Zusagen für Deutschlandstipendien

Die Universität Mannheim vergibt zum kommenden Studienstart Deutschlandstipendien. Derzeit vermittelt sie mehr als 180 Studierenden eine Unterstützung durch Unternehmen, Stiftungen und privaten Spendern mit Beträgen zwischen 1.000 und 5.000 Euro pro Jahr.

Das Deutschlandstipendium umfasst 300 Euro pro Monat. Die Hälfte davon übernimmt ein privater Mittelgeber, die andere Hälfte finanziert die Bundesregierung. Die Bundesregierung hat dieses Modell der Verdoppelung privater Spenden zunächst auf eine Quote von 0,45 Prozent der Studierenden begrenzt. Für die Universität Mannheim bedeutet dies ein Kontingent von voraussichtlich 45 Stipendien.

Als erste Förderer haben die beiden Dax-Unternehmen Allianz und BASF ihre Unterstützung für Studierende der Universität Mannheim zugesagt. Die Allianz fördert Master-Studenten der Fächer BWL und Wirtschaftsmathematik. Die Stipendien umfassen den gesamten Zeitraum des Master-Studiums von zwei Jahren. Die BASF wird sich mit insgesamt 100 Stipendien an Universitäten engagieren, darunter auch mit einem Kontingent in Mannheim.

Die Universität Mannheim richtet sich mit den Deutschlandstipendien nicht nur an ihre bereits eingeschriebenen Studierenden sondern auch an Studienanfänger. „Wir zielen damit auf Köpfe, die nicht nur mit guten Noten glänzen, sondern die sich beispielsweise durch gesellschaftliches Engagement auszeichnen oder dadurch, dass sie sich trotz eines schwierigen familiären Hintergrundes durchgekämpft haben“, betont Universitätsrektor Prof. Dr. Hans-Wolfgang Arndt.