Ausflugtipps

Badepark Sommerprogramm

18. Juli 2009 14 bis 17 Uhr
Zauberhafte Zirkuswelt
Ein Mitmachzirkus zum Träumen und Toben, wobei nicht nur die Kleinen ihren Spaß haben.

29. Juli 2009  ab 11 Uhr
Oma-Opa-Enkel-Tag
Der Förderverein bietet Spaß und Spiele von Anno dazumal an und für alle Oma-Opa-Enkel-Teams gelten Sondereintrittspreise

8. August 2009 13 bis 17 Uhr
Turbo-Familien-Olympiade
Olympiade für Geschick und helles Köpfchen für die ganze Familie mit wertvollen Sachpreise. 

22. August 2009
Beachvolleyball-Turnier
Das erste Badepark-Beachvolleyball-Turnier für Freizeitsportler unter dem Grün der Bäume des Parks - und zwischendurch einen Sprung ins erfrischende Nass!  Bis 31. August montags von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Infos:

www.badepark.de und an der Badepark-Rezeption

Barfußpfad - Sandwiesenweiher in St. Martin

Fest und weich, spitz und stumpf, kalt und warm, feucht und trocken – die Füße werden staunen, was ihnen sonst so alles entgeht, solange sie nämlich in Strümpfen und Schuhen stecken. Also raus aus den Latschen und auf den etwa 500 Meter langen Pfad, der rund um den Sandwiesenweiher durch zehn Fußfühlstationen führt. Diese sind mit lustigen Zeichnungen von Emil der Ente und Ronny dem Raben markiert. Da geht es über feinen Split, durch weichen Sand, über Balancierstämme, eine Wackelbrücke und durch ein herrliches Matschbecken. Zum Schluss wartet ein kleiner Bachlauf für lustige Wasserspiele und natürlich auch zum Säubern der Füße.

Der Barfußpfad Sandwiesenweiher liegt etwa zwei Kilometer westlich von St. Martin und ist über die Totenkopfstraße zu erreichen. Zum Einkehren liegen das Haus an den Fichten sowie die St. Martiner Grillhütte in unmittelbarer Nähe.

Tipp von Christiane Schneider, Büro für Tourismus Maikammer

Kontakt:

Südliche Weinstraße Maikammer e.V.,
Büros für Tourismus Maikammer und St. Martin,
06321/589917 oder 06323/5300
info-stmartin@maikammer.de , www.maikammer.de


Wo Adler fliegen und Wölfe heulen

Der 20 Hektar große Park rund um die historische Burganlage aus dem 12. Jahrhundert liegt umgeben von dichten Wäldern in unmittelbarer Nähe des kleinen Eifelortes Gerolstein. Hier lebt das größte Wolfsrudel Westeuropas. Besonders das weitläufige Wolfsgehege und die großen Volieren mit Adlern, Milanen, Falken, Uhus, Geiern und Eulen sind ein Erlebnis für die ganze Familie. Ein Rundwanderweg führt an den verschiedenen Tiergehegen vorbei. Die Wölfe residieren unterhalb der stattlichen Burg und zeigen sich spätestens zur Fütterung um 15.45 Uhr, wenn der Magen knurrt. Doch auch sonst ist das Rudel häufig zwischen Bäumen und Felsbrocken zu beobachten. Von der Holzplattform über dem eingezäunten Gehege aus können einmalige Fotos aufgenommen werden. 

Auch die Flugvorführungen begeistern regelmäßig die Besucher des Parks. Nur wenige Zentimeter und völlig lautlos gleiten die großen Greife über die Köpfe der Zuschauer hinweg. Bei günstiger Thermik schrauben sich einige der Vögel in schwindelnde Höhen hinauf, bis sie nur noch als winziger Punkt zu erkennen sind. Sobald sie vom Falkner abgerufen werden, schießen sie wie ein Pfeil zur Erde zurück, um elegant auf seinem Arm zu landen. In den Monaten Juni bis September finden in den Vollmondnächten erstmalig Wolfsnächte auf der Kasselburg statt: Der Abend beginnt gegen 20 Uhr mit der Fütterung der Wölfe und danach geht es zum Grillen in den Burghof. Zum Abschluss um 22 Uhr steht das gemeinsame Heulen mit den Wölfen auf dem Programm. Termine 2009: 27. Juni, 25. Juli, 29. August und 26. September  (telefonische Anmeldung erforderlich)

Kontakt:

Adler und Wolfspark Kasselburg 
54570 Pelm bei Gerolstein
0 65 91 - 42 13  www.adler-wolfspark.de
Öffnungszeiten (1.3. bis 31.10.): täglich 10 bis 18 Uhr
Flugvorführung: täglich 11 und 15 Uhr
Wolfsfütterung: täglich 15.45 Uhr


Zylinder, Frack und Moritat

Laut Wikipedia ist die Moritat die seit dem 19. Jahrhundert übliche, vermutlich von dem beim Singen langgezogenen Wort Mordtat (Mo-red-tat) abgeleitete Bezeichnung für ein balladenähnliches Bänkellied mit einer einfachen Melodie, das entsetzliche Ereignisse und schaurige Verbrechen schildert und mit moralisierenden Worten endet. Da bieten sich die mittelalterlichen Geschichten einer Stadt mit einem reichen Fundus an bluttriefenden Taten immer an. Solche Schauerballaden, die sich an den wahren Begebenheiten der Neustadter Vergangenheit orientieren, trägt der bekannte Neustadter Stadtführer Bernd Wolf für Gäste vor. Wolf ist als Neustadter Nachtwächter mit seinem außergewöhnlichen Stadtführungsstil ein Original in der Szene. Nun erweitert er sein Repertoire des Vortrags, bleibt jedoch bei den alten Geschichten – wie auch anders möglich. Als Moritatensänger begleitet von seiner Flöte spielenden Tochter Julie führt er vom Marktplatz, wo einst beim Bauernaufstand zehn Männer geköpft wurden zur Stiftskirche, deren Glocke zerschlagen wurde und das Geländer des Türmchens lange als gestohlen galt. Weiter geht es zur Adler Apotheke, zur Büste von Kunigunde und De Werth, zurück Richtung Casimirianum, um dann wieder auf den Marktplatz einzubiegen. Seine Gesänge sind eher einfach, doch eingängig. Wolf vollbringt das Kunststück, dass an einigen Stellen alle seine Gäste mitsingen, nimmt spontan vorbeieilende Passanten in sein Programm mit auf, grüßt rechts und links, witzelt, um gleich darauf wieder von gemeinen Morden in dramatisch-moralisierendem Tonfall zu schwärmen. Besonders die gute Kunigunde, die einst Neustadt vor dem Flammentod rettete, scheint einiger Erwähnung wert. So heißt es doch, dass sie selbst eine Mörderin sei...

Nicht weit führt die unterhaltsame Runde durch die Stadt, die etwa 90 Minuten dauert. Man muss also nicht gut zu Fuß sein, um einen Einblick in die mittelalterliche Düsternis zu erlangen. Wolf als Moritatensänger ist als Stadtführung eine schöne Ergänzung für diejenigen, die Neustadt bereits kennen und nun ein wenig mehr über die alten Geschichten erfahren möchten.

Infos:

Weitere Informationen zu Stadtführungen und Gruppenangeboten auf der Homepage des PfalzTours Gruppen- und Buchungsservice unter www.pfalztours.eu/stadtfundmehr.html oder Tel. 06321-926860.


Der Pfälzer Jakobsweg von Bad Bergzabern nach Wissembourg

Spätestens seit Kerkelings Erfolgsbuch über den berühmten Pilgerweg ist der Jakobsweg in aller Munde. Ein Teil des Streckennetzes verläuft auch quer durch die Pfalz und seit diesem Jahr wurde der Weg nach Süden in Richtung Wissembourg verlängert. Ich mache mich also von Bad Bergzabern zunächst auf nach Dörrenbach (Dornröschen der Pfalz mit Wehrkirche St. Martin und Kolmerbergkapelle). Von dort aus entlang der Waldgrenze in Richtung Oberotterbach (evangelische Pfarrkirche und Schlössl) und nach Schweigen-Rechtenbach, wo mich das Deutsche Weintor nach Frankreich verabschiedet. Nach circa zwölf Kilometern bin ich in der Abteikirche St. Peter in Wissembourg angekommen und fühle mich ein wenig in frühere Zeiten zurückversetzt. Ich könnte jetzt über Straßburg bis nach Spanien weitergehen, bevorzuge aber für heute den Bus zurück nach Bad Bergzabern.

Tipp von Ralf Schneiders, Büro für Tourismus Bad Bergzabern  St Jakobus


Schatzsuche am Lindelbrunn

Viele Eltern kennen die Situation: Man startet zur Familienwanderung in den Pfälzerwald und schon nach wenigen Metern werden die Kinder immer langsamer, die Füße tun angeblich weh und es macht keinen Spaß mehr. Anders, wenn man eine Letterbox sucht – eine Art moderne Schatzsuche mit Rätselkarte (Clue) aus dem Internet und Kompass. Ich habe vor kurzem mit meiner Familie eine Letterbox am Lindelbrunn versteckt. Man kann sie finden und sich ins Schatzbuch eintragen, wenn man das Rätsel löst. Und genießt nebenbei noch die Aussicht von einer der schönsten Burgruinen im Pfälzerwald. Von hier aus ist es leicht nachzuvollziehen, dass der Pfälzerwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands ist.  

Übrigens: Allein schon die anschließende Einkehr im Cramerhaus ist einen Ausflug wert. Besonders mittwochs: Da gibt es Rostige Ritter mit Vanillesauce.

Tipp von Uta Holz, Südliche Weinstraße e.V., Landau

Infos:

Anleitung zur Schatzsuche am Lindelbrunn unter www.suedlicheweinstrasse.de . Weitere Clues zu rund 60 Letterboxen im Pfälzerwald unter www.letterboxing-germany.de.


LuVista, die etwas andere Stadtrundfahrt auf dem Rad

Bis 23. August bietet der Veranstalter LUKOM Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft mbH in Kooperation mit Manfred Buhl vom ESV Ludwigshafen jeweils einmal im Monat eine geführte Rundfahrt auf dem Rad in familienfreundlichem Tempo an. Die Routen führen durch reizvolle Gegenden in Ludwigshafen und der Umgebung. Flyer zu der Veranstaltungsreihe sind ab sofort bei der Tourist-Information Ludwigshafen am Berliner Platz 1 erhältlich. Geöffnet ist die Tourist-Information jeweils Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und an Samstagen von 9 bis 13 Uhr.  


Mitternachtseinkauf, Pfälzische Festlichkeit  und Kultur
in Neustadt an der Weinstraße

Samstag-Ausflugtipp: 
Bis Mitternacht einkaufen im schönen Ambiente von Neustadt an der Weinstraße am Samstag, den 4. Juli 2009. Veranstaltet wird der Mitternachtseinkauf gemeinsam von der Willkomm-Gemeinschaft e.V. und der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft NW mbH in Neustadt an der Weinstraße nach dem großen Erfolg der vergangenen Jahre. Nach Lust und Laune gemütlich und ohne Zeitdruck einkaufen oder bummeln ist an diesem Abend möglich, denn die beteiligten Geschäfte öffnen an diesem Samstag bis 24 Uhr und locken die Kunden mit zahlreichen Aktivitäten und Sonderaktionen.  Rund um den Mitternachtseinkauf lohnt sich ein Besuch parallel verlaufender Programm und Feste.


Wochenendtipp: 
Winzinger Kerwe ist ein alteingesessenes, traditionelles Stadtteilfest. Von 3. bis 7. Juli 2009 auf der Festwiese. Das Neustadter Weindorf Mußbach lädt ebenfalls ein. Dort findet im Herrenhof vom 3. bis 5. Juli und vom 10. bis 12. Juli das sehr beliebte Eselshautfest statt.

Infos

zum Weinfest und über Mußbach unter www.mussbach.de 


Kulturtipp: 

Vom 1. bis 5. Juli liegt Neustadt unterm Himmelszelt. Die Innenstadt wandelt sich zu einem großen Festzelt und auf Plätzen und in einigen Innenhöfen versetzen Straßenkünstler die Besucher in eine andere Welt. Musik und Gaukeleien zaubern eine besondere Atmosphäre.

Infos

www.kulturverein-wespennest.de


Nicht zu vergessen:

Parken ist problemlos möglich. Zusätzlich zu den circa 2.000 kostenlosen Parkplätzen in der Innenstadt (Bitte beachten: Sonderparkflächen in Schulhöfen, bei Ämtern sind ausgeschildert) fährt zwischen Gewerbegebiet Weinstraßenzentrum (Haltestelle Globus) und Innenstadt (Bahnhof) von 11 Uhr bis 0.30 Uhr im 15-Minuten-Takt ein Shuttle-Bus. Die Nutzung ist kostenlos. Optimale Bus- und Bahnanbindung.

Parkplan und weitere Infos unter: 

www.willkomm-neustadt.de oder  www.neustadt.eu


Festspiele im Schloss Edesheim

Jedes Jahr im Sommer wird das Edesheimer Schloss zur Pilgerstätte für zahlreiche Kulturinteressierte der gesamten Region. Auch in diesem Jahr haben die Festspiel-Macher Peter Baltruschat und Thorsten Riehle ein Programm zusammengestellt, das für die Kleinsten bis hin zur hochwertigen Abendunterhaltung alles für ein außergewöhnliches Kultur-Highlight in ansprechendem Rahmen bietet. Neben den lokalen Größen wie Bülent Ceylan (2. August), Christian Habekost (31. Juli) und Spitz & Stumpf (29. Juli) werden auch überregional bekannte Künstler wie die Kabarettisten der Leipziger Pfeffermühle in diesem Jahr nach Edesheim kommen. Den Auftakt macht die Flower-Power-Music-Show: Here comes the sun am 10. Juli  und nimmt die Besucher mit auf eine Reise zu den Blumenkindern mit den Highlights aus dem Kult-Musical Hair und den Songs von Cat Stevens, Donovan und vielen anderen. Weiter geht es am 12. Juli mit der Ersten Edesheimer-A-Cappella-Nacht mit den Vokalgruppen Tonalrausch und Fool Moon. Der Kabarettist Detlev Schönauer beehrt mit seinem Programm Übergerrascht am 17. Juli die Bühne am Burggraben. Und am 26. Juli 2009 kommt ein absoluter musikalischer Leckerbissen zu den Edesheimer Schlossfestspielen, die Sweet Soul Music-Revue. Und auch für die kleinen Besucher stehen wieder zahlreiche Kinderveranstaltungen auf der Seebühne und im Schloss-Innenhof auf dem Programm.

Tickethotline:

0621-33 67 333 oder unter
www.schlossfestspiele-edesheim.de


Störche, Kunst, Natur und Genuss - interessante Radausflüge in der Pfalz
Bewegen und genießen - unter diesem Motto entdeckt man mit genussradeln-pfalz die Deutsche Weinstraße per Rad. In bequemen Radtouren werden die kleinen Gruppen zu den schönen Flecken der Weinstraße geführt. Die Touren sind zwischen 30 und 40 Kilometer lang, geradelt wird auf Rad- oder gut ausgebauten Feldwegen ohne nennenswerte Steigungen. „Die Touren bieten neben der reizvollen Landschaft immer einen thematischen Schwerpunkt beispielsweise Kunst, Kultur und Natur oder Störche in freier Natur. Weitere Touren haben die Städte Neustadt oder Bad Dürkheim mit jeweils eigenen Stadtführungen zum Ziel“, so Norbert Arend von genussradeln-pfalz. 


Bei Kunst, Kultur und Natur führt die gemütliche bequeme kleine Radrundreise vom Bahnhof Edenkoben auf überwiegend flachen Wegen durch Wingerte, Obstplantagen und grüne Wiesen über Nußdorf, Bornheim und Essingen nach Edenkoben zurück. In Nußdorf wird der in Deutschland einmalige Weinerlebnispfad besucht. Bei diesem Pfad der Sinne liegt die Betonung auf Erlebnis. Das Herzstück bildet der Schwerpunkt Kunst und Klang. Hier können die Radler unterschiedliche Kunstwerke bestaunen, mit Harfe und Klangspiel musizieren oder auf der Himmelsliege entspannen. Alle fünf Sinne werden garantiert stimuliert.

Das Kunst- und Storchendorf Bornheim mit vielen künstlerisch gestalteten Straßenlaternen, Saubrunnen und Lehrer Lämpel Platz sowie dem Storchenzentrum ist einzigartig in Deutschland. Dieses Jahr gibt es dort allein neun frei fliegende Storchenpaare. Die Teilnehmer der Gruppe erleben Jung- und Altstörche, hören ihr Geklapper und informieren sich in der Ausstellung über das Leben der Störche. In Essingen wird der historische Judenfriedhof und in Edesheim eine kleine Bananenplantage besichtigt. Bei der am 15. Juli stattfindenden Storchenradtour sehen die Teilnehmer garantiert über 100 Störche.

Termine:

Kunst, Kultur und Natur, 17. Juni und 31. Oktober 2009 Störche in freier Natur, 15. Juli 2009 Edenkoben – Neustadt und zurück,   6. Juni,  18. August und  21. Oktober 2009  Deidesheim – Bad Dürkheim und zurück,  4. Juli, 15. August und 7. Oktober 2009

Infos:

Programme und Informationen unter: 67482 Venningen, 06323-6209, 
www.genussradeln-pfalz.de


Partnerregionen Roero/Pfalz

Die Einrichtung von Partnerstädten pflegt den Austausch von politischen und auch kulturellen Erfahrungen. Manchmal spielen wirtschaftliche Erwägungen eine Rolle, Schüleraustausch findet statt zur Stabilisierung der Sprachen und der allgemeinen Verständigung, die über den Wortschatz hinausgehen. Nun jedoch haben zwei Weinregionen durch ähnliche Ausrichtungen des Tourismusbestrebens zueinander gefunden. Die Region Deidesheim und Neustadt ging eine Kooperation mit dem Roero ein. Das Roero liegt im Nord-Westen Italiens, südlich von Turin, im hügeligen Alpenvorland; es ist ein Teil der Region Piemont. Die Hauptstadt des Roero ist Cuneo; Canale ist der Sitz der Enoteca Regionale del Roero (die Enoteca ist gleichzeitig das regionale Wein- und Kulturzentrum des Roero). Zur Region Roero gehören 23 Gemeinden mit ca. 50.000 Einwohnern.

In Canale befindet sich die Enoteca del Roero und in Bra wurde die Slow-Food-Bewegung von Carlo Petrini (1986) gegründet. Gerade im Hinblick darauf, dass Deidesheim als Cittaslow zertifiziert wurde, ist diese Verbindung zu den Gründungsstätten der Bewegung sehr reizvoll. In Bra befindet sich auch die Universität der gastronomischen Wissenschaften (Pollenzo). Die Partnerregionen Roero/Pfalz sind nicht sehr weit voneinander entfernt (mit dem Flugzeug eine Stunde; mit dem Auto sechs bis sieben Stunden).

„Beide Landschaften sind geprägt von Wald, Weinbergen, Burgen und Schlössern und ergänzen sich in idealer Form, so Dagmar Loer, Geschäftsführerin der Tourist, Kongress- und Saalbau GmbH Neustadt während der Vorstellung. Und auch der Heiratsvermittler (Baccialé im piemontesischen Dialekt) dieser touristischen Kooperation, Maurizio di Gregorio vom Corriere della Sera bestätigt die großen Chancen, die sich in einem zusammenwachsenden Europa durch die touristische Zusammenarbeit zweier oder mehrerer Regionen ergäben. „Wir erhoffen uns, dass zahlreiche Gäste aus Italien den Weg in die Pfalz und viele Pfälzer den Weg ins Roero finden – nicht nur zu diesen Festlichkeiten“, fasste Paola Ginevra Tonello, zuständig für das Marketing Vino & Turismo in der Tourist-Information Neustadt die neue touristische Kooperation zusammen. Luciano Bertello, Präsident der Enoteca in Canale, ergänzt: „Die kulturelle Identität der beiden Regionen soll die in den jeweiligen Ländern noch unbekannten Regionen neugierig machen.“ Besonders für Genussreisende ist das Roero ein gesegnetes Fleckchen Erde mit seinen landestypischen Spezialiäten wie Ziegenkäse, Trüffel und schöne Süßspeisen beweisen. Wer gerne einmal von diesen kulinarischen Feinheiten kosten möchte, der kann im Neustadter Haus des Weines fündig werden. Reisen in das unbekannte und doch so ähnliche Stück Italien organisieren die TKS in Neustadt und die Tourist-Info in Deidesheim.

Infos:

www.neustadt.pfalz.com

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