Kommt immer gut an - Trinkwasser in bester Qualität

45.000 Landauer verlassen sich darauf - ihr Wasser aus dem Hahn schmeckt, ist kühl, klar und sauber. Verantwortlich dafür ist EnergieSüdwest, welche das Wasser aus Quellen und Brunnen zu den Haushalten pumpt, es natürlich reinigt und ständig kontrolliert. Und das schon seit über 100 Jahren.

Jährlich pumpt EnergieSüdwest 2,7 Millionen Kubikmeter Trinkwasser zu den Haushalten. Diese gesamte Menge entspricht rund 135.000 Lkw-Ladungen pro Jahr. Und würde nicht das Wasser durch ein unterirdisches Rohrleitungs-System zu den Haushalten fließen, wären täglich 370 Lkw in Landau damit beschäftigt, das Wasser auszuteilen. Bestes Wasser aus bis zu 70 Meter tiefen Brunnen pumpt EnergieSüdwest zu den Haushalten. Zusätzlich holt sie Quellwasser aus dem Pfälzer Wald. Die Qualität des Wassers ist garantiert. Die Werte stimmen - müssen stimmen. Kein anderes Lebensmittel muss in Deutschland besser kontrolliert werden. Dazu gehört eine so genannte chemisch-physikalische Analyse, die rund 100 unterschiedliche Werte misst. Und die Überprüfung auf Bakterien - jeden zweiten Tag. Damit nicht genug, laut Trinkwasserverordnung muss Trinkwasser farb- und geruchlos, kühl und geschmacklich einwandfrei sein.

Wasser muss  meist transportiert werden. In Deutschland sind rund 4.000 Unternehmen für den Transport und die Versorgung zuständig. Eines dieser Unternehmen ist EnergieSüdwest, die schon seit 1888 Wasserversorger ist - damals noch unter der Firmierung Stadtwerke. Gewinnung, Aufbereitung, Speicherung und Verteilung des Wassers sind ihre Aufgaben.

Das Wasser für die Landauer stammt aus 36 Quellen aus dem Wellbach und Eußertal. Es ist so genanntes oberflächennahes Wasser - das heißt, versickertes Regenwasser, welches rund ein halbes Jahr alt ist. Schon seit über 100 Jahren wird das Wasser aus dem nahen Pfälzer Wald über ein 80 Kilometer langes Rohrleitungssystem nach Landau geleitet. In den 1950er Jahren kamen noch Tiefbrunnen dazu. Hier liegt das Wasser bis zu 70 Meter tief unter der Erdoberfläche. Ein langer Weg, für den es zwischen 30 bis 100 Jahre braucht. Gespeichert wird das Wasser je nach Lage in Hoch- oder Tiefbehältern, die sich meist tagsüber Stück für Stück leeren und nachts wieder aufgefüllt werden. Quellwasser wird durch Jura-Kalkstein geführt - ein völlig chemiefreier Vorgang. Das Brunnenwasser wird über Kiesfilter gereinigt. Eine so genannte Wasserverdüsung reichert das Brunnenwasser zusätzlich mit Sauerstoff an und entzieht ihm dabei zugleich Schwefelwasserstoff. Zudem werden bei diesem Verfahren Eisen und Mangan aus dem Wasser gefiltert, was wichtig für die Rohre und den Geschmack des Wassers ist.  So aufbereitet kommt das Trinkwasser in bester Qualität in die Haushalte. Trinkwasser aus dem Hahn ist quasi ein Schnäppchen. Ein Liter kostet in Landau 0,0015 Euro „Wer täglich einen Liter Wasser aus dem Hahn trinkt, zahlt dafür 0,5 Euro für das ganze Jahr plus nochmal 0,5 Euro  Abwassergebühr. Also insgesamt ein Euro für 365 Liter Wasser", erklärt Peter Müller von EnergieSüdwest - „das ist viel billiger als Mineralwasser, ganz abgesehen von der Kistenschlepperei". Ein Landauer verbraucht rund 130 Liter Trinkwasser pro Tag. Wobei das hochwertige Lebensmittel nur zum geringsten Teil wirklich getrunken wird. Über 90 Prozent fließen in Waschmaschine, Bad, Toilette oder Geschirrspülmaschine. Ein Wasserverschwender ist übrigens ein tropfender Wasserhahn. Locker tropft ein Liter  Wasser pro Stunde in den Abfluss. Das sind rund 8.600 Liter Wasser im Jahr.

Der Trinkwasser-Lehrpfad Landau

Wer mehr zum Trinkwasser in Landau erfahren will, kann auf den Wasserlehrpfad der EnergieSüdwest im Landauer Wasserschutzgebiet Horstwiesen gehen.
Der unbefestigte Lehrpfad ist rund ein Kilometer lang und mit sechs Schautafeln versehen. Die Schautafeln zeigen Fließrichtung des Wassers, Brunnen-Querschnitte,
Analysewerte und Verbrauchsdaten.

Kontakt:

www.energie-suedwest.de