Maras April

Ende September erschien das Debütalbum von Maras April. Eine Newcomer Band aus Thüringen machte national erstmals mit ihrem Auftritt beim Ausscheidungswettbewerb Bundesvision Song Contest auf sich aufmerksam. Erst seit Februar 2011 arbeiten die junge Sängerin Anne-Katrin Hoffmann und der Multiinstrumentalist René Schlothauer zusammen. Das Album ist eine Sammlung von emotionalem und mitreissendem Soulpop, der sowohl von der stimmigen Musik, den eingängigen Texten und vor allem von der Stimme Annes lebt und zu überzeugen vermag. Sofort hört man hin, fasziniert von der Professionalität und der daraus resultierenden Leichtigkeit der Songs. Es sind keine poppigen Schlagertexte, die glatt ins Ohr – und auch wieder raus – schlüpfen. Sie stammen allesamt aus der bandeigenen Feder, machen Sinn, aber stülpen nicht die Probleme der Welt über den Hörer. Es lohnt das Hinhören, was bei der souligen Stimme nicht schwer fällt, doch die Musik lässt auch ein sich begleiten lassen durchaus und gerne zu. Maras April – übrigens ist der Bandname eine Mischung aus dem Namen der Nichte und dem Lieblingsmonat der Fomation – ist anders, pflegt sehr selbstbewusst den eigenen Stil und wird sich aufgrund dessen auch sicherlich in Zukunft einen Platz in der Musiklandschaft ersingen und erhalten können.
Maras April 
Himmel aus Eis
Sony Music
 

Magazin