nicht immer eine Person sein musste, sondern eher als Platzhalter fungierte. Im Kindergartenalter und manchmal auch noch in der Grundschule gab es Tagesfavoriten, genauso wie orts- und ereignisbezogene Kandidaten für den Titel beste Freundin/bester Kumpel im Urlaub, im Sportverein, bei der Oma ...

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Die besten Freunde

„Du bist nicht mehr meine beste Freundin", sagt die siebenjährige Klara zur gleichaltrigen Leonie. „Noch nicht mal mehr meine zweitbeste", gibt sie noch eins drauf. Schneidende, machtvolle Worte, die ihren Sinn nicht verfehlen. Sie treffen dort, wo es am meisten weh tut: in der Seele. Dort wo sich die Zuneigung zum anderen mit dem zutiefst eigenen Selbstbewusstsein treffen. Denn die besten Freundschaften, ob bei Männern oder Frauen, entspringen in den wenigsten Fällen der selbstlosen Nächstenliebe. Sie dienen eher dem Selbstzweck. Spiegeln sie doch das eigene Ich.

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Großmama packt aus

Großmama packt so dermaßen entwaffnend ehrlich über das gutbürgerliche Leben einer deutsch-jüdischen Familie aus, die vom schrecklichen Zwanzigsten Jahrhundert nahezu permanent ins Wanken gebracht wird. Irene Dische, Autorin des Romans, ist die Enkelin der Protagonistin. Über sich wolle sie nicht schreiben und verwendete daher den Kunstgriff, ihre Großmutter Elisabeth statt ihrer selbst erzählen zu lassen.

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Gedankenlosigkeit

Unbeweglich lag die Mittagshitze über der kleinen Insel. Nirgendwo krähte ein Hahn. Die Stille fernab des Trubels an der Küste schaffte den elitären Kontrast, den die Menschen, die es sich leisten konnten, so schätzten.

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