Die klassische Frikadelle

Beim Picknick darf es in den meisten Fällen an Fleischgerichten nicht fehlen. In den Picknickkörben nehmen Würstchen, entweder als Wienerle oder herzhaft getrocknete Würstchen, oder Frikadellen einen festen Platz ein.

Rezept für die klassische Frikadelle

Zwiebel
Knoblauch
Gemischtes Hackfleisch
Ei
Semmelbrösel
Senf, Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Für vier Personen reichen 500 g Hackfleisch, wenn noch andere Gerichte im Picknickkorb auf den Verzehr warten. Pro 500 Gramm Fleisch je 1 Ei zum Binden. Ganz klassisch ist das eingeweichte Brötchen vom Vortag in Milch, gut ausdrücken und zum Fleisch geben. Stattdessen kann man auch Semmelbrösel nehmen, dann ist eine geringe Flüssigkeitszugabe oftmals notwendig. Das Hackfleisch sollte aus Rind- und Schweinefleisch je zur Hälfte bestehen. Aus den Zutaten einen Teig kneten, kleine Frikadellen in den Handflächen fest rollen, von beiden Seiten in der Pfanne kräftig anbraten und dann in der Pfanne etwa 15 Minuten bei geringer Hitze fertig braten.

Auch Frikadellen sind empfänglich für Varianten, die man ganz einfach aus dem Grundrezept zaubert. Dazu zählen die Zugabe von Tomatenwürfel (ohne Kerne, sonst wird es zu wässrig und die Frikadellen fallen auseinander), oder Schafskäsewürfel. Kräuterzugaben oder scharfe Gewürze wie Curry oder Chili machen die kleinen Fleischlinge pikant-würzig. Aus kleinen Frikadellen, Mozzarellawürfeln und Strauchtomaten lassen sich kleine Spieße stecken. Beachten sollte man dabei, dass die Zugabenmengen nicht zu hoch sind, damit die Frikadellen ihre Festigkeit behalten – gerade beim Transport.

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